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  • The Return of Stuttgart Hardcore.

    Out 4 2009, 14h18

    Fr., 2. Okt. – The Return of Stuttgart Hardcore

    „Wasser! Luft! Mosh!“ So in etwa war denen zumute, die sich in das wohnzimmer-große Schlampazius reingequetscht hatten, um den aufgehenden Stern am Hardcore-Himmel, EMPOWERMENT zu bewundern. Es waren gefühlte 80 Grad und man stand so dicht an dicht, dass der Slogan auf einem Hoodie der Anwesenden eine ganz neue Bedeutung bekam: WE WILL KILL YOU IN THE PIT. Aber aus Atemnot, nicht aus Rücksichtslosigkeit! Super Crowd, super Pit, alles hammer bei dieser kuschligen Show. EMPOWERMENT stellt ex-members von SIDEKICK, TRUE BLUE, RAWSIDE, ex/current TEAMKILLER, also alles im Lebenslauf was Rang & Namen hat in der Szene. Bei PESSIMISTIC LINES sind es ex-members von COME CLOSER (die am 3. ihre letzte Show spielten) und CRISIS NEVER ENDS. Die community feierte die beiden Bands regelrecht ab, und man darf sich in Zukunft sicherlich auf noch mehr davon freuen! Da bleibt nur noch eins: LOVE STUTTGART – HATE FACISM!
  • I'LL TAKE THIS TO THE BITTER END!

    Out 4 2009, 14h10

    Sa., 3. Okt. – Chimaira, Unearth, Throwdown, Daath
    We came to party, and we got a hell of a party. Dass das Backstage in München heute noch steht muss ein Wunder sein, denn eigentlich wurde es von Unearth mit einem fulminanten Auftritt amtlich abgerissen. Aber der Reihe nach! Opener der Tour waren die mir bis dato unbekannten DAATH, deren Gitarrist später bei CHIMAIRA aushelfen musste, da die Standardbesetzung grade frischgebackener Vater geworden war. Die Jungs lieferten einen soliden Auftakt und steigerten meine Vorfreude auf meinen allerersten UNEARTH-Gig.
    Ein Wort zur Location, der „Halle“ der 3 Locations, die das Münchner Backstage umfasst – grandios! Man kann auf 3-fach abgestuften Emporen immer perfekt die Bühne sehen, und wer mag, entert die „Arena“, den Stehplatzbereich vor der Bühne und mosht sich die Seele aus dem Leib.
    THROWDOWN machten den Laden mit ihrem Set völlig platt, die Riesenhits wie „Holy Roller“ und „Forever“ durften natürlich nicht fehlen, und die Kombo überzeugte auf der ganzen Linie. Pulverisiert wurde die Überreste des Backstage nun noch von UNEARTH, mega Show, die Jungs gaben alles, es wurde gefrickelt, umhergerannt, mitgerissen, so muss es sein. „Zombie Autopilot“ gab es ebenso wie „This Lying World“ und „Sanctity of Brothers“ und überall blickte man in glückliche, verschwitzt-glänzende Gesichter.
    Die Crowd in München war ohnehin eine der besten seit langem, im Pit stets achtsam, den Fallenden wurde aufgeholfen, es blieb gewaltfrei, eine große Party konnte gemeinsam gefeiert werden. Weniger schön war das Vorgehen der Securities bei CHIMAIRA, die einen harmlosen Stagediver brutalst von der Bühne rissen, das war bei UNEARTH nicht der Fall, da wurde um Teilnahme der Fans auf der Bühne gebeten!
    Überhaupt muss man zwar neidlos anerkennen, dass CHIMAIRA einen ordentlichen Job mittels hammer Sound ablieferten und mit „Pure Hatred“ und „Resurrection“ die Halle zum Kochen brachten (schönes Bild, die nach vorne schwingenden Fäuste der Menge im Scheinwerferlicht), aber meines Erachtens nicht NACH einer Band spielen sollten, die durch ihr viel höheres Spieltempo bereist alle Register gezogen hatte. Der getragene, schwere Sound von CHIMAIRA konnte nicht mehr so begeistern wie es bei UNEARTH der Fall war. Daher auch mit einem Grinsen vernommen, dass UNEARTH im Mai spätestens wieder auf deutschen Bühnen stehen. Ohne Frage: ICH BIN DABEI!