• Opeth - Melbourne 25/11/2009

    Nov 29 2009, 5h45 por synultima

    Wed 25 Nov – Opeth, Contrive


    Opeth
    are a band that I had only recently discovered (maybe a year or so) and ever since hearing Watershed I have been dying to see them play live.

    When the tour was announced I quickly snatched up some tickets for Jack and I and ever since have listened to them non-stop; at work, in the car and at home.

    The amount of skill displayed on all of their albums is astonishing, so both Jack and I agreed that they’d probably be able to “do it live”.

    We weren’t let down at all.

    They opened with TocarWindowpane, one of their slower, softer songs from the almost completely acoustic album Damnation. The crowd loved it and sang along all the way through.

    After a quick “hello” Mikael Åkerfeldt launched straight into TocarGhost of Perdition, a song that bounces between heavy and soft, brutal and delicate. This is one of their “hits” and it was magnificent to see the crowd get so involved.

    The whole night was a bit of a blur, with no real loss of momentum despite the slower acoustic parts of songs, so I can’t place where Mikael joked around between songs, but man, he was pretty funny. He managed to have a go at James Hetfield, ABBA, AC/DC, Manowar and others. I didn’t realise he was such a great frontman. Despite being very “out-there” you got the vibe the he – and the rest of the band – were very down to Earth people.

    The middle of the set was a bit of a blur for me, but the setlist went something like, The Lotus Eater (a classic prog song from Watershed), The Leper Affinity (heavy as fuck featuring an awesome proggy riff), Hessian Peel (one of my favourite songs, which went down an absolute treat, especially the heavy part), TocarApril Ethereal.

    After a bit of banter Mikael introduced TocarFace of Melinda, which was probably the “moment” for me, where I realised how amazing these guys really are. His voice was just phenomenal in this one!

    This was followed up with one of my favourite drum-heavy songs, Reverie/Harlequin Forest – to me if there is the “galloping guitars”, this song features the galloping drums. Love them.

    We were informed that the “last song” of the night would be Hex Omega, and while that was one of my least favourite songs off Watershed, this was probably my favourite of the gig. The soft part 2/3 through suited the gig completely. Couldn’t have been more happy with that song choice, especially with those varied drum rolls at the end!

    The crowd went absolutely mental for about 3 minutes before Opeth came back out and Mikael introduced all of the band members, and Per Wilberg ripped a really cool keyboard solo, then Fredrik Åkesson pulled off (I hate this cliche but it really was) a face melting solo. I hadn’t realised how good that guy can shred!

    The crowd demanded that Mikael do a solo, but for about a minute he kept repeating, “I don’t do solos!” The crowd didn’t give up so he decided to do an A cappella version of a number of Whitesnake songs before joking around some more. The guy had the entire audience in his hand. Not many frontmen can do that.

    They finished the gig with TocarDeliverance, which is a perfect song for that, especially the double kick drums at the end. What a gig.

    9/10
  • best of 2009

    Nov 27 2009, 21h51 por Lord_Krichian

    I WAS THE BEST

    fuck all other lists




  • Rock im Park 2003

    Nov 25 2009, 21h04 por Ciffi

    Fr., 6. Jun. – Rock im Park 2003

    Ursprünglich verfasst Ende 2003:

    Ich erinnere mich, dass der Entschluss, auf dieses Festival zu fahren in der Discothek 'Nachtschicht' in Hoyerswerda (gibt's die Bude eigentlich noch?) gefällt wurde, irgendwann im April 2003. Zumindest war die Musik an dem Abend so schlecht, dass man gar nicht anders konnte als sich mal wieder die volle Dröhnung Rock'n'Roll zu geben. Also entschlossen wir uns das Pfingstwochenende mal anders zu verbringen als immer nur mit Mutti. Eigentlich wollten wir vermeiden zu Rock am Ring/Rock im Park zu fahren (von wegen böser Kommerz und so, uuuuh) aber bei dem Line-Up (Metallica-Comeback, Deftones etc.) konnten wir einfach nicht Nein sagen. Von der Oma eines Kumpels liehen wir uns ihren Chrysler Voyager, in dem 6 Man gemütlich Platz hatten (wenn man davon ausgeht das man nicht noch die halbe Gartenlaube ins Auto packt). Wir entschlossen uns in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag nach Nürnberg zu fahren um noch ein gemütliches und günstig gelegenes Fleckchen Erde auf dem Camping-Gelände zu ergattern und noch genug Zeit und Stauraum zu haben bis zum Konzert-Beginn am Nachmittag.
    Einige meiner Kumpels feierten jedoch am Donnerstag ihren letzten Schultag und zogen einen gleitenden Party-Übergang bis zur Abfahrt um halb 1 vor. Das Ende vom Lied war, dass die Jungs um diese Uhrzeit sturzbetrunken waren und meine komplette Nachbarschaft wach klingelten. Unter penetrantem Suffgelaber von Christian D. und Robert B. ging es dann auf die Autobahn nach Nürnberg.

    Freitag 6.6. - Tag 1

    Gegen 7 Uhr Morgens trafen wir in Nürnberg ein. Wir lagen gut in der Zeit – nur leider einen Tag zu spät. Denn für unsere vermeintliche Genialität, bereits am Vorabend des Festivals loszufahren, konnten die Leute, die schon seit Mittwoch warteten nur süffisantes Mitleid aufbringen. Das hatte die Konsequenz, dass wir etwa 30 Minuten Fußweg von Park- bis Campingplatz (wenn man es so nennen will) hatten. Wiederum 30 Minuten Fußweg von Campingplatz zu Centerstage lassen wohl das Ausmaß unserer logistischen Freude irgendwo zwischen „Outback“ und „vollkommen im Arsch“ erahnen. Nach dem freudigen Verladen (wir mussten die ganzen Kisten über den Zaun heben weil die Scheiß-Wärter uns mit dem Auto nicht reinlassen wollten - weil der Parkplatz angeblich überfüllt war) und anschließendem Schleppen der Verpflegungs-, Unterbringungs- und Versorgungsgüter für 6 Mann auf 3 Tage, unter den erheiterten Blicken unserer dezent asozialen Parknachbarn, deren Hohn nur noch von der prallen Hitze der Mittagssonne übertroffen wurde, konnten wir endlich an Zeltaufbau und Grillen denken (beides noch in höchst experimentellem Stadium). Währenddessen wurden wir unterhalten von einer Gruppe hurrabirniger Metalheads die mit ihrer Mega-Anlage unseren Zeltplatz vornehmlich mit Metallica- und Slayer-Songs beschallten. Die Typen hatten sich einen riesigen Pavillon aufgebaut und schienen statt der Konzerte nur wegen der Party-Stimmung auf dem Zeltplatz, zum Festival gekommen zu sein. Denn wann immer wir an ihrem Domizil vorbeiliefen, war dort Saufen und Abfeiern angesagt und die Anlage lief ununterbrochen (Ja, auch nachts).
    Ohne lange Rastpause ging es ab zur Stage, um noch gute Plätze im Moshpit für die Headliner am späten Nachmittag zu ergattern. Einige meiner Kumpels mussten die Strecke doppelt zurücklegen, weil man zusätzlich zum Armbändchen auch noch das Ticket am Einlass zum Frankenstadion zeigen musste. Völlig bekloppt!
    Na ja, kommen wir zur Musik:

    boysetsfire
    Waren ein netter Einstieg, gab eigentlich nichts zu meckern, aber die Leute waren noch nicht richtig bereit, deshalb ging auch nichts richtig los, obwohl die New-Yorker Emo-Hardcoreler ganz schön losbolzten. Vor allem der Sänger ist abgegangen wie´n Schnitzel. Ich kannte jedoch nur TocarAfter the Eulogy, TocarRookie und Release the Dogs und ich glaube auch, dass die in’ner Halle besser kommen als im Stadion.

    Disturbed
    Ich weiß nich ob’s am eintönigen schwarzen Bühnenbild lag, aber für mich klang Disturbed auf weiter Strecke ziemlich monoton. Das stumpfe Geriffe und der Stakkato-Mecker-Gesang von David Draiman waren auf Dauer ziemlich langweilig und seine dauernde Forderung nach Devilheads und „Disturbed“-Chören, und sein Gefasel vom „True Metal“ fand ich einfach nur prollig und penetrant. Außerdem erinnerte mich das hautenge Stretch-Leder-Outfit der 4 Herren an Manowar… *bärks*!
    Positives: Draiman hat’n cooles Unterlippen-Piercing und „Down With the Sickness“ ist einfach mal 'n Hammer-Song.

    Queens of the Stone Age
    Hell Yeah, das erste Highlight des Festival-Wochenendes. Die Herren Josh Homme, Nick Olivieri, Troy van Leuveken (ehemals A Perfect Circle) und Dauer-Gastsänger Mark Lanegan (ehemaliger Frontmann der Screaming Trees) begeisterten mich von Anfang an mit ihrem arschcoolen Drogen-Rock´n Roll. Kein Wunder, haben QOTSA doch mit Songs For The Deaf eines der besten Alben (wenn nicht sogar das beste) des vergangenen Jahres draußen. Cooles Bühnenbild, guter Sound und eine perfekte Songauswahl: „You think it ain't worth a dollar, but I feel like a millionaire”, bei dem sich Nick Olivieri die Lunge aus dem Leib brüllte, “TocarThe Lost Art Of Keeping A Secret”, “TocarFeel Good Hit Of The Summer” oder die aktuelle Single “Go With The Flow”. In der drückenden Hitze der Pfingstsonne wirkten die Songs mit ihren entgleisenden Gitarren-Solos natürlich noch viel hypnotischer, und man konnte förmlich den Wüstenstaub aus Death-Valley, California schmecken. Am besten gefiel mir “TocarA Song for the Dead” (dieses Drum-Intro und diese geilen Solis… boah) und natürlich der abschließende Überhit “TocarNo One Knows”. Ich sage nur – das erste Highlight des Festivals. Rock´n´ Roll, Baby!

    Nachdem sich nun das Stadion zunehmend zum bersten füllte, stellten sich nach und nach drastische Unterschiede heraus, zwischen dem vorderen Bereich und dem..äh..Rest. Man konnte im Grunde von einer 2-Klassen-Gesellschaft reden. Während die Leute im Vorderen Bereich nicht nur näher an der Bühne waren sondern auch noch genug Platz hatten frei zu stehen, sich hinten auf den Boden zu setzen/legen und sich hinter der Absperrung nach Herzenslust soviel Wasser zu hohlen wie sie wollten (die bekamen von den Maltesern sogar Becher), waren die Leute im zweiten Bereich entweder am Verrecken wegen dem Gequetsche an der Absperrung in Kombination mit den Temperaturen über 30°C (man freute sich schon wenn der ErstBereichs-Adel aus Mitleid ein paar Tropfen in die Masse kippte) oder man stand soweit hinten, das man, außer über die Seitenmonitore nichts sah.

