• Nickelback @ Shinkiba Studio Coast, Tokyo, Japan, Nov. 27, 2009 工事中

    Nov 27 2009, 14h42 por emicom


    Nickelback
    Wed 25 Nov – Nickelback -Japan Tour 2009-
    http://www.creativeman.co.jp/artist/2009/11nickel/
    http://www.roadrunnerrecords.co.jp/page/News?news_id=82442

    今日はこの時期にしては暖かい陽気です。25日はsold outで今日は当日券が出ましたが、今日も開演間近には25日同様会場はかなり人が入っていました。SEは昨日と同じ順番。MGMTのTime To Pretend, The JetsのCold Hard Bitch, The KillersのWhen We're Young, ....Van HalenのJump, RATM, Panteraそして最後はMetallicaのEnter Sandman。会場は25日同様、あるいはそれ以上に開演前から沸き立っています。特にJumpのときにステージ下手にカメラが現れ観客を撮り始めると会場からいっせいに歓声と手が上がり、どっと人が前に詰め寄りました。

    ステージは、25日と同じ様子です。メンバーの服装が若干変わりました。ギターの靴が茶色の革靴になっていたし、半そで襟、ポケット付きシャツの上のボタンをはずしていた。曲は25日と大体同じ。今日はToo Badやりました。

    (setlist) 19:10-20:45
    Something in Your Mouth / Dark Horse
    Because of You / The Long Road
    Photograph / All The Right Reasons
    Figured You Out / The Long Road
    Savin' Me / The Long Road
    Far Away / All The Right Reasons
    Gotta Be Somebody / Dark Horse
    If Everyone Cared / All The Right Reasons
    If Today Was Your Last Day / Dark Horse
    Rock Star / All The Right Reasons
    ----T-Shirt toss----
    (Sad but true riff / Metallica cover)
    (S.E.X. riff / Dark Horse)
    Burn It to the Ground / Dark Horse
    Drum Solo
    (Fight For All The Wrong Reasons riff / All The Right Reasons)
    Too Bad / Silver Side Up
    How You Remind Me / Silver Side Up
    ----encore----
    Someday / The Long Road
    Animals / All The Right Reasons

    (members)
    Chad Kroeger チャド・クルーガー– lead vocals, rhythm guitar
    Ryan Peake ライアン・ピーク– lead guitar, backing vocals
    Mike Kroeger マイク・クルーガー– bass
    Daniel Adair ダニエル・アデア– drums, backing vocals
    http://twitter.com/thedanieladair
    http://twitter.com/ShuuTech

    Nickelback
    (Hanna Alberta, Canada, since 1995, rock, alternative rock, hard rock, canadian, similar to Theory of a Deadman, 3 Doors Down, Hinder, Three Days Grace, Breaking Benjamin)
    myspace http://jp.myspace.com/nickelback
    official http://www.nickelback.com/
    last.fm http://www.last.fm/music/Nickelback?ac=nickelback
    wiki http://en.wikipedia.org/wiki/Nickelback
    wiki(JPN) http://ja.wikipedia.org/wiki/%E3%83%8B%E3%83%83%E3%82%B1%E3%83%AB%E3%83%90%E3%83%83%E3%82%AF
    Roadrunner Japan http://www.roadrunnerrecords.co.jp/artist/Nickelback
    blog http://blog.excite.co.jp/rubbishofroadrunner/
    listen Japan http://listen.jp/store/musictopics_2758.htm
    http://music.jp/y.asp?k=l09111801

  • I NEED YOUR HELP!

    Nov 26 2009, 7h21 por Nonclique343

    Excuse me that to you address. We ask you to help me with possibility to get on concerto of my loved music group Winger. I have a no possibility on it to get by itself since I invalid and I have no money, I live in little-provided, big family, my parents have fired with work because of reduction. Please, donate me certain amount of the money. If I shall be able to collect the greater amount, that I shall be able to buy the tickets its juvenile: little sister and brother and take them with itself on concerto. They too powerfully want to get on concerto. Thank you in advance. Their own donation you may leave on in: WebMoney USD Z225623715959 WebMoney RU R412675452110

    WingerKip WingerSoundgardenPearl JamChris CornellRadioheadAudioslaveGuns N' RosesHinderNickelbackCreedThe BeatlesColdplayElliot SmithFall Out BoyMy Chemical RomanceBritney SpearsKatie Perry
  • .....

    Nov 26 2009, 6h32 por Greenday304

    Last.FM Milestones1st track: (07 Aug 2006)
    Britney Spears - TocarMe Against The Music (Rishi Rich Remix)
    1000th track: (15 Sep 2006)
    Nelly Furtado - TocarGlow
    2000th track: (10 Dec 2006)
    Nickelback - Savin' Me
    3000th track: (28 Jan 2007)
    My Chemical Romance - Famous Last Words
    4000th track: (11 Mar 2007)
    Gwen Stefani - TocarThe Sweet Escape
    5000th track: (30 Apr 2007)
    Toni Braxton - TocarUn-Break My Heart
    6000th track: (23 Jun 2007)
    Avril Lavigne - TocarWhen You're Gone
    7000th track: (01 Aug 2007)
    La Oreja de Van Gogh - TocarDulce locura
    8000th track: (11 Sep 2007)
    Maroon 5 - TocarMakes Me Wonder
    9000th track: (02 Nov 2007)
    Hilary Duff - TocarStranger
    10000th track: (18 Dec 2007)
    Daniel Powter - TocarBad Day
    11000th track: (11 Jan 2008)
    Ashlee Simpson - Boyfriend (stream rip)
    12000th track: (10 Feb 2008)
    Fastball - TocarThe Way
    13000th track: (06 Apr 2008)
    John Lennon - TocarImagine
    14000th track: (03 Jul 2008)
    Caramelos de Cianuro - No Eres Tu
    15000th track: (14 Aug 2008)
    Camila - TocarTodo Cambio
    16000th track: (14 Sep 2008)
    Miranda - traición
    17000th track: (15 Oct 2008)
    Christina Aguilera - TocarKeeps Gettin' Better
    18000th track: (02 Jan 2009)
    Hilary Duff - TocarPlay With Fire
    19000th track: (13 Feb 2009)
    Maroon 5 - If I Never See Your Face Again (Featuring Rihanna)
    20000th track: (26 Apr 2009)
    Ximena Sariñana - Vidas Paralelas
    21000th track: (21 Aug 2009)
    David Guetta - When Love Takes Over
    Generated on 26 Nov 2009
    Get yours here
  • Rock im Park 2003

    Nov 25 2009, 21h04 por Ciffi

    Fr., 6. Jun. – Rock im Park 2003

    Ursprünglich verfasst Ende 2003:

    Ich erinnere mich, dass der Entschluss, auf dieses Festival zu fahren in der Discothek 'Nachtschicht' in Hoyerswerda (gibt's die Bude eigentlich noch?) gefällt wurde, irgendwann im April 2003. Zumindest war die Musik an dem Abend so schlecht, dass man gar nicht anders konnte als sich mal wieder die volle Dröhnung Rock'n'Roll zu geben. Also entschlossen wir uns das Pfingstwochenende mal anders zu verbringen als immer nur mit Mutti. Eigentlich wollten wir vermeiden zu Rock am Ring/Rock im Park zu fahren (von wegen böser Kommerz und so, uuuuh) aber bei dem Line-Up (Metallica-Comeback, Deftones etc.) konnten wir einfach nicht Nein sagen. Von der Oma eines Kumpels liehen wir uns ihren Chrysler Voyager, in dem 6 Man gemütlich Platz hatten (wenn man davon ausgeht das man nicht noch die halbe Gartenlaube ins Auto packt). Wir entschlossen uns in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag nach Nürnberg zu fahren um noch ein gemütliches und günstig gelegenes Fleckchen Erde auf dem Camping-Gelände zu ergattern und noch genug Zeit und Stauraum zu haben bis zum Konzert-Beginn am Nachmittag.
    Einige meiner Kumpels feierten jedoch am Donnerstag ihren letzten Schultag und zogen einen gleitenden Party-Übergang bis zur Abfahrt um halb 1 vor. Das Ende vom Lied war, dass die Jungs um diese Uhrzeit sturzbetrunken waren und meine komplette Nachbarschaft wach klingelten. Unter penetrantem Suffgelaber von Christian D. und Robert B. ging es dann auf die Autobahn nach Nürnberg.

    Freitag 6.6. - Tag 1

    Gegen 7 Uhr Morgens trafen wir in Nürnberg ein. Wir lagen gut in der Zeit – nur leider einen Tag zu spät. Denn für unsere vermeintliche Genialität, bereits am Vorabend des Festivals loszufahren, konnten die Leute, die schon seit Mittwoch warteten nur süffisantes Mitleid aufbringen. Das hatte die Konsequenz, dass wir etwa 30 Minuten Fußweg von Park- bis Campingplatz (wenn man es so nennen will) hatten. Wiederum 30 Minuten Fußweg von Campingplatz zu Centerstage lassen wohl das Ausmaß unserer logistischen Freude irgendwo zwischen „Outback“ und „vollkommen im Arsch“ erahnen. Nach dem freudigen Verladen (wir mussten die ganzen Kisten über den Zaun heben weil die Scheiß-Wärter uns mit dem Auto nicht reinlassen wollten - weil der Parkplatz angeblich überfüllt war) und anschließendem Schleppen der Verpflegungs-, Unterbringungs- und Versorgungsgüter für 6 Mann auf 3 Tage, unter den erheiterten Blicken unserer dezent asozialen Parknachbarn, deren Hohn nur noch von der prallen Hitze der Mittagssonne übertroffen wurde, konnten wir endlich an Zeltaufbau und Grillen denken (beides noch in höchst experimentellem Stadium). Währenddessen wurden wir unterhalten von einer Gruppe hurrabirniger Metalheads die mit ihrer Mega-Anlage unseren Zeltplatz vornehmlich mit Metallica- und Slayer-Songs beschallten. Die Typen hatten sich einen riesigen Pavillon aufgebaut und schienen statt der Konzerte nur wegen der Party-Stimmung auf dem Zeltplatz, zum Festival gekommen zu sein. Denn wann immer wir an ihrem Domizil vorbeiliefen, war dort Saufen und Abfeiern angesagt und die Anlage lief ununterbrochen (Ja, auch nachts).
    Ohne lange Rastpause ging es ab zur Stage, um noch gute Plätze im Moshpit für die Headliner am späten Nachmittag zu ergattern. Einige meiner Kumpels mussten die Strecke doppelt zurücklegen, weil man zusätzlich zum Armbändchen auch noch das Ticket am Einlass zum Frankenstadion zeigen musste. Völlig bekloppt!
    Na ja, kommen wir zur Musik:

    boysetsfire
    Waren ein netter Einstieg, gab eigentlich nichts zu meckern, aber die Leute waren noch nicht richtig bereit, deshalb ging auch nichts richtig los, obwohl die New-Yorker Emo-Hardcoreler ganz schön losbolzten. Vor allem der Sänger ist abgegangen wie´n Schnitzel. Ich kannte jedoch nur TocarAfter the Eulogy, TocarRookie und Release the Dogs und ich glaube auch, dass die in’ner Halle besser kommen als im Stadion.

