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Disturbed

Blog

12…165Próximo
  • Artists I've Seen Live

    Nov 29 2009, 1h59 por ZeroToLove

    A.A. Bondy
    Alberta Cross
    Allen Toussaint
    Amber Pacific
    Andrew Bird
    Animal Collective
    Apartment 26
    Armor for Sleep x3
    As Tall as Lions
    Bad Religion
    Bayside x2
    Beastie Boys
    Ben Folds
    Billy Talent x3
    Bob Dylan
    Boys Night Out
    Brand New x5
    Brett Dennen
    Bruce Springsteen
    Busta Rhymes
    Cale Parks
    Cancer Bats
    Cartel
    Chairlift
    Chiodos x3
    Chubby Checker
    Circa Survive x5
    Circle Takes the Square
    Citizen Cope
    Coheed & Cambria x5
    Cold
    Common Denominator
    Crime in Stereo
    Crooked X
    Cute Is What We Aim For
    Damone
    Dan Deacon
    Dane Cook
    Daryl Hammond
    Dashboard Confessional x5 (once solo acoustic, three times free)
    David Byrne
    Dear and the Headlights x2
    Death Cab for Cutie x2
    Deftones
    Disturbed x2
    dredg
    Drive By
    Dropkick Murphys
    Elvis Perkins
    Emanuel
    Emery
    Fabolous
    Fear Before the March of Flames
    Filter
    Flogging Molly
    Four Year Strong x2
    Franz Ferdinand
    Girl Talk
    Glassjaw
    Godsmack
    Gone By Daylight
    Harlem Shakes
    Hawthorne Heights
    Hellogoodbye
    Helmet
    Hot Rod Circuit
    IMA Robot
    Jeanine Garafalo
    Jerry Seinfeld
    Jim Breuer
    Jimmy Buffet
    John Ralston
    Jurassic 5
    Kaddisfly
    Kevin Devine x3
    Korn x2
    Limp Bizkit
    Little Richard
    Madi Diaz
    Madonna
    mc chris
    mewithoutYou x3
    MGMT
    Mindless Self Indulgence
    Mobb Deep
    Motion City Soundtrack
    Nas
    New Found Glory x3 (once acoustic)
    Nine Inch Nails
    Nuclear Power Pants
    of Montreal
    One Minute Silence
    Ours
    P.O.D.
    Paramore
    Passion Pit x2
    Phoenix
    Poison the Well
    Portugal. The Man x3 (once acoustic)
    Public Enemy
    Puddle of Mudd
    Red Hot Chili Peppers
    Reggie and the Full Effect
    Rise Against
    Rob Riggle
    Rodrigo & Gabriella
    Saves the Day
    Seafood
    Senses Fail
    Silverstein
    Slipknot
    Snoop Dogg
    SOAD
    Staind x2
    Steven Wright
    Straylight Run
    Taking Back Sunday x4
    Ted Leo & the Pharmacists
    Tegan and Sara
    The Get Up Kids x3
    The Academy Is...
    The All American Rejects
    The Anniversary
    The Appreciation Post
    The Beach Boys
    The Beach Boys
    The Blood Brothers
    The Cribs
    The Crystal Method
    The Decemberists
    The Early November
    The Life & Times
    The Mars Volta
    The Raconteurs
    The Roots
    The Sleeping
    The Slip
    The Starting Line x2
    The Used
    Thrice
    Thursday x3
    Tiger Army
    Tokyo Rose
    Trust Company
    TV on the Radio
    Under the Influence of Giants
    Underoath x2
    White Rabbits
    Yeah Yeah Yeahs
    Yellowcard


    Unsigned Acts:

    Dental Plan (I am the drummer)
    Castine x5
    The Wandas x5
    The Bynars x4
    Miars x3
    Nemes x2
    The Sift x3
    Traphiq (I was the drummer '07 - '08)
    the white mountains
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  • best of 2009

    Nov 27 2009, 21h51 por Lord_Krichian

    I WAS THE BEST

    fuck all other lists




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  • mainstream test

    Nov 27 2009, 18h30 por inflikteddd

    Find the number of listeners for your top 25 artists.


    Iron Maiden 980,948
    Sonata Arctica 386,314
    Stam1na 62,883
    Mokoma 59,507
    Klamydia 44,252
    Slayer 590,039
    Children of Bodom 507,727
    Ensiferum 205,351
    Disturbed 896,181
    Aivolävistys 6,209
    Kotiteollisuus 70,841
    Sepultura 439,596
    Cavalera Conspiracy 72,934
    Judas Priest 574,880
    Amorphis 235,036
    Arch Enemy 349,134
    Bullet For My Valentine 582,685
    Dimmu Borgir 299,154
    Soilwork 235,372
    Korn 1,122,543
    Trivium 379,852
    Finntroll 214,889
    Eppu Normaali 44,775
    Insomnium 41,739
    Lamb of God 385,019

    Total: 8,487,872

    Divide by 25.

    Average: 339514,88

    divide by the number of Coldplay listeners (2,308,011)

    = 0.1471027

    Multiply by 100 and round, if necessary.

    15 % mainstream.
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  • Rock im Park 2003

    Nov 25 2009, 21h04 por Ciffi

    Fr., 6. Jun. – Rock im Park 2003

    Ursprünglich verfasst Ende 2003:

    Ich erinnere mich, dass der Entschluss, auf dieses Festival zu fahren in der Discothek 'Nachtschicht' in Hoyerswerda (gibt's die Bude eigentlich noch?) gefällt wurde, irgendwann im April 2003. Zumindest war die Musik an dem Abend so schlecht, dass man gar nicht anders konnte als sich mal wieder die volle Dröhnung Rock'n'Roll zu geben. Also entschlossen wir uns das Pfingstwochenende mal anders zu verbringen als immer nur mit Mutti. Eigentlich wollten wir vermeiden zu Rock am Ring/Rock im Park zu fahren (von wegen böser Kommerz und so, uuuuh) aber bei dem Line-Up (Metallica-Comeback, Deftones etc.) konnten wir einfach nicht Nein sagen. Von der Oma eines Kumpels liehen wir uns ihren Chrysler Voyager, in dem 6 Man gemütlich Platz hatten (wenn man davon ausgeht das man nicht noch die halbe Gartenlaube ins Auto packt). Wir entschlossen uns in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag nach Nürnberg zu fahren um noch ein gemütliches und günstig gelegenes Fleckchen Erde auf dem Camping-Gelände zu ergattern und noch genug Zeit und Stauraum zu haben bis zum Konzert-Beginn am Nachmittag.
    Einige meiner Kumpels feierten jedoch am Donnerstag ihren letzten Schultag und zogen einen gleitenden Party-Übergang bis zur Abfahrt um halb 1 vor. Das Ende vom Lied war, dass die Jungs um diese Uhrzeit sturzbetrunken waren und meine komplette Nachbarschaft wach klingelten. Unter penetrantem Suffgelaber von Christian D. und Robert B. ging es dann auf die Autobahn nach Nürnberg.

    Freitag 6.6. - Tag 1

    Gegen 7 Uhr Morgens trafen wir in Nürnberg ein. Wir lagen gut in der Zeit – nur leider einen Tag zu spät. Denn für unsere vermeintliche Genialität, bereits am Vorabend des Festivals loszufahren, konnten die Leute, die schon seit Mittwoch warteten nur süffisantes Mitleid aufbringen. Das hatte die Konsequenz, dass wir etwa 30 Minuten Fußweg von Park- bis Campingplatz (wenn man es so nennen will) hatten. Wiederum 30 Minuten Fußweg von Campingplatz zu Centerstage lassen wohl das Ausmaß unserer logistischen Freude irgendwo zwischen „Outback“ und „vollkommen im Arsch“ erahnen. Nach dem freudigen Verladen (wir mussten die ganzen Kisten über den Zaun heben weil die Scheiß-Wärter uns mit dem Auto nicht reinlassen wollten - weil der Parkplatz angeblich überfüllt war) und anschließendem Schleppen der Verpflegungs-, Unterbringungs- und Versorgungsgüter für 6 Mann auf 3 Tage, unter den erheiterten Blicken unserer dezent asozialen Parknachbarn, deren Hohn nur noch von der prallen Hitze der Mittagssonne übertroffen wurde, konnten wir endlich an Zeltaufbau und Grillen denken (beides noch in höchst experimentellem Stadium). Währenddessen wurden wir unterhalten von einer Gruppe hurrabirniger Metalheads die mit ihrer Mega-Anlage unseren Zeltplatz vornehmlich mit Metallica- und Slayer-Songs beschallten. Die Typen hatten sich einen riesigen Pavillon aufgebaut und schienen statt der Konzerte nur wegen der Party-Stimmung auf dem Zeltplatz, zum Festival gekommen zu sein. Denn wann immer wir an ihrem Domizil vorbeiliefen, war dort Saufen und Abfeiern angesagt und die Anlage lief ununterbrochen (Ja, auch nachts).
    Ohne lange Rastpause ging es ab zur Stage, um noch gute Plätze im Moshpit für die Headliner am späten Nachmittag zu ergattern. Einige meiner Kumpels mussten die Strecke doppelt zurücklegen, weil man zusätzlich zum Armbändchen auch noch das Ticket am Einlass zum Frankenstadion zeigen musste. Völlig bekloppt!
    Na ja, kommen wir zur Musik:

    boysetsfire
    Waren ein netter Einstieg, gab eigentlich nichts zu meckern, aber die Leute waren noch nicht richtig bereit, deshalb ging auch nichts richtig los, obwohl die New-Yorker Emo-Hardcoreler ganz schön losbolzten. Vor allem der Sänger ist abgegangen wie´n Schnitzel. Ich kannte jedoch nur TocarAfter the Eulogy, TocarRookie und Release the Dogs und ich glaube auch, dass die in’ner Halle besser kommen als im Stadion.

