• Folk-Elfen?

    Abr 13 2009, 14h18 por TheBlackPope

    Der Ruf der Sirenen
    Zur (regressiven) Rezeption der „Folk-Elfe“

    „Die Glorifizierung des weiblichen Charakters schließt die Demütigung aller ein, die ihn tragen“ (Theodor W. Adorno)

    Christina Carter, Marissa Nadler, Mariee Sioux, Heather Lee Murray, Josephine Foster, Liz Harris (Grouper), Joanna Newsom, Merja Kokkonen (Islaja), Meg Baird, Laura Naukkarinen (Lau Nau), Bethany Sharayah und Amanda Brown (Pocahaunted),Jana Hunter, Hanna Tuulikki (Nalle), Alela Diane, Chan Marshall (Cat Power), Nina Nastasia, Yvonne Cornelius (Niobe), Anja Plaschg (Soap&Skin), Joanne Robertson... – die Liste ließe sich beliebig verlängern und mitunter wird wie folgt jubelnd kommentiert:

    „Die eine ist für ihr durchgeknalltes Auftreten berüchtigt, die andere präsentiert sich sanft, tieftönend und geradlinig, die letzte ist so schüchtern und bescheiden, dass sie bislang den Gang ins Studio verweigerte. So verschieden sie auch sein mögen: gehört haben muss man jede einzelne dieser begnadeten Folk-Elfen“ (so der BR in einer Radiosendung).

    Aua, aua, aua,... das tut weh, aber wo Kulturindustrie zuschlägt, da wächst Gras scheinbar nur noch unter der Akzeptanz einer oftmals stereotypen Rezeption, mit der sich nicht nur Joanna Newsom („durchgeknallt“), Alela Diane („tieftönend und geradlinig“) und Anja Plaschg („schüchtern und bescheiden“) auseinanderzusetzen haben.
    Über einige Dilemmata der öffentlichen Wahrnehmung letzterer hat Sonja Eismann Erhellendes in der taz geschrieben. Eismann gelingt es, ihre eigene und die allgemeine „Faszination für das ‚Wunderkind‘“ nachvollziehbar darzustellen und zugleich kritisch werden zu lassen. Sonja Eismann weiß nicht nur sondern schreibt auch darüber, dass sie Teil des „Reißwolfs“ medialer Aufmerksamkeit ist, der zur sensationsfreudigen Vereinnahmung und Vereindeutigung neigt und vor dem Anja Plaschg „Bammel“ hat – zu Recht, wie Eismann selbstkritisch und im Rückgriff auf einige historische Beispiele (u.a. Bettina Galvagni) deutlich macht. Doch zumeist bleiben solche kritischen Reflexionen der SchreiberInnen über ihre Position(en) gegenüber den vermeintlich „begnadeten Folk-Elfen“ und „Wunderkindern“ aus.

    Denn in erster Linie ist auch das vereindeutigende Geschwafel über die „Pop-Elfen“ ein kulturindustrieller Effekt. (Wenigstens) Aufmerksamkeit – ein knappes Gut – soll erzeugt, gelenkt und womöglich solange gehalten werden, bis das Geschriebene gelesen und in der Folge eine CD oder Konzertkarte gekauft sind. Mag sein, dass die eine oder andere Künstlerin über ihr „Folk-Elfen-Dasein“ kaum bekümmert ist oder es hier und da – durchaus ökonomisch kalkulierend – sogar bedient oder zumindest unkritisiert lässt – eine Zumutung bleibt eine solche Zuschreibung trotzdem.

    Eine Zumutung auch für jene, die sich von all’ denen als „Snob“, „Nerds“ oder „Geek“ bezeichnen lassen dürfen, die auch mit der „Folk-Elfe“ nicht lange fackeln, um sie auf den Begriff zu bringen, in eine Schublade zu stecken und damit erledigen. Da mache ich mir schon Sorgen,...