    Deftones
    Yeah, die 'Tones zum ersten Mal live. Und als sie den Totenkopf vom aktuellen Albumcover als Bühnenbild aufhingen, wollte ich am liebsten über die 2 Absperrungen hechten. Aber da mehrere Nachbarn, die diesen Gedanken in die Tat umsetzten, von der Security bis in den Bereich, verfolgt wurden und wieder zurück getragen wurden, ließ ich diese Idee lieber bleiben.
    Zu den Deftones: Die Typen schlabberten auf die Bühne, Chino im dunkelblauen Pullover und seinem Trucker-Basecap und Steph wieder in seiner Army-Baggy, und sofort starteten sie mit „TocarFeiticeira“ los, wobei der Sound noch recht breiig war. Aber spätestens beim 2. Song war mir das total Latte – „TocarMy Own Summer (Shove It)“. Mann, ich hab der Sonne getrotzt und mit meinem brühenden Schädel vollreingebangt (My own Summer eben). Selbst auf die kleine Dumpfbackentusse, die die ganze Zeit neben mir stand und mich dauernd fragte was die nächste Band für Musik mache (Was macht die bitte dort, zahlt 104 Eier und hat keinen Plan, ts), nahm ich keine Rücksicht. Und plötzlich bolzen die Sacramento-Jungs mit einem meiner Wunschsongs überhaupt los: „TocarLotion“, der Song ist der konzentrierte Hass. Da gab’s für mich kein Halten mehr und ich musste in den Scheiß-vorderen Bereich. Also ließ ich mich per Crowdsurf raustragen und stellte ich mich brav an den Seiteneingang wo schon ein Haufen Leute warteten. Währenddessen hatte sich Chino schon auf die vordere Absperrung gestellt um mit einem Fan gemeinsam „I feel sick, aaaah“ ins Mikro zu brüllen. Seinen Kopf konnte ich leider nur noch stecknadelgroß erkennen. Auch die restlichen Songs konnte ich nur noch aus dieser weiten Entfernung beobachten und es waren noch ein paar Granaten dabei: „Head up“, „TocarAround the Fur“, „Hexagram“, „TocarBloody Cape“, „Battle Axe“, „TocarRoot“ und natürlich das abschließende „Tocar7 Words“. Aber auch ein paar lahmarschige Nummern wie z.B. TocarMascara (der Song ist das reinste Valium, wieso spielen die das dauernd?), und bei den beiden White Pony-Opussen „TocarDigital Bath“ und „TocarChange (In the House of Flies)“ machte Chinos Stimme nicht so mit wie auf Platte. Ich fand´s auch schade dass sie nur 2 Songs vom 1. Album gespielt haben. Außerdem muss ich sagen dass die Deftones auf dieser riesigen Bühne ziemlich verloren wirkten und die dichten, intensiven Songs lösten sich in den Weiten des Stadions irgendwie auf. Den Gig auf dem Bizarre-Festival 98, den ich aus dem TV kannte, konnten sie leider nicht wiederholen und es lag sicher nicht nur am fehlenden Regen. Daher erwartete ich dieselben, jungen, dynamischen Spunde die einfach auf die Bühne gerannt kommen und mit einem Burner-Song losstarteten wie von der Tarantel gestochen. Und nun seh ich einen dicken Chino der mit ´nem Basecap auf die Bühne schlurft, der Rest stöpselt seine Instrumente ein und erst dann legen sie los. Das nimmt irgendwie die Energie. Aber man muss anerkennen, dass sie sich wirklich Mühe gegeben haben, wenigstens die Leute in den ersten Reihen zu pushen. Die Band gehört einfach in eine Halle, dort können die Jungs immer noch killen. Später wurde der Gig in den Metal-Postillen auch mächtig zerrissen.

    Nachdem die Deftones ihr Set beendet hatten, öffneten die Securities wieder die Schleusen und unter heftigem Drücken von den hinteren Massen, gelangte ich *plopp* ohne Knochenbrüche durch den Eingang. Meine Zunge war ungefähr vergleichbar mit der Mojave-Wüste also holte ich mir als erstes einen Becher mit Wasser, hatte schon voll vergessen wie das schmeckt. Nun ja, die Deftones konnte ich zwar nicht von vorn beobachten, aber da kamen ja noch die Metalgods, yeah. Aber erstmal kam der Harlekin des Heavy Metals, …

    Marilyn Manson
    Tja, ähm, nette Show und Bühnengestaltung mit Anlehnung ans Dritte Reich, lustige Kostüme (z.B. Mickey Mouse), bunt geschminkte, freakige Mitmusiker, nette weibliche, leicht bekleidete Begleitung und Festival-kompatible Setlist mit Greatest Hits Charakter. Los gehts mit dem Opener des Neuen Albums The Golden Age of GrotesqueThis Is the New Shit” (geiler Song), danach diverse Manson Classics a la “TocarIrresponsible Hate Anthem”, “TocarSweet Dreams”, “TocarThe Fight Song”, “The Dope Show” usw. Leider auch der Popper “TocarTainted Love” und zum schluss kam natürlich wieder die obligatorische Frage „How does it feel to be one of TocarThe Beautiful People?”. Also alles beim Alten im Hause MM. Nichts wirklich neues was man nicht schon kannte. Solide Show, ohne nennenswerte Höhen oder Tiefen, Marilyn Manson halt, muss man halt mal gesehen haben.

    Monströse Soundwände wurden auf die Bühne gerollt, das Bühnenbild wurde in schwarz und lila getaucht, Nebel drang aus dem Hintergrund und das allen bekannte Konzert-Intro „The Ecstasy of Gold“ von Ennio Morecone erklang. Es war soweit…

    Metallica
    Als erstes tauchte Lars Ullrich aus dem Nebel hinter seinem Drumkit auf und betrachtete mit einer Wasserflasche die jubelnde Masse, dann kamen rechts und links Gitarrero Kirk Hammet und der neue Bassist Robert Trujillo hervor, und zu guter Letzt kam, Mr. Metallica himself, James Hetfield mit seiner 2m Holzfällerstatur hinter sein Mikro (eines von vielen) gestiefelt. Ohne viel Gelaber starten die 4 mit ihrem ersten Song durch und, ...oh my Gooood, es ist „Hit the Lights“. Der Opener vom ersten Album „Kill’em all“ und einer meiner (vielen) Metallica-Favourites. Gefolgt von noch einem Song des Debüts – „The Four Horsemen“. Die Leute gehen sofort los und singen lautstark mit. Mich hält nichts mehr hinten und ich stürme voller Euphorie nach vorn in die ersten Reihen wo der Mosh abgeht. Und es ist kaum zu Glauben, dem nicht genug zünden die „alten Herren“ einen 80er Böller nach dem anderen: „Harvester of Sorrow“, „Welcome Home (Sanitarium)“, „Leper Mesiah“… Hammet feuert ein Highspeed-Solo nach dem andern in die Massen, Lars trümmert die Doublebass ohne Gnade, Rob ist ein Tier am Bass und natürlich –Riffs – Riffs – Riffs- werden uns um die Ohren gehauen. Das Franken-Stadion kocht. Sogar die Leute auf den Tribünen stehen vor ihren Sitzen und gehen voll ab. Zwischen den Songs bedankt sich der sehr sympatische James Hetfield artig beim Publikum und heizt die Massen noch weiter an. Zwischen den 80er-Classics bauen sie auch 2 Songs vom neuen Album „St. Anger“ ein – Zuerst den Opener „Frantic“ (tic tic tic toc) und natürlich den genialen Titeltrack, der gleichzeitig die erste Single ist. Die 2 neuen Songs werden natürlich frenetisch bejubelt, genauso wie die erste Nummer an diesem Abend vom Black Album „Sad but True“ welches zwischen den 2 Songs gespielt wird. Dann sagt James plötzlich: „Ok, if you don’t recognize this song by now, then you’ve got to learn a lot about Metallica“ und das Riff von “Master of Puppets” ertönt, - alle rasten aus, „Masta, Masta!!! Und das ruhige Zwischenstück wird vom ganzen Stadion mitgegröhlt. Anschließend wird es ruhig. Und dann ertönen die Geräusche auf die ich wohl am meisten gewartet hatte: Es ballert aus allen Ecken, Kanonendonner, Minen-Explosionen und MG-Feuer welche noch gesteigert werden durch Pyro-Explosionen auf der Bühne und Höhenfeuerwerke über dem Stadion. Und mitten in dem Geballer ertönen die ersten Töne von „One“. Und beim abschließenden 4 Minuten Dauer-Geknüppel bangt sich jeder Beteiligte sein letztes Bisschen Hirn aus dem Schädel. Nach dem anschließenden „Blackened“ verlassen die 4 die Bühne, der Mainblock war gespielt und alle warteten gespannt auf die Zugaben. Mittlerweile war auch schon die Dunkelheit über Nürnberg hereingebrochen und der Zeitpunkt war gekommen an dem sich James allein mit seiner ESP auf die Bühne stellte um den wohl bekanntesten Song der Band vorzutragen, natürlich die Ballade: „Nothing Else Matters“. Fuck! Auch wenn der Song mittlerweile auch die Schwiegermutter- und Hausfrauen-Radiosender erreicht hat, war es doch der emotionale Höhepunkt dieses Konzertes, wenn nicht sogar des Festivals. Dieser Hüne steht auf dieser riesigen Bühne und singt diesen Song gemeinsam mit einem Chor aus Hunderttausend Kehlen, Das ganze Stadion sang mit ihm und als ich mich umdrehe, erblicke ich ein riesiges Lichtermeer. Auf dem Platz und auf den Rängen standen die Leute und zollten mit ihren Feuerzeugen der Band ihren Tribut. Gänsehaut pur. Neben mir standen muskelbepackte, zutätowierte, bepiercte Metalheads und hatten Tränen in den Augen - ich glaub sogar auch ich ein bisschen. Zumindest hatte ich einen fetten Pelz auf dem Rücken. Man muss ihn schon zu den großen Songs der Rockgeschichte zählen. Und irgendwie spiegelt er ja auch eine Lebenseinstellung wieder - „Everyday for a something new, and nothing else matters
    So, genug gesülzt. Zum Abschluss spielten sie noch den Nackenbrecher „Damage Inc.“ mit 'ner dicken Ladung Pyro, „Creeping Death“ und natürlich als letzten Song das unvermeidliche „Enter Sandman“, bei dem bereits einige Leute das Stadion verließen weil sie glaubten, das Konzert sei schon zu Ende. Zum Schluss haben sich die 4 Musiker Hand in Hand und unter tosendem Beifall verabschiedet und Drumstöcke und Plektren ins Publikum geschmissen. Ein Plektrum von Kirk Hammet landete direkt neben mir auf dem Boden, aber irgend so ein dummer Drecksack hat es sich vor mir geschnappt. Die Setlist war für meinen Geschmack jedenfalls top, obwohl ich´s schon schade fand dass sie nichts von den Load/Re-Load-Alben gespielt haben, aber die sind der ach so coolen Metalgemeinda ja nicht "true" genug.