    Disturbed
    Ich weiß nich ob’s am eintönigen schwarzen Bühnenbild lag, aber für mich klang Disturbed auf weiter Strecke ziemlich monoton. Das stumpfe Geriffe und der Stakkato-Mecker-Gesang von David Draiman waren auf Dauer ziemlich langweilig und seine dauernde Forderung nach Devilheads und „Disturbed“-Chören, und sein Gefasel vom „True Metal“ fand ich einfach nur prollig und penetrant. Außerdem erinnerte mich das hautenge Stretch-Leder-Outfit der 4 Herren an Manowar… *bärks*!
    Positives: Draiman hat’n cooles Unterlippen-Piercing und „Down With the Sickness“ ist einfach mal 'n Hammer-Song.

    Queens of the Stone Age
    Hell Yeah, das erste Highlight des Festival-Wochenendes. Die Herren Josh Homme, Nick Olivieri, Troy van Leuveken (ehemals A Perfect Circle) und Dauer-Gastsänger Mark Lanegan (ehemaliger Frontmann der Screaming Trees) begeisterten mich von Anfang an mit ihrem arschcoolen Drogen-Rock´n Roll. Kein Wunder, haben QOTSA doch mit Songs For The Deaf eines der besten Alben (wenn nicht sogar das beste) des vergangenen Jahres draußen. Cooles Bühnenbild, guter Sound und eine perfekte Songauswahl: „You think it ain't worth a dollar, but I feel like a millionaire”, bei dem sich Nick Olivieri die Lunge aus dem Leib brüllte, “TocarThe Lost Art Of Keeping A Secret”, “TocarFeel Good Hit Of The Summer” oder die aktuelle Single “Go With The Flow”. In der drückenden Hitze der Pfingstsonne wirkten die Songs mit ihren entgleisenden Gitarren-Solos natürlich noch viel hypnotischer, und man konnte förmlich den Wüstenstaub aus Death-Valley, California schmecken. Am besten gefiel mir “TocarA Song for the Dead” (dieses Drum-Intro und diese geilen Solis… boah) und natürlich der abschließende Überhit “TocarNo One Knows”. Ich sage nur – das erste Highlight des Festivals. Rock´n´ Roll, Baby!

    Nachdem sich nun das Stadion zunehmend zum bersten füllte, stellten sich nach und nach drastische Unterschiede heraus, zwischen dem vorderen Bereich und dem..äh..Rest. Man konnte im Grunde von einer 2-Klassen-Gesellschaft reden. Während die Leute im Vorderen Bereich nicht nur näher an der Bühne waren sondern auch noch genug Platz hatten frei zu stehen, sich hinten auf den Boden zu setzen/legen und sich hinter der Absperrung nach Herzenslust soviel Wasser zu hohlen wie sie wollten (die bekamen von den Maltesern sogar Becher), waren die Leute im zweiten Bereich entweder am Verrecken wegen dem Gequetsche an der Absperrung in Kombination mit den Temperaturen über 30°C (man freute sich schon wenn der ErstBereichs-Adel aus Mitleid ein paar Tropfen in die Masse kippte) oder man stand soweit hinten, das man, außer über die Seitenmonitore nichts sah.

    Deftones
    Yeah, die 'Tones zum ersten Mal live. Und als sie den Totenkopf vom aktuellen Albumcover als Bühnenbild aufhingen, wollte ich am liebsten über die 2 Absperrungen hechten. Aber da mehrere Nachbarn, die diesen Gedanken in die Tat umsetzten, von der Security bis in den Bereich, verfolgt wurden und wieder zurück getragen wurden, ließ ich diese Idee lieber bleiben.
    Zu den Deftones: Die Typen schlabberten auf die Bühne, Chino im dunkelblauen Pullover und seinem Trucker-Basecap und Steph wieder in seiner Army-Baggy, und sofort starteten sie mit „TocarFeiticeira“ los, wobei der Sound noch recht breiig war. Aber spätestens beim 2. Song war mir das total Latte – „TocarMy Own Summer (Shove It)“. Mann, ich hab der Sonne getrotzt und mit meinem brühenden Schädel vollreingebangt (My own Summer eben). Selbst auf die kleine Dumpfbackentusse, die die ganze Zeit neben mir stand und mich dauernd fragte was die nächste Band für Musik mache (Was macht die bitte dort, zahlt 104 Eier und hat keinen Plan, ts), nahm ich keine Rücksicht. Und plötzlich bolzen die Sacramento-Jungs mit einem meiner Wunschsongs überhaupt los: „TocarLotion“, der Song ist der konzentrierte Hass. Da gab’s für mich kein Halten mehr und ich musste in den Scheiß-vorderen Bereich. Also ließ ich mich per Crowdsurf raustragen und stellte ich mich brav an den Seiteneingang wo schon ein Haufen Leute warteten. Währenddessen hatte sich Chino schon auf die vordere Absperrung gestellt um mit einem Fan gemeinsam „I feel sick, aaaah“ ins Mikro zu brüllen. Seinen Kopf konnte ich leider nur noch stecknadelgroß erkennen. Auch die restlichen Songs konnte ich nur noch aus dieser weiten Entfernung beobachten und es waren noch ein paar Granaten dabei: „Head up“, „TocarAround the Fur“, „Hexagram“, „TocarBloody Cape“, „Battle Axe“, „TocarRoot“ und natürlich das abschließende „Tocar7 Words“. Aber auch ein paar lahmarschige Nummern wie z.B. TocarMascara (der Song ist das reinste Valium, wieso spielen die das dauernd?), und bei den beiden White Pony-Opussen „TocarDigital Bath“ und „TocarChange (In the House of Flies)“ machte Chinos Stimme nicht so mit wie auf Platte. Ich fand´s auch schade dass sie nur 2 Songs vom 1. Album gespielt haben. Außerdem muss ich sagen dass die Deftones auf dieser riesigen Bühne ziemlich verloren wirkten und die dichten, intensiven Songs lösten sich in den Weiten des Stadions irgendwie auf. Den Gig auf dem Bizarre-Festival 98, den ich aus dem TV kannte, konnten sie leider nicht wiederholen und es lag sicher nicht nur am fehlenden Regen. Daher erwartete ich dieselben, jungen, dynamischen Spunde die einfach auf die Bühne gerannt kommen und mit einem Burner-Song losstarteten wie von der Tarantel gestochen. Und nun seh ich einen dicken Chino der mit ´nem Basecap auf die Bühne schlurft, der Rest stöpselt seine Instrumente ein und erst dann legen sie los. Das nimmt irgendwie die Energie. Aber man muss anerkennen, dass sie sich wirklich Mühe gegeben haben, wenigstens die Leute in den ersten Reihen zu pushen. Die Band gehört einfach in eine Halle, dort können die Jungs immer noch killen. Später wurde der Gig in den Metal-Postillen auch mächtig zerrissen.

    Nachdem die Deftones ihr Set beendet hatten, öffneten die Securities wieder die Schleusen und unter heftigem Drücken von den hinteren Massen, gelangte ich *plopp* ohne Knochenbrüche durch den Eingang. Meine Zunge war ungefähr vergleichbar mit der Mojave-Wüste also holte ich mir als erstes einen Becher mit Wasser, hatte schon voll vergessen wie das schmeckt. Nun ja, die Deftones konnte ich zwar nicht von vorn beobachten, aber da kamen ja noch die Metalgods, yeah. Aber erstmal kam der Harlekin des Heavy Metals, …

    Marilyn Manson
    Tja, ähm, nette Show und Bühnengestaltung mit Anlehnung ans Dritte Reich, lustige Kostüme (z.B. Mickey Mouse), bunt geschminkte, freakige Mitmusiker, nette weibliche, leicht bekleidete Begleitung und Festival-kompatible Setlist mit Greatest Hits Charakter. Los gehts mit dem Opener des Neuen Albums The Golden Age of GrotesqueThis Is the New Shit” (geiler Song), danach diverse Manson Classics a la “TocarIrresponsible Hate Anthem”, “TocarSweet Dreams”, “TocarThe Fight Song”, “The Dope Show” usw. Leider auch der Popper “TocarTainted Love” und zum schluss kam natürlich wieder die obligatorische Frage „How does it feel to be one of TocarThe Beautiful People?”. Also alles beim Alten im Hause MM. Nichts wirklich neues was man nicht schon kannte. Solide Show, ohne nennenswerte Höhen oder Tiefen, Marilyn Manson halt, muss man halt mal gesehen haben.

    Monströse Soundwände wurden auf die Bühne gerollt, das Bühnenbild wurde in schwarz und lila getaucht, Nebel drang aus dem Hintergrund und das allen bekannte Konzert-Intro „The Ecstasy of Gold“ von Ennio Morecone erklang. Es war soweit…