    Auch daher nicht zuletzt ein gewisses Unbehagen, als ich im Testcard-Autoreninfo unter der thematischen Perspektive der „Regression“ und dem „Regress“ wieder von „Folk-Elfen“ las. Sicher, ein Call-for-Papers läuft der Form halber immer Gefahr, Klischees zu reproduzieren, dennoch: Wovon soll die Rede sein, wenn Künstlerinnen in Verbindung mit einer (beobachtbaren?) gesellschaftlichen Tendenz zur Regression gebracht werden? Joanna Newsom trägt häufig Kleider? Ein Indiz für ein traditionelles weibliches Rollenverständnis? Geht es darum? (Klingt, wie erwähnt, selbst wie ein Klischee, die Gleichung Kleid = traditionelles Frauenbild.)

    Im Grunde stellt eine solche Thematisierung von künstlerischem Auftreten das Problem dar, das zu lösen sie vorgibt, denn ein solcher Auftritt ist komplexer als seine Zuspitzung auf die Frage danach, welchen gesellschaftlichen Code ein Kleidungsstück bedient. Wer so fragt, hat schon verloren, denn es wird auf diese Weise ein Element (hier das Kleid) aus dem Kontext gelöst, um es mit einer abstrakt-theoretischen Perspektive (die nach dem traditionellen Frauenbild) zu konfrontieren. Ein solches vermeintlich kritisches Vorgehen entspräche strukturell – und an dieser Stelle theoretisch verbrämt –jenem kulturindustriellen Effekt von dem oben die Rede war: Klappe zu, „Folk-Elfe“ tot!

    „It's easy to get the wrong idea about Marissa Nadler. In fact, she almost encourages it.“

    Ich weiß nicht allzu viel über Joanna Newsom, aber ich hatte einmal das – wenn auch kurze – Vergnügen Marissa Nadler kennenzulernen (wäre zuviel gesagt). Ein Konzert in einem Krefelder Plattenladen ermöglichte eine Erfahrung, die ebenso erhellend wie ernüchternd war. Die „Folk-Elfe“ trank nicht etwa Met, sondern sie as Käsebrötchen. Sie reiste auch nicht auf den Schwingen eines Adlers oder im Bauch eines Wales – sie fuhr einen japanischen Mietwagen aus Frankreich zum nächsten Konzert am selben Abend nach Dortmund! Auch zauberte sie ihr Equipment nicht aus dem Wagen und wieder hinein. Nein, Sack und Pack trug sie selbst hin und her (auch wenn der Besitzer des Ladens und ich ihr tragen helfen durften). – Es kann nicht schaden, hin und wieder mit den (Re-)Produktionsbedingungen von vermeintlichen Elfen konfrontiert zu sein... Und um so beeindruckender war es, dass Marissa Nadler währenddessen und gegenüber all’ der Alltäglichkeit in einem weißen Kleid nahezu erstrahlte. (Von Audrey Hepburn soll der Ausspruch überliefert sein, dass das Tragen einer weißen Bluse von Givenchy ihr das Gefühl vermittelt habe, geschützt zu sein. Man kann sich dann immer noch fragen, warum und wovor denn Schutz überhaupt nötig sei.)

    Im bereits zitierten Interview spricht Marissa Nadler über Missverständnisse, die ihre Persona provozieren mag:
    „‚I think based on my music people expect me to be very witchy, like I fly in on a broomstick or something, [...] I think it's funny up to a point. I'm cognizant of the image I portray, and I like there to be a unity between the visual realm and the musical realm.‘ [...] She remembers a fan in France who plied her with chocolates after her show, only to be dismayed that she was not the siren he had heard on her albums. She adopts a faux French accent: ‚Oh, I thought you would be more ethereal in person,‘ she remembers him saying.“

    Na, kein Beinbruch, wie gesagt: „It’s funny up to a point“, aber es ist in anderer Hinsicht ärgerlich, wenn gerade bzw. immer wieder so genannte „Folk-Elfen“ mit einer Forderung/Sehnsucht nach Authentizität konfrontiert werden und damit einhergehend (im unangenehmeren Fall) auch noch politische Implikationen (verbunden mit dem „Kleid“ etwa) unterstellt werden. Spätestens seit Bob Dylan darf einen der Verdacht beschleichen, dass es im Folk mitnichten authentisch zugeht oder man es gar mit „echten“ Menschen zu tun hätte... (vgl. hierzu Heinrich Detering 2007)

    Das ist aber vor allem ein Problem der (nicht nur professionellen) Rezeption und weniger eines, das die KünstlerInnen haben (die haben es erst, wenn sie zum 1000sten Mal dumme Fragen nach Kleidern beantworten müssen – aber mitunter nehmen sie es mit Humor).