    Disturbed
    Ich weiß nich ob’s am eintönigen schwarzen Bühnenbild lag, aber für mich klang Disturbed auf weiter Strecke ziemlich monoton. Das stumpfe Geriffe und der Stakkato-Mecker-Gesang von David Draiman waren auf Dauer ziemlich langweilig und seine dauernde Forderung nach Devilheads und „Disturbed“-Chören, und sein Gefasel vom „True Metal“ fand ich einfach nur prollig und penetrant. Außerdem erinnerte mich das hautenge Stretch-Leder-Outfit der 4 Herren an Manowar… *bärks*!
    Positives: Draiman hat’n cooles Unterlippen-Piercing und „Down With the Sickness“ ist einfach mal 'n Hammer-Song.

    Queens of the Stone Age
    Hell Yeah, das erste Highlight des Festival-Wochenendes. Die Herren Josh Homme, Nick Olivieri, Troy van Leuveken (ehemals A Perfect Circle) und Dauer-Gastsänger Mark Lanegan (ehemaliger Frontmann der Screaming Trees) begeisterten mich von Anfang an mit ihrem arschcoolen Drogen-Rock´n Roll. Kein Wunder, haben QOTSA doch mit Songs For The Deaf eines der besten Alben (wenn nicht sogar das beste) des vergangenen Jahres draußen. Cooles Bühnenbild, guter Sound und eine perfekte Songauswahl: „You think it ain't worth a dollar, but I feel like a millionaire”, bei dem sich Nick Olivieri die Lunge aus dem Leib brüllte, “TocarThe Lost Art Of Keeping A Secret”, “TocarFeel Good Hit Of The Summer” oder die aktuelle Single “Go With The Flow”. In der drückenden Hitze der Pfingstsonne wirkten die Songs mit ihren entgleisenden Gitarren-Solos natürlich noch viel hypnotischer, und man konnte förmlich den Wüstenstaub aus Death-Valley, California schmecken. Am besten gefiel mir “TocarA Song for the Dead” (dieses Drum-Intro und diese geilen Solis… boah) und natürlich der abschließende Überhit “TocarNo One Knows”. Ich sage nur – das erste Highlight des Festivals. Rock´n´ Roll, Baby!

    Nachdem sich nun das Stadion zunehmend zum bersten füllte, stellten sich nach und nach drastische Unterschiede heraus, zwischen dem vorderen Bereich und dem..äh..Rest. Man konnte im Grunde von einer 2-Klassen-Gesellschaft reden. Während die Leute im Vorderen Bereich nicht nur näher an der Bühne waren sondern auch noch genug Platz hatten frei zu stehen, sich hinten auf den Boden zu setzen/legen und sich hinter der Absperrung nach Herzenslust soviel Wasser zu hohlen wie sie wollten (die bekamen von den Maltesern sogar Becher), waren die Leute im zweiten Bereich entweder am Verrecken wegen dem Gequetsche an der Absperrung in Kombination mit den Temperaturen über 30°C (man freute sich schon wenn der ErstBereichs-Adel aus Mitleid ein paar Tropfen in die Masse kippte) oder man stand soweit hinten, das man, außer über die Seitenmonitore nichts sah.

    Deftones
    Yeah, die 'Tones zum ersten Mal live. Und als sie den Totenkopf vom aktuellen Albumcover als Bühnenbild aufhingen, wollte ich am liebsten über die 2 Absperrungen hechten. Aber da mehrere Nachbarn, die diesen Gedanken in die Tat umsetzten, von der Security bis in den Bereich, verfolgt wurden und wieder zurück getragen wurden, ließ ich diese Idee lieber bleiben.
    Zu den Deftones: Die Typen schlabberten auf die Bühne, Chino im dunkelblauen Pullover und seinem Trucker-Basecap und Steph wieder in seiner Army-Baggy, und sofort starteten sie mit „TocarFeiticeira“ los, wobei der Sound noch recht breiig war. Aber spätestens beim 2. Song war mir das total Latte – „TocarMy Own Summer (Shove It)“. Mann, ich hab der Sonne getrotzt und mit meinem brühenden Schädel vollreingebangt (My own Summer eben). Selbst auf die kleine Dumpfbackentusse, die die ganze Zeit neben mir stand und mich dauernd fragte was die nächste Band für Musik mache (Was macht die bitte dort, zahlt 104 Eier und hat keinen Plan, ts), nahm ich keine Rücksicht. Und plötzlich bolzen die Sacramento-Jungs mit einem meiner Wunschsongs überhaupt los: „TocarLotion“, der Song ist der konzentrierte Hass. Da gab’s für mich kein Halten mehr und ich musste in den Scheiß-vorderen Bereich. Also ließ ich mich per Crowdsurf raustragen und stellte ich mich brav an den Seiteneingang wo schon ein Haufen Leute warteten. Währenddessen hatte sich Chino schon auf die vordere Absperrung gestellt um mit einem Fan gemeinsam „I feel sick, aaaah“ ins Mikro zu brüllen. Seinen Kopf konnte ich leider nur noch stecknadelgroß erkennen. Auch die restlichen Songs konnte ich nur noch aus dieser weiten Entfernung beobachten und es waren noch ein paar Granaten dabei: „Head up“, „TocarAround the Fur“, „Hexagram“, „TocarBloody Cape“, „Battle Axe“, „TocarRoot“ und natürlich das abschließende „Tocar7 Words“. Aber auch ein paar lahmarschige Nummern wie z.B. TocarMascara (der Song ist das reinste Valium, wieso spielen die das dauernd?), und bei den beiden White Pony-Opussen „TocarDigital Bath“ und „TocarChange (In the House of Flies)“ machte Chinos Stimme nicht so mit wie auf Platte. Ich fand´s auch schade dass sie nur 2 Songs vom 1. Album gespielt haben. Außerdem muss ich sagen dass die Deftones auf dieser riesigen Bühne ziemlich verloren wirkten und die dichten, intensiven Songs lösten sich in den Weiten des Stadions irgendwie auf. Den Gig auf dem Bizarre-Festival 98, den ich aus dem TV kannte, konnten sie leider nicht wiederholen und es lag sicher nicht nur am fehlenden Regen. Daher erwartete ich dieselben, jungen, dynamischen Spunde die einfach auf die Bühne gerannt kommen und mit einem Burner-Song losstarteten wie von der Tarantel gestochen. Und nun seh ich einen dicken Chino der mit ´nem Basecap auf die Bühne schlurft, der Rest stöpselt seine Instrumente ein und erst dann legen sie los. Das nimmt irgendwie die Energie. Aber man muss anerkennen, dass sie sich wirklich Mühe gegeben haben, wenigstens die Leute in den ersten Reihen zu pushen. Die Band gehört einfach in eine Halle, dort können die Jungs immer noch killen. Später wurde der Gig in den Metal-Postillen auch mächtig zerrissen.

    Nachdem die Deftones ihr Set beendet hatten, öffneten die Securities wieder die Schleusen und unter heftigem Drücken von den hinteren Massen, gelangte ich *plopp* ohne Knochenbrüche durch den Eingang. Meine Zunge war ungefähr vergleichbar mit der Mojave-Wüste also holte ich mir als erstes einen Becher mit Wasser, hatte schon voll vergessen wie das schmeckt. Nun ja, die Deftones konnte ich zwar nicht von vorn beobachten, aber da kamen ja noch die Metalgods, yeah. Aber erstmal kam der Harlekin des Heavy Metals, …

    Marilyn Manson
    Tja, ähm, nette Show und Bühnengestaltung mit Anlehnung ans Dritte Reich, lustige Kostüme (z.B. Mickey Mouse), bunt geschminkte, freakige Mitmusiker, nette weibliche, leicht bekleidete Begleitung und Festival-kompatible Setlist mit Greatest Hits Charakter. Los gehts mit dem Opener des Neuen Albums The Golden Age of Grotesque “This Is the New Shit” (geiler Song), danach diverse Manson Classics a la “TocarIrresponsible Hate Anthem”, “TocarSweet Dreams”, “TocarThe Fight Song”, “The Dope Show” usw. Leider auch der Popper “TocarTainted Love” und zum schluss kam natürlich wieder die obligatorische Frage „How does it feel to be one of TocarThe Beautiful People?”. Also alles beim Alten im Hause MM. Nichts wirklich neues was man nicht schon kannte. Solide Show, ohne nennenswerte Höhen oder Tiefen, Marilyn Manson halt, muss man halt mal gesehen haben.