    Metallica
    Als erstes tauchte Lars Ullrich aus dem Nebel hinter seinem Drumkit auf und betrachtete mit einer Wasserflasche die jubelnde Masse, dann kamen rechts und links Gitarrero Kirk Hammet und der neue Bassist Robert Trujillo hervor, und zu guter Letzt kam, Mr. Metallica himself, James Hetfield mit seiner 2m Holzfällerstatur hinter sein Mikro (eines von vielen) gestiefelt. Ohne viel Gelaber starten die 4 mit ihrem ersten Song durch und, ...oh my Gooood, es ist „Hit the Lights“. Der Opener vom ersten Album „Kill’em all“ und einer meiner (vielen) Metallica-Favourites. Gefolgt von noch einem Song des Debüts – „The Four Horsemen“. Die Leute gehen sofort los und singen lautstark mit. Mich hält nichts mehr hinten und ich stürme voller Euphorie nach vorn in die ersten Reihen wo der Mosh abgeht. Und es ist kaum zu Glauben, dem nicht genug zünden die „alten Herren“ einen 80er Böller nach dem anderen: „Harvester of Sorrow“, „Welcome Home (Sanitarium)“, „Leper Mesiah“… Hammet feuert ein Highspeed-Solo nach dem andern in die Massen, Lars trümmert die Doublebass ohne Gnade, Rob ist ein Tier am Bass und natürlich –Riffs – Riffs – Riffs- werden uns um die Ohren gehauen. Das Franken-Stadion kocht. Sogar die Leute auf den Tribünen stehen vor ihren Sitzen und gehen voll ab. Zwischen den Songs bedankt sich der sehr sympatische James Hetfield artig beim Publikum und heizt die Massen noch weiter an. Zwischen den 80er-Classics bauen sie auch 2 Songs vom neuen Album „St. Anger“ ein – Zuerst den Opener „Frantic“ (tic tic tic toc) und natürlich den genialen Titeltrack, der gleichzeitig die erste Single ist. Die 2 neuen Songs werden natürlich frenetisch bejubelt, genauso wie die erste Nummer an diesem Abend vom Black Album „Sad but True“ welches zwischen den 2 Songs gespielt wird. Dann sagt James plötzlich: „Ok, if you don’t recognize this song by now, then you’ve got to learn a lot about Metallica“ und das Riff von “Master of Puppets” ertönt, - alle rasten aus, „Masta, Masta!!! Und das ruhige Zwischenstück wird vom ganzen Stadion mitgegröhlt. Anschließend wird es ruhig. Und dann ertönen die Geräusche auf die ich wohl am meisten gewartet hatte: Es ballert aus allen Ecken, Kanonendonner, Minen-Explosionen und MG-Feuer welche noch gesteigert werden durch Pyro-Explosionen auf der Bühne und Höhenfeuerwerke über dem Stadion. Und mitten in dem Geballer ertönen die ersten Töne von „One“. Und beim abschließenden 4 Minuten Dauer-Geknüppel bangt sich jeder Beteiligte sein letztes Bisschen Hirn aus dem Schädel. Nach dem anschließenden „Blackened“ verlassen die 4 die Bühne, der Mainblock war gespielt und alle warteten gespannt auf die Zugaben. Mittlerweile war auch schon die Dunkelheit über Nürnberg hereingebrochen und der Zeitpunkt war gekommen an dem sich James allein mit seiner ESP auf die Bühne stellte um den wohl bekanntesten Song der Band vorzutragen, natürlich die Ballade: „Nothing Else Matters“. Fuck! Auch wenn der Song mittlerweile auch die Schwiegermutter- und Hausfrauen-Radiosender erreicht hat, war es doch der emotionale Höhepunkt dieses Konzertes, wenn nicht sogar des Festivals. Dieser Hüne steht auf dieser riesigen Bühne und singt diesen Song gemeinsam mit einem Chor aus Hunderttausend Kehlen, Das ganze Stadion sang mit ihm und als ich mich umdrehe, erblicke ich ein riesiges Lichtermeer. Auf dem Platz und auf den Rängen standen die Leute und zollten mit ihren Feuerzeugen der Band ihren Tribut. Gänsehaut pur. Neben mir standen muskelbepackte, zutätowierte, bepiercte Metalheads und hatten Tränen in den Augen - ich glaub sogar auch ich ein bisschen. Zumindest hatte ich einen fetten Pelz auf dem Rücken. Man muss ihn schon zu den großen Songs der Rockgeschichte zählen. Und irgendwie spiegelt er ja auch eine Lebenseinstellung wieder - „Everyday for a something new, and nothing else matters
    So, genug gesülzt. Zum Abschluss spielten sie noch den Nackenbrecher „Damage Inc.“ mit 'ner dicken Ladung Pyro, „Creeping Death“ und natürlich als letzten Song das unvermeidliche „Enter Sandman“, bei dem bereits einige Leute das Stadion verließen weil sie glaubten, das Konzert sei schon zu Ende. Zum Schluss haben sich die 4 Musiker Hand in Hand und unter tosendem Beifall verabschiedet und Drumstöcke und Plektren ins Publikum geschmissen. Ein Plektrum von Kirk Hammet landete direkt neben mir auf dem Boden, aber irgend so ein dummer Drecksack hat es sich vor mir geschnappt. Die Setlist war für meinen Geschmack jedenfalls top, obwohl ich´s schon schade fand dass sie nichts von den Load/Re-Load-Alben gespielt haben, aber die sind der ach so coolen Metalgemeinda ja nicht "true" genug.

    Anschließend gingen wir noch zur Alternastage, die sich auf einer Festwiese befand und sackten dort nieder um zum Abschluss noch ein wening

    Moby
    zu lauschen. Nach dem Metal-Massaker war seine Easy-Listening-Mucke und die Stimme seiner dicken Sängerin echt Balsam für unsere wunden Ohren. Er spielte ziemlich viel von seinem Erfolgsalbum „Play“, aber auch neue Stücke, wie das wunderschöne „In This World“. Er spielte auch einen 20sekündigen Speedmetal-Track als Tribut an Metallica und entschuldigte sich als Amerikaner beim Publikum für seinen Präsidenten George Bush und bekam dafür tosenden Applaus. Aber nach ca. 6 Songs hatten wir so einen Durst dass wir zurück zum Zelt liefen. Das abschließende „Feeling So Real“ (live mit der dicken Sängerin!!!) bekamen wir nur noch am Zeltplatz mit.

    Als wir zurück zu den Zelten kamen legten wir noch mal was auf den Grill gelegt hatten und tranken ein abschließendes Bierchen (oder mehr). Einer meiner Kumpels musste seinen Party-Marathon vom Vortag bitter bezahlen, indem er vor Müdigkeit im Zelt eingeschlafen war und damit Metallica verpasste. Auch die restlichen von uns legten sich endlich wohlverdient in unsere kuscheligen Schlafsäcke.

    Samstag 7.6. - Tag 2

    Aufgewacht mit dem Gefühl, der Optik und dem Geruch die letzte Nacht in der Spalte zwischen 2 Müllcontainern verbracht zu haben, wird erstmal ein Frühstücksgrill organisiert. Einige sinnlos vertrödelte Zeit später ging es - an diesem recht entspannten Tag - getrennter Wege. Während sich der eine Teil für die durchaus überzeugenden Ti ... ähm ... stimmlichen Leistungen der Die Happy Sängerin Marta interessierte, verließ ich die Bande schon am Vormittag um ein paar Bands zu sehen, die die anderen weniger interessierten. Als erstes wollte ich mir den Auftritt von…

    Lifehouse
    …ansehen, die an diesem Vormittag auf der Hauptbühne spielten, wo sie meiner Meinung nach, völlig deplaziert waren. Ich hatte die Band im Frühjahr 2001 bei einem Highschool Aufenthalt in den USA kennen gelernt. Dort waren die 4 Jungspunde zu der Zeit mit ihrem Major-Debutalbum No Name Face grade der heißeste Scheiß in Sachen Alternative/College-Rock und hielten sich wochenlang auf der Nr.1 der US-Single-Charts mit ihrer Single „TocarHanging By A Moment“. In Deutschland hatten dann Viva, MTV und diverse Radiostationen versucht, die US-Durchstarter auch in unseren Breitengraden zu etablieren, was ihnen allerdings nicht so gut gelang, wie mit den Genre-Kollegen The Calling oder Staind. Nun planten Lifehouse mit ihrem 2. Album Stanley Climbfall erneut die Eroberung der alten Welt. Die erste Singleauskopplung „TocarSpin“ gefiel mir auch wieder sehr. Aber als ich die Stadiontreppen herunter lief, spielte die Band vor grade mal einigen hundert Leuten. Somit konnte ich ohne weiteres in den vorderen Bereich spazieren und dort ganz gemütlich stehen. Wie gesagt, in den Staaten würden die Band locker ein größere Arena füllen aber bei uns sind sie lediglich einem kleinen Publikum bekannt und wären somit auf der 2. Bühne besser aufgehoben gewesen. Zum Konzert: Wie bereits erwähnt, hatte die Band schon die Hälfte ihres Sets gespielt, als ich das Stadion betrat, und somit hatte ich auch „Spin“ grade verpasst. *Mist* Na Ja, dafür spielten sie anschließend „TocarSick Cycle Carousel“, vom Debüt. Danach spielten sie ihre neue Single „TocarTake Me Away“. Der Auftritt war sehr relaxt und die 4 US-Boys spielten sich solide durch die Höhepunkte ihrer 2 Alben mit ihrer recht unaufdringlichen Mischung irgendwo zwischen Nirvana und den Beatles. Genau das Richtige für einen entspannten Samstagvormittag. Ist halt so´ne Sache mit diesem ganzen US-Alternative/Post-Grunge-Gedudel. Entweder man mag Combos wie Nickelback, 3 Doors Down etc. oder man hasst sie. Ich, für meinen Teil, kann mir so ’ne Musik gut anhören. Und als Lifehouse dann noch zum Schluss erwartungsgemäß ihren No1-Hit „TocarHanging By A Moment“ zum Besten gaben, schwelgte ich wieder in Erinnerung an meinen Staaten-Aufenthalt. Also ein durch und durch entspanntes Konzert, ohne irgendwelches übertriebenes Rumgepose, brutales Gequetsche oder erdrückender Lautstärke. Ich glaube nach diesem Vorabend hätte ich nicht sofort wieder mit irgend ´ner Hau-drauf-Combo anfangen können. Außerdem hat Lifehouse-Frontman Jason Wade eine sehr angenehme Stimme, ähnlich der von Scott Stapp aber nicht so extrem überreizt, wie das Organ des Creed-Sängers.

    Nachdem ich mir ein bisschen das Umfeld des Stadions abgelaufen und mir jeden Stand angesehen hatte, machte ich meinen ersten Besuch im Talent-Forum, sozusagen der 3. Bühne des Festivals.
    Hierfür hatten die Veranstalter die benachbarte Eissporthalle trockengelegt und zur Konzerthalle umfunktioniert. Dort hatten somit ca. 3000 Mann Platz die sich dort dann weniger bekannte oder lokale Bands, hoffnungsvolle Newcomer aber auch gestandene Institutionen, wie die LA-Indi-Funk-Rocker Mother Tongue anschauen konnten. Wir hätten uns Mother Tongue ebenfalls gern angesehen, aber die spielten leider freitags zur selben Zeit wie Metallica und wir mussten unsere Prioritäten setzen. Momentan spielte in der Halle eine Band namens Nothingface, die laut dem UncleSallys-Magazin der heißeste Newcomer in Sachen Psycho-New-Metall ala Slipknot oderMudvayne seihen sollten. Aber ich konnte nur 3 oder 4 Songs dieser Brüll-Affen ertragen und verließ dann die dunkle Halle in Richtung Alterna-Stage. Dort sollten gleich

    Cave In
    …spielen. Unser bevorzugtes Musik-Magazin Visions hatte die Band auf ihrem Cover und lobte sie über den grünen Klee, weil sie angeblich mit ihrem neusten Album Antenna eine bewundernswerte Entwicklung von Hardcore zu mehr melodischem Emo vollzogen hätte. Ich hatte vorher noch nie von denen gehört und kannte nur einen Song ("TocarInspire") von der beiligenden CD. Aber wegen der guten Kritik in der Presse und weil eh grad keine anderen lohnenswerten Acts auf den anderen Bühnen standen, waren sie einen Besuch sicher wert. Für mich klangen sie allerdings nach stinknormalem Emo-Rock mit Heul- und Schrei-Gesang. Ich konnte jedenfalls keinen großen Unterschied zwischen den Songs heraushören und alte Songs die mehr nach Hardcore klängen konnte ich auch nicht ausmachen. Kann mich auch nicht an einen einzigen Song erinnern, der mich irgendwie begeistert hätte. Am besten beschreibt man den Auftritt wohl mit „solide“. Muss man vielleicht mehrmals hören.

    Blackmail
    Musikalisch waren mir die Koblenzer eigentlich schon immer egal gewesen, denn wenn eine deutsche Band englischsprachige Rockmusik macht, dann ist das in der Regel nie sehr aufregend. Aber ich hatte schon öfters gehört dass die Band live ziemlich Stimmung machen soll und Energiegeladene Konzerte gibt. Außerdem sind Blackmail immer & überall auf Achse. Es gibt quasi kein deutsches Festival auf dem sie nicht aufgetreten sind. Somit hatten sie sich durch ihr unermüdliches Touren in Deutschland und ihrer Bühnenpower eine nicht geringe Fan-Schar erspielt und auch den Respekt von vielen anderen Rockfans. Die Band begann mit ein paar Songs die nur Die-Hard-Fans kannten. Aber nachdem ich meinen Bierpfand wiederhatte, ging es auf direktem Weg in den vorderen Bereich und, hey, da ging’s echt ab. Durch das Rumgepoge hatten sich irgendwie ein paar Unterlegematten gelöst die nun durch die Luft geschmissen wurden und die Leute moshten und tanzten nun in einer riesigen Staubwolke vor der Bühne. Und als dann Blackmail am Ende noch ein paar mir bekannte Titel wie „TocarSame Sane“ oder „TocarIt Could Be Yours“ vom Stapel ließen, gab's sogar ein paar Runden Crowdsurfing. Nachdem die Band ihr Set beendet hatte, erntete sie auch tosenden Applaus. Die Gerüchte um ihre Live-Qualitäten hatten sich somit bestätigt und ich war wirklich positiv überrascht.