    Tja, was nun? Wie weiter? Auf der Seite professioneller Rezeption vermisse ich oft den Versuch, herauszufinden und zu verstehen, was an Komplexität jeweils im Gegenstand aufgehoben ist sowie die Bereitschaft, ggf. vorhandene eigene Vorurteile thematisch werden zu lassen. Um wiederum ein positives Beispiel für das Gemeinte anzuführen: Es gibt ein fabelhaftes Interview von Klaus Walter mit Adam Green , in dem Klaus Walter durch das Interview hindurch eine Adam Green gegenüber reflexivere Position gewinnt und abschließend gar zu einem positiven Urteil kommt (letzteres ist allerdings nicht zwingend notwendig, war hier aber der Fall). Das Interview liest sich geradezu wie ein Krimi: Wie das wohl endet?

    Einleitend stellt Walter missmutig fest: „Ich war schon gespannter vor Interviews. Weiß ich nicht alles von dem, aus 1000 Interviews? Dann werde ich auch noch Zeuge, wie Adam Green vier Mal die Treppe im Kölner Hallmackenreuther rauf und runter laufen muss, ‚Kulturzeit‘ braucht Schnitt-Footage.“ Klaus Walter hat wenig Lust auf die vermeintliche Rampensau, so könnte man etwas flapsig formulieren – und mit dieser Unlust hält der Autor nicht hinter dem Berg. Was dann folgt? Ein Anfang „mit einer blöden Frage: ‚Was hast du mit den folgenden Leuten gemeinsam: Joe Cocker, Tina Turner, Chris de Burgh?‘“ Adam Green reagiert genervt und ausgehend von Klaus Walters Skepsis und eingangs provozierenden Fragen („Kann jemand wie ich, doppelt so alt wie du, deine Songs verstehen?“) entwickelt sich ein Gespräch über Bob Dylan, Beat Happening, Jens Friebe (den kennt Green dann nicht), Harry Smith’s American Folk Anthology, Arbeitsweisen, Einflüsse, den Sinn und Unsinn von Greens Texten... usw. – bis Adam Green zum Ende hin bemerkt: „‚Lustig, dass du da auf derselben Wellenlänge bist.‘“ Woraufhin Walter in seinem Text anschließt: „Tja, sieht so aus, wider Erwarten.“ Ob beide tatsächlich „auf einer Wellenlänge“ lagen, das ist an dieser Stelle nicht so wichtig. Interessant an diesem exemplarischen Interview, und für die Frage der regressiven Rezeption bedeutsam, ist, wie Klaus Walter aller Skepsis zum Trotz die Auseinandersetzung mit Adam Green sucht, sich über dessen Arbeit informiert zeigt, einen schlagfertigen und ebenso informierten Gesprächspartner in Adam Green findet und am Ende er und die LeserInnen einiges mehr und über die naheliegenden Perspektiven (Anti-Folk, New York, Ex-Moldy Peaches, Bla, Bla...) hinaus erfahren haben. So kann’s gehen...

    Der Verdacht der Regression sollte daher vielleicht – bevor er an KünstlerInnen herangetragen wird – zunächst gegenüber der professionellen Rezeption (hier dem Schreiben über Musik) geäußert werden. Interviews und Plattenkritiken, die sich, aufgrund begrenzter Zeichenzahl, Ahnungslosigkeit, Desinteresse und/oder Lustlosigkeit der schreibenden LohnarbeiterIn, lesen wie eine Ansammlung von marktgerechten Einfallslosigkeiten, sind da nur ein schillerndes Beispiel für eine stereotype Auseinandersetzung nicht nur mit so genannten „Wunderkindern“ und „Folk-Elfen“, die ja unter solchen Bedingungen erst hergestellt werden.