    Monströse Soundwände wurden auf die Bühne gerollt, das Bühnenbild wurde in schwarz und lila getaucht, Nebel drang aus dem Hintergrund und das allen bekannte Konzert-Intro „The Ecstasy of Gold“ von Ennio Morecone erklang. Es war soweit…

    Metallica
    Als erstes tauchte Lars Ullrich aus dem Nebel hinter seinem Drumkit auf und betrachtete mit einer Wasserflasche die jubelnde Masse, dann kamen rechts und links Gitarrero Kirk Hammet und der neue Bassist Robert Trujillo hervor, und zu guter Letzt kam, Mr. Metallica himself, James Hetfield mit seiner 2m Holzfällerstatur hinter sein Mikro (eines von vielen) gestiefelt. Ohne viel Gelaber starten die 4 mit ihrem ersten Song durch und, ...oh my Gooood, es ist „Hit the Lights“. Der Opener vom ersten Album „Kill’em all“ und einer meiner (vielen) Metallica-Favourites. Gefolgt von noch einem Song des Debüts – „The Four Horsemen“. Die Leute gehen sofort los und singen lautstark mit. Mich hält nichts mehr hinten und ich stürme voller Euphorie nach vorn in die ersten Reihen wo der Mosh abgeht. Und es ist kaum zu Glauben, dem nicht genug zünden die „alten Herren“ einen 80er Böller nach dem anderen: „Harvester of Sorrow“, „Welcome Home (Sanitarium)“, „Leper Mesiah“… Hammet feuert ein Highspeed-Solo nach dem andern in die Massen, Lars trümmert die Doublebass ohne Gnade, Rob ist ein Tier am Bass und natürlich –Riffs – Riffs – Riffs- werden uns um die Ohren gehauen. Das Franken-Stadion kocht. Sogar die Leute auf den Tribünen stehen vor ihren Sitzen und gehen voll ab. Zwischen den Songs bedankt sich der sehr sympatische James Hetfield artig beim Publikum und heizt die Massen noch weiter an. Zwischen den 80er-Classics bauen sie auch 2 Songs vom neuen Album „St. Anger“ ein – Zuerst den Opener „Frantic“ (tic tic tic toc) und natürlich den genialen Titeltrack, der gleichzeitig die erste Single ist. Die 2 neuen Songs werden natürlich frenetisch bejubelt, genauso wie die erste Nummer an diesem Abend vom Black Album „Sad but True“ welches zwischen den 2 Songs gespielt wird. Dann sagt James plötzlich: „Ok, if you don’t recognize this song by now, then you’ve got to learn a lot about Metallica“ und das Riff von “Master of Puppets” ertönt, - alle rasten aus, „Masta, Masta!!! Und das ruhige Zwischenstück wird vom ganzen Stadion mitgegröhlt. Anschließend wird es ruhig. Und dann ertönen die Geräusche auf die ich wohl am meisten gewartet hatte: Es ballert aus allen Ecken, Kanonendonner, Minen-Explosionen und MG-Feuer welche noch gesteigert werden durch Pyro-Explosionen auf der Bühne und Höhenfeuerwerke über dem Stadion. Und mitten in dem Geballer ertönen die ersten Töne von „One“. Und beim abschließenden 4 Minuten Dauer-Geknüppel bangt sich jeder Beteiligte sein letztes Bisschen Hirn aus dem Schädel. Nach dem anschließenden „Blackened“ verlassen die 4 die Bühne, der Mainblock war gespielt und alle warteten gespannt auf die Zugaben. Mittlerweile war auch schon die Dunkelheit über Nürnberg hereingebrochen und der Zeitpunkt war gekommen an dem sich James allein mit seiner ESP auf die Bühne stellte um den wohl bekanntesten Song der Band vorzutragen, natürlich die Ballade: „Nothing Else Matters“. Fuck! Auch wenn der Song mittlerweile auch die Schwiegermutter- und Hausfrauen-Radiosender erreicht hat, war es doch der emotionale Höhepunkt dieses Konzertes, wenn nicht sogar des Festivals. Dieser Hüne steht auf dieser riesigen Bühne und singt diesen Song gemeinsam mit einem Chor aus Hunderttausend Kehlen, Das ganze Stadion sang mit ihm und als ich mich umdrehe, erblicke ich ein riesiges Lichtermeer. Auf dem Platz und auf den Rängen standen die Leute und zollten mit ihren Feuerzeugen der Band ihren Tribut. Gänsehaut pur. Neben mir standen muskelbepackte, zutätowierte, bepiercte Metalheads und hatten Tränen in den Augen - ich glaub sogar auch ich ein bisschen. Zumindest hatte ich einen fetten Pelz auf dem Rücken. Man muss ihn schon zu den großen Songs der Rockgeschichte zählen. Und irgendwie spiegelt er ja auch eine Lebenseinstellung wieder - „Everyday for a something new, and nothing else matters“
    So, genug gesülzt. Zum Abschluss spielten sie noch den Nackenbrecher „Damage Inc.“ mit 'ner dicken Ladung Pyro, „Creeping Death“ und natürlich als letzten Song das unvermeidliche „Enter Sandman“, bei dem bereits einige Leute das Stadion verließen weil sie glaubten, das Konzert sei schon zu Ende. Zum Schluss haben sich die 4 Musiker Hand in Hand und unter tosendem Beifall verabschiedet und Drumstöcke und Plektren ins Publikum geschmissen. Ein Plektrum von Kirk Hammet landete direkt neben mir auf dem Boden, aber irgend so ein dummer Drecksack hat es sich vor mir geschnappt. Die Setlist war für meinen Geschmack jedenfalls top, obwohl ich´s schon schade fand dass sie nichts von den Load/Re-Load-Alben gespielt haben, aber die sind der ach so coolen Metalgemeinda ja nicht "true" genug.

    Anschließend gingen wir noch zur Alternastage, die sich auf einer Festwiese befand und sackten dort nieder um zum Abschluss noch ein wening

    Moby
    zu lauschen. Nach dem Metal-Massaker war seine Easy-Listening-Mucke und die Stimme seiner dicken Sängerin echt Balsam für unsere wunden Ohren. Er spielte ziemlich viel von seinem Erfolgsalbum „Play“, aber auch neue Stücke, wie das wunderschöne „In This World“. Er spielte auch einen 20sekündigen Speedmetal-Track als Tribut an Metallica und entschuldigte sich als Amerikaner beim Publikum für seinen Präsidenten George Bush und bekam dafür tosenden Applaus. Aber nach ca. 6 Songs hatten wir so einen Durst dass wir zurück zum Zelt liefen. Das abschließende „Feeling So Real“ (live mit der dicken Sängerin!!!) bekamen wir nur noch am Zeltplatz mit.

    Als wir zurück zu den Zelten kamen legten wir noch mal was auf den Grill gelegt hatten und tranken ein abschließendes Bierchen (oder mehr). Einer meiner Kumpels musste seinen Party-Marathon vom Vortag bitter bezahlen, indem er vor Müdigkeit im Zelt eingeschlafen war und damit Metallica verpasste. Auch die restlichen von uns legten sich endlich wohlverdient in unsere kuscheligen Schlafsäcke.