    Zwan
    Zurück im Stadion trat die neue Band von Ex-The Smashing Pumpkins-Boss Billy Corgan auf und den wollte ich wenigstens mal live gesehen haben. Schließlich gilt er als einer der wohl größten musikalischen Masterminds der 90er Jahre, der uns mit seinen großartigen Pumpkins so manchen Song für die Ewigkeit geschrieben hat.
    Letzteres kann man von seiner neuen Kapelle nicht unbedingt behaupten. Mit ihrem Gute-Laune-Schrammel-Pop konnte ich nicht viel anfangen und ihr Auftritt war dann auch ...lame. Die 5 Beatniks standen wie angewurzelt auf der Bühne und spielten völlig leblos ihre grottenlangweilligen Songs runter. Ich dachte Corgan hätte die Band gegründet um Spaß zu haben, aber davon war absolut nichts zu merken. Vor allem dieser David Pajo stand da als hätte er sich die Toilette nicht gefunden und krampfte sich total verängstigt an seiner Klampfe fest. Wo die Pumpkins früher noch mit dem ein oder anderen Riffrocker ordentlich Dampf machten, herrschte nun belangloses LaLa. Na ja, das Stadion war dennoch recht beachtlich gefüllt, aber auch nur wegen Billy-Boy. Und ein Großteil der Zuschauer wartete auch nur auf den abendlichen Headliner Iron Maiden. Manche scheuten sich auch nicht vor Pfiffen für Zwan und zeigten mit dem Finger immer wieder an die Bühnendecke, wo bereits die Banner mit Maiden-Maskottchen Eddie hingen. Ich bin dann auch nach dem 3. Song oder so (es war die Single „TocarHonestly“) abgehauen. Auch das knappe Höschen der Bassistin Paz Lechantin, konnte mich da nicht umstimmen. Unverständlich, dass die Dame für diesen lahmen Haufen A Perfect Circle verlassen hat. Na ja, wenigstens hatte ich jetzt mal die beiden Ex-Pumpkins Billy Corgan und Jimmy Chamberlin live gesehen. Und Mittlerweile haben sich Zwan ja auch schon wieder aufgelöst Starke Nummer, Billy!

    Den Stadion-Headliner Iron Maiden ließen wir an dem Abend sausen und zogen es stattdessen vor, die örtlichen Duschen zu besuchen. Nach dem Abendbrot ging's dann wieder auf die Second Stage:

    Silverchair
    Ich hatte die Band 1997 mit ihrem 2. Album Freak Show in meiner pubertären Nirvana-Phase kennengelernt und seitdem zählten die Australier zu meinen absoluten Lieblingsbands. Doch nun sind die Herren 23 und haben mit Frontmann Daniel Johns „leider“ einen der genialsten und ambitioniertesten Songschreiber in ihren Reihen. Und während der 3. Longplayer Neon Ballroom mich noch vollends begeisterte, waren sie mit ihrem letzten Werk Diorama für meine Begriffe etwas über das Ziel hinaus geschossen. Daniel Johns hatte wohl all seine Songwriterischen Qualitäten perfektioniert und gebündelt und die Platte klang eher nach einem Musical von Andrew Lloyd Webber als alles was man vorher von Silverchair gewohnt war. Ich hatte die Band ja bereits den vorigen Freitag in Berlin gesehen. Und da spielten sie zu meinem Bedauern nur je 1 Song von ihren ersten beiden Alben und die 4 Singles von Neon Ballroom und sonst nur Diorama-Material. Deshalb blickte ich recht optimistisch auf den heutigen Auftritt. Ich dachte mir dass die 3 Aussis diesmal wohl doch ein paar alte Songs mehr bringen würden und eher eine Festival-kompatible Setlist bringen würden, denn dort sind ja nicht nur eingefleischte Fans im Publikum sondern auch Leute, die nur die alten Songs kennen oder die Band noch gar nicht gehört haben. Als ich dann an der vorigen Absperrung ankam, starteten sie auch sofort mit „TocarEmotion Sickness“ los, gefolgt von „TocarIsrael's Son“ vom Debüt-Album und ich stürmte frohen Mutes in den vorderen Bereich. Das Bühnenbild war wieder Regenbogen-bunt gestaltet und Daniel trug einen roten Admirals-Anzug im Stile von Sgt.Pepper und eine große Sonnenbrille zu seinem flaumigen Backenbart. Doch meine Begeisterung nach den ersten beiden Songs war nicht von langer Dauer und meine Hoffnungen wurden jäh zerstört. Sie spielten im Grunde genommen dieselben Songs wie in Berlin und ließen sogar noch „miss u love“ von Neon Ballroom weg. Obwohl viele Leute im Publikum nach „Old School“ oder „Classics“ verlangten, spielte der sture Sack sein orchestrales Diorame-Gewichse nach und nach runter und zum Schluss brachte er wieder seine nervtötende James Brown/Jazz-Nummer (welches mich böses ahnen lässt für das nächste Album). OK, man kann nicht sagen dass das Konzert scheiße war. Die Stimmung im Publikum war super, die Band war sehr zu Scherzen aufgelegt und man sang sogar mit dem Publikum die australische Nationalhymne. Und auch musikalisch konnte man der Band keinen Vorwurf machen denn viele Nummern von Diorama (allen voran „tuna in the bryne“) sindschlichtweg genial. Jeder muss zugeben dass Daniel Johns einer der begnadeter Songwriter ist und bei wohl keiner anderen Band konnte man in den letzten 5 Jahren so eine Riesenentwicklung beobachten wie bei Silverchair. Man kann es einerseits verstehen, dass er sich mit den Songs die er mit 14-17 Jahren geschrieben hat, heute nicht mehr so richtig identifizieren kann. Aber er spielt doch die Konzerte nicht nur für sich, sondern in erster Linie für die Fans. Und vor allem die alten, die der Band von Anfang an die Treue hielten, fühlen sich somit echt verarscht. Und ich denke, hätten Silverchair noch „TocarFreak“ und „TocarPure Massacre“ gespielt, hätte sich die Band auch keinen Zacken aus der Krone gebrochen und jeder Beteiligte wäre glücklich gewesen.

    Also verließ ich das Konzert etwas enttäuscht um noch die letzten Songs von Mudvayne im Talent Forum zu erleben. Doch zu allem Überfluss blieb ich auch noch in einer riesigen Menschenmenge stecken, weil die eine Masse raus wollte, und die andere wollte rein um den abendlichen Headliner Reamon zu sehen. Somit kam ich erst in die Eissporthalle als Mudvayne grade vorbei waren und die anderen 5 mir euphorisch erzählten, wie geil die Halle abgegangen ist und natürlich, dass es ihrer Meinung nach das bisher beste Konzert des Festivals gewesen sein soll. …Diese Ärsche!!! Nach Aussage meines Freundes, hatte sich der Ticketpreis allein wegen dem Bassisten gelohnt – eine Maschine die ihr Instrument verprügelt. Ansonsten abrocken bis die Gelenkprothesen versagen. Alle relevanten Songs in knappen 45 Minuten, ohne Kostüme, dafür musikalisch umso überzeugender.

    Taproot
    Echt langweilige Ami-Kapelle. Daheim sind sie mit ihrer Post Grunge/Nu-Metal-Mixtur natürlich voll up to date, aber bei uns kennt die so gut wie niemand und einen nennenswerten Hit haben die auch nicht. Deshalb kann ich nicht verstehen, warum man die als Headliner des Abends gesetzt hatte und nicht Mudvayne, die hierzulande eine viel größere Relevanz haben und schon vor 2 Jahren bei RIP spielten. Hätten die Veranstalter die 2 Bands getauscht, dann hätte ich trotz des Silverchair-Konzerts noch Mudvayne sehen können und zu „TocarNot Falling“ oder „TocarDeath Blooms“ mit meinen Kumpels abhotten können. Doch so bin ich nach 2-3 Songs angepisst zurück zum Zelt gestiefelt und auch die anderen trafen nach und nach im Zeltlager ein, weil die Band einfach mal lame war.

    Sonntag 8.6. - Tag 3

    Ciffi: Same shit, different day: Geweckt durch das Gelalle eines Freundes, der es vorzog die Nacht mit unseren Zeltnachbarn und Captain Morgan-Rum durchzuzechen, wache ich auf und quäle mich aus dem Zelt. Am letzten Festival-Tag standen noch ein paar nette Bands auf dem Programm:

    Emil Bulls
    New Metal für Arme aus deutschen Landen. Haben schon recht heftig gerockt, ohne jedoch mit einem eigenen Stil zu überzeugen. Zur Einstimmung ganz nett.

    Ministry
    Stellenweise sehr monoton-brachial – da hätte man sich auch mal die ein oder andere gemächlichere Nummer gewünscht. Der Sänger Al Jourgonson war etwas unsympathisch, die Leinwandshow dagegen ziemlich cool und 2 Schlagzeuge sind auch nicht gerade gewöhnlich für eine Band. Wenigstens kann man nun behaupten eine Legende des Industrial Metal gesehen zu haben.

    Stone Sour
    Corey Taylor, der unmaskierte Slipknot-Frontkasper ist mit seinem eher Alternative-lastigen Nebenprojekt als nächstes an der Reihe. Er kommt mit einem weißen Unterhemd auf die Bühne, seine Mitmusiker (von denen 2 Mann ebenfalls bei Slipknot spielen) sind allesamt in schwarz gekleidet. Los geht’s mit dem Album-Opener „Get Inside“ gefolgt von so ziemlich allen anderen Haudrauff-Songs des Albums. Durchschnittliche Hard-Rock-Bretter mit wechselndem Brüll- und Kopf-Gesang. Taylor post was das Zeug hält, wälzt sich auf dem Boden und kotzt sich ordentlich aus, seine Mitstreiter an den Instrumenten knüppeln sich monoton durch ihr Set. Doch kurz vor Schluss kommt Corey mit einer Gitarre behangen vor das Mikro geschlurft und trägt den einzigen Unterschied zwischen StoneSour und Slipknot, und den einzigen Grund weswegen ich mir das Album gekauft habe, vor - „Bother“. Wie gesagt, ich bin eben sehr anfällig für dieses Post-Grunge-Geleier. Und mal ehrlich, wer hätte denn geglaubt dass der Brüll-Weirdo von Slipknot mal so einen Song schreiben würde. Aber andererseits zeigt es auch das Problem welches ich mit Corey, oder auch Rob Flynn (von Machine Head) habe. Wenn der Typ richtig singt, zeigt sich erstmal was für 'ne geile Stimme er hat. Aber sein prolliges Rumgebrülle reißt bei mir nichts und lässt auch keinen großen Unterschied zu seiner Hauptband erkennen. Zum Abschluss brüllt er uns noch die neue Single „Inhale“ vor, schmeißt seine Wasser-Flasche und sein Unterhemd ins Publikum und verschwindet. Durchschnittlicher Gig mit einem kleinen Höhepunkt.

    apokalyptica
    Passend zum Namen von sehr stürmischem bzw. nassem Wetter begleitet. Nachdem die Entscheidung getroffen wurde, im Sinne des Rock’n’roll im Moshpit – den Naturgewalten zum Trotz – zu verweilen, hatten wir das Glück bis auf die Knochen durchnässt zu werden, während wir uns zu den Celloklängen in Extasse wogten. Die 4 Finnen schruppten ihre Cellos gnadenlos und zeigten dabei trotz synchronem Headbangen keine Schwächen an ihren Instrumenten, sehr beeindruckend. Vor allem der Drummer war eine Bereicherung für den Sound. Die Songauswahl setzte sich zusammen aus den obligatorischen Coversongs von Metallica-Classics a la „Master of Puppets“ oder Sepultura´s „Refuse Resist“ gemixt mit eigenen Songs wie „Path“ oder „SOMEWHERE AROUND NOTHING“. Und der derbe Regenschauer der zeitweilig über dem Stadion hereinbrach, peitschte sowohl die Band als auch das Publikum nur noch mehr an. Vor allem der blonde Jungspund hat echt Stimmung gemacht und sich mit freiem Oberkörper und mit seinem Cello in den prasselnden Regen gestellt und die Massen angefeuert. …und wir moshten den Regenfällen zum Trotz in unseren triefenden Klamotten. Wahnsinns Band, geniale Show und 2 Zugaben – ein absolutes Highlight.

