bookworm93

Johannes, 16, Masculino, AlemanhaÚltima visita: Sábado à tarde

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  • florianblaschke escreveu:
    Semana passada
    Ich finde den Effekt eigentlich auch nicht abgedroschen, aber es gibt halt viele Leute, die sich darüber beklagen, daß das jetzt so viele Bands machen und daß es doch nichts Originelles mehr sei und nur noch ein Klischee. Ob die sich allerdings auch über die Explosion des Trad-Metal (oder NWOBHM) um 1980, die des Thrash oder ähnliches beklagt haben, wo in kürzester Zeit Tausende von Bands wie Pilze aus dem Boden schossen, die auch nicht so dolle unterschiedlich klangen *hüstel* und heute wohl auch weitgehend vergessen sind, sei mal dahingestellt ...

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  • florianblaschke escreveu:
    Mês passado
    Kennst/magst Du eigentlich Alestorm? Der Gitarrist (inzwischen haben sie ihn allerdings ausgewechselt) ist ein flüchtiger Bekannter aus den Children-of-Bodom/Sinergy-Foren bei Ultimate Metal, daher kenne ich die Band noch aus der Demozeit, wo sie ein Internetphänomen namens Battleheart waren; lustig, wie schnell die groß geworden sind xD

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  • florianblaschke escreveu:
    Mês passado
    Was ist nicht übertrieben und eigene Erfahrung? Daß alle Gothic-Anhänger Emos sind und den ganzen Tag auf Friedhöfen rumhängen? ;) Naja, die sogenannte Gothic-Szene ist ohnehin wieder ein ganz eigenes Thema, die Schwarze Szene von heute hat mit der Gruftie-Szene der 80er sicher nicht mehr viel zu tun ...

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  • florianblaschke escreveu:
    Mês passado
    Ich mag Abwechslung - auf die Dauer ist mir Extremmetal (vor allem traditioneller Black Metal) doch zu eintönig, das ginge nur als Begleitung zu entsprechend eintönigen Aktivitäten, quasi in einer meditativen Art. Aber die blackmetalmäßige Passage in "Chasing the Dragon" finde ich einfach genial. Warum soll man Blastbeats nicht auch im Symphonic Metal verwenden?

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  • florianblaschke escreveu:
    Mês passado
    So abgedroschen der Beauty-and-the-Beast-Effekt sein mag, ich finde ihn nach wie vor genial. TSO kenne ich fast nur vom Namen her, muß ich mal auf YouTube gucken. Tony Kakko ist der Sänger (anfangs auch Keyboarder) und Hauptsongwriter von Sonata Arctica.

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  • florianblaschke escreveu:
    Mês passado
    Stimmt, es ist gerade auf last.fm erstaunlich schwierig, Leute zu finden, mit denen man vernünftig über Musik diskutieren kann; hier gibt es sehr viele unkritische Teenager, "Fantards" genauso wie "Haters". In gewisser Weise bin ich auch mit Klassik aufgewachsen, oder besser: fühlte mich ihr immer sehr verbunden, während meine Altersgenossen diese Art von Musik anscheinend nie richtig zu schätzen wußten. Man muß sie ja nicht mögen (andererseits gibt es da soo viel Vielfalt, daß da bestimmt jeder was findet, das ihm gefällt), aber "Gedüdel" ist Klassik überhaupt nicht, jedenfalls nicht, wenn wir über "the real thing" reden und nicht irgendwelche Verwässerungen. Ich stöbere furchtbar gerne im Tamino-Forum, das ist ungeheuer lehrreich und auch sehr unterhaltsam.

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  • florianblaschke escreveu:
    Mês passado
    So, das mußte ich mal loswerden - sorry für Spam. Aber jetzt kennst Du meine Meinung und kannst entscheiden, ob Du darüber mit mir diskutieren möchtest oder nicht.

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  • florianblaschke escreveu:
    Mês passado
    Meiner Meinung nach sollte er sich ein Beispiel an seinem Freund Tony Kakko nehmen, der ihm wirklich sehr ähnlich zu sein scheint, aber nicht übergeschnappt ist! Ich kann dieses Machogehabe überhaupt nicht leiden (außer wenn es so übertrieben und augenzwinkernd gehandhabt wird wie bei Manowar und offensichtlich nur Show ist). Ich glaube nämlich, daß viele Metalmusiker und auch -fans in Wirklichkeit viel sanftmütiger und "weicheiiger" sind, als es den Anschein hat.

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  • florianblaschke escreveu:
    Mês passado
    Übrigens fand ich Tuomas früher auch total sympathisch, weil seine introvertierte, sanfte und kindhafte Natur auch als Metalmusiker gepflegt und nicht verleugnet hat. Mittlerweile kann ich mich aber leider nur noch auf über ihn aufregen, weil ich finde, daß er sich zu einem Heuchler entwickelt hat, der versucht, sich ein Hartei-Image zu geben und dem Alk, Party, Angehimmeltwerden und Geldverdienen wichtiger geworden sind als gute, ehrliche Musik! Sorry! :|

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  • florianblaschke escreveu:
    Mês passado
    Es gibt nun mal auch sehr viel Musik, die melodiös und ziemlich bombastisch ist oder übertrieben wirkt, und auch eingängige Melodien oder rhythmische Motive ("Riffs") aufweist, ohne deswegen seicht oder reines Trallala zu sein (z. B. Beethoven ;) ). Das ist wirklich unreif. Wobei ich nicht bezweifle, daß es auch üblen Kitsch gibt, ob Symphonic, Gothic oder Power Metal, der mir aber trotzdem teilweise Spaß macht. Andererseits finden viele Teenager dann Bands gut, die auch keine andere Musik machen, bloß das der Sänger halt grunzt xD Oder wo der Kitsch halt einfach von ner anderen, düster-aggressiven Art ist. Naja, über solche Sachen könnte ich mich endlos aufregen ^^

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