    Samstag 7.6. - Tag 2

    Aufgewacht mit dem Gefühl, der Optik und dem Geruch die letzte Nacht in der Spalte zwischen 2 Müllcontainern verbracht zu haben, wird erstmal ein Frühstücksgrill organisiert. Einige sinnlos vertrödelte Zeit später ging es - an diesem recht entspannten Tag - getrennter Wege. Während sich der eine Teil für die durchaus überzeugenden Ti ... ähm ... stimmlichen Leistungen der Die Happy Sängerin Marta interessierte, verließ ich die Bande schon am Vormittag um ein paar Bands zu sehen, die die anderen weniger interessierten. Als erstes wollte ich mir den Auftritt von…

    Lifehouse
    …ansehen, die an diesem Vormittag auf der Hauptbühne spielten, wo sie meiner Meinung nach, völlig deplaziert waren. Ich hatte die Band im Frühjahr 2001 bei einem Highschool Aufenthalt in den USA kennen gelernt. Dort waren die 4 Jungspunde zu der Zeit mit ihrem Major-Debutalbum No Name Face grade der heißeste Scheiß in Sachen Alternative/College-Rock und hielten sich wochenlang auf der Nr.1 der US-Single-Charts mit ihrer Single „TocarHanging By A Moment“. In Deutschland hatten dann Viva, MTV und diverse Radiostationen versucht, die US-Durchstarter auch in unseren Breitengraden zu etablieren, was ihnen allerdings nicht so gut gelang, wie mit den Genre-Kollegen The Calling oder Staind. Nun planten Lifehouse mit ihrem 2. Album Stanley Climbfall erneut die Eroberung der alten Welt. Die erste Singleauskopplung „TocarSpin“ gefiel mir auch wieder sehr. Aber als ich die Stadiontreppen herunter lief, spielte die Band vor grade mal einigen hundert Leuten. Somit konnte ich ohne weiteres in den vorderen Bereich spazieren und dort ganz gemütlich stehen. Wie gesagt, in den Staaten würden die Band locker ein größere Arena füllen aber bei uns sind sie lediglich einem kleinen Publikum bekannt und wären somit auf der 2. Bühne besser aufgehoben gewesen. Zum Konzert: Wie bereits erwähnt, hatte die Band schon die Hälfte ihres Sets gespielt, als ich das Stadion betrat, und somit hatte ich auch „Spin“ grade verpasst. *Mist* Na Ja, dafür spielten sie anschließend „TocarSick Cycle Carousel“, vom Debüt. Danach spielten sie ihre neue Single „TocarTake Me Away“. Der Auftritt war sehr relaxt und die 4 US-Boys spielten sich solide durch die Höhepunkte ihrer 2 Alben mit ihrer recht unaufdringlichen Mischung irgendwo zwischen Nirvana und den Beatles. Genau das Richtige für einen entspannten Samstagvormittag. Ist halt so´ne Sache mit diesem ganzen US-Alternative/Post-Grunge-Gedudel. Entweder man mag Combos wie Nickelback, 3 Doors Down etc. oder man hasst sie. Ich, für meinen Teil, kann mir so ’ne Musik gut anhören. Und als Lifehouse dann noch zum Schluss erwartungsgemäß ihren No1-Hit „TocarHanging By A Moment“ zum Besten gaben, schwelgte ich wieder in Erinnerung an meinen Staaten-Aufenthalt. Also ein durch und durch entspanntes Konzert, ohne irgendwelches übertriebenes Rumgepose, brutales Gequetsche oder erdrückender Lautstärke. Ich glaube nach diesem Vorabend hätte ich nicht sofort wieder mit irgend ´ner Hau-drauf-Combo anfangen können. Außerdem hat Lifehouse-Frontman Jason Wade eine sehr angenehme Stimme, ähnlich der von Scott Stapp aber nicht so extrem überreizt, wie das Organ des Creed-Sängers.

    Nachdem ich mir ein bisschen das Umfeld des Stadions abgelaufen und mir jeden Stand angesehen hatte, machte ich meinen ersten Besuch im Talent-Forum, sozusagen der 3. Bühne des Festivals.
    Hierfür hatten die Veranstalter die benachbarte Eissporthalle trockengelegt und zur Konzerthalle umfunktioniert. Dort hatten somit ca. 3000 Mann Platz die sich dort dann weniger bekannte oder lokale Bands, hoffnungsvolle Newcomer aber auch gestandene Institutionen, wie die LA-Indi-Funk-Rocker Mother Tongue anschauen konnten. Wir hätten uns Mother Tongue ebenfalls gern angesehen, aber die spielten leider freitags zur selben Zeit wie Metallica und wir mussten unsere Prioritäten setzen. Momentan spielte in der Halle eine Band namens Nothingface, die laut dem UncleSallys-Magazin der heißeste Newcomer in Sachen Psycho-New-Metall ala Slipknot oderMudvayne seihen sollten. Aber ich konnte nur 3 oder 4 Songs dieser Brüll-Affen ertragen und verließ dann die dunkle Halle in Richtung Alterna-Stage. Dort sollten gleich

    Cave In
    …spielen. Unser bevorzugtes Musik-Magazin Visions hatte die Band auf ihrem Cover und lobte sie über den grünen Klee, weil sie angeblich mit ihrem neusten Album Antenna eine bewundernswerte Entwicklung von Hardcore zu mehr melodischem Emo vollzogen hätte. Ich hatte vorher noch nie von denen gehört und kannte nur einen Song ("TocarInspire") von der beiligenden CD. Aber wegen der guten Kritik in der Presse und weil eh grad keine anderen lohnenswerten Acts auf den anderen Bühnen standen, waren sie einen Besuch sicher wert. Für mich klangen sie allerdings nach stinknormalem Emo-Rock mit Heul- und Schrei-Gesang. Ich konnte jedenfalls keinen großen Unterschied zwischen den Songs heraushören und alte Songs die mehr nach Hardcore klängen konnte ich auch nicht ausmachen. Kann mich auch nicht an einen einzigen Song erinnern, der mich irgendwie begeistert hätte. Am besten beschreibt man den Auftritt wohl mit „solide“. Muss man vielleicht mehrmals hören.

    Blackmail
    Musikalisch waren mir die Koblenzer eigentlich schon immer egal gewesen, denn wenn eine deutsche Band englischsprachige Rockmusik macht, dann ist das in der Regel nie sehr aufregend. Aber ich hatte schon öfters gehört dass die Band live ziemlich Stimmung machen soll und Energiegeladene Konzerte gibt. Außerdem sind Blackmail immer & überall auf Achse. Es gibt quasi kein deutsches Festival auf dem sie nicht aufgetreten sind. Somit hatten sie sich durch ihr unermüdliches Touren in Deutschland und ihrer Bühnenpower eine nicht geringe Fan-Schar erspielt und auch den Respekt von vielen anderen Rockfans. Die Band begann mit ein paar Songs die nur Die-Hard-Fans kannten. Aber nachdem ich meinen Bierpfand wiederhatte, ging es auf direktem Weg in den vorderen Bereich und, hey, da ging’s echt ab. Durch das Rumgepoge hatten sich irgendwie ein paar Unterlegematten gelöst die nun durch die Luft geschmissen wurden und die Leute moshten und tanzten nun in einer riesigen Staubwolke vor der Bühne. Und als dann Blackmail am Ende noch ein paar mir bekannte Titel wie „TocarSame Sane“ oder „TocarIt Could Be Yours“ vom Stapel ließen, gab's sogar ein paar Runden Crowdsurfing. Nachdem die Band ihr Set beendet hatte, erntete sie auch tosenden Applaus. Die Gerüchte um ihre Live-Qualitäten hatten sich somit bestätigt und ich war wirklich positiv überrascht.

    Zwan
    Zurück im Stadion trat die neue Band von Ex-The Smashing Pumpkins-Boss Billy Corgan auf und den wollte ich wenigstens mal live gesehen haben. Schließlich gilt er als einer der wohl größten musikalischen Masterminds der 90er Jahre, der uns mit seinen großartigen Pumpkins so manchen Song für die Ewigkeit geschrieben hat.
    Letzteres kann man von seiner neuen Kapelle nicht unbedingt behaupten. Mit ihrem Gute-Laune-Schrammel-Pop konnte ich nicht viel anfangen und ihr Auftritt war dann auch ...lame. Die 5 Beatniks standen wie angewurzelt auf der Bühne und spielten völlig leblos ihre grottenlangweilligen Songs runter. Ich dachte Corgan hätte die Band gegründet um Spaß zu haben, aber davon war absolut nichts zu merken. Vor allem dieser David Pajo stand da als hätte er sich die Toilette nicht gefunden und krampfte sich total verängstigt an seiner Klampfe fest. Wo die Pumpkins früher noch mit dem ein oder anderen Riffrocker ordentlich Dampf machten, herrschte nun belangloses LaLa. Na ja, das Stadion war dennoch recht beachtlich gefüllt, aber auch nur wegen Billy-Boy. Und ein Großteil der Zuschauer wartete auch nur auf den abendlichen Headliner Iron Maiden. Manche scheuten sich auch nicht vor Pfiffen für Zwan und zeigten mit dem Finger immer wieder an die Bühnendecke, wo bereits die Banner mit Maiden-Maskottchen Eddie hingen. Ich bin dann auch nach dem 3. Song oder so (es war die Single „TocarHonestly“) abgehauen. Auch das knappe Höschen der Bassistin Paz Lechantin, konnte mich da nicht umstimmen. Unverständlich, dass die Dame für diesen lahmen Haufen A Perfect Circle verlassen hat. Na ja, wenigstens hatte ich jetzt mal die beiden Ex-Pumpkins Billy Corgan und Jimmy Chamberlin live gesehen. Und Mittlerweile haben sich Zwan ja auch schon wieder aufgelöst Starke Nummer, Billy!