    Evanescence
    Als nächstes standen die US-Newcomer des Jahres auf dem Programm. Die Gothic-Nu Metall-Kapelle, mit ihrer charismatischen SängerinAmy Lee, hatte grade mal ihre Debüt-Single „TocarBring Me To Life“ draußen und ging mit dieser so dermaßen durch die Decke, dass man sie gleich auf die Hauptbühne setzte, was sich für einen unerfahrenen Newcomer oftmals als eher negativ erweisen kann. Und auch ich hatte so meine Zweifel. Doch der Fünfer aus Arkansas machte seine Sache besser als erwartet und konnte die gute Stimmung im Publikum locker halten, was nicht zuletzt an der Präsenz von Frontfrau Amy lag. Die Dame fegte in ihrem rot-schwarzen Mieder-Kleid über die Bühne wie die Märchenfee und interagierte gut mit dem Publikum: „Yesterday we played at Rock am Ring and the people there were awesome. Can you do it better???“ – na aber Hallo. Mit „This is probably the only song you know of us“ wurde die Single „TocarBring Me To Life“ geschickt in der Mitte des Sets eingebaut anstatt ans finale Ende, um zu zeigen das dieser Song nicht unbedingt repräsentativ für den eigentlichen Bandsound ist und die anderen Songs gleichwertig sind und genauso hörenswert. Diese hatten dann auch absolut nichts mit Nu Metall oder Rap-Gesang zu tun und waren wesentlich Gothic-lastiger. Somit konnte Amy Lee bei Songs wie „TocarGoing Under“ oder „TocarTourniquet“ vielmehr ihre herausragenden gesanglichen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Zudem coverten sie den Song „TocarZero“ von The Smashing Pumpkins und bewiesen somit auch einen guten Musikgeschmack. Im Endeffekt kann man sagen, dass Evanescence einen guten Einstand auf deutschen Bühnen hingelegt haben und der erste Eindruck eines Linkin Park-Verschnitts mit weiblichem Gesang, den ich von der Vorab-Single hatte, konnte bei mir relativiert werden. Außerdem konnte der Rhythmus-Gitarrist bei „Bring me to life“ den männlichen Part genau so gut rappen wie der 12Stones-Sänger im Videoclip.

    Audioslave
    Nachdem wir nun Zeit hatten unsere klatschnassen Klamotten etwas trocknen zu lassen, war als nächstes eine weitere Alternative-Rock-Institution, oder besser gesagt die Neu-Konstellation zweier Rock-Institutionen der 90er Jahre an der Reihe: Der frühere Sänger der Seattle-Heroen Soundgarden - Chris Cornell, der wohl eindeutig zu den besten Sängern unserer Zeit zählt und die restlichen Mitglieder von Rage Against the Machine um Gitarren-Revolutionär Tom Morello. Nun zumindest hatten sich diese 4 Ausnahmemusiker unter dem Namen Audioslave zusammengeschlossen und ein Album raus gebracht, das wohl die perfekte Mischung der 2 vorangegangenen Bands darstellte, nachdem man vor dem Release noch etwas skeptisch gegenüber dieser Konstellation war. Nun waren Audioslave nach Nürnberg gereist um uns mit ihren Livequalitäten zu beglücken. Wir 4 hatten uns mittlerweile in den vorderen Bereich gedrängelt und warteten nun erwartungsfroh auf den Act. Der kam dann auch bald unter tosendem Applaus und zwischen Rauchschwaden auf die Bühne gestapft und jeder positionierte sich. Zuerst fielen mir die Outfits auf. Tim C. trug ein Schirm-Cap und sah damit aus wie ein Riesenbaby, Chris Cornell trug eine Army-Baggy und beige Leder-Stiefel, und Tom Morello, der ja schon zu RATM-Zeiten oft beknackte Kopfbedeckungen trug, hatte ein schwarzes Leder-Cappy auf. Na ja egal, schließlich waren wir ja auf keiner Modenschau sondern auf einer fuckin Rock´n Roll-Show. Und das zeigten uns die 4 auch sofort und stimmten prompt den aktuellen The White Stripes-Hit „Seven Nation Army“ an. Nach anfänglichem Stutzen packte uns jedoch schnell der Hüpfwahn, zu dem dieser Song unweigerlich animiert, und schon nach Sekunden brachte Audioslave das gesamte Frankenstadion zum Hüpfen, ironischerweise mit einem Song der nicht mal von ihnen war. Aber zumindest zeigten sie damit dass sie als alte Hasen sich auch für aktuelle Rockbands begeistern können. Und auch nach diesem Hit konnten die 4 mit eigenen Stücken vom aktuellen Debüt-Album die Stimmung locker halten. „TocarLike A Stone“, „TocarLight My Way“ oder das affengeile „TocarGasoline“ brachten das Publikum, inklusive uns, kontinuierlich zum ausrasten. Vor allem konnte die Band wohl die größten Sympathiepunkte des Festivals ernten, als sie einen Audioslave-Fan aus der ersten Reihe auf die Bühne holten, nachdem der ein Pappschild mit der Aufschrift „Tom Morello is the best“ hochhielt (so einfach kann´s gehen). Der Typ war dann natürlich hin und weg als er dann da oben stand und allen vieren inkl. seines Idols Morello die Hand schütteln durfte. Nach anschließendem Applaus für diese nette Geste steckte Chris den Glückspilz wieder in die erste Reihe direkt vor Tom Morello. Echt knorke die Jungs. Tja, das macht halt echte Rock-Helden aus, auch in riesigen Stadien nicht unnahbar zu sein und trotzdem Kontakt mit den Fans zu haben. Nach dieser Aktion war das Publikum natürlich noch aufgedrehter. Und die Band heizte die Menge weiter mit ihren funkigen Rockkrachern an und Cornell reizte sein Organ bis zum letzten aus – Waaaahnsinn der Mann. Natürlich war auch ich so aufgedreht, dass ich mich auf die tobende Meute heben ließ und per Crowdsurf über die Absperrung schwebte. Nachdem ich allerdings zuvor immer wieder ohne Probleme an den Seiteneingängen in den Vorderen Bereich gelangte, drängte sich bei dieser Band wieder eine Menschenmasse an beiden Eingängen und ich durfte mal wieder anstehen.

    Und während ich so da steh und mir das Konzert mehr oder weniger über den Seitenmonitor anschaue, entdecke ich ein paar Meter von mir entfernt einen Typen, und denke mir „cool, der hat ja dieselbe Wollmütze mit dem grinsenden Totenkopf wie Corey Taylor“, doch nachdem ich genauer hinsah, und merkte das da 2 oder 3 Leutchen drumrumstanden und sich Unterschriften holten, schnallte ich endlich „Scheiße, das IST Corey Taylor“. Natürlich bin ich sofort hin und hab mir ein Autogramm auf die Rückseite meines Tickets geben lassen. Echt nicht zu fassen: Der Typ stand da mit seiner weiblichen Begleitung um sich Audioslave von der Seite aus anzusehen, und (fast) keine Sau bemerkte ihn obwohl er vor 1 Stunde selbst noch vor uns auf der Bühne rumsprang. Natürlich blieb er für einige wenige nicht unbemerkt, aber die reagierten nicht hysterisch sondern unterhielten sich ganz relaxed mit ihm und fragten ihn vornehmlich wie weit es um das neue Slipknot-Album stehe. Ich fragte ihn ob er vielleicht nach dem Konzert, Chris Cornell auch nach draußen schicken könne, worauf er lachend sagte, dass er es versuchen könnte. Abschließend machte ich noch ein Foto mit ihm (meine One-Way-Camera immer dabei) und wandte mich wieder voll dem Audioslave-Konzert zu.

    Mittlerweile näherte sich dieses auch dem Ende zu, doch Audioslave hatten sich ihre besten Songs natürlich bis zum Schluss aufgehoben. Denn plötzlich wurde es ruhig und Chris Cornell kam mit einer Akustik-Gitarre auf die Bühne stolziert und spielte die Ballade „TocarI Am the Highway“. Boaaah, Hammer-Song , Hammer-Stimme, Gänsehaut pur, einfach genial. Danach fuhr die gesamte Band noch mal schweres Geschütz auf und donnerte noch mal mit der neuen Single „TocarShow Me How to Live“ los. Für mich die 2 besten Songs auf dem Album. Abschließend gab’s noch die Debüt-Single „TocarCochise“, zu der noch mal die Hölle losbrach, die ich allerdings nicht so besonders finde.
    Definitiv war es wohl das beste Konzert dieses sonntags und für mich sogar das Zweitbeste des Festivals. Man merkte den Musikern ihre langjährige Bühnenerfahrung einfach an und auch so stimmte bei diesem Konzert einfach alles. Tolles Bühnenacting, ein stimmgewaltiger und ausdrucksstarker Sänger, ein Klasse-Gitarrist, Gute Mischung zwischen atmosphärischen Balladen und rockigen Brettern, mit einem klasse Cover-Song und natürlich die Kommunikation mit dem Publikum, was vor allem heutzutage viele Bands vermissen lassen. Das einzige was diesen Gig hätte übertreffen können, wären natürlich 2 Konzerte von Soundgarden und RATM.

    Placebo
    Na ja, nach dem vorangegangenen Konzert, hätte da eh fast jede Band auf der Bühne stehen können und ich hätte es nicht ordentlich zu würdigen gewusst. Außerdem war ich nie ein besonders großer Placebo-Fan. Aber alles in allem war es doch eine solide Show mit allen relevanten Hits der Band wie „Taste in Man“, „Black Eyed“, „TocarSlave to the Wage“ oder „Every You, Every Me“. Zudem fand ich es eine faire Geste von Brian Molko, als er das Publikum aufforderte dem kranken Linkin Park-Sänger Chester Bennington Applaus zu stiften, für den Placebo ja noch kurzfristig als Ersatz gebucht wurden. Ich verabschiedete mich jedoch noch kurz vor Ende des Konzertes per Crowdsurf aus dem Stadion, weil ich im Talent-Forum noch Chevelle sehen wollte. Deshalb verpasste ich leider meinen Placebo-Lieblingssong „TocarPure Morning“, den sie wie immer zu letzt spielten.