    Anschließend gingen wir noch zur Alternastage, die sich auf einer Festwiese befand und sackten dort nieder um zum Abschluss noch ein wening

    Moby
    zu lauschen. Nach dem Metal-Massaker war seine Easy-Listening-Mucke und die Stimme seiner dicken Sängerin echt Balsam für unsere wunden Ohren. Er spielte ziemlich viel von seinem Erfolgsalbum „Play“, aber auch neue Stücke, wie das wunderschöne „In This World“. Er spielte auch einen 20sekündigen Speedmetal-Track als Tribut an Metallica und entschuldigte sich als Amerikaner beim Publikum für seinen Präsidenten George Bush und bekam dafür tosenden Applaus. Aber nach ca. 6 Songs hatten wir so einen Durst dass wir zurück zum Zelt liefen. Das abschließende „Feeling So Real“ (live mit der dicken Sängerin!!!) bekamen wir nur noch am Zeltplatz mit.

    Als wir zurück zu den Zelten kamen legten wir noch mal was auf den Grill gelegt hatten und tranken ein abschließendes Bierchen (oder mehr). Einer meiner Kumpels musste seinen Party-Marathon vom Vortag bitter bezahlen, indem er vor Müdigkeit im Zelt eingeschlafen war und damit Metallica verpasste. Auch die restlichen von uns legten sich endlich wohlverdient in unsere kuscheligen Schlafsäcke.

    Samstag 7.6. - Tag 2

    Aufgewacht mit dem Gefühl, der Optik und dem Geruch die letzte Nacht in der Spalte zwischen 2 Müllcontainern verbracht zu haben, wird erstmal ein Frühstücksgrill organisiert. Einige sinnlos vertrödelte Zeit später ging es - an diesem recht entspannten Tag - getrennter Wege. Während sich der eine Teil für die durchaus überzeugenden Ti ... ähm ... stimmlichen Leistungen der Die Happy Sängerin Marta interessierte, verließ ich die Bande schon am Vormittag um ein paar Bands zu sehen, die die anderen weniger interessierten. Als erstes wollte ich mir den Auftritt von…

    Lifehouse
    …ansehen, die an diesem Vormittag auf der Hauptbühne spielten, wo sie meiner Meinung nach, völlig deplaziert waren. Ich hatte die Band im Frühjahr 2001 bei einem Highschool Aufenthalt in den USA kennen gelernt. Dort waren die 4 Jungspunde zu der Zeit mit ihrem Major-Debutalbum No Name Face grade der heißeste Scheiß in Sachen Alternative/College-Rock und hielten sich wochenlang auf der Nr.1 der US-Single-Charts mit ihrer Single „TocarHanging By A Moment“. In Deutschland hatten dann Viva, MTV und diverse Radiostationen versucht, die US-Durchstarter auch in unseren Breitengraden zu etablieren, was ihnen allerdings nicht so gut gelang, wie mit den Genre-Kollegen The Calling oder Staind. Nun planten Lifehouse mit ihrem 2. Album Stanley Climbfall erneut die Eroberung der alten Welt. Die erste Singleauskopplung „TocarSpin“ gefiel mir auch wieder sehr. Aber als ich die Stadiontreppen herunter lief, spielte die Band vor grade mal einigen hundert Leuten. Somit konnte ich ohne weiteres in den vorderen Bereich spazieren und dort ganz gemütlich stehen. Wie gesagt, in den Staaten würden die Band locker ein größere Arena füllen aber bei uns sind sie lediglich einem kleinen Publikum bekannt und wären somit auf der 2. Bühne besser aufgehoben gewesen. Zum Konzert: Wie bereits erwähnt, hatte die Band schon die Hälfte ihres Sets gespielt, als ich das Stadion betrat, und somit hatte ich auch „Spin“ grade verpasst. *Mist* Na Ja, dafür spielten sie anschließend „TocarSick Cycle Carousel“, vom Debüt. Danach spielten sie ihre neue Single „TocarTake Me Away“. Der Auftritt war sehr relaxt und die 4 US-Boys spielten sich solide durch die Höhepunkte ihrer 2 Alben mit ihrer recht unaufdringlichen Mischung irgendwo zwischen Nirvana und den Beatles. Genau das Richtige für einen entspannten Samstagvormittag. Ist halt so´ne Sache mit diesem ganzen US-Alternative/Post-Grunge-Gedudel. Entweder man mag Combos wie Nickelback, 3 Doors Down etc. oder man hasst sie. Ich, für meinen Teil, kann mir so ’ne Musik gut anhören. Und als Lifehouse dann noch zum Schluss erwartungsgemäß ihren No1-Hit „TocarHanging By A Moment“ zum Besten gaben, schwelgte ich wieder in Erinnerung an meinen Staaten-Aufenthalt. Also ein durch und durch entspanntes Konzert, ohne irgendwelches übertriebenes Rumgepose, brutales Gequetsche oder erdrückender Lautstärke. Ich glaube nach diesem Vorabend hätte ich nicht sofort wieder mit irgend ´ner Hau-drauf-Combo anfangen können. Außerdem hat Lifehouse-Frontman Jason Wade eine sehr angenehme Stimme, ähnlich der von Scott Stapp aber nicht so extrem überreizt, wie das Organ des Creed-Sängers.

    Nachdem ich mir ein bisschen das Umfeld des Stadions abgelaufen und mir jeden Stand angesehen hatte, machte ich meinen ersten Besuch im Talent-Forum, sozusagen der 3. Bühne des Festivals.
    Hierfür hatten die Veranstalter die benachbarte Eissporthalle trockengelegt und zur Konzerthalle umfunktioniert. Dort hatten somit ca. 3000 Mann Platz die sich dort dann weniger bekannte oder lokale Bands, hoffnungsvolle Newcomer aber auch gestandene Institutionen, wie die LA-Indi-Funk-Rocker Mother Tongue anschauen konnten. Wir hätten uns Mother Tongue ebenfalls gern angesehen, aber die spielten leider freitags zur selben Zeit wie Metallica und wir mussten unsere Prioritäten setzen. Momentan spielte in der Halle eine Band namens Nothingface, die laut dem UncleSallys-Magazin der heißeste Newcomer in Sachen Psycho-New-Metall ala Slipknot oderMudvayne seihen sollten. Aber ich konnte nur 3 oder 4 Songs dieser Brüll-Affen ertragen und verließ dann die dunkle Halle in Richtung Alterna-Stage. Dort sollten gleich

    Cave In
    …spielen. Unser bevorzugtes Musik-Magazin Visions hatte die Band auf ihrem Cover und lobte sie über den grünen Klee, weil sie angeblich mit ihrem neusten Album Antenna eine bewundernswerte Entwicklung von Hardcore zu mehr melodischem Emo vollzogen hätte. Ich hatte vorher noch nie von denen gehört und kannte nur einen Song ("TocarInspire") von der beiligenden CD. Aber wegen der guten Kritik in der Presse und weil eh grad keine anderen lohnenswerten Acts auf den anderen Bühnen standen, waren sie einen Besuch sicher wert. Für mich klangen sie allerdings nach stinknormalem Emo-Rock mit Heul- und Schrei-Gesang. Ich konnte jedenfalls keinen großen Unterschied zwischen den Songs heraushören und alte Songs die mehr nach Hardcore klängen konnte ich auch nicht ausmachen. Kann mich auch nicht an einen einzigen Song erinnern, der mich irgendwie begeistert hätte. Am besten beschreibt man den Auftritt wohl mit „solide“. Muss man vielleicht mehrmals hören.

    Blackmail
    Musikalisch waren mir die Koblenzer eigentlich schon immer egal gewesen, denn wenn eine deutsche Band englischsprachige Rockmusik macht, dann ist das in der Regel nie sehr aufregend. Aber ich hatte schon öfters gehört dass die Band live ziemlich Stimmung machen soll und Energiegeladene Konzerte gibt. Außerdem sind Blackmail immer & überall auf Achse. Es gibt quasi kein deutsches Festival auf dem sie nicht aufgetreten sind. Somit hatten sie sich durch ihr unermüdliches Touren in Deutschland und ihrer Bühnenpower eine nicht geringe Fan-Schar erspielt und auch den Respekt von vielen anderen Rockfans. Die Band begann mit ein paar Songs die nur Die-Hard-Fans kannten. Aber nachdem ich meinen Bierpfand wiederhatte, ging es auf direktem Weg in den vorderen Bereich und, hey, da ging’s echt ab. Durch das Rumgepoge hatten sich irgendwie ein paar Unterlegematten gelöst die nun durch die Luft geschmissen wurden und die Leute moshten und tanzten nun in einer riesigen Staubwolke vor der Bühne. Und als dann Blackmail am Ende noch ein paar mir bekannte Titel wie „TocarSame Sane“ oder „TocarIt Could Be Yours“ vom Stapel ließen, gab's sogar ein paar Runden Crowdsurfing. Nachdem die Band ihr Set beendet hatte, erntete sie auch tosenden Applaus. Die Gerüchte um ihre Live-Qualitäten hatten sich somit bestätigt und ich war wirklich positiv überrascht.

    Zwan
    Zurück im Stadion trat die neue Band von Ex-The Smashing Pumpkins-Boss Billy Corgan auf und den wollte ich wenigstens mal live gesehen haben. Schließlich gilt er als einer der wohl größten musikalischen Masterminds der 90er Jahre, der uns mit seinen großartigen Pumpkins so manchen Song für die Ewigkeit geschrieben hat.
    Letzteres kann man von seiner neuen Kapelle nicht unbedingt behaupten. Mit ihrem Gute-Laune-Schrammel-Pop konnte ich nicht viel anfangen und ihr Auftritt war dann auch ...lame. Die 5 Beatniks standen wie angewurzelt auf der Bühne und spielten völlig leblos ihre grottenlangweilligen Songs runter. Ich dachte Corgan hätte die Band gegründet um Spaß zu haben, aber davon war absolut nichts zu merken. Vor allem dieser David Pajo stand da als hätte er sich die Toilette nicht gefunden und krampfte sich total verängstigt an seiner Klampfe fest. Wo die Pumpkins früher noch mit dem ein oder anderen Riffrocker ordentlich Dampf machten, herrschte nun belangloses LaLa. Na ja, das Stadion war dennoch recht beachtlich gefüllt, aber auch nur wegen Billy-Boy. Und ein Großteil der Zuschauer wartete auch nur auf den abendlichen Headliner Iron Maiden. Manche scheuten sich auch nicht vor Pfiffen für Zwan und zeigten mit dem Finger immer wieder an die Bühnendecke, wo bereits die Banner mit Maiden-Maskottchen Eddie hingen. Ich bin dann auch nach dem 3. Song oder so (es war die Single „TocarHonestly“) abgehauen. Auch das knappe Höschen der Bassistin Paz Lechantin, konnte mich da nicht umstimmen. Unverständlich, dass die Dame für diesen lahmen Haufen A Perfect Circle verlassen hat. Na ja, wenigstens hatte ich jetzt mal die beiden Ex-Pumpkins Billy Corgan und Jimmy Chamberlin live gesehen. Und Mittlerweile haben sich Zwan ja auch schon wieder aufgelöst Starke Nummer, Billy!