    Was möglicherweise regressive Gebrauchsweisen von Musik (ob in professioneller Absicht oder nicht) betrifft, so muss zunächst wohl nüchtern festgestellt werden, dass jedwedes Kunstwerk durch seine prinzipielle technische Reproduzierbarkeit unter jeder denkbaren Möglichkeit und in den unterschiedlichsten Lebenslagen „genossen“ werden kann – mit welchem Effekt auch immer, denn:

    „Die Reproduktionstechnik, so ließe sich allgemein formulieren, löst das Reproduzierte aus dem bereich der Tradition ab. Indem sie die Reproduktion vervielfältigt, setzt sie an die Stelle seines einmaligen Vorkommens sein massenweises. Und indem sie der Reproduktion erlaubt, dem Aufnehmenden in seiner jeweiligen Situation entgegenzukommen, aktualisiert sie das Reproduzierte,“ so Walter Benjamin (im Original kursiv).

    Problemlos kann, so lässt sich Benjamin folgend sagen, Marissa Nadler „Tomorrow I’m gonna leave a bird on your grave, and say a little prayer for you“ singen, während ich diese Zeilen hier tippe und das ohne, dass ich mich direkt angesprochen fühle. Wahrscheinlich habe ich ihr auch in diesen Momenten nicht in dem Maße Aufmerksamkeit geschenkt, wie es ihre Kunst von mir verlangen kann.

    Aus meinem ggf. fahrlässigen Umgang mit Marissa Nadlers Musik folgt eben daher zunächst nicht, dass ihre Musik per se, das heißt der Form und dem Inhalt nach, für den Coffee-Table, die Badewanne oder Sonntage im Bett gemacht sei. Diedrich Diederichsen bemerkt in diesem Zusammenhang, dass „jeder für die Betreffenden existenziell wichtige Gebrauch von Musik dem Gebrauch selbst ein solches Primat vor dem Objekt des Gebrauchs einräumt, so dass es nicht mehr möglich ist, aus dem Objekt selbst irgendwelche Rückschlüsse zu ziehen.“ – Eine radikale Perspektive, die für Diederichsen allerdings nicht bedeutet, dass die Frage der Interpretation damit gänzlich vom Tisch bzw. auf den privaten Küchentisch verschoben wäre. Im Gegenteil: Zu versuchen zu klären, was Musik jeweils sein kann, sein sollte oder gar ist, dazu bedarf es nicht zuletzt auch einer professionellen Rezeption (die Funktion der KritikerIn), die versucht, „Bescheid zu wissen“ und dabei nicht vergisst, ihre Perspektiven und ihre Position dem Leser so transparent wie möglich zu machen – was nicht heißt, LeserInnen zu pädagogisieren. Man legt vielmehr das „Arbeitsbündnis“ dar, das zur Urteilsbildung führt (wie in den erwähnten Artikeln von Sonja Eismann und Klaus Walter).

    Vor diesem Hintergrund wäre schon einiges geleistet, wenn die Auseinandersetzung mit den so genannten „Folk-Elfen“ dazu führte, sich einerseits von den vermeintlich ätherischen Wesen hin und wieder verführen zu lassen (soviel Regression muss sein!) und seine Freude am Mummenschanz sich nicht verderben zu lassen – gerade weil man eben auch weiß, dass es sich um ein Maskenspiel handelt!

    (Dieser Artikel erschien zuerst in Testcard #18. Kauft Euch das Ding, lohnt sich.)