    Chevelle
    Weil in der Umbaupause nicht viel los war konnte ich mich ohne Probleme in die erste Reihe an die Absperrung stellen und mich dort mit 2 amerikanischen Mädels unterhalten. Die 3 Loeffler-Brüder aus Chicago machten dann auch ordentlich Dampf mit ihrer Mischung aus Deftones und Tool. Das Publikum drehte auch so dermaßen ab, das die Security ein paar Mal eingreifen musste, damit niemand verletzt wurde. (Ach hätten doch die Deftones dort gespielt).
    Allerdings musste ich auch hier wieder eher gehen, weil ich mir als Festival-Abschluss das Solo-Konzert des Depeche Mode-Sängers Dave Gahan auf der Alterna-Stage ansehen wollte. Eine Herzensangelegenheit sozusagen. Also verließ ich während des letzten Songs „TocarThe Red“ (durch den ich die Band erst kennen gelernt hatte) das Konzert, bevor sich wieder die ganze Masse aus der Halle quetschte.

    Dave Gahan

    Auf der Wiese vor der 2nd Stage hatten sich auch schon viele Leute aller Altersklassen eingefunden um mit diesem letzten Konzert des Festivals, das Rock Im Park-Wochenende ausklingen zu lassen. Und mit Dave Gahan hätte man den Act auch nicht besser wählen können. Denn ich denke nicht dass der Großteil der Besucher (wie auch ich) ihn sehen wollte, wegen seiner aktuellen Soloplatte, sondern wegen seiner Hauptcombo Depeche Mode und deren unzählbaren Hits. Und dessen war sich Mr. Gahan auch bewusst. Er kam auf die Bühne unter frenetischem Jubel mit seiner Big-Band, die ihn begleitete. Dave war sehr freundlich, grinste wie ein Honigkuchenpferd, bedankte sich oft und poste auf der Bühne wie einst Freddie Mercury. Die Setlist fing zuerst mit eigenen Songs an, wie die Single „Dirty Sticky Floors“ oder das ziemlich rockige „TocarBottle Living“. Doch nach und nach brachte Dave die größten DeMo-Klassiker ins Set: „Walking In My Shoes“, „Never Let Me Down Again“, „Personal Jesus“ oder „I Feel You“…und das Publikum sang lauthals mit *Gänsehaut pur*. Der Unterschied zu den üblichen Versionen, war die Instrumentierung. Statt die Songs, wie im Original mit Synthie, Drumcomputer und Keyboard, zu präsentieren, spielte Dave mit seiner Band eher Rock-Versionen mit E-Gitarre, Schlagzeug und Orgel und das hatte was. Nur schade dass Daves Stimme live nicht so eindringlich wirkt wie auf Platte sondern er die Songs eher röhrt. Doch der Stimmung tat dies keinen Abbruch und das Publikum schwenkte seine Arme in den bunten Lichtscheinen der Bühnenstrahler. Nach mehrmaligem verschwinden und wiederkommen, spielte er als Abschluss den größten DeMo-Hit „Enjoy The Silence“ und brauchte eigentlich keine einzige Zeile mehr selbst zu singen, da ihm das Publikum mit voller Inbrunst die Strophen vorsang so dass man es weit über das Bühnengelände hören konnte. Ein gelungener Abschluss eines grandiosen Festivals, wie ich finde.

    Selbst auf dem Rückweg konnte ich das Publikum noch endlos weit den Refrain von „Enjoy the Silence“ singen hören. Ich glaube die haben das noch ne Stunde lang gesungen, als Dave schon längst von der Bühne runter war. Fanatische Irre!

    Müde und glücklich kam ich dann als letzter am Zeltlager an, nachdem schon alle längst nach Placebo (oder Chevelle) eingetroffen waren. Zum Abschluss tranken wir noch unsere letzten Bierreserven. Auch wenn davon nicht mehr viel übrig war, genauso wie unsere Grillkohle, weil irgendwelche Assis es geklaut hatten. Soviel zum Thema Ehrenkodex auf Festivals.

    Post-Park

    Nachdem man nun am nächsten Morgen versuchte Mensch und Equipment irgendwie ins Fahrzeug zu pferchen, rückte die Abreise immer näher. Ausgekotzt, aber glücklich räumten wir in mehr oder weniger zurechnungsfähigem Zustand das vermüllte Feld, um das uns Penner, wie Waschbären gleichermaßen beneidet hätten. Somit hatte auch dieses Festivalwochenende für uns ein Ende und ich glaube, abgesehen von den ganzen entzückenden Familienausflügen der vergangenen Jahre, war es wohl das beste Pfingstwochenende was wir je hatten. Auch wenn am Anfang alles drunter und drüber zu gehen schien, wir beim Parkplatz suchen, beim Sachen schleppen oder beim Zeltaufbau alles hätten hinschmeißen können, so war’s rückblickend einfach nur geil und superlustig. Außerdem haben wir hier eine Erfahrung gemacht, die einem in der Wehrpflicht Gott sei Dank vorenthalten wird: mal richtig in der scheiße liegen wie der Opa immer erzählt von Stalingrad. In diesem Sinne…

    ROCK ´N ROOOOAAAAL!!!! *hust*
  • If Your Life Was a Movie, What Would the Soundtrack Be?

    Nov 25 2009, 20h28 por tcatron565

    So here's how you do it:
    - Open your library (iTunes, Winamp, Media Player, iPod, etc)
    - Put it on shuffle
    - Press play
    - For every question, type the song that's playing
    - When you go to a new question, press the next button
    - No cheating!

    Opening Credits
    "TocarStand by me" - Ben E. King
    Nice opening!

    Waking Up
    "TocarOne Minute" - Kelly Clarkson
    Okay...

    First Day At School
    "Girlfriend (Dr. Luke Remix) (feat. Lil Mama)" - Avril Lavigne
    I guess I meet a girl there?...

    Falling In Love
    "I Miss You" - Erica Lane
    That's a bit strange. How could I miss someone if they were right there in front of me?...

    Losing Virginity
    "TocarNever Dream Alone" - Ashlee Simpson
    Must of been dull...

    Fight Song
    "TocarSo Sick" - Ne-Yo
    I guess I'll loose then...

    Breaking Up
    "Wake Up Call[track]" - Maroon 5
    Ha ha!...

    Prom
    "[track artist=katy perry]Fingerprints
    " - Katy Perry
    Um...

    Life
    "TocarGives You Hell" - The All-American Rejects
    Well ain't that just great...

    Mental Breakdown
    "TocarParadise" - Vanessa Carlton
    WHOA! "One more day in paradise..." FREAKY...

    Driving
    "If Today Was Your Last Day" - Nickelback
    Holy &*%$ I'm going to die driving...

    Depression
    "TocarBurn It Up" - Jessie James
    So my depression leads me to burn things up?...

    Partying
    "TocarOops!...I Did It Again" - Britney Spears
    WTF?

    Happy dance
    "TocarDon't Hang Up" - Britney Spears
    WTF?

    Betrayal
    "TocarShowtime" - Nelly Furtado
    Okay...

    Regretting
    "We Are Broken" - Paramore
    Well of course we're broken if I just betrayed you!

    Long night alone
    "Tocar4ever" - The Veronicas
    I was hoping for the P!nk song that sounded like this, but this one I guess just means I'll be 4ever alone. :(

    Flashback
    "TocarBottom of the Ocean" - Miley Cyrus
    That's a strange flashback song.

    Getting Back Together
    "It Takes More" - Jordin Sparks
    Why would we be getting back together if it takes more?

    Wedding
    "TocarLucky" - Britney Spears
    What a terrible wedding song. My wife is lucky but she cries at night! WTF?!

    Birth of Child
    "TocarNo Hay Igual" - Nelly Furtado
    I guess that means she cheated on me with a Mexican.

    Final Battle
    "TocarArmageddon" - Jessica Jarrell
    Fitting.

    Death Scene
    "TocarHeadstrong" - Ashley Tisdale
    Um...

    Funeral Song
    "TocarThey Ain't Gotta Love You" - Karina
    Well that's a bit depressing...

    End Credits
    "Lonely Girl (feat. Linda Perry)" - P!nk
    I'm a guy...
  • Nickelback @ Shinkiba Studio Coast, Tokyo, Japan, Nov. 25, 2009

    Nov 25 2009, 14h33 por emicom


    Nickelback
    Wed 25 Nov – Nickelback -Japan Tour 2009-
    http://www.creativeman.co.jp/artist/2009/11nickel/
    http://www.roadrunnerrecords.co.jp/page/News?news_id=82442

    今日は東京は朝は雨が降っていたが、夕方には既にやんでいた。6時ちょっと前に新木場の会場前に行くともう多くの人が並んでいる。下にはあちこちに水溜りがある。雨のせいかそんなには寒くない。既にNickelbackのTour Tシャツを着ている人がいる。背中にはNickelback Tour 2009の公演日程があり、東京の2公演が最後に記載されている。

    SEでは、Jets, The Killers, Kings of Leon などをはじめMTVなどでよくかかりそうな曲がかかっている。Killing In the Name Of / Rage Against The Machineとか、No One Knows / Queens Of The Stone Age, Walk / Panteraもかかる。開演10分前位になると会場が混んできた。確かsold outでしたっけ。MetallicaのEnter SandmanのSE(わかる方多いらしく口ずさむ方多し。)で会場暗転、メンバー登場。会場は割れんばかりの拍手。最初から凄い盛り上がり。

    ステージ中央奥に一段高くドラムセット。ドラムのDaniel Adairは、黒の袖なし襟胸ポケット付き綿シャツ。黒パンツ。多分黒靴。右手首に黒いリストバンド。両腕にTattooがある。バスドラにNBのロゴ模様が描かれている。
    ステージ前下手は、guitarのRyan Peake。黒の半袖襟付き綿シャツ。黒パンツに黒紐付きやわらかい黒皮っぽい靴。右手首にリストバンド。 ドラムの横には、白字でMESAとロゴの入ったアンプが積まれている。ステージ前の上手、下手端に少ししっかりした大きめで低めの台があり、時折チャドやメンバーが乗って演奏したり歌ったり。

    中央は、Vocal,Rhthm guitarのChad Kroeger。黒無地Tシャツに黒パンツ。黒皮靴。ギターは曲に合わせてスタッフの人が換えに来る(たまに自分で下手に取りに行く。)。他のメンバーも同じくギターは曲ごとにアコギになったり、ひし形になったり、V字になったり、銀ギラだったり黒かったり茶色だったりする。
    上手は、bassのMike Kroeger。無地黒Tシャツに黒パンツ、黒皮靴。