    Den Stadion-Headliner Iron Maiden ließen wir an dem Abend sausen und zogen es stattdessen vor, die örtlichen Duschen zu besuchen. Nach dem Abendbrot ging's dann wieder auf die Second Stage:

    Silverchair
    Ich hatte die Band 1997 mit ihrem 2. Album Freak Show in meiner pubertären Nirvana-Phase kennengelernt und seitdem zählten die Australier zu meinen absoluten Lieblingsbands. Doch nun sind die Herren 23 und haben mit Frontmann Daniel Johns „leider“ einen der genialsten und ambitioniertesten Songschreiber in ihren Reihen. Und während der 3. Longplayer Neon Ballroom mich noch vollends begeisterte, waren sie mit ihrem letzten Werk Diorama für meine Begriffe etwas über das Ziel hinaus geschossen. Daniel Johns hatte wohl all seine Songwriterischen Qualitäten perfektioniert und gebündelt und die Platte klang eher nach einem Musical von Andrew Lloyd Webber als alles was man vorher von Silverchair gewohnt war. Ich hatte die Band ja bereits den vorigen Freitag in Berlin gesehen. Und da spielten sie zu meinem Bedauern nur je 1 Song von ihren ersten beiden Alben und die 4 Singles von Neon Ballroom und sonst nur Diorama-Material. Deshalb blickte ich recht optimistisch auf den heutigen Auftritt. Ich dachte mir dass die 3 Aussis diesmal wohl doch ein paar alte Songs mehr bringen würden und eher eine Festival-kompatible Setlist bringen würden, denn dort sind ja nicht nur eingefleischte Fans im Publikum sondern auch Leute, die nur die alten Songs kennen oder die Band noch gar nicht gehört haben. Als ich dann an der vorigen Absperrung ankam, starteten sie auch sofort mit „TocarEmotion Sickness“ los, gefolgt von „TocarIsrael's Son“ vom Debüt-Album und ich stürmte frohen Mutes in den vorderen Bereich. Das Bühnenbild war wieder Regenbogen-bunt gestaltet und Daniel trug einen roten Admirals-Anzug im Stile von Sgt.Pepper und eine große Sonnenbrille zu seinem flaumigen Backenbart. Doch meine Begeisterung nach den ersten beiden Songs war nicht von langer Dauer und meine Hoffnungen wurden jäh zerstört. Sie spielten im Grunde genommen dieselben Songs wie in Berlin und ließen sogar noch „miss u love“ von Neon Ballroom weg. Obwohl viele Leute im Publikum nach „Old School“ oder „Classics“ verlangten, spielte der sture Sack sein orchestrales Diorame-Gewichse nach und nach runter und zum Schluss brachte er wieder seine nervtötende James Brown/Jazz-Nummer (welches mich böses ahnen lässt für das nächste Album). OK, man kann nicht sagen dass das Konzert scheiße war. Die Stimmung im Publikum war super, die Band war sehr zu Scherzen aufgelegt und man sang sogar mit dem Publikum die australische Nationalhymne. Und auch musikalisch konnte man der Band keinen Vorwurf machen denn viele Nummern von Diorama (allen voran „tuna in the bryne“) sindschlichtweg genial. Jeder muss zugeben dass Daniel Johns einer der begnadeter Songwriter ist und bei wohl keiner anderen Band konnte man in den letzten 5 Jahren so eine Riesenentwicklung beobachten wie bei Silverchair. Man kann es einerseits verstehen, dass er sich mit den Songs die er mit 14-17 Jahren geschrieben hat, heute nicht mehr so richtig identifizieren kann. Aber er spielt doch die Konzerte nicht nur für sich, sondern in erster Linie für die Fans. Und vor allem die alten, die der Band von Anfang an die Treue hielten, fühlen sich somit echt verarscht. Und ich denke, hätten Silverchair noch „TocarFreak“ und „TocarPure Massacre“ gespielt, hätte sich die Band auch keinen Zacken aus der Krone gebrochen und jeder Beteiligte wäre glücklich gewesen.

    Also verließ ich das Konzert etwas enttäuscht um noch die letzten Songs von Mudvayne im Talent Forum zu erleben. Doch zu allem Überfluss blieb ich auch noch in einer riesigen Menschenmenge stecken, weil die eine Masse raus wollte, und die andere wollte rein um den abendlichen Headliner Reamon zu sehen. Somit kam ich erst in die Eissporthalle als Mudvayne grade vorbei waren und die anderen 5 mir euphorisch erzählten, wie geil die Halle abgegangen ist und natürlich, dass es ihrer Meinung nach das bisher beste Konzert des Festivals gewesen sein soll. …Diese Ärsche!!! Nach Aussage meines Freundes, hatte sich der Ticketpreis allein wegen dem Bassisten gelohnt – eine Maschine die ihr Instrument verprügelt. Ansonsten abrocken bis die Gelenkprothesen versagen. Alle relevanten Songs in knappen 45 Minuten, ohne Kostüme, dafür musikalisch umso überzeugender.

    Taproot
    Echt langweilige Ami-Kapelle. Daheim sind sie mit ihrer Post Grunge/Nu-Metal-Mixtur natürlich voll up to date, aber bei uns kennt die so gut wie niemand und einen nennenswerten Hit haben die auch nicht. Deshalb kann ich nicht verstehen, warum man die als Headliner des Abends gesetzt hatte und nicht Mudvayne, die hierzulande eine viel größere Relevanz haben und schon vor 2 Jahren bei RIP spielten. Hätten die Veranstalter die 2 Bands getauscht, dann hätte ich trotz des Silverchair-Konzerts noch Mudvayne sehen können und zu „TocarNot Falling“ oder „TocarDeath Blooms“ mit meinen Kumpels abhotten können. Doch so bin ich nach 2-3 Songs angepisst zurück zum Zelt gestiefelt und auch die anderen trafen nach und nach im Zeltlager ein, weil die Band einfach mal lame war.

    Sonntag 8.6. - Tag 3

    Ciffi: Same shit, different day: Geweckt durch das Gelalle eines Freundes, der es vorzog die Nacht mit unseren Zeltnachbarn und Captain Morgan-Rum durchzuzechen, wache ich auf und quäle mich aus dem Zelt. Am letzten Festival-Tag standen noch ein paar nette Bands auf dem Programm:

    Emil Bulls
    New Metal für Arme aus deutschen Landen. Haben schon recht heftig gerockt, ohne jedoch mit einem eigenen Stil zu überzeugen. Zur Einstimmung ganz nett.

    Ministry
    Stellenweise sehr monoton-brachial – da hätte man sich auch mal die ein oder andere gemächlichere Nummer gewünscht. Der Sänger Al Jourgonson war etwas unsympathisch, die Leinwandshow dagegen ziemlich cool und 2 Schlagzeuge sind auch nicht gerade gewöhnlich für eine Band. Wenigstens kann man nun behaupten eine Legende des Industrial Metal gesehen zu haben.

    Stone Sour
    Corey Taylor, der unmaskierte Slipknot-Frontkasper ist mit seinem eher Alternative-lastigen Nebenprojekt als nächstes an der Reihe. Er kommt mit einem weißen Unterhemd auf die Bühne, seine Mitmusiker (von denen 2 Mann ebenfalls bei Slipknot spielen) sind allesamt in schwarz gekleidet. Los geht’s mit dem Album-Opener „Get Inside“ gefolgt von so ziemlich allen anderen Haudrauff-Songs des Albums. Durchschnittliche Hard-Rock-Bretter mit wechselndem Brüll- und Kopf-Gesang. Taylor post was das Zeug hält, wälzt sich auf dem Boden und kotzt sich ordentlich aus, seine Mitstreiter an den Instrumenten knüppeln sich monoton durch ihr Set. Doch kurz vor Schluss kommt Corey mit einer Gitarre behangen vor das Mikro geschlurft und trägt den einzigen Unterschied zwischen StoneSour und Slipknot, und den einzigen Grund weswegen ich mir das Album gekauft habe, vor - „Bother“. Wie gesagt, ich bin eben sehr anfällig für dieses Post-Grunge-Geleier. Und mal ehrlich, wer hätte denn geglaubt dass der Brüll-Weirdo von Slipknot mal so einen Song schreiben würde. Aber andererseits zeigt es auch das Problem welches ich mit Corey, oder auch Rob Flynn (von Machine Head) habe. Wenn der Typ richtig singt, zeigt sich erstmal was für 'ne geile Stimme er hat. Aber sein prolliges Rumgebrülle reißt bei mir nichts und lässt auch keinen großen Unterschied zu seiner Hauptband erkennen. Zum Abschluss brüllt er uns noch die neue Single „Inhale“ vor, schmeißt seine Wasser-Flasche und sein Unterhemd ins Publikum und verschwindet. Durchschnittlicher Gig mit einem kleinen Höhepunkt.

    apokalyptica
    Passend zum Namen von sehr stürmischem bzw. nassem Wetter begleitet. Nachdem die Entscheidung getroffen wurde, im Sinne des Rock’n’roll im Moshpit – den Naturgewalten zum Trotz – zu verweilen, hatten wir das Glück bis auf die Knochen durchnässt zu werden, während wir uns zu den Celloklängen in Extasse wogten. Die 4 Finnen schruppten ihre Cellos gnadenlos und zeigten dabei trotz synchronem Headbangen keine Schwächen an ihren Instrumenten, sehr beeindruckend. Vor allem der Drummer war eine Bereicherung für den Sound. Die Songauswahl setzte sich zusammen aus den obligatorischen Coversongs von Metallica-Classics a la „Master of Puppets“ oder Sepultura´s „Refuse Resist“ gemixt mit eigenen Songs wie „Path“ oder „SOMEWHERE AROUND NOTHING“. Und der derbe Regenschauer der zeitweilig über dem Stadion hereinbrach, peitschte sowohl die Band als auch das Publikum nur noch mehr an. Vor allem der blonde Jungspund hat echt Stimmung gemacht und sich mit freiem Oberkörper und mit seinem Cello in den prasselnden Regen gestellt und die Massen angefeuert. …und wir moshten den Regenfällen zum Trotz in unseren triefenden Klamotten. Wahnsinns Band, geniale Show und 2 Zugaben – ein absolutes Highlight.