    Den Stadion-Headliner Iron Maiden ließen wir an dem Abend sausen und zogen es stattdessen vor, die örtlichen Duschen zu besuchen. Nach dem Abendbrot ging's dann wieder auf die Second Stage:

    Silverchair
    Ich hatte die Band 1997 mit ihrem 2. Album Freak Show in meiner pubertären Nirvana-Phase kennengelernt und seitdem zählten die Australier zu meinen absoluten Lieblingsbands. Doch nun sind die Herren 23 und haben mit Frontmann Daniel Johns „leider“ einen der genialsten und ambitioniertesten Songschreiber in ihren Reihen. Und während der 3. Longplayer Neon Ballroom mich noch vollends begeisterte, waren sie mit ihrem letzten Werk Diorama für meine Begriffe etwas über das Ziel hinaus geschossen. Daniel Johns hatte wohl all seine Songwriterischen Qualitäten perfektioniert und gebündelt und die Platte klang eher nach einem Musical von Andrew Lloyd Webber als alles was man vorher von Silverchair gewohnt war. Ich hatte die Band ja bereits den vorigen Freitag in Berlin gesehen. Und da spielten sie zu meinem Bedauern nur je 1 Song von ihren ersten beiden Alben und die 4 Singles von Neon Ballroom und sonst nur Diorama-Material. Deshalb blickte ich recht optimistisch auf den heutigen Auftritt. Ich dachte mir dass die 3 Aussis diesmal wohl doch ein paar alte Songs mehr bringen würden und eher eine Festival-kompatible Setlist bringen würden, denn dort sind ja nicht nur eingefleischte Fans im Publikum sondern auch Leute, die nur die alten Songs kennen oder die Band noch gar nicht gehört haben. Als ich dann an der vorigen Absperrung ankam, starteten sie auch sofort mit „TocarEmotion Sickness“ los, gefolgt von „TocarIsrael's Son“ vom Debüt-Album und ich stürmte frohen Mutes in den vorderen Bereich. Das Bühnenbild war wieder Regenbogen-bunt gestaltet und Daniel trug einen roten Admirals-Anzug im Stile von Sgt.Pepper und eine große Sonnenbrille zu seinem flaumigen Backenbart. Doch meine Begeisterung nach den ersten beiden Songs war nicht von langer Dauer und meine Hoffnungen wurden jäh zerstört. Sie spielten im Grunde genommen dieselben Songs wie in Berlin und ließen sogar noch „miss u love“ von Neon Ballroom weg. Obwohl viele Leute im Publikum nach „Old School“ oder „Classics“ verlangten, spielte der sture Sack sein orchestrales Diorame-Gewichse nach und nach runter und zum Schluss brachte er wieder seine nervtötende James Brown/Jazz-Nummer (welches mich böses ahnen lässt für das nächste Album). OK, man kann nicht sagen dass das Konzert scheiße war. Die Stimmung im Publikum war super, die Band war sehr zu Scherzen aufgelegt und man sang sogar mit dem Publikum die australische Nationalhymne. Und auch musikalisch konnte man der Band keinen Vorwurf machen denn viele Nummern von Diorama (allen voran „tuna in the bryne“) sindschlichtweg genial. Jeder muss zugeben dass Daniel Johns einer der begnadeter Songwriter ist und bei wohl keiner anderen Band konnte man in den letzten 5 Jahren so eine Riesenentwicklung beobachten wie bei Silverchair. Man kann es einerseits verstehen, dass er sich mit den Songs die er mit 14-17 Jahren geschrieben hat, heute nicht mehr so richtig identifizieren kann. Aber er spielt doch die Konzerte nicht nur für sich, sondern in erster Linie für die Fans. Und vor allem die alten, die der Band von Anfang an die Treue hielten, fühlen sich somit echt verarscht. Und ich denke, hätten Silverchair noch „TocarFreak“ und „TocarPure Massacre“ gespielt, hätte sich die Band auch keinen Zacken aus der Krone gebrochen und jeder Beteiligte wäre glücklich gewesen.

    Also verließ ich das Konzert etwas enttäuscht um noch die letzten Songs von Mudvayne im Talent Forum zu erleben. Doch zu allem Überfluss blieb ich auch noch in einer riesigen Menschenmenge stecken, weil die eine Masse raus wollte, und die andere wollte rein um den abendlichen Headliner Reamon zu sehen. Somit kam ich erst in die Eissporthalle als Mudvayne grade vorbei waren und die anderen 5 mir euphorisch erzählten, wie geil die Halle abgegangen ist und natürlich, dass es ihrer Meinung nach das bisher beste Konzert des Festivals gewesen sein soll. …Diese Ärsche!!! Nach Aussage meines Freundes, hatte sich der Ticketpreis allein wegen dem Bassisten gelohnt – eine Maschine die ihr Instrument verprügelt. Ansonsten abrocken bis die Gelenkprothesen versagen. Alle relevanten Songs in knappen 45 Minuten, ohne Kostüme, dafür musikalisch umso überzeugender.

    Taproot
    Echt langweilige Ami-Kapelle. Daheim sind sie mit ihrer Post Grunge/Nu-Metal-Mixtur natürlich voll up to date, aber bei uns kennt die so gut wie niemand und einen nennenswerten Hit haben die auch nicht. Deshalb kann ich nicht verstehen, warum man die als Headliner des Abends gesetzt hatte und nicht Mudvayne, die hierzulande eine viel größere Relevanz haben und schon vor 2 Jahren bei RIP spielten. Hätten die Veranstalter die 2 Bands getauscht, dann hätte ich trotz des Silverchair-Konzerts noch Mudvayne sehen können und zu „TocarNot Falling“ oder „TocarDeath Blooms“ mit meinen Kumpels abhotten können. Doch so bin ich nach 2-3 Songs angepisst zurück zum Zelt gestiefelt und auch die anderen trafen nach und nach im Zeltlager ein, weil die Band einfach mal lame war.

    Sonntag 8.6. - Tag 3

    Ciffi: Same shit, different day: Geweckt durch das Gelalle eines Freundes, der es vorzog die Nacht mit unseren Zeltnachbarn und Captain Morgan-Rum durchzuzechen, wache ich auf und quäle mich aus dem Zelt. Am letzten Festival-Tag standen noch ein paar nette Bands auf dem Programm:

    Emil Bulls
    New Metal für Arme aus deutschen Landen. Haben schon recht heftig gerockt, ohne jedoch mit einem eigenen Stil zu überzeugen. Zur Einstimmung ganz nett.

    Ministry
    Stellenweise sehr monoton-brachial – da hätte man sich auch mal die ein oder andere gemächlichere Nummer gewünscht. Der Sänger Al Jourgonson war etwas unsympathisch, die Leinwandshow dagegen ziemlich cool und 2 Schlagzeuge sind auch nicht gerade gewöhnlich für eine Band. Wenigstens kann man nun behaupten eine Legende des Industrial Metal gesehen zu haben.

    Stone Sour
    Corey Taylor, der unmaskierte Slipknot-Frontkasper ist mit seinem eher Alternative-lastigen Nebenprojekt als nächstes an der Reihe. Er kommt mit einem weißen Unterhemd auf die Bühne, seine Mitmusiker (von denen 2 Mann ebenfalls bei Slipknot spielen) sind allesamt in schwarz gekleidet. Los geht’s mit dem Album-Opener „Get Inside“ gefolgt von so ziemlich allen anderen Haudrauff-Songs des Albums. Durchschnittliche Hard-Rock-Bretter mit wechselndem Brüll- und Kopf-Gesang. Taylor post was das Zeug hält, wälzt sich auf dem Boden und kotzt sich ordentlich aus, seine Mitstreiter an den Instrumenten knüppeln sich monoton durch ihr Set. Doch kurz vor Schluss kommt Corey mit einer Gitarre behangen vor das Mikro geschlurft und trägt den einzigen Unterschied zwischen StoneSour und Slipknot, und den einzigen Grund weswegen ich mir das Album gekauft habe, vor - „Bother“. Wie gesagt, ich bin eben sehr anfällig für dieses Post-Grunge-Geleier. Und mal ehrlich, wer hätte denn geglaubt dass der Brüll-Weirdo von Slipknot mal so einen Song schreiben würde. Aber andererseits zeigt es auch das Problem welches ich mit Corey, oder auch Rob Flynn (von Machine Head) habe. Wenn der Typ richtig singt, zeigt sich erstmal was für 'ne geile Stimme er hat. Aber sein prolliges Rumgebrülle reißt bei mir nichts und lässt auch keinen großen Unterschied zu seiner Hauptband erkennen. Zum Abschluss brüllt er uns noch die neue Single „Inhale“ vor, schmeißt seine Wasser-Flasche und sein Unterhemd ins Publikum und verschwindet. Durchschnittlicher Gig mit einem kleinen Höhepunkt.