    Kommentare willkommen!
  • 2008 review

    Dez 27 2008, 11h28 por avoidthemeadows

    2008 review

    top10 records
    01 Robert Forster - The Evangelist
    02 Silver Jews - Lookout Mountain, Lookout Sea
    03 The Felice Brothers - The Felice Brothers
    04 Randy Newman - Harps And Angels
    05 Ryan Adams & The CardinalsCardinology
    06 Gisbert zu Knyphausen - Gisbert zu Knyphausen
    07 Conor Oberst - Conor Oberst
    08 Elvis Costello - Momofuku
    09 Fleet Foxes - Fleet Foxes
    10 i'm not there OST

    concerts
    24.01. Moi Caprice ** | magnet
    21.02. Moneybrother **** | bang bang club
    06.04. Simone White ***** (florian horwath) | roter salon #1
    14.05. Hawksley Workman *** | bang bang club
    23.05. Julia Hummer *** | box + bar (im deutschen theater)
    22.07. Sven van Thom & ... | antje oklesund
    15.08. Sven van Thom **** (meike büttner) | roter salon #4
    15.09. Conor Oberst & the mystic valley band ***1/2 (Sky Larkin)| columbia club
    04.10. Robert Forster ****1/2 | passionskirche #2
    08.11. Ryan Adams & The Cardinals ****1/2 | ambassador theatre dublin #3
    10.11. Ryan Adams & The Cardinals **** | manchester academy #5
    23.11. Ron Sexsmith ***1/2 (Madison Violet) | frannz club
    17.12. Jens Friebe *** (Kiki Bohemia) | schokoladen


    top15 movies
    01 No Country for Old Men
    02 Waltz with Bashir
    03 Darjeeling Limited
    04 I'm not there
    05 Into the wild
    06 Burn after Reading
    07 Boy A
    08 Michael Clayton
    09 Iron Man
    10 Der Mann, der niemals lebte
    11 Vicky Christina Barcelona
    12 Räuber Kneißl
    13 Willkommen bei den Sch'tis
    14 Berlin Calling
    15 3 Days to forever
  • Take the top 10 overall artists…

    Dez 1 2008, 20h49 por supersonic81

    and ask for each of them the following questions:

    1. First song heard from them
    2. Favourite song
    3. Favourite album
    4. Seen live?
    5. Favourite cover art

    Oasis

    1. I wish I could say it wasn't Wonderwall, but I'm afraid it is so...
    2. Supersonic, although it's hard to pick one
    3. Definitely Maybe and Be Here Now are totally equal
    4. oooooh yes, several times!
    5. The Importance Of Being Idle Single

    The Jam

    1. Town Called Malice
    2. "A" Bomb In Wardour Street
    3. All Mod Cons
    4. no
    5. In The City

    David Bowie

    1. I honestly cannot remember, but listening to Ziggy Stardust for the first time blew me away
    2. still Ziggy Stardust
    3. The Rise And Fall Of Ziggy Stardust And His Spiders From Mars
    4. yes!
    5. see 3.

    Paul Weller

    1. Wild Wood
    2. From The Floor Boards Up
    3. As Is Now
    4. yes
    5. Days Of Speed

    Dirty Pretty Things

    1. Bang Bang You're Dead
    2. Gin & Milk
    3. Waterloo To Anywhere
    4. unfortunately not
    5. see 3.

    The Beatles

    1. probably Yesterday
    2. now that's tough! Penny Lane, I guess
    3. Revolver
    4. no
    5. Abbey Road

    Maxïmo Park

    1. The Coast Is Always Changing
    2. see above
    3. A Certain Trigger
    4. yes, always nice to see them live
    5. Missing Songs

    The Rakes

    1. Strasbourg
    2. see above
    3. Capture/Release
    4. not yet
    5. Ten New Messages

    The Maccabees

    1. Latchmere
    2. About Your Dress
    3. Colour It In
    4. yes
    5. Latchmere Single

    Jens Friebe

    1. Bring mich zum Wagen
    2. Lawinenhund
    3. In Hypnose
    4. yes
    5. Das mit dem Auto ist egal, Hauptsache Dir ist nichts passiert
  • Konzerte 2005