    Evanescence
    Als nächstes standen die US-Newcomer des Jahres auf dem Programm. Die Gothic-Nu Metall-Kapelle, mit ihrer charismatischen SängerinAmy Lee, hatte grade mal ihre Debüt-Single „TocarBring Me To Life“ draußen und ging mit dieser so dermaßen durch die Decke, dass man sie gleich auf die Hauptbühne setzte, was sich für einen unerfahrenen Newcomer oftmals als eher negativ erweisen kann. Und auch ich hatte so meine Zweifel. Doch der Fünfer aus Arkansas machte seine Sache besser als erwartet und konnte die gute Stimmung im Publikum locker halten, was nicht zuletzt an der Präsenz von Frontfrau Amy lag. Die Dame fegte in ihrem rot-schwarzen Mieder-Kleid über die Bühne wie die Märchenfee und interagierte gut mit dem Publikum: „Yesterday we played at Rock am Ring and the people there were awesome. Can you do it better???“ – na aber Hallo. Mit „This is probably the only song you know of us“ wurde die Single „TocarBring Me To Life“ geschickt in der Mitte des Sets eingebaut anstatt ans finale Ende, um zu zeigen das dieser Song nicht unbedingt repräsentativ für den eigentlichen Bandsound ist und die anderen Songs gleichwertig sind und genauso hörenswert. Diese hatten dann auch absolut nichts mit Nu Metall oder Rap-Gesang zu tun und waren wesentlich Gothic-lastiger. Somit konnte Amy Lee bei Songs wie „TocarGoing Under“ oder „TocarTourniquet“ vielmehr ihre herausragenden gesanglichen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Zudem coverten sie den Song „TocarZero“ von The Smashing Pumpkins und bewiesen somit auch einen guten Musikgeschmack. Im Endeffekt kann man sagen, dass Evanescence einen guten Einstand auf deutschen Bühnen hingelegt haben und der erste Eindruck eines Linkin Park-Verschnitts mit weiblichem Gesang, den ich von der Vorab-Single hatte, konnte bei mir relativiert werden. Außerdem konnte der Rhythmus-Gitarrist bei „Bring me to life“ den männlichen Part genau so gut rappen wie der 12Stones-Sänger im Videoclip.

    Audioslave
    Nachdem wir nun Zeit hatten unsere klatschnassen Klamotten etwas trocknen zu lassen, war als nächstes eine weitere Alternative-Rock-Institution, oder besser gesagt die Neu-Konstellation zweier Rock-Institutionen der 90er Jahre an der Reihe: Der frühere Sänger der Seattle-Heroen Soundgarden - Chris Cornell, der wohl eindeutig zu den besten Sängern unserer Zeit zählt und die restlichen Mitglieder von Rage Against the Machine um Gitarren-Revolutionär Tom Morello. Nun zumindest hatten sich diese 4 Ausnahmemusiker unter dem Namen Audioslave zusammengeschlossen und ein Album raus gebracht, das wohl die perfekte Mischung der 2 vorangegangenen Bands darstellte, nachdem man vor dem Release noch etwas skeptisch gegenüber dieser Konstellation war. Nun waren Audioslave nach Nürnberg gereist um uns mit ihren Livequalitäten zu beglücken. Wir 4 hatten uns mittlerweile in den vorderen Bereich gedrängelt und warteten nun erwartungsfroh auf den Act. Der kam dann auch bald unter tosendem Applaus und zwischen Rauchschwaden auf die Bühne gestapft und jeder positionierte sich. Zuerst fielen mir die Outfits auf. Tim C. trug ein Schirm-Cap und sah damit aus wie ein Riesenbaby, Chris Cornell trug eine Army-Baggy und beige Leder-Stiefel, und Tom Morello, der ja schon zu RATM-Zeiten oft beknackte Kopfbedeckungen trug, hatte ein schwarzes Leder-Cappy auf. Na ja egal, schließlich waren wir ja auf keiner Modenschau sondern auf einer fuckin Rock´n Roll-Show. Und das zeigten uns die 4 auch sofort und stimmten prompt den aktuellen The White Stripes-Hit „Seven Nation Army“ an. Nach anfänglichem Stutzen packte uns jedoch schnell der Hüpfwahn, zu dem dieser Song unweigerlich animiert, und schon nach Sekunden brachte Audioslave das gesamte Frankenstadion zum Hüpfen, ironischerweise mit einem Song der nicht mal von ihnen war. Aber zumindest zeigten sie damit dass sie als alte Hasen sich auch für aktuelle Rockbands begeistern können. Und auch nach diesem Hit konnten die 4 mit eigenen Stücken vom aktuellen Debüt-Album die Stimmung locker halten. „TocarLike A Stone“, „TocarLight My Way“ oder das affengeile „TocarGasoline“ brachten das Publikum, inklusive uns, kontinuierlich zum ausrasten. Vor allem konnte die Band wohl die größten Sympathiepunkte des Festivals ernten, als sie einen Audioslave-Fan aus der ersten Reihe auf die Bühne holten, nachdem der ein Pappschild mit der Aufschrift „Tom Morello is the best“ hochhielt (so einfach kann´s gehen). Der Typ war dann natürlich hin und weg als er dann da oben stand und allen vieren inkl. seines Idols Morello die Hand schütteln durfte. Nach anschließendem Applaus für diese nette Geste steckte Chris den Glückspilz wieder in die erste Reihe direkt vor Tom Morello. Echt knorke die Jungs. Tja, das macht halt echte Rock-Helden aus, auch in riesigen Stadien nicht unnahbar zu sein und trotzdem Kontakt mit den Fans zu haben. Nach dieser Aktion war das Publikum natürlich noch aufgedrehter. Und die Band heizte die Menge weiter mit ihren funkigen Rockkrachern an und Cornell reizte sein Organ bis zum letzten aus – Waaaahnsinn der Mann. Natürlich war auch ich so aufgedreht, dass ich mich auf die tobende Meute heben ließ und per Crowdsurf über die Absperrung schwebte. Nachdem ich allerdings zuvor immer wieder ohne Probleme an den Seiteneingängen in den Vorderen Bereich gelangte, drängte sich bei dieser Band wieder eine Menschenmasse an beiden Eingängen und ich durfte mal wieder anstehen.

    Und während ich so da steh und mir das Konzert mehr oder weniger über den Seitenmonitor anschaue, entdecke ich ein paar Meter von mir entfernt einen Typen, und denke mir „cool, der hat ja dieselbe Wollmütze mit dem grinsenden Totenkopf wie Corey Taylor“, doch nachdem ich genauer hinsah, und merkte das da 2 oder 3 Leutchen drumrumstanden und sich Unterschriften holten, schnallte ich endlich „Scheiße, das IST Corey Taylor“. Natürlich bin ich sofort hin und hab mir ein Autogramm auf die Rückseite meines Tickets geben lassen. Echt nicht zu fassen: Der Typ stand da mit seiner weiblichen Begleitung um sich Audioslave von der Seite aus anzusehen, und (fast) keine Sau bemerkte ihn obwohl er vor 1 Stunde selbst noch vor uns auf der Bühne rumsprang. Natürlich blieb er für einige wenige nicht unbemerkt, aber die reagierten nicht hysterisch sondern unterhielten sich ganz relaxed mit ihm und fragten ihn vornehmlich wie weit es um das neue Slipknot-Album stehe. Ich fragte ihn ob er vielleicht nach dem Konzert, Chris Cornell auch nach draußen schicken könne, worauf er lachend sagte, dass er es versuchen könnte. Abschließend machte ich noch ein Foto mit ihm (meine One-Way-Camera immer dabei) und wandte mich wieder voll dem Audioslave-Konzert zu.

    Mittlerweile näherte sich dieses auch dem Ende zu, doch Audioslave hatten sich ihre besten Songs natürlich bis zum Schluss aufgehoben. Denn plötzlich wurde es ruhig und Chris Cornell kam mit einer Akustik-Gitarre auf die Bühne stolziert und spielte die Ballade „TocarI Am the Highway“. Boaaah, Hammer-Song , Hammer-Stimme, Gänsehaut pur, einfach genial. Danach fuhr die gesamte Band noch mal schweres Geschütz auf und donnerte noch mal mit der neuen Single „TocarShow Me How to Live“ los. Für mich die 2 besten Songs auf dem Album. Abschließend gab’s noch die Debüt-Single „TocarCochise“, zu der noch mal die Hölle losbrach, die ich allerdings nicht so besonders finde.
    Definitiv war es wohl das beste Konzert dieses sonntags und für mich sogar das Zweitbeste des Festivals. Man merkte den Musikern ihre langjährige Bühnenerfahrung einfach an und auch so stimmte bei diesem Konzert einfach alles. Tolles Bühnenacting, ein stimmgewaltiger und ausdrucksstarker Sänger, ein Klasse-Gitarrist, Gute Mischung zwischen atmosphärischen Balladen und rockigen Brettern, mit einem klasse Cover-Song und natürlich die Kommunikation mit dem Publikum, was vor allem heutzutage viele Bands vermissen lassen. Das einzige was diesen Gig hätte übertreffen können, wären natürlich 2 Konzerte von Soundgarden und RATM.

    Placebo
    Na ja, nach dem vorangegangenen Konzert, hätte da eh fast jede Band auf der Bühne stehen können und ich hätte es nicht ordentlich zu würdigen gewusst. Außerdem war ich nie ein besonders großer Placebo-Fan. Aber alles in allem war es doch eine solide Show mit allen relevanten Hits der Band wie „Taste in Man“, „Black Eyed“, „TocarSlave to the Wage“ oder „Every You, Every Me“. Zudem fand ich es eine faire Geste von Brian Molko, als er das Publikum aufforderte dem kranken Linkin Park-Sänger Chester Bennington Applaus zu stiften, für den Placebo ja noch kurzfristig als Ersatz gebucht wurden. Ich verabschiedete mich jedoch noch kurz vor Ende des Konzertes per Crowdsurf aus dem Stadion, weil ich im Talent-Forum noch Chevelle sehen wollte. Deshalb verpasste ich leider meinen Placebo-Lieblingssong „TocarPure Morning“, den sie wie immer zu letzt spielten.

    Chevelle
    Weil in der Umbaupause nicht viel los war konnte ich mich ohne Probleme in die erste Reihe an die Absperrung stellen und mich dort mit 2 amerikanischen Mädels unterhalten. Die 3 Loeffler-Brüder aus Chicago machten dann auch ordentlich Dampf mit ihrer Mischung aus Deftones und Tool. Das Publikum drehte auch so dermaßen ab, das die Security ein paar Mal eingreifen musste, damit niemand verletzt wurde. (Ach hätten doch die Deftones dort gespielt).
    Allerdings musste ich auch hier wieder eher gehen, weil ich mir als Festival-Abschluss das Solo-Konzert des Depeche Mode-Sängers Dave Gahan auf der Alterna-Stage ansehen wollte. Eine Herzensangelegenheit sozusagen. Also verließ ich während des letzten Songs „TocarThe Red“ (durch den ich die Band erst kennen gelernt hatte) das Konzert, bevor sich wieder die ganze Masse aus der Halle quetschte.