    apokalyptica
    Passend zum Namen von sehr stürmischem bzw. nassem Wetter begleitet. Nachdem die Entscheidung getroffen wurde, im Sinne des Rock’n’roll im Moshpit – den Naturgewalten zum Trotz – zu verweilen, hatten wir das Glück bis auf die Knochen durchnässt zu werden, während wir uns zu den Celloklängen in Extasse wogten. Die 4 Finnen schruppten ihre Cellos gnadenlos und zeigten dabei trotz synchronem Headbangen keine Schwächen an ihren Instrumenten, sehr beeindruckend. Vor allem der Drummer war eine Bereicherung für den Sound. Die Songauswahl setzte sich zusammen aus den obligatorischen Coversongs von Metallica-Classics a la „Master of Puppets“ oder Sepultura´s „Refuse Resist“ gemixt mit eigenen Songs wie „Path“ oder „SOMEWHERE AROUND NOTHING“. Und der derbe Regenschauer der zeitweilig über dem Stadion hereinbrach, peitschte sowohl die Band als auch das Publikum nur noch mehr an. Vor allem der blonde Jungspund hat echt Stimmung gemacht und sich mit freiem Oberkörper und mit seinem Cello in den prasselnden Regen gestellt und die Massen angefeuert. …und wir moshten den Regenfällen zum Trotz in unseren triefenden Klamotten. Wahnsinns Band, geniale Show und 2 Zugaben – ein absolutes Highlight.

    Evanescence
    Als nächstes standen die US-Newcomer des Jahres auf dem Programm. Die Gothic-Nu Metall-Kapelle, mit ihrer charismatischen SängerinAmy Lee, hatte grade mal ihre Debüt-Single „TocarBring Me To Life“ draußen und ging mit dieser so dermaßen durch die Decke, dass man sie gleich auf die Hauptbühne setzte, was sich für einen unerfahrenen Newcomer oftmals als eher negativ erweisen kann. Und auch ich hatte so meine Zweifel. Doch der Fünfer aus Arkansas machte seine Sache besser als erwartet und konnte die gute Stimmung im Publikum locker halten, was nicht zuletzt an der Präsenz von Frontfrau Amy lag. Die Dame fegte in ihrem rot-schwarzen Mieder-Kleid über die Bühne wie die Märchenfee und interagierte gut mit dem Publikum: „Yesterday we played at Rock am Ring and the people there were awesome. Can you do it better???“ – na aber Hallo. Mit „This is probably the only song you know of us“ wurde die Single „TocarBring Me To Life“ geschickt in der Mitte des Sets eingebaut anstatt ans finale Ende, um zu zeigen das dieser Song nicht unbedingt repräsentativ für den eigentlichen Bandsound ist und die anderen Songs gleichwertig sind und genauso hörenswert. Diese hatten dann auch absolut nichts mit Nu Metall oder Rap-Gesang zu tun und waren wesentlich Gothic-lastiger. Somit konnte Amy Lee bei Songs wie „TocarGoing Under“ oder „TocarTourniquet“ vielmehr ihre herausragenden gesanglichen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Zudem coverten sie den Song „TocarZero“ von The Smashing Pumpkins und bewiesen somit auch einen guten Musikgeschmack. Im Endeffekt kann man sagen, dass Evanescence einen guten Einstand auf deutschen Bühnen hingelegt haben und der erste Eindruck eines Linkin Park-Verschnitts mit weiblichem Gesang, den ich von der Vorab-Single hatte, konnte bei mir relativiert werden. Außerdem konnte der Rhythmus-Gitarrist bei „Bring me to life“ den männlichen Part genau so gut rappen wie der 12Stones-Sänger im Videoclip.

    Audioslave
    Nachdem wir nun Zeit hatten unsere klatschnassen Klamotten etwas trocknen zu lassen, war als nächstes eine weitere Alternative-Rock-Institution, oder besser gesagt die Neu-Konstellation zweier Rock-Institutionen der 90er Jahre an der Reihe: Der frühere Sänger der Seattle-Heroen Soundgarden - Chris Cornell, der wohl eindeutig zu den besten Sängern unserer Zeit zählt und die restlichen Mitglieder von Rage Against the Machine um Gitarren-Revolutionär Tom Morello. Nun zumindest hatten sich diese 4 Ausnahmemusiker unter dem Namen Audioslave zusammengeschlossen und ein Album raus gebracht, das wohl die perfekte Mischung der 2 vorangegangenen Bands darstellte, nachdem man vor dem Release noch etwas skeptisch gegenüber dieser Konstellation war. Nun waren Audioslave nach Nürnberg gereist um uns mit ihren Livequalitäten zu beglücken. Wir 4 hatten uns mittlerweile in den vorderen Bereich gedrängelt und warteten nun erwartungsfroh auf den Act. Der kam dann auch bald unter tosendem Applaus und zwischen Rauchschwaden auf die Bühne gestapft und jeder positionierte sich. Zuerst fielen mir die Outfits auf. Tim C. trug ein Schirm-Cap und sah damit aus wie ein Riesenbaby, Chris Cornell trug eine Army-Baggy und beige Leder-Stiefel, und Tom Morello, der ja schon zu RATM-Zeiten oft beknackte Kopfbedeckungen trug, hatte ein schwarzes Leder-Cappy auf. Na ja egal, schließlich waren wir ja auf keiner Modenschau sondern auf einer fuckin Rock´n Roll-Show. Und das zeigten uns die 4 auch sofort und stimmten prompt den aktuellen The White Stripes-Hit „Seven Nation Army“ an. Nach anfänglichem Stutzen packte uns jedoch schnell der Hüpfwahn, zu dem dieser Song unweigerlich animiert, und schon nach Sekunden brachte Audioslave das gesamte Frankenstadion zum Hüpfen, ironischerweise mit einem Song der nicht mal von ihnen war. Aber zumindest zeigten sie damit dass sie als alte Hasen sich auch für aktuelle Rockbands begeistern können. Und auch nach diesem Hit konnten die 4 mit eigenen Stücken vom aktuellen Debüt-Album die Stimmung locker halten. „TocarLike A Stone“, „TocarLight My Way“ oder das affengeile „TocarGasoline“ brachten das Publikum, inklusive uns, kontinuierlich zum ausrasten. Vor allem konnte die Band wohl die größten Sympathiepunkte des Festivals ernten, als sie einen Audioslave-Fan aus der ersten Reihe auf die Bühne holten, nachdem der ein Pappschild mit der Aufschrift „Tom Morello is the best“ hochhielt (so einfach kann´s gehen). Der Typ war dann natürlich hin und weg als er dann da oben stand und allen vieren inkl. seines Idols Morello die Hand schütteln durfte. Nach anschließendem Applaus für diese nette Geste steckte Chris den Glückspilz wieder in die erste Reihe direkt vor Tom Morello. Echt knorke die Jungs. Tja, das macht halt echte Rock-Helden aus, auch in riesigen Stadien nicht unnahbar zu sein und trotzdem Kontakt mit den Fans zu haben. Nach dieser Aktion war das Publikum natürlich noch aufgedrehter. Und die Band heizte die Menge weiter mit ihren funkigen Rockkrachern an und Cornell reizte sein Organ bis zum letzten aus – Waaaahnsinn der Mann. Natürlich war auch ich so aufgedreht, dass ich mich auf die tobende Meute heben ließ und per Crowdsurf über die Absperrung schwebte. Nachdem ich allerdings zuvor immer wieder ohne Probleme an den Seiteneingängen in den Vorderen Bereich gelangte, drängte sich bei dieser Band wieder eine Menschenmasse an beiden Eingängen und ich durfte mal wieder anstehen.

    Und während ich so da steh und mir das Konzert mehr oder weniger über den Seitenmonitor anschaue, entdecke ich ein paar Meter von mir entfernt einen Typen, und denke mir „cool, der hat ja dieselbe Wollmütze mit dem grinsenden Totenkopf wie Corey Taylor“, doch nachdem ich genauer hinsah, und merkte das da 2 oder 3 Leutchen drumrumstanden und sich Unterschriften holten, schnallte ich endlich „Scheiße, das IST Corey Taylor“. Natürlich bin ich sofort hin und hab mir ein Autogramm auf die Rückseite meines Tickets geben lassen. Echt nicht zu fassen: Der Typ stand da mit seiner weiblichen Begleitung um sich Audioslave von der Seite aus anzusehen, und (fast) keine Sau bemerkte ihn obwohl er vor 1 Stunde selbst noch vor uns auf der Bühne rumsprang. Natürlich blieb er für einige wenige nicht unbemerkt, aber die reagierten nicht hysterisch sondern unterhielten sich ganz relaxed mit ihm und fragten ihn vornehmlich wie weit es um das neue Slipknot-Album stehe. Ich fragte ihn ob er vielleicht nach dem Konzert, Chris Cornell auch nach draußen schicken könne, worauf er lachend sagte, dass er es versuchen könnte. Abschließend machte ich noch ein Foto mit ihm (meine One-Way-Camera immer dabei) und wandte mich wieder voll dem Audioslave-Konzert zu.