    Set 23 2008, 8h04 por Horst_Schlemmer

    08.01. 3rd Planet Myer Day, Leipzig Moritzbastei (Chinese Black, OVNI, XPQ-21, Needle Sharing, Haujobb)
    22.01. Die Sterne (Support: Jens Friebe), Leipzig Conne Island
    18.02. Kante, Oldenburg Amadeus
    27.02. Dieter Nuhr, Leipzig Gewandhaus
    02.03. Diary of Dreams (Support: Psyche), Leipzig Moritzbastei
    10.03. Wladimir Kaminer, Oldenburg Kulturetage
    12.03. Phillip Boa & The Voodooclub, Bremen Schlachthof
    15.04. Die Fantastischen Vier (Support: Afrob), Leipzig Arena
    18.04. Esbjörn Svensson Trio, Halle Oper
    06.05. Fink, Halle Turm
    08.05. Wir sind Helden (Support: EL*KE), Leipzig Haus Auensee
    13. – 16.05. Wave Gotik Treffen, Leipzig überall (Atargatis, Penumbra, Nik Page & The Sacrifight Army, Astrovamps, Apoptygma Berzerk, The Wounded, Darkwood, In My Rosary, Sol Invictus, Visage, Welle:Erdball, The Human League, Coinside, Nebelhexe, NFD, Hekate)
    17.06. The Crüxshadows (Support: Ego Likeness), Wilhelmshaven Pumpwerk
    30.06. Herbert Feuerstein, Fourschlag, Kaiser-Haiser-Kombüse, Leipzig Moritzbastei
    17.07. Heinz Strunk (Lesung), Oldenburg Küchengarten (Kultursommer)
    13./14.08. M’era Luna-Festival, Hildesheim Drispenstedt Flughafen (In Mitra Medusa Inri, Qntal, The Crüxshadows, Combichrist, Scream Silence, Trisomie 21)
    27.08. Manfred Krug, Leipzig Parkbühne
    03.09. Zwischenwelten-Festival, Koblenz Festung Ehrenbreitstein (Nocte Obducta, Chamber, Janus, The Vision Bleak, Schandmaul)
    08.09. Olli Schulz & der Hund Marie, Bremen Tower
    17.09. Heinz Strunk, Bremen Güterbahnhof Tor 48)
    24.09. Project Pitchfork (Support: Milú/Altera Forma), Leipzig Werk II
    06.10. Project Pitchfork (Support: Milú/Altera Forma), Magdeburg Factory
    07.10. Alec Empire, Leipzig Conne Island
    20.10. Oasis (Support: Art Brut), Hamburg Alsterdorfer Sporthalle
    21.10. Spillsbury (Support: T-Seven), Bremen Römer
    31.10. Die Happy (Support: Revolverheld), Leipzig Werk II
    11.11. Out of Line-Festival, Leipzig Werk II (Solitary Experiments, Decoded Feedback, Blutengel, u.a.)
    18.11. Phillip Boa & The Voodooclub, Halle Easy Schorre
    26.12. Phillip Boa & The Voodooclub (Support: Jamboree), Leipzig Moritzbastei
    27.12. Phillip Boa & The Voodooclub (Support: Lament), Leipzig Moritzbastei
  • Sehen und gesehen

    Jan 8 2008, 19h51 por Wand

  • Abend voller Glück

    Out 16 2007, 14h47 por -Christoph-

    Mo., 15. Okt. – Jens Friebe

    Vor ein paar Jahren habe ich "Vorher Nachher Bilder" von Jens Friebe geschenkt bekommen und war sofort sehr angetan von den vielen wundervollen Melodien. Mein Liebling der Platte war vom ersten Hören an "Bring mich zum Wagen", eines der schönsten deutschen Pop-Lieder, das ich kenne. Seitdem habe ich Jens Friebe wegen der vielen tollen neuen Musik der letzten Jahre stiefmütterlich behandelt. Also ich aber die Ankündigung sah, daß er im Gebäude 9 auftritt (und überraschenderweise an dem Tag noch kein anderes Konzert war), war der Entschluß klar, mir den in Berlin lebenden Sänger live anzusehen.