    Dave Gahan

    Auf der Wiese vor der 2nd Stage hatten sich auch schon viele Leute aller Altersklassen eingefunden um mit diesem letzten Konzert des Festivals, das Rock Im Park-Wochenende ausklingen zu lassen. Und mit Dave Gahan hätte man den Act auch nicht besser wählen können. Denn ich denke nicht dass der Großteil der Besucher (wie auch ich) ihn sehen wollte, wegen seiner aktuellen Soloplatte, sondern wegen seiner Hauptcombo Depeche Mode und deren unzählbaren Hits. Und dessen war sich Mr. Gahan auch bewusst. Er kam auf die Bühne unter frenetischem Jubel mit seiner Big-Band, die ihn begleitete. Dave war sehr freundlich, grinste wie ein Honigkuchenpferd, bedankte sich oft und poste auf der Bühne wie einst Freddie Mercury. Die Setlist fing zuerst mit eigenen Songs an, wie die Single „Dirty Sticky Floors“ oder das ziemlich rockige „TocarBottle Living“. Doch nach und nach brachte Dave die größten DeMo-Klassiker ins Set: „Walking In My Shoes“, „Never Let Me Down Again“, „Personal Jesus“ oder „I Feel You“…und das Publikum sang lauthals mit *Gänsehaut pur*. Der Unterschied zu den üblichen Versionen, war die Instrumentierung. Statt die Songs, wie im Original mit Synthie, Drumcomputer und Keyboard, zu präsentieren, spielte Dave mit seiner Band eher Rock-Versionen mit E-Gitarre, Schlagzeug und Orgel und das hatte was. Nur schade dass Daves Stimme live nicht so eindringlich wirkt wie auf Platte sondern er die Songs eher röhrt. Doch der Stimmung tat dies keinen Abbruch und das Publikum schwenkte seine Arme in den bunten Lichtscheinen der Bühnenstrahler. Nach mehrmaligem verschwinden und wiederkommen, spielte er als Abschluss den größten DeMo-Hit „Enjoy The Silence“ und brauchte eigentlich keine einzige Zeile mehr selbst zu singen, da ihm das Publikum mit voller Inbrunst die Strophen vorsang so dass man es weit über das Bühnengelände hören konnte. Ein gelungener Abschluss eines grandiosen Festivals, wie ich finde.

    Selbst auf dem Rückweg konnte ich das Publikum noch endlos weit den Refrain von „Enjoy the Silence“ singen hören. Ich glaube die haben das noch ne Stunde lang gesungen, als Dave schon längst von der Bühne runter war. Fanatische Irre!

    Müde und glücklich kam ich dann als letzter am Zeltlager an, nachdem schon alle längst nach Placebo (oder Chevelle) eingetroffen waren. Zum Abschluss tranken wir noch unsere letzten Bierreserven. Auch wenn davon nicht mehr viel übrig war, genauso wie unsere Grillkohle, weil irgendwelche Assis es geklaut hatten. Soviel zum Thema Ehrenkodex auf Festivals.

    Post-Park

    Nachdem man nun am nächsten Morgen versuchte Mensch und Equipment irgendwie ins Fahrzeug zu pferchen, rückte die Abreise immer näher. Ausgekotzt, aber glücklich räumten wir in mehr oder weniger zurechnungsfähigem Zustand das vermüllte Feld, um das uns Penner, wie Waschbären gleichermaßen beneidet hätten. Somit hatte auch dieses Festivalwochenende für uns ein Ende und ich glaube, abgesehen von den ganzen entzückenden Familienausflügen der vergangenen Jahre, war es wohl das beste Pfingstwochenende was wir je hatten. Auch wenn am Anfang alles drunter und drüber zu gehen schien, wir beim Parkplatz suchen, beim Sachen schleppen oder beim Zeltaufbau alles hätten hinschmeißen können, so war’s rückblickend einfach nur geil und superlustig. Außerdem haben wir hier eine Erfahrung gemacht, die einem in der Wehrpflicht Gott sei Dank vorenthalten wird: mal richtig in der scheiße liegen wie der Opa immer erzählt von Stalingrad. In diesem Sinne…

    ROCK ´N ROOOOAAAAL!!!! *hust*
  • milestones:P

    Nov 9 2009, 21h24 por raducu99

    Last.FM Milestones1st track: (17 May 2007)
    Nirvana - TocarLake Of Fire
    1000th track: (23 Jul 2007)
    Scorpions - Daddy's Girl
    2000th track: (02 Sep 2007)
    Scorpions - TocarWe Will Rise Again
    3000th track: (29 Sep 2007)
    Bon Jovi - 13-In & Out of love
    4000th track: (06 Nov 2007)
    Eagles - TocarJames Dean
    5000th track: (17 Dec 2007)
    Eagles - TocarTequila Sunrise
    6000th track: (16 Jan 2008)
    Tenacious D - Papagenu
    7000th track: (10 Feb 2008)
    Scorpions - Stone in My Shoe
    8000th track: (03 Mar 2008)
    Iron Maiden - TocarFear of the Dark
    9000th track: (15 Apr 2008)
    Def Leppard - TocarPour Some Sugar on Me
    10000th track: (21 Jun 2008)
    Pasarea Colibri - Pisica Neagra
    11000th track: (21 Aug 2008)
    Scorpions - What U Give U Get Back
    12000th track: (28 Sep 2008)
    Europe - TocarNinja
    13000th track: (18 Nov 2008)
    Bryan Adams - Cloud Number 9
    14000th track: (09 Jan 2009)
    Rammstein - Mutter
    15000th track: (14 Feb 2009)
    Andrei Paunescu - Haide Mama, Haide Tata
    16000th track: (15 Mar 2009)
    Dido - TocarThank You
    17000th track: (10 Apr 2009)
    Scorpions - Living and Dying
    18000th track: (03 May 2009)
    Turisas - TocarOne More
    19000th track: (27 May 2009)
    Bon Jovi - Dirty Little Secret
    20000th track: (14 Jul 2009)
    Iron Maiden - Only The Good Dye Young
    21000th track: (04 Aug 2009)
    Scorpions - TocarRock You Like A Hurricane
    22000th track: (03 Sep 2009)
    Manowar - Blood Brothers
    23000th track: (30 Sep 2009)
    Ducu Bertzi - Suflet fara chei
    24000th track: (25 Oct 2009)
    Bryan Adams - TocarHeaven
    Generated on 09 Nov 2009
    Get yours here
  • Müzikte Melodi ve Ritm Uyumunun Önemi

    Out 19 2009, 14h58 por rdx_TP

    Hepimiz melodi ve ritmin oluşturabildiği armoni olmadan müziğe ulaşamayacağımızı biliyoruz. Benim kafama takılan şey şu; seslerin oluşturduğu bu güzelliğin kendisi mi yoksa anlamı mı daha önemlidir? Yani kulağa hoş gelen bir melodinin varlığı, o müziğe eziyor diyebilmek için yeterli midir?

    Bu mantıkla ilerleyen bir müzik dinleyicisinin Cazdan başka bir şey dinlememesi gerekir gibime geliyor. Şöyle ki; ben müzikte güzel melodinin veya güzel ritmin ona anlam katabilecek kabiliyette olduğunu düşünmüyorum. Yani kulağımıza güzel gelen her armonik ses müzik için yeterli midir? Örnek verelim hemen:

    Manowar'ın Power Of Thy Sword'u vokal olarak çok üst düzey bir melodikliğe sahiptir öyle değil mi? Bunun yanına aynı düzeyde komplike melodikliğe sahip olmayan Iron Maiden - TocarThe Number of the Beast'i koyalım. Eric Adams'ın bu şarkıdaki amacı ortadaki besteye bir melodi şablonu daha eklemekken; Bruce Dickinson dinleyici ile bundan daha farklı bir iletişim kurma çabasındadır öyle değil mi?

    En başta Bruce'un müzikal kabiliyetlerinin düşük olmasıyla alakalandırmadığımı söyleyerek başlayayım. Iron Maiden'ın şarkısındaki vokal şablonu; melodiklikten çok dinleyici ve eser arasında bir iletişim bir diyalog kurmaya çalışmaktadır. Eric Adams ile amaç olarak besteye bir diğer enstrumantal bölüm ekleme amacındadır diye düşünüyorum. Ha bu demek değil ki; ikisini birlikte yapamazsınız. Yaparsınız elbet; çok da şahane olur ve bu iki isminde bunu gerçekleştirdiği onlarca örnek vardır.

    Benim anlatmak sizce istediğim müziğin amacı sadece güzel seslerin uyumunun dinletisi mi olmalıdır yoksa müzisyen bunun ötesine mi geçmelidir? Tekrar Caz örneğine dönersem eğer; Cazı yüzde yüz olarak algılayabilmek için bir miktar teknik bilgi sahibi olmak gerektiğini düşünüyorum. Az çok komplike müziklere aşina olan bir kulak, cazdaki onlarca belki de yüzlerce armonik melodiyi duyacaktır. Lakin; Caz teorik olarak bu armoninin varlığı üzerine bir müziktir(ben böyle düşünüyorum en azından). Bu sebeple farklı tür müziklerin dinleyicileri için ona alışmak zor olabilir.

    Bunu konuya şöyle bağlayayım, aşağı yukarı tüm Caz müzisyenleri(aslında tüm müzisyenler de diyebiliriz) amaç olarak çok gelişkin bir melodik uyumu belirlerler ve yüzde doksan dokuzu da bu konuda başarılıdır sanıyorum. Lakin; bu melodik gelişkinlik bu insanların ürettiği her müzikte bir anlam ile birleşmez, birleşenlerin bazılarını da Caz dinleyicisinin ihtiyaç duyduğu o bir miktar bilgi birikimi ile algılamak gerekir. Bu sebeple kulağı buna alışık olmayan insanlar için çoğu eser ortada güzel melodi bütününden fazlasını ifade etmez.

    Sonuç olarak, benim düşünceme göre müzisyenin beste yaparken amaçlaması gereken şey melodi ve ritmsel uyumdan öte bir şey olmalıdır.Bunun üstünde bir anlam içermelidir eser.

    Bazı durumlarda; yaratılan melodisel uyum zaten o müzisyen için başlı başına bir anlam olabilir elbet. Lakin; bildiğimiz gibi müzik lisanı kelimelerin ötesindeki şeyler için vardır(gerçi belli başlı bazı kavramları da anlatabilirsin müzik ile, aşk-öfke vs. gibi duygular. Fakat bunu anlatış biçimin müzik lisanında o duyguların kelimelere dökülemeyen yanlarıyla değil midir?) bu sebeple benim düşünceme göre; insan lisanı olarak gördüğümüz kelimeler ve cümleler ile birbirini tamamlayan şeylerdir(Ying ve Yang gibi). Bu sebeple, kelimelerin ötesindeki müzik bazen kelimelerin kendisini anlatamayabilir, başka bir hisse bürünür ve ondan dinleyicinin hangi kavrama ilişkilendirmesi beklenir. Yani müzik duyguyu, duygunun öz haliyle anlatamayabilir. Dinleyiciyi o öze yönlendirebilecek başka bir varlık oluşturur. Benim sorun olarak gördüğüm şey şudur ki; bu varlık kendi başına hiç bir şeye ilişkilenmeden güzel ses bütününden öteye geçemeyebilir. Elbette ki insan doğası bu varlığa karşı otomatikman bir reaksiyon gösterir ve ona bazı şeyleri atar. Ama müzik geliştikçe ve değiştikçe bu reaksiyon gerçekleşmeyebilir, benim görüşümce bunda insanın algısal kapalılığı kadar müzikte de bir sorumluluk vardır.