    Mittlerweile näherte sich dieses auch dem Ende zu, doch Audioslave hatten sich ihre besten Songs natürlich bis zum Schluss aufgehoben. Denn plötzlich wurde es ruhig und Chris Cornell kam mit einer Akustik-Gitarre auf die Bühne stolziert und spielte die Ballade „TocarI Am the Highway“. Boaaah, Hammer-Song , Hammer-Stimme, Gänsehaut pur, einfach genial. Danach fuhr die gesamte Band noch mal schweres Geschütz auf und donnerte noch mal mit der neuen Single „TocarShow Me How to Live“ los. Für mich die 2 besten Songs auf dem Album. Abschließend gab’s noch die Debüt-Single „TocarCochise“, zu der noch mal die Hölle losbrach, die ich allerdings nicht so besonders finde.
    Definitiv war es wohl das beste Konzert dieses sonntags und für mich sogar das Zweitbeste des Festivals. Man merkte den Musikern ihre langjährige Bühnenerfahrung einfach an und auch so stimmte bei diesem Konzert einfach alles. Tolles Bühnenacting, ein stimmgewaltiger und ausdrucksstarker Sänger, ein Klasse-Gitarrist, Gute Mischung zwischen atmosphärischen Balladen und rockigen Brettern, mit einem klasse Cover-Song und natürlich die Kommunikation mit dem Publikum, was vor allem heutzutage viele Bands vermissen lassen. Das einzige was diesen Gig hätte übertreffen können, wären natürlich 2 Konzerte von Soundgarden und RATM.

    Placebo
    Na ja, nach dem vorangegangenen Konzert, hätte da eh fast jede Band auf der Bühne stehen können und ich hätte es nicht ordentlich zu würdigen gewusst. Außerdem war ich nie ein besonders großer Placebo-Fan. Aber alles in allem war es doch eine solide Show mit allen relevanten Hits der Band wie „Taste in Man“, „Black Eyed“, „TocarSlave to the Wage“ oder „Every You, Every Me“. Zudem fand ich es eine faire Geste von Brian Molko, als er das Publikum aufforderte dem kranken Linkin Park-Sänger Chester Bennington Applaus zu stiften, für den Placebo ja noch kurzfristig als Ersatz gebucht wurden. Ich verabschiedete mich jedoch noch kurz vor Ende des Konzertes per Crowdsurf aus dem Stadion, weil ich im Talent-Forum noch Chevelle sehen wollte. Deshalb verpasste ich leider meinen Placebo-Lieblingssong „TocarPure Morning“, den sie wie immer zu letzt spielten.

    Chevelle
    Weil in der Umbaupause nicht viel los war konnte ich mich ohne Probleme in die erste Reihe an die Absperrung stellen und mich dort mit 2 amerikanischen Mädels unterhalten. Die 3 Loeffler-Brüder aus Chicago machten dann auch ordentlich Dampf mit ihrer Mischung aus Deftones und Tool. Das Publikum drehte auch so dermaßen ab, das die Security ein paar Mal eingreifen musste, damit niemand verletzt wurde. (Ach hätten doch die Deftones dort gespielt).
    Allerdings musste ich auch hier wieder eher gehen, weil ich mir als Festival-Abschluss das Solo-Konzert des Depeche Mode-Sängers Dave Gahan auf der Alterna-Stage ansehen wollte. Eine Herzensangelegenheit sozusagen. Also verließ ich während des letzten Songs „TocarThe Red“ (durch den ich die Band erst kennen gelernt hatte) das Konzert, bevor sich wieder die ganze Masse aus der Halle quetschte.

    Dave Gahan

    Auf der Wiese vor der 2nd Stage hatten sich auch schon viele Leute aller Altersklassen eingefunden um mit diesem letzten Konzert des Festivals, das Rock Im Park-Wochenende ausklingen zu lassen. Und mit Dave Gahan hätte man den Act auch nicht besser wählen können. Denn ich denke nicht dass der Großteil der Besucher (wie auch ich) ihn sehen wollte, wegen seiner aktuellen Soloplatte, sondern wegen seiner Hauptcombo Depeche Mode und deren unzählbaren Hits. Und dessen war sich Mr. Gahan auch bewusst. Er kam auf die Bühne unter frenetischem Jubel mit seiner Big-Band, die ihn begleitete. Dave war sehr freundlich, grinste wie ein Honigkuchenpferd, bedankte sich oft und poste auf der Bühne wie einst Freddie Mercury. Die Setlist fing zuerst mit eigenen Songs an, wie die Single „Dirty Sticky Floors“ oder das ziemlich rockige „TocarBottle Living“. Doch nach und nach brachte Dave die größten DeMo-Klassiker ins Set: „Walking In My Shoes“, „Never Let Me Down Again“, „Personal Jesus“ oder „I Feel You“…und das Publikum sang lauthals mit *Gänsehaut pur*. Der Unterschied zu den üblichen Versionen, war die Instrumentierung. Statt die Songs, wie im Original mit Synthie, Drumcomputer und Keyboard, zu präsentieren, spielte Dave mit seiner Band eher Rock-Versionen mit E-Gitarre, Schlagzeug und Orgel und das hatte was. Nur schade dass Daves Stimme live nicht so eindringlich wirkt wie auf Platte sondern er die Songs eher röhrt. Doch der Stimmung tat dies keinen Abbruch und das Publikum schwenkte seine Arme in den bunten Lichtscheinen der Bühnenstrahler. Nach mehrmaligem verschwinden und wiederkommen, spielte er als Abschluss den größten DeMo-Hit „Enjoy The Silence“ und brauchte eigentlich keine einzige Zeile mehr selbst zu singen, da ihm das Publikum mit voller Inbrunst die Strophen vorsang so dass man es weit über das Bühnengelände hören konnte. Ein gelungener Abschluss eines grandiosen Festivals, wie ich finde.

    Selbst auf dem Rückweg konnte ich das Publikum noch endlos weit den Refrain von „Enjoy the Silence“ singen hören. Ich glaube die haben das noch ne Stunde lang gesungen, als Dave schon längst von der Bühne runter war. Fanatische Irre!

    Müde und glücklich kam ich dann als letzter am Zeltlager an, nachdem schon alle längst nach Placebo (oder Chevelle) eingetroffen waren. Zum Abschluss tranken wir noch unsere letzten Bierreserven. Auch wenn davon nicht mehr viel übrig war, genauso wie unsere Grillkohle, weil irgendwelche Assis es geklaut hatten. Soviel zum Thema Ehrenkodex auf Festivals.

    Post-Park

    Nachdem man nun am nächsten Morgen versuchte Mensch und Equipment irgendwie ins Fahrzeug zu pferchen, rückte die Abreise immer näher. Ausgekotzt, aber glücklich räumten wir in mehr oder weniger zurechnungsfähigem Zustand das vermüllte Feld, um das uns Penner, wie Waschbären gleichermaßen beneidet hätten. Somit hatte auch dieses Festivalwochenende für uns ein Ende und ich glaube, abgesehen von den ganzen entzückenden Familienausflügen der vergangenen Jahre, war es wohl das beste Pfingstwochenende was wir je hatten. Auch wenn am Anfang alles drunter und drüber zu gehen schien, wir beim Parkplatz suchen, beim Sachen schleppen oder beim Zeltaufbau alles hätten hinschmeißen können, so war’s rückblickend einfach nur geil und superlustig. Außerdem haben wir hier eine Erfahrung gemacht, die einem in der Wehrpflicht Gott sei Dank vorenthalten wird: mal richtig in der scheiße liegen wie der Opa immer erzählt von Stalingrad. In diesem Sinne…

    ROCK ´N ROOOOAAAAL!!!! *hust*
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  • Favorite Albums Project (1970-2009) - Part I (2000-2009)

    Nov 23 2009, 12h42 por Funkafonik

    Alright, as we near the end of this first Y2K decade, it's time to take a look back at all the incredible Albums that have been released up to now.

    I'll start off this extensive research with 2000, up until 2009. I'll then go back to 1980, all the way up to 1999, to then wrap things up with the 70s and before.