    Das Gebäude 9 füllte sich um neun nur sehr langsam, obwohl es da eigentlich schon losgehen sollte. Da aber keine Vorgruppe auftrat (Jens Friebe erklärte das später damit, daß die, die ihn begleitet, wegen ihres gerade veröffentlichten Albums aus PR Gründen nicht aufträte - war das Brockdorff Klang Labor? Ich weiß es nicht), ging es eine Ecke später los. Live wird Jens Friebe von einer Bass- & Gitarristin und einem ziemlich exzentrisch gestylten (weißanzugtragenden) Schlagzeuger begleitet. Der Beginn war unglaublich unspektakulär: Jens und seine Bassistin stimmten ihre Instrumenten, dann kam der Schlagzeuger, und die Band begann. Vorne vor der Bühne war extrem wenig los, hinten wurde es dann besser. Voll war das heißgeliebte Gebäude 9 aber bei weitem nicht. Es war aber wohl trotzdem besser als bisherige Auftritte in Köln, der Sänger lobte nämlich mehrfach das Publikum, wie viel toller das doch als die bisherigen Zuschauer wäre. Seine Bassistin wies ihn dann drauf hin, daß er vorsichtig sein solle, vielleicht seien ja auch Leute vom letzten Mal da. Jens erwiderte, daß die sich dann halt gebessert hätten. Für mich war es das erste Jens Friebe Konzert...

    Fortsetzung und Setlist hier!
  • Kann mir mal jemand Jens Friebe erklären?

    Jan 29 2007, 19h34 por Supermandre

    Vor kurzem habe ich mir sein Album In Hypnose zugelegt, welches mich jetzt verwundert und irritiert zurücklässt. An sich ja ein tolles Album, vor allem, die wundervoll vorgetragenen, intelligenten Texte. Mein Rätseln hat beim 4. Song Bungeeseil angefangen: Der Jens Friebe verpackt seine reiche Lyrik also mal in billige Elektrobeats. Natürlich! Ha, wahrscheinlich liegt die Ironie im Kontrast. Witzig. Dann fiel mir aber auf, dass es weitere solcher Songs auf der Platte gibt. Was soll das sein? Den schönen Gesang und die Melodien mit trashigen, eurotechnoid anmutenden, elektronischen Sounds verbasteln? Kann der das ernst meinen? Eigentlich nicht wirklich, aber warum sollte er sich den selben Spaß 3mal auf dem selben Album machen, davon wird ein Witz bekanntlich nicht besser oder überhaupt verständlicher…
  • concerts

    Out 9 2006, 0h26 por neumat

    2007-02-25 Old Seed, Swamp, Freiburg
    2007-02-14 The Indelicates, Swamp, Freiburg
    2007-01-27 Spearmint, Swamp Club, Freiburg
    2007-01-06 Institut fuer Feinmotorik, E-Werk, Freiburg
    2006-12-16 The Devastations, Swamp, Freiburg
    2006-12-10 frankreich muss bis polen reichen, Saalschutz, KTS, Freiburg
    2006-11-27 ANT, Jos, Freiburg
    2006-11-25 Decoration, The Horror The Horror, Jos, Freiburg
    2006-11-18 Ready Killerwatt, Leopold Kraus Wellenkapelle, Waldsee, Freiburg
    2006-11-14 emirsian, Spookey Ruben, Rattenspiegel, Freiburg
    2006-11-10 Sufjan Stevens, Gloria, Köln
    2006-11-06 Nova Huta, Neoangin, Jos, Freiburg
    2006-11-04 I Am Bones, GEM, Swamp Club, Freiburg
    2006-10-27 Junior Boys, The Mighty Roars, Swamp Club, Freiburg
    2006-10-20 Bernadette La Hengst, Jos, Freiburg
    2006-10-14 Willard Grant Conspiracy, Rattenspiegel, Freiburg
    2006-10-11 The Dead Science, Casiotone for the Painfully Alone, Jos, Freiburg
    2006-10-07 Luke, Kate Mosh, Z, Freiburg
    2006-10-06 Toby Goodshank, Schwervon!, Swamp, Freiburg
    2006-10-01 Jens Friebe, Waldsee, Freiburg
    2006-09-30 Hot Chip, The Rapture, Radio 4, Two Lone Swordsmen, Nôze, Schneider TM, Matmos, Herbert, Funkstörung, L'Ososphere, Strasbourg
    2006-09-25 Joyce Hotel, Atlantik, Freiburg
    2006-09-16 lost name, Ruefetto, Freiburg
    2006-09-10 Chikinki, Drifter's, Freiburg
    2006-09-04 Schtimm, Atlantik, Freiburg
    2006-07-22 Schrottgrenze, Pitchtuner, The Figurines, Monochrome, Infadels, Chikinki, We Are Scientists, Obstwiesenfestival, Dornstadt
    2006-07-21 King Khan & the Sensational Shrines, David & the Citizens, The Chalets, The Thermals, Obstwiesenfestival, Dornstadt
    2006-07-20 Bernd Begemann, Kagan, Freiburg
    2006-07-12 Die Sterne, ZMF, Freiburg
  • Oktober 2006