    Yasal uyarı: Bu demek değildir ki, ikisi bir arada gerçekleştirilemez. Yapanlar var; ben gördüm.
    Yasal uyarı 2: Bu başlık açılırken hiç bir müzisyene işkence edilmemiştir... sanırım.
  • Top Album's Generator's 'Top 50 albums' up to now

    Out 16 2009, 20h50 por Black_Sandman

    Black_Sandman's top albums (overall)
    1. Pantera - Cowboys From Hell (406)
    2. Caliban - The Awakening (295)
    3. Black Label Society - Mafia (279)
    4. Lamb of God - Sacrament (243)
    5. Lamb of God - Ashes of the Wake (224)
    6. Cage - Hell Destroyer (202)
    7. Pantera - Far Beyond Driven (201)
    8. Pantera - Official Live: 101 Proof (200)
    9. Pantera - Vulgar Display of Power (189)
    10. Warmen - Accept The Fact (180)
    11. Pantera - Reinventing the Steel (154)
    12. Caliban - The Undying Darkness (150)
    13. Children of Bodom - Follow the Reaper (143)
    14. Journey - Arrival (141)
    15. Avantasia - The Scarecrow (134)
    16. Manowar - Kings of Metal (134)
    17. Slayer - South of Heaven (131)
    18. Caliban - Shadow Hearts (123)
    19. Lamb of God - Wrath (122)
    20. Oceans of Sadness - The arrogance of ignorance (120)
    21. Ozzy Osbourne - Black Rain (120)
    22. Guns N' Roses - Appetite For Destruction (118)
    23. Machine Head - The Blackening (116)
    24. Place Vendome - Streets of Fire (114)
    25. AC/DC - Back in Black (113)
    26. Heaven & Hell - Live Radio City Music Hall (113)
    27. Testament - The Formation of Damnation (110)
    28. AC/DC - Blow Up Your Video (107)
    29. Cynic - Traced in Air (106)
    30. Children of Bodom - Are You Dead Yet? (105)
    31. Saxon - Into the Labyrinth (104)
    32. Secret Sphere - Sweet Blood Theory (101)
    33. Queensrÿche - Operation: Mindcrime (100)
    34. Judas Priest - Ram It Down (99)
    35. Helloween - Keeper of the Seven Keys (Part 2) (96)
    36. Children of Bodom - Blooddrunk (95)
    37. Megadeth - Rust in Peace (95)
    38. Pantera - The Great Southern Trendkill (93)
    39. Iron Maiden - A Real Live One (88)
    40. Ozzy Osbourne - No Rest for the Wicked (88)
    41. Black Label Society - Stronger Than Death (87)
    42. Metallica - ...And Justice for All (85)
    43. Vision Divine - 9 Degrees West Of The Moon (84)
    44. Metallica - Master of Puppets (83)
    45. Stratovarius - Visions (83)
    46. Steelhouse Lane - Slaves of New World (82)
    47. Uriah Heep - Wake The Sleeper (82)
    48. Judas Priest - Painkiller (81)
    49. Nightwish - Once (80)
    50. Black Sabbath - Paranoid (80)

  • That thing with the Top 50 and the stupid questions. I had some free time.

    Out 8 2009, 5h10 por King_of_Zeroes

    1. How did you get into 29? (Masterplan)
    Shitty Anime Music Video on Jewtube introduced me to the glory that is the ambiguously religous power metal.

    2. What was the first song you ever heard by 22? (Dark Empire)
    Eyes of Defiance was the first song on the album I pirated.

    3. What's your favorite lyric by 33? (Teräsbetoni)
    ...oh for fucks sake. I had to get Terasbetoni for this question? I don't speak Finnish! I simply assume that everything they say directly translates to "FUCK YEAH, HEAVY METAL" and other such silly nonsense.

    4. How did you get into 49? (Helloween)
    They helped found my preffered metal genre. I had to get around to them eventually.

    5. How many albums by 13 do you own? (Dark at Dawn)
    ...own? Why, whatever could that mean?

    6. What is your favorite song by 50? (Queensryche)
    ...sonuva. I only have one of their albums, and half the songs on it are fucking awesome, while the rest are also fucking awesome. If I had to choose, I'd pick The Needle Lies.

    7. Is there a song by 39 that makes you sad? (Mastodon)
    No. Manly tears brought on by the sheer manliness of whaling with a wooden boat and a harpoon do not count.

    8. What is your favorite song by 15? (Alestorm)
    This is ridiculous. If I have to pick favorites, which I'd rather not, I'll go with Leviathan.

    9. What is your favorite song by 5? (DragonForce)
    This certainly ran out of questions quickly. Soldiers of the Wasteland. One of the few songs that isn't just a rehash of Valley of the Damned.

    10. Is there a song by 6 that makes you happy? (Children of Bodom)
    All of this is set up to remind me that the top of my overall charts sucks... no. No happiness while rocking. Only angryface.

    11. What is the worst song by 40? (Tarot)
    Mixing it up a little? I suppose "You" which more than others, really draws attention to their trend of overusing choruses in their songs.

    12. What is your favorite song by 10? (Amon Amarth)
    BEARSKIN ON MY BACK! WOLF'S JAW ON MY HEAD! VALHALL AWAITS ME, WHEN I'M DEAD!

    13. What is a good memory you have involving 30? (van Canto)
    ...Riddly Diddly Diddly.

    14. What is your favorite song by 38? (Astarte)
    Deep Down the Cosmos. What is your favorite question?

    15. Is there a song by 19 that makes you happy? (Finntroll)
    No, but Trollhammaren makes me want to learn to Jig.

    16. Is there a song by 25 that makes you sad? (Hibria)
    Again with this bullshit? Feeling are for girls! That aside, Hibria is cheesy power metal. If anyone cries listening to Hibria, they need to die. Painfully.

    17. What is the first song you ever heard by 23? (Lordi)
    Would You Love a Monsterman. Monster costumes + Rock + Love song = ...WOO, YEAH!

    18. What's your favorite lyric by 11? (Machinae Supremacy)
    Turn the world into an enemy, and believe in me. I will make you see! I will never grant you ground! Remember me and why you all bow down, to this metal forged dominion!

    19. Who is a favorite member of 1? (Manowar)
    The one in the leather manthong and body oil. What was his name again? Oh, right. All of them.

    20. Is there a song by 14 that makes you happy? (Norther)
    We've been over this before.

    21. What is a good memory involving 27? (Sonata Arctica)
    Nope.

    22. What is your favorite song by 16? (Stormlord)
    I Am Legend. Awesome band. Needs to be higher in my charts.

    23. What is the first song you ever heard by 47? (Gurren Lagann)
    ...isn't even an artist. The shows theme song was Sorairo Days. So let's go with that.

    24. What is your favorite album by 18? (Majesty)
    Reign in Glory. Only one I've got. HAIL HAIL HAIL!

    25. What is your favorite song by 21? (Dethklok)
    Face Fisted. "So strong, my face is. You punch, break fingers."

    26. What is the first song you ever heard by 26? (Iced Earth)
    Either Wolf, or Dracula.

    27. What is your favorite album by 3? (Sabaton)
    Tough choice. But Imma go with The Art of War.

    28. What is you favorite song by 2? (In Flames)
    Clayman. No contest. The song that made me metal.

    29. What was the first song you ever heard by 32? (Wintersun)
    Fuck if I remember.

    30. What is your favorite song by 8? (HammerFall)
    Hearts on Fire, Hearts on Fire! That shit won me $700.

    31. How many times have you seen 17 live? (Mercenary)
    I haven't.

    32. Is there a song by 44 that makes you happy? (Swallow the Sun)
    ...FFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFF-

    33. How did you get into 12? (Eternal Tears of Sorrow)
    Went on a CoB style melodeath kick, and heard good things. Like many, turns out EToS is also better at being CoB than CoB.

    34. What is the worst song by 45? (Blood Tsunami)
    No such song exists to my knowledge.

    35. What was the first song you ever heard by 34? (The Duskfall)
    The Light was the first song on the album I pirated.

    36. What is the first song you ever heard by 48? (Bloodbound)
    Again, first song on the album I pirated. Behind the Moon.

    37. How many times have you seen 42 live? (Behemoth)
    Meant to. Didn't happen.

    38. What is your favorite song by 36? (Immortal)
    In My Kingdom Cold.

    39. What was the first song you ever heard by 28? (Blind Guardian)
    This Will Never End. Again, first track on my first album.

    40. What is you favorite album by 7? (Kiuas)
    The Spirit of Ukko. Their first, and so far, best album. Despite valiant attempts to recreate that masterpiece, their later albums always fell a little short. Still a great band that hasn't lost its spark yet.

    41. Is there a song by 31 that makes you happy? (At the Gates)
    Again with this shit?

    42. What is your favorite album by 41? (Grave Digger)
    Excalibur. Several good albums, but Excalibur is the best of them.

    43. What is your favorite song by 24? (Destroy Destroy Destroy)
    Beyond the Scorpion Gate.

    44. What is a good memory you have involving 46? (Rage)
    Besides simple enjoyment of good music, I don't really attribute good memories to including the music I'm listening to at the time, unless it's a concert, and a particularly awesome one at that.

    45. What is your favorite song by 35? (Firewind)
    Firewind Raging.

    46. Is there a song by 9 that makes you happy? (Powerglove)
    ...must...maintain...angryface...musn't...crack...smile...enjoying Tetris...

    47. What is your favorite album by 4? (Kalmah)
    Swampsong.

    48. Who is a favorite member of 37? (Ensiferum)
    Imma miss Jaari... Wintersun releases just take far too much Time. HA HA HA. I SEE WUT I DID THAR!

    49. What is the first song you ever heard by 43? (Skyrion)
    I am all kinds of shocked that Skyrion is still in my top 50 overall. Born For Metal is the first song on their album.

    50. What is your favorite song by 20? (Stormwarrior)
    Ragnarok. Awesome song. Is awesome.
  • Test ;d

    Out 1 2009, 10h40 por bloodybree

    Wszyscy wiedzą o co chodzi? Włączamy winampa, na playlistę wrzucamy wszystkie foldery z muzyką, nie pomijając piosenek z dzieciństwa, czy ulubionego wykonawcy mamy. Ustawiamy odtwarzanie losowe i jedziemy XD

    01. Jak się dziś czujesz?
    ABBA - Dancing Queen
    Spoko XD

    02. Czy zajdziesz daleko w życiu?
    Cascada - Magic Summer Night
    Szakalakabum ;d

    03. Jak widzą Cię przyjaciele?
    Linkin Park - Runaway
    Bez komentarza.

    04. Czy wyjdziesz za mąż?
    Marquess - La Histeria
    To chyba znaczy, że tak XD

    05. Jaka piosenka może być motywem przewodnim Twojego najlepszego przyjaciela?
    Sonata Arctica - Tallulah
    Cóż..

    06. Jaka jest historia Twojego życia?
    Avril Lavigne - My Happy Ending
    Poległam XD

    07. Jaka będzie Twoja szkoła średnia?
    smerfy - Dubi dubi du
    "Jak je tylko złapie, to zjem, to zjem, to zjem je" XD

    08. Jak możesz uczynić postępy w życiu?
    smerfy - Smerfnych jagód smak
    Nie wiem, co napisać.

    09. Jaka jest najlepsza cecha Twoich przyjaciół?
    Metallica - Am I Evil
    Są opentani? ;O

    10. Co kupujesz w ten weekend?
    the GazettE - Cassis
    Chyba tym razem coś nie wyszło :)

    11. Najwierniejszy opis Twoich dziadków?
    Dir en grey - Schwein No Isu
    o_O

    12. Jaką piosenkę zaśpiewają na Twoim pogrzebie?
    Basshunter - Hallaa Daer
    O niczym innym nie marzę, jak o technie na pogrzebie -.-'