    MC無くスタート。1曲目は、Something in Your Mouth。会場からキャーキャー、わーと言う歓声、手も良くあがり、ジャンプしてる人も沢山。チャド、ギンギラギンに光るキラキラギター。曲が終わるとチャド、日本語で「アリガト-!」日本に戻れて嬉しいなどという。
    2曲目は、Because of You。チャド黒いギターに変わる。 「アリガトー!」の日本語は何度もいっていたチャド。「ほんとに素晴らしい。さあ次は古きよき時代、高校時代の歌、用意はいいかい。知ってたら一緒に歌ってくれ。」
    3曲目は、Photograph。みんな良く歌詞覚えてますねー。感心するくらい会場から声が聞こえる。
    つづいて4曲目は、Figured You Out。 途中のサビのとこでチャドが上手端の台に乗って、会場に向かって"I say Nickel, You say back!"とリズムに合わせて観客にマイクを向ける。チャドの"Nickel"につづけて会場から"back!"とリズム良く響く。何度かこれを繰り返す。
    5曲目は、Savin' Me。会場からシンガロングも聞こえる。頭の上に余命が1/100秒単位で表示されるmusic videoを思い出しながら私もシンガロング。Nickelbackはこういうゆっくり目の歌詞が日本人でも歌えるのが沢山あるからいいですね。

    ここで、チャド、「さて、ここでよき友のTimmyに拍手を!」、「Timmy, Timmy, Timmy...」 (サウスパークの真似!?) とステージ下手に呼びかける。すると下手からギターを持ったちょっと若い風の長い髪の男性が出てきた。"Timmy" Dawson (Technician)という方だろうか。黒いソバージュのような豊かな黒髪の若目の人です。黒Tシャツには、"Open Your Mouth And Shout"のロゴの下に叫ぶゾンビ骸骨のような模様。ブルージーンズ、黒靴。「次の曲はレディーのためにやるよ。Far Awayだ。」
    6曲目は、Far Away。チャドの前には2本マイクがあり、"Far Away"のエコーがかったさびは、下手側のマイクでエコーかけて歌う。Timmyは、最初チャドの横でギター弾き、下手に移動する。曲が終わると観客の誰かが、「チャド愛してる!」と言ったらしく、チャドも「僕も愛してるよ。」と笑いながら返す。「日本に戻れてうれしい。長くかかった。」とここでなぜか、"Ozzy Ozbourne!"と叫んで、オジーの物真似か、ちょっとルードな感じのデカイがらがら声で、"We love you all!"と叫び、ギターもまねたりする。
    「....Dark horseのアルバム持ってる人、そっからの曲をダウンロードした人はどのくらいいる? 次の曲はそのアルバムから、 Gotta Be Somebody。」
    7曲目は、Gotta Be Somebody。曲が終わるとチャド、下手に行って「アリガト、日本語話せよ。」と言ってメンバーに向ける。すると「ゲンキ?、トーキョー、コンニチハ、ドウモアリガトウ(アクセントが妙に不自然)」と片言を少しはにかんだようにしゃべる。「日本語完璧にわかんないよ。」 「さて、(ドラム!?))直ったかな!? また、「...Timmy!」と呼ぶとTimmy登場。今度はドラムの横に行く。「次の曲は、If Everyone Cared。」

    8曲目は、If Everone Cared。Timmyがドラムの下手横の高くなっているところに置いてある電子オルガンを弾く。確かギターを肩から掛けたたままだったような。 (ほかの曲のときかも)曲が終わると「水欲しい!?」と観客に聞いて下手に2つ、上手に1つ、ミネラルフォーターのペットボトルのふたをはずして観客に渡すRyan。下手で最初に渡した人には、皆で回して飲んでね、と手で観客の周囲を指し示して回す。
    9曲目は、If Today was Your Last Day。「Timmy, Timmy, Timmy!」(Timmy、すごい活躍ぶりです。) さっきからドラムの足元でスタッフが何人か来てなんかいろいろやってた。「直った!?」「さっきよりはいい。」とか言ってる。(あとからドラムのtwitter見ると、どうやらバスどらのペダルが壊れたみたいです。)「さて、次の曲は、Rock Star。」
    10曲目は、Rock Star。"I wanna be a rock star"のところでは、チャドとRyanが右手を上に上げたり観客に向かってポーズをとる。

    「さあ、お楽しみの時間だ。何するかって!? 大砲(cannons)を打つよ。Tシャツが入っているからね。君らに向かって打つからね。」と言ってステージ脇に向かって一人ずつスタッフの名前を呼んで呼び出す。とプラスティックの筒のついた銃のような物を持ったつばつき帽子をかぶったスタッフが呼ばれた順に一人ずつ登場。①Shuu, ②Donny Broy ③Jerry Brian 「イチバン!」 ④Mathew the man? 「パンテラをやるよ。」(すみません、スタッフ良く知りませんので名前適当です。)レスリングの登場の時みたいに各人で違う登場テーマ曲のリフ(パンテラとかね)をギターで弾く。「何が要るかわかる。大きな声を出して!!」と、Sad But TrueとS.E.Xのリフに載せて、空気銃の透明な筒のついたやつにTシャツの丸めたのを詰めて登場したスタッフが発射していく。胸に手を当て一瞬祈るようなようすのチャド。ギター3人そろってドラムのほうを向いて演奏する。二階席まで行ったものもあるようです。一人5つ位は打ってたから、20着はあったかも。終わるとなぜかまた「Tim, Timmy, come on」と言ってTimmyに自分の背中のギターベルト部分か何かを直させる。.「...that's great domo arigato.」とTimmyコール観客席からも起こる。

    11曲目はBurn It to the Ground ヘイ!は観客から声と手が挙がる。
    ギターは下手、上手に下がって、ドラムにスポットライトが当たる。ドラムソロ。スティックを手から離して高速で一回転してまた手にとって叩く。途中でこれを両手で交互に何回もやっていたときがあった。器用ですね。顔を見ると結構歯を食いしばってやってたりする。重労働なんですね。 観客からすごい拍手とキャーキャーの声。早いリズムから、規則的なリズム、いろいろ混ざって聴かせる。ダブルバスのバスドラもドコドコ響く。見せる。凄い技術持った人が弾いていたんですね。最後に立ち上がって、ステッィクを待った右手を高く上げ、両手をあわせてお辞儀する。左眉にはボディーピアスが光る。
    メンバー登場、Fight For All The Wrong Reasons!? リフだけか...リフだけでした。残念。
    チャド、"Ladies and Gentlemen! Mr. Daniel Adair!!" と紹介。しかしなぜかここでゆっくりしたリフをはじめるが、止めて退屈したか疲れたように 、右手でTシャツの首元を引っ張るようにして、あくびの真似をするチャド。(Danielのドラムの間退屈したってことか!?やっぱ自分がイチバンてこと!?)
    12曲目は、How You Remind Me。"This is How you rimind me", "wrong", "down"のサビはチャドわざと歌わず観客の合唱を楽しむチャド。 "....Tthank you. Arigato! " で一旦ステージ下手に引っ込むチャドたち。

    観客の拍手と歓声の続くしばし後、メンバー登場。encoreが始まる。ギターを持ってきたスタッフにマイクを渡してギターを受け取り肩にかけるチャド。次にマイクを取ろうとしてマイクを渡そうと差し出すスタッフの腕をマイクのかわりになぜか握りいたずらっぽい笑顔を浮かべるチャド。スタッフ、どういうことかとちょっとどぎまぎしてた。ここでまた、チャド、"Timmy! Timmy!....Don't you play Mario Brothers?"とマリオブラザーズのゲームの曲をTimmyにちょっと弾かせて観客を沸かす。「汗かいたよ。You take a charge or ...sing along?」
    13曲目、 Someday。 やはり"someday I will"のサビは観客に歌わせるチャド。ここでは、Timmyも含め、ギター4人でドラムの方を向いて演奏。
    "Thank you so much tokyo. Are you ready? Here we go."
    14曲目、 Animanls が最後。上手前の観客席には小さいがモッシュピットもでき、真ん中の前で女性を肩車する観客も。(何でこのライブのここで前でするねん、後ろの人の邪魔でしょうが、見えない後ろで彼女のためにするならまだしも...と思ったのは公然の秘密です。)チャドは、途中なん回か両手や右手でメロイックサインを作って喜びをアピール。また胸に右手を当て祈るようなしぐさもした。
    「アリガト。アリガトゴザイマス。....ニッケルバックでした。 good night! 」
    マイクスタンドにセットされたピックを一つずつはずして観客席に投げるチャド。
    最後にドラムのダニエルが上手側から降りてきて、スティック7本を観客席に投げ込む。

    観客席から拍手。直ぐに会場は客電がつき明るくなる。楽しくあっという間に過ぎました。

    (members)
    Chad Kroeger チャド・クルーガー– lead vocals, rhythm guitar
    Ryan Peake ライアン・ピーク– lead guitar, backing vocals
    Mike Kroeger マイク・クルーガー– bass
    Daniel Adair ダニエル・アデア– drums, backing vocals
    http://twitter.com/thedanieladair
    http://twitter.com/ShuuTech

    Nickelback
    (Hanna Alberta, Canada, since 1995, rock, alternative rock, hard rock, canadian, similar to Theory of a Deadman, 3 Doors Down, Hinder, Three Days Grace, Breaking Benjamin)
    myspace http://jp.myspace.com/nickelback
    official http://www.nickelback.com/
    last.fm http://www.last.fm/music/Nickelback?ac=nickelback
    wiki http://en.wikipedia.org/wiki/Nickelback
    wiki(JPN) http://ja.wikipedia.org/wiki/%E3%83%8B%E3%83%83%E3%82%B1%E3%83%AB%E3%83%90%E3%83%83%E3%82%AF
    Roadrunner Japan http://www.roadrunnerrecords.co.jp/artist/Nickelback
    listen Japan http://listen.jp/store/musictopics_2758.htm

    (setlist)
    Something in Your Mouth / Dark Horse
    Because of You / The Long Road
    Photograph / All The Right Reasons
    Figured You Out / The Long Road
    Savin' Me / The Long Road
    Far Away / All The Right Reasons
    Gotta Be Somebody / Dark Horse
    If Everyone Cared / All The Right Reasons
    If Today Was Your Last Day / Dark Horse
    Rock Star / All The Right Reasons
    ----T-Shirt toss----
    (Sad but true riff / Metallica cover)
    (S.E.X. riff / Dark Horse)
    Burn It to the Ground / Dark Horse
    Drum Solo
    (Fight For All The Wrong Reasons riff / All The Right Reasons)
    How You Remind Me / Silver Side Up
    ----encore----
    Someday / The Long Road
    Animals / All The Right Reasons
    ※ Too Bad / Silver Side Up はやらず・・・orz.....

    http://farm3.static.flickr.com/2798/4133699866_deec209c8b.jpg
    http://blog.excite.co.jp/rubbishofroadrunner/d2009-11-27
    http://blog.excite.co.jp/rubbishofroadrunner/12383876/
    http://ro69.jp/live/detail/27970
  • No Longer | 24.11.09 |

    Nov 24 2009, 12h05 por bfreeman0

    Hi all,
    I have been having difficulties with Zenses (Both Versions), so the music count will no longer be keeping account of the music I listen away from the Computer.
    Apart from that not much has really changed since I restarted this month, just stopped listening to The Streets and Chipmunk. You can only listen to The Streets so long before it gets repetitive. But not to say I don’t like it just that I’m taking a break.
    At the moment I’m using My Library Radio Station and Currently playing is: Tocar19-2000 - Gorillaz, which reminds me I should put it on my Zen.
    Well I’m going now, so I should post some more in the next month oh yeah it is only a month and 1 day until Christmas woo.
    Bye.
    Top 3 Artists of the Week
    1. The Streets
    2. Nickelback
    3. Jay-Z
    Ok maybe the charts do not reflect that I have stopped listening to The Streets
  • Top albums overall up to 11.2009