    Out 3 2006, 13h34 por die-immergute

    01. frei
    ---
    02. arbeiten + Rage Against Abschiebung im Feierwerk in München u. a. mit Jens Friebe, Bernadette La Hengst, Die Regierung, Christoph & Lollo
    03. frei
    04. arbeiten + ClickClickDecker + Tomte im Backstage Werk in München
    05. arbeiten
    06. arbeiten
    07. frei + abends tanzen im Cord
    08. frei
    ---
    09. arbeiten
    10. arbeiten
    11. arbeiten
    12. arbeiten
    13. arbeiten + abends Sauna alleine
    14. frei + abends tanzen im Cord
    15. frei
    ---
    16. arbeiten
    17. arbeiten
    18. arbeiten
    19. arbeiten + Portugal. The Man im Backstage Club in München
    20. arbeiten
    21. frei + ClickClickDecker beim Buchloe Rock City Festival in Buchloe + danach Voltaire(die Deutschen) im Backstage Club in München
    22. frei
    ---
    23. arbeiten
    24. arbeiten
    25. arbeiten
    26. Urlaub + Klee im Gloria-Theater in Köln (Tourabschlusskonzert)
    27. Urlaub + Der Tante Renate + ClickClickDecker + Portugal. The Man danach Miau!-Club mit WestEndGirl und Kölsche Kylie im Gebäude 9 in Köln
    28. frei + abends tanzen mit den Turboprinzessinnen im Rose-Club in Köln
    29. frei
    ---
    30. arbeiten
    31. arbeiten
  • Jens Friebe Konzert 30. Mai 2006

    Jun 11 2006, 9h12 por Adam24

    Jens Friebe
    30. Mai 2006
    Magnet Club
    Berlin

    Schon ein bisschen her ist dieses Jens Friebe Konzert. Obwohl für mich ein persönliches Gespräch am Rande des Konzerts viel wichtiger war, will ich doch noch ein paar Worte über den eigentlichen Auftritt verlieren.

    Die Supportbands habe ich alle verpasst. Und der Magnet wird auch fast genau ein Jahr nach dem Maximo Park Konzert dort nicht zu meinem Lieblingsclub werden. Dafür ist er mir zu schlauchgezogen.

    Doch Jens Friebe war sehr sehr gut. Doch die Frage bleibt: Darf man als Indiefan zu Techno tanzen? Songs wie "Es hat keinen Namen" oder das als Zugabe gefeierte "Bungeeseil" sind eben einfach nur noch Techno. Aber egal! Wenns Spaß macht, warum nicht. Der schwule, bi-sexuelle or whatever Friebe zeigte einen großartigen Auftritt. Manchmal schimmert das Skellet seiner Songs etwas zu deutlich durch, doch insgesamt betätigt er sich in vielen verschiedenen Stilrichtungen, schreibt tolle und witzige deutsche Texte und die Musik stimmt eben auch. Musikalisch ein sehr gelungener Abend.