    13. Jak Cię postrzega świat?
    Shaun Baker - Hey Hi Hello
    Czyli jestem taka porąbana, jak ta piosenka?

    14. Czy będziesz miał szczęśliwe życie?
    Tokio Hotel - Wir Sterben Niemals Aus
    To mi się podoba ;)

    15. Co przyjaciele tak naprawdę o Tobie sądzą?
    Rammstein - Seeman
    Nie wiem, jak to interpretować.

    16. Czy ludzie za Twoimi plecami Cię pożądają?
    Manowar - Master Of The Wind
    Chyba coś nie wyszło ;d

    17. Jak mogę się uszczęśliwić?
    Łzy - Zabij się
    Haha XD

    18. Co powinieneś zrobić z życiem?
    Guns N' Roses - Don't Cry
    Jak najbardziej!

    19. Czy będziesz miał dzieci?
    hide - Electric Cucumber
    ? ;>

    20. Do jakiej piosenki zrobiłbyś striptiz?
    smerfy - Smerfy płyną zwiedzać świat
    Zastanowię się nad tym XD

    21. Gdyby nieznajomy zaoferował Ci cukierek, co byś zrobił?
    Rammstein - Los
    Nie rozumiem.


    22. Co Twoja mama o Tobie myśli?
    Formacja Nieżywych Schabuff- Ławka
    :)

    23. Jaki jest Twój najmroczniejszy sekret?
    Dir en grey - C
    ;>

    24. Jaki jest motyw przewodni Twojego śmiertelnego wroga?
    Basshunter - Boten Anna
    Eeee..?

    25. Jaka jest Twoja osobowość?
    Tokio Hotel - Wenn nichts mehr geht
    Że aż tak źle? ;O

    26. Kim jestem?
    An Cafe - Omocha
    Czyją zabawką? ;>

    27. Co zagrają na moim weselu?
    Metallica - The End Of The Line
    Jak nic nadaje się na wesele XD

    28. Przy czym lubisz tańczyć?
    Gemini Five - Second II None
    Nigdy przy tym nie tańczyłam ;x

    29. Gdzie wezmę ślub?
    Paramore - Miracle
    Jeśli tak, to będzie cud XD

    30. Kim jest osoba, z którą spędzę resztę życia?
    Tokio Hotel - Sacred
    Ktoś będzie musiał być święty, żeby ze mną wytrzymać ;p

    31. Czego się boję?
    smerfy - Smerfny Raj
    Boję się raju? Nie! Boję się smerfów XD

    32. Co dzisiaj na kolację?
    smerfy - Leśne tango
    Z czym to się je?

    33. Czy ktoś chce mnie zabić?
    Gazette - Chizuru
    Chyba nie?

    34. Jak umrę?
    Dir en grey- Asunaki Koufuku, Koenaki Asu
    I wszystko jasne.

    35. Jak będą mnie pamiętać?
    Bear McCreay- "Terminator: The Sarah Connor Chronicles" End Credits
    Że ja niby Terminator? ;>

    36. Co będę robić za kilka lat?
    Agnieszka Włodarczyk - Niech żyje Bal
    Czyli będę po prostu żyć ;)

    37. Co powinienem zrobić zamiast użerać się z tym quizem?
    Paramore - Let This Go
    Proste ;d

    38. Moje preferencje seksualne?
    Piotr Rubik- Miłość to wierność wyborowi
    No cóż. Muszę posprzątać na dysku ^^

    39. Co ludzie myślą kiedy widzą mnie pierwszy raz?
    Dir en grey - Obscure
    ;<

    40. O czym teraz marzę?
    Majka Jeżowska - Cyrk wita Was
    Iść do cyrku? ;o

    41. Czy mam tajemniczego wielbiciela?
    Metallica - Hit the Lights
    Zapalę światło, to może się jakiś znajdzie XD

    42. Jaki jest zły nawyk którego muszę się pozbyć?
    Linkin Park - Bleed It Out
    ;o

    43. Jaki typ faceta lubię?
    Dir en grey- Bugaboo
    Och. Zawsze byłam dziwna.

    44. Czy będę dobrym partnerem dla swojej drugiej połówki?
    Kasia Cerekwicka - Jeszcze będziemy razem
    Hmmm.

    45. Co robić by przyjemność z czerpania seksu była jak największa?
    Marysia Sadowska - Kiedy nie ma miłości
    Dobra, nie komentuję.

    46. Zapowiedź na jutro...
    Dir en grey - The Final
    Nie ma to jak optymistyczny akcent na koniec.. XD
  • THE MOST AWESOMEST JOURNAL EVER

    Set 27 2009, 21h08 por HumanRadiator

    Now, it's been some time since my journal entry, and my fans are dying for another piece of mind by me, but I'm not gonna give 'em that pleasure, just read my gay quiz about my top 50 that infects poor, hardworking community of Last.fm.
    I love quizes, I love statistics, I love some random computer programs telling my how I'm really like, and how my whole family will die if I don't continue the chain on youtube. I love people who threaten me to break my legs, call me retarded, fag, kid, poser etc. I love, emos, weeaboos, people who take internet seriously, closet fags and whole bunch of other fetishists.

    INTERNET, I LOVE YOU!

    1. How did you get into 29? Gorillaz
    Watching the videos as a kid. They are still the awesomest videos I know.

    2. What was the first song you ever heard by 22? Destruction
    Whatever is the first song of the "Infernal Overkill".

    3. What's your favorite lyric by 33? Strapping Young Lad
    S.Y.L., although I can't remember anything except the screaming part, but it's still awesome.

    4. What is your favorite album by 49? Amon Amarth
    Once Sent From The Golden Hall

    5. How many albums by 13 do you own? Black Sabbath
    None, although I looked that "Paranoid" vinyl in local records store with sad, puppy eyes.

    6. What is your favorite song by 50? The Doors
    People Are Strange

    7. Is there a song by 39 that makes you sad? Carcass
    Hmmm, not really, just opposite.

    8. What is your favorite song by 15? Opeth
    Right now The Grand Conjuration, before Bleak and Demon Of The Fall.. And Karma has THE sickest ending riff and scream ever.

    9. What is your favorite song by 5? Motörhead
    Mean Machine, the first song by them I heard.

    10. Is there a song by 6 that makes you happy? X JAPAN
    Vanishing Love, BLUE BLOOD...

    11. What is your favorite album by 40? Asian Dub Foundation
    Facts And Fiction, absolute classic.

    12. What is your favorite song by 10? Death
    Just too awesome, from Baptized In Blood, Mutilation, Leprosy, Genetic Reconstruction, Jealousy... Ugh

    13. What is a good memory you have involving 30? MUCC
    Not really, more bad ones.

    14. What is your favorite song by 38? Bonded By Blood
    Hmm, can't point the actual favorite,let's go with Mind Pollution.

    15. Is there a song by 19 that makes you happy? Finntroll
    Slaget Vid Blodsalv (I'm sure I left out some obscure letter somewhere)

    16. How many times have you seen 25 Manowar
    Never had, never will. This band will haunt me forever, it doesn't matter that the last time I listened to it was one year ago.

    17. What is the first song you ever heard by 23? Frank Zappa
    Peaches En Regalia, I didn't expect the first album to be an instrumental tbh

    18. What is your favorite album by 11? Iron Maiden
    Same name, old singer.

    19. Who is a favorite member of 1? Slayer
    Jeff Hanneman, there you have it.

    20. Have you ever seen 14 live? Obituary
    I can't believe it, my biggest frustration comes out. No, I haven't, I missed them just by one month with Amon Amarth. My death metal phase came in a little late.

    21. What is a good memory involving 27? Led Zeppelin
    Nothing special. Acting like an idiot and asking my friend what does Zoso mean.

    22. What is your favorite song by 16? Sodom
    Sodomy And Lust, just one sick riff.

    23. What is the first song you ever heard by 47? The Jimi Hendrix Experience
    Not sure, Foxy Lady I guess.

    24. What is your favorite album by 18? Morbid Angel
    Domination

    25. What is your favorite song by 21? Dark Angel
    Darkness Descends. (I'm getting bored of this shit a little)

    26. What is the first song you ever heard by 26? Nile
    Black Seeds Of Vengeance, still a favorite.

    27. What is your favorite album by 3? Metallica
    Ride The Lighting, I guess

    28. What is your favorite song by 2? Judas Priest
    Beyond The Realms Of Death (this was easier than I thought)
    .
    29. What was the first song you ever heard by 32? Gojira
    Vacuity. And I hated them at first listening.

    30. What is your favorite song by 8? System of a Down
    Mind, the longest and the sickest from the wildest album.

    31. How many times have you seen 17 live? System of a Down
    No..

    32. Is there a song by 44 that makes you happy? Overkill
    Many of 'em, this band is pure positive energy (at least the albums I listened)

    33. What is you favorite album by 12? Sepultura
    Beneath The Remains. It's totally clear.

    34. What is the worst song by 45? skankfunk
    Dunno, ask me what's the most annoying one.

    35. What was the first song you ever heard by 34? The Beatles
    Hard to tell with a band like this, it was long ago, but the song that got me into Beatles again after few years is I've Got A Feeling. A timeless band.

    36. What is you favorite album by 48? Partibrejkers
    Partibrejkers III. One song wins the album.

    37. How many times have you seen 42 live? Rage Against the Machine
    None, but I know it would be awesome.

    38. What is you favorite song by 36? Vader
    The Slayer one, it sucks when the best song is from another band :(

    39. What was the first song you ever heard by 28? Hladno Pivo
    The first I can remember is Zimmer Frei.

    40. What is you favorite album by 7? Megadeth
    Rust In Peace, just coz of Tornado Of Souls and the title song.

    41. Is there a song by 31 that makes you happy? TrollfesT
    Hahaha, is there any it doesn't?

    42. What is your favorite album by 41? DJ Sharpnel
    Dj Sharpnel VS Project Gabbangelion. From pure Sharpnel albums it's MAD BREAKS.

    43. What is your favorite song by 24? Razor
    Hmmm, The Pugilist, Miami, Marshall Arts, Cross Me Fool.. One of 'em.

    44. What is a good memory you have involving 46? Dream Theater
    For now, not any... But soon there will be one massive one DT+Opeth on Prog Nation harharhar

    45. What is your favorite song by 35? Dir en grey
    Dunno, can't remember any of 'em tbh

    46. Is there a song by 9 that makes you happy? Kreator
    Flag Of Hate :)

    47. What is your favorite album by 4? LUNA SEA
    Image, just love their indie sound.

    48. Who is a favorite member of 37? Nuclear Assault
    Dan Lilker and his bass

    49. What is the first song you ever heard by 43? Pantera
    Cowboys From Hell

    50. How many albums do you own by 20? Daft Punk
    0
  • What country are your top 50 artists from?

    Set 26 2009, 10h41 por Nyrre