    Nov 23 2009, 2h59 por As_Asuka

    1. Panic! At the Disco - A Fever You Can't Sweat Out (156)
    2. The Kills - Midnight Boom (134)
    3. The Kooks - Konk (131)
    4. Black Rebel Motorcycle Club - Howl (124)
    5. Black Rebel Motorcycle Club - Baby 81 (123)
    6. The Doors - The Very Best of The Doors (115)
    7. Poets of the Fall - Carnival of Rust (112)
    8. Black Rebel Motorcycle Club - Take Them On, On Your Own (105)
    9. The Dead Weather - Horehound (105)
    10. The Killers - Sawdust (101)
    11. Daft Punk - Discovery (100)
    12. La Roux - La Roux (99)
    13. Conor Oberst & The Mystic Valley Band - Outer South (96)
    14. Celldweller - Celldweller (95)
    15. Linkin Park - Meteora (94)
    16. Hurt - Vol. 1 (88)
    17. The Killers - Hot Fuss (85)
    18. The Raveonettes - In And Out Of Control (84)
    19. The Kooks - Inside in/Inside Out (78)
    20. Eisley - Room Noises (76)
    21. Various Artists - Garden State (75)
    22. 65daysofstatic - One Time for All Time (74)
    23. Black Eyed Peas - E.N.D [Deluxe Edition CD 1] (73)
    24. Emilie Simon - Emilie Simon (72)
    25. Gackt - Mars (72)
    26. Black Rebel Motorcycle Club - B.R.M.C. (72)
    27. The Kills - Keep on Your Mean Side (71)
    28. Nino Katamadze & Insight - Black (70) 29. The Raconteurs - Consolers of the Lonely (67)
    30. Flyleaf - Flyleaf (Special Edition) (65)
    31. Zемфира - Вендетта (65)
    32. Louis XIV - Slick Dogs And Ponies (64) 33. Black Rebel Motorcycle Club - The Effects of 333 (63)
    34. Black Rebel Motorcycle Club - For Murder (62) 35. 梶浦由記 - Fiction (62) 36. Brazzaville - Somnambulista (61) 37. People in Planes - As Far As The Eye Can See (61) 38. Black Rebel Motorcycle Club - Black Rebel Motorcycle Club (61) 39. Hurt - Vol. II (61) 40. The Morning After Girls - The Morning After Girls (60) 41. Joy Division - Still (58)
    42. Nickelback - All the Right Reasons (57)
    43. Black Rebel Motorcycle Club - American X: Baby 81 Sessions (54) 44. The Verve - Forth (53)
    45. Brainstorm - Four Shores (52)
    46. Celldweller - The Beta Cessions (52) 47. The Bird and the Bee - the bird and the bee (52)
    48. Mando Diao - Give Me Fire (51)
    49. The Libertines - The Libertines (51)
    50. Disturbed - Indestructible (48)

  • Random Music Survey

    Nov 20 2009, 23h15 por MYELECTROMARK

    Put your music player on shuffle
    Post the first 40 songs that come up. You can repeat artists if you want. If you have any repeats, skip to the next track.

    1. The Killers - TocarRomeo And Juliet
    2. Owl City - TocarThe Saltwater Room
    3. HIM - TocarHeartache Every Moment
    4. Queen - TocarFriends Will Be Friends
    5. The Killers - TocarThis River Is Wild
    6. Kingdom Come - Do You Like It?
    7. Pet Shop Boys - Young Offender
    8. Pet Shop Boys - Where The Streets Have No Name (I Can't Take My Eyes Off You)
    9. U2 - All I Want Is You
    10. Dashboard Confessional - Stolen
    11. Van Halen - Ain't Talkin' 'Bout Love [Live]
    12. Nine Inch Nails - Demon Seed
    13. Pet Shop Boys - Beautiful People
    14. Marilyn Manson - Tainted Love
    15. INXS - Calling All Nations
    16. The Killers - Shadowplay
    17. Idiot Pilot - Retina and the Sky
    18. The Killers - Bling (Confessions of a King) [Live]
    19. Prince & The Revolution - Purple Rain
    20. Def Leppard - Armageddon It
    21. Rainbow - Since You've Been Gone
    22. Van Halen - Jump [Live]
    23. U2 - Pride (In The Name Of Love)
    24. Lostprophets - 4:AM Forever
    25. The Killers - Jenny Was a Friend of Mine [live]
    26. HIM - Poison Girl
    27. Mr. Big - To Be With You
    28. Panic at the Disco - London Beckoned Songs About Money Written by Machines
    29. My Chemical Romance - Skylines and Turnstiles
    30. Nickelback - Side Of A Bullet
    31. Bright Eyes - Hot Knives
    32. Def Leppard - Animal
    33. Enigma - Sadeness (Part I)
    34. Nine Inch Nails - Corona Radiata
    35. The Killers - TocarLosing Touch
    36. The Killers - TocarSpaceman
    37. Enrique Iglesias - Be With You
    38. Blue Oyster Cult - (Don't Fear) The Reaper [Long Version]
    39. The Killers - TocarMr. Brightside
    40. Depeche Mode - Breathe

    #. QUESTION
    ANSWER

    1. Which song do you prefer, #1 or #40?
    #1 - It's The Killers!
    2. Have you ever listened to #12 continuously on repeat?
    Nope
    3. What album is #26 from?
    And Love Said No
    4. What do you think about the artist who did #15?
    Great! I love INXS
    5. Is #19 one of your favorite songs?
    Not really
    6. Who does #38 remind you of?
    Going for long walks when it's about to rain
    7. Does #20 have better lyrics or music?
    Hmm... tough one. I'd say lyrics...
    8. Do any of your friends like #3?
    A couple...
    9. Is #33 from a movie soundtrack?
    Not that I know of
    10. Is #18 overplayed on the radio?
    Unfortunately, no
    11. What does #21 remind you of?
    My Dad
    12. Which song do you prefer, #5 or #22?
    #5 - The Killers :D
    13. What album is #17 from?
    Transformers Soundtrack
    14. When did you first hear #39?
    My favourite song! On the radio a very, very long time ago
    15. When did you first hear #7?
    July
    16. What genre is #8?
    Dance
    17. Do any of your friends like #14?
    A few
    18. What color does #4 remind you of?
    again - Dad!!
    19. Have you ever blasted #11 on your stereo?
    Yup
    20. What genre is #37?
    Err... Pop?
    21. Can you play #13 on any instrument?
    I could try
    22. What is your favorite lyric from #30?
    something like: finger on the trigger loaded bullet
    23. What is your favorite lyric from #23?
    one man betrayed with a kiss
    24. Would you recommend #24 to your friends?
    Yeah
    25. Is #2 a good song to dance to?
    Not really
    26. Do you ever hear #16 on the radio?
    I might do if I listened to the radio
    27. Is #32 more of a “nighttime” or “daytime” song?
    Day
    28. Does #36 have any special meaning to you?
    Definitely...
    29. Do any of your friends like #31?
    I doubt they've ever heard of Bright Eyes
    30. Is #25 a fast or slow song?
    Both
    31. Is #35 a happy or sad song?
    Both
    32. What is one of your favorite lyrics from #9?
    I like the October bit at the end... "what do i care" or something
    33. Is #34 better to listen to alone or with friends?
    Alone in a dark room.
    34. When did you first hear #27?
    Last year
    35. Name 3 other songs by the artist who did #29:
    The Sharpest Lives, The End, Dead!
    36. Do you know all the words to #6?
    No
    37. Does #28 have better lyrics or music?
    Music probably
    38. What album is #10 from?
    No idea
  • My Top 25...

    Nov 20 2009, 21h55 por SynLyfe

    My Top 25 Albums:


    1. Phobia / Breaking Benjamin
    2. Dear Agony / Breaking Benjamin
    3. Avenged Sevenfold / Avenged Sevenfold
    4. We Are Not Alone / Breaking Benjamin
    5. Saturate / Breaking Benjamin
    6. Indestructible / Disturbed
    7. The Poison / Bullet For My Valentine
    8. One-X / Three Days Grace
    9. Ten Thousand Fists / Disturbed
    10. Celldweller / Celldweller

    ----------


    11. Waking The Fallen / Avenged Sevenfold
    12. The Fall of Ideals / All That Remains
    13. The Moment / Framing Hanley
    14. City of Evil / Avenged Sevenfold
    15. Getting Away With Murder / Papa Roach
    16. Life Starts Now / Three Days Grace
    17. Scream Aim Fire / Bullet For My Valentine
    18. The Black Parade / My Chemical Romance
    19. Three Days Grace / Three Days Grace
    20. Swan Songs / Hollywood Undead
    21. Take It To The Limit / Hinder
    22. Finding Beauty In Negative Spaces / Seether
    23. All Hope Is Gone / Slipknot
    24. Wish Upon a Blackstar / Celldweller
    25. The Sufferer and the Witness / Rise Against

    ----------

    My Top 25 Songs:


    1. TocarThe Diary of Jane / Breaking Benjamin
    2. Almost Easy / Avenged Sevenfold
    3. Afterlife / Avenged Sevenfold
    4. TocarBreath / Breaking Benjamin
    5. TocarPolyamorous / Breaking Benjamin
    6. TocarSo Cold / Breaking Benjamin
    7. TocarFade Away / Breaking Benjamin
    8. Beast and the Harlot / Avenged Sevenfold
    9. TocarI Hate Everything About You / Three Days Grace
    10. TocarAnimal I Have Become / Three Days Grace

    ----------


    11. Riot / Three Days Grace
    12. TocarHome / Three Days Grace
    13. TocarBreak / Three Days Grace
    14. TocarLast To Know / Three Days Grace
    15. Hear Me Now /
    16. TocarHad Enough / Breaking Benjamin
    17. TocarWelcome to the Black Parade / My Chemical Romance
    18. TocarThe Bleeding / Five Finger Death Punch
    19. TocarGetting Away With Murder / Papa Roach
    20. TocarTake Me / Papa Roach
    21. TocarBehind Closed Doors / Rise Against
    22. Last Resort / Papa Roach
    23. Indestructible / Disturbed
    24. Haunted /
    25. Deceiver / Disturbed

    ----------

    My Top 25 Artists:


    1. Breaking Benjamin
    2. Avenged Sevenfold
    3. Bullet For My Valentine
    4. Disturbed
    5. Celldweller
    6. Slipknot
    7. Three Days Grace
    8. Papa Roach
    9. All That Remains
    10. Framing Hanley

    ----------



    11. My Chemical Romance
    12. Seether
    13. Hollywood Undead
    14. Rise Against
    15. Children of Bodom
    16. Hinder
    17. As I Lay Dying
    18. Sonic Syndicate
    19. Sea of Treachery
    20. Evanescence
    21. Dark Tranquility
    22. In Fear and Faith
    23. Nickelback
    24. Five Finger Death Punch
    25. I Killed the Prom Queen