    Seeing the amount of albums I listen(ed) to, I'll be choosing my Top 25 Albums for each year. An ordered Top 10, and ~15 others worth mentioning. I'm also considering the live albums and EPs (~5), but they have their own section since songs on these have usually already been released before.

    These are general rankings of how I see them today, and based on my Last.FM songs playcounts (2005-now) put through the formula:

    Total Sum of each Album's Song's (running time X playcount)
    DIVIDED BY
    Album's Total Running Time

    Thanks to MediaMonkey and its amazing scripting abilities, that formula gives an Album's REAL playcount, taking into consideration every song's lenght & playcount in relation to the overall album's lenght and # of songs on it.
    You'll see the result (# of times I've really listened to an album since 2005) besides each, along with my 10* Rating. (x/x)
    Besides each Year, you get the Total of all Albums' Playcounts and the average of all Albums' Ratings. (x / %)

    Note that I haven't necessarily discovered and enjoyed all these albums on their released years, some I discovered years later. So these are also based on how important (to me) some of these albums were at the time.

    (**) are the complete albums I was into at that time;
    (*) are albums that contained only a few song(s) I was into or listened to at that time;
    and those without (*) are albums I discovered years later.

    =======================
    Favorite albums (1970-1979)
    Favorite albums (1980-1989)
    Favorite albums (1990-1999)
    =======================

    2000 (139 / 81%)



    1) Furnished Souls for Rent (48/10) (**)
    2) The Screen Behind The Mirror (9/9) (**)
    3) Universe (6/9) (**)
    4) Dead Soul Men (6/9)
    5) undefined (1/9)
    6) A New Day Yesterday (1/9)
    7) CAB (4/9)
    8) Another Spin Around The Sun (5/8) (*)
    9) Origin (9/8)
    10) Stiff Upper Lip (1/8)

    Live/EP:

    -) S&M (-/10)
    -) Is There Anybody Out There? The Wall Live (-/10)
    -) Half the World Is Watching Me (-/9)
    -) Earth, Sky and Everything in Between (-/9)
    -) Spirit of Live (-/8)
    -) Not Enough Shouting (-/8)

    worth mentioning:

    -) Awake (3/8)
    -) The Perfect Element, Part I (1/8)
    -) SMPTe (3/8) (*)
    -) Don't Give Me Names (1/8)
    -) if_then_else (2/8)
    -) You Go Now (6/8)
    -) Rated R (6/8)
    -) Outbound (1/8)
    -) Brave New World (1/8)
    -) Flamenco.A.Go.Go (1/8)
    -) The Sickness (4/7)
    -) Lightbulb Sun (3/7)
    -) Shuttlecock (2/7)
    -) Mer De Noms (3/7) (*)
    -) My Favorite Headache (2/7)
    -) Crush (9/7) (*)
    -) Crack a Smile... and More (1994 album w/ Blues Saraceno) (1/7)




    2001 (99 / 84%)



    1) Leitmotif (23/10)
    2) Alive in an Ultra World (8/10) (**)
    3) The Pleasure and the Greed (10/10) (**)
    4) Amélie (3/10)
    5) Huron Street (6/9)
    6) Toxicity (3/9)
    7) Contact (2/9)
    8) Emalgamation (1/9)
    9) Days of the New III (4/9)
    10) Harry Potter and the Philosopher's Stone (2/9) (**)

    Live:

    -) Live Scenes From New York (-/10) (**)
    -) One Wild Night (-/10) (*)
    -) Half Life (-/9)
    -) Live at the Baked Potato (-/9)
    -) The Deep End (-/8)
    -) Live Frogs (-/7)

    worth mentioning:

    -) Lateralus (7/8)
    -) Everyday (2/8)
    -) Inertia (6/8) (*)
    -) Manic Moonlight (1/8)
    -) Feeding the Wheel (3/8) (*)
    -) Bridge Across Forever (1/8)
    -) Origin Of Symmetry (3/8)
    -) Tantric (1/8)
    -) Almost Heathen (3/8)
    -) Invincible (1/8)
    -) Unleashed Memories (1/8)
    -) 2 (2/8) (*)
    -) 10 000 Hz Legend (1/8)
    -) The Interzone Mantras (1/7)
    -) The Idiot King (2/7)
    -) Buck Fever (1/7)
    -) Book M (1/7)




    2002 (262 / 85%)



    1) Six Degrees of Inner Turbulence (25/10) (**)
    2) Population 1 (36/10) (**)
    3) Moon Babies (15/10) (**)
    4) Songs For The Deaf (21/9)
    5) 67 (28/9) (**)
    6) Move (12/9)
    7) In Absentia (11/9) (*)
    8) Freak Guitar (3/9)
    9) Saturate (25/9)
    10) El Cielo (13/9)

    Live/EP:

    -) Live From Oz (-/10) (*)
    -) Stolen Babies EP (-/9)
    -) And All That Could Have Been (-/9)
    -) Not for Your Ears (-/8)
    -) Boozed, Broozed & Broken-Boned (-/7)

    worth mentioning:

    -) Bounce (4/9) (*)
    -) X (13/8) (**)
    -) By the Way (2/8) (*)
    -) Exit Elvis (11/8) (**)
    -) Weight of the World (3/8)
    -) Steal This Album! (3/8)
    -) So, It's Like That (1/8)
    -) Remedy Lane (2/8)
    -) Diorama (4/8)
    -) Audioslave (6/8) (*)
    -) Vapor Trails (7/8) (*)
    -) From One (4/8)
    -) Dead Soul Tribe (1/8)
    -) Star Wars: Episode II: Attack of the Clones (3/7) (**)
    -) Independent (3/7)
    -) Believe (4/7)




    2003 (236 / 90%)



    1) Train of Thought (41/10) (**)
    2) The Quicksilver Meat Dream (35/10) (**)
    3) Office of Strategic Influence (38/10) (*)
    4) Frengers (24/10)
    5) The Moon is Falling (3/10)
    6) Robot Monster (10/10) (**)
    7) Re-Foc (12/9)
    8) Summercamp Nightmare (2/9)
    9) Good Bye Lenin! (1/9)
    10) Absolution (14/9) (*)

    Live:

    -) Live at the Astoria (-/10) (**)
    -) Rush in Rio (-/10) (**)
    -) This Left Feels Right (-/8) (*)
    -) 10 anos ao vivo (-/8)
    -) Spatial/Design (-/8)
    -) Animals Should Not Try To Act Like People (-/7)

    worth mentioning:

    -) Faceless (4/8)
    -) Souvenirs (2/8)
    -) Black Utopia (4/8)
    -) In Lake 'ch (2/8)
    -) Black Like Sunday (1/8)
    -) Blues Deluxe (8) (*)
    -) Little Worlds (1/8)
    -) Jeff (1/8)
    -) A Murder of Crows (1/8)
    -) Walking on a Thin Line (1/8)
    -) A Natural Disaster (2/8)
    -) Fallen (21/8) (*)
    -) St Anger (7/7) (*)
    -) Quadropus (1/7)
    -) Emergent (1/7)
    -) Voyageur (4/7)
    -) Thirteenth Step (2/7)




    Coming up next: 2004



    Artists List

    3, 7 for 4, A Perfect Circle, AC/DC, Air, Anathema, Attention Deficit, Audioslave, Béla Fleck and the Flecktones, Big Wreck, Black Label Society, Blues Saraceno, Bon Jovi, Breaking Benjamin, CAB, Canvas Solaris, Chroma Key, Cosmosquad, Dave Matthews Band, Days of the New, Deadsoul Tribe, Def Leppard, Derek Sherinian, Disturbed, Don Ross, Dr Sin, Dream Theater, dredg, Edwin, Enigma, Estradasphere, Evanescence, Freak Kitchen, Geddy Lee, Godsmack, Gordian Knot, Gov't Mule, Guano Apes, Harem Scarem, I Mother Earth, Iron Maiden, Jeff Beck, Joe Bonamassa, Joel Hoekstra, John Williams, Jordan Rudess, Karma to Burn, King's X, Kingdom Come, Lacuna Coil, Lucia Moniz, Mattias IA Eklundh, Metallica, Mew, Michael Jackson, Mourning Widows, MullMuzzler, Muse, Nine Inch Nails, Nuno Bettencourt, OSI, Pain of Salvation, Pink Floyd, Planet X, Poison, Porcupine Tree, Primus, Queens of the Stone Age, Ra, Red Hot Chili Peppers, Rodrigo y Gabriela, Rush, Sam Aliano, Secret Chiefs 3, Silverchair, Steve Stevens, Steve Vai, Stolen Babies, Super TransAtlantic, System of a Down, Tantric, The Gathering, The Les Claypool Frog Brigade, The Mayan Factor, The Tea Party, Tool, Transatlantic, Tribe of Judah, Wolfstone, Yann Tiersen.
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  • Top albums overall up to 11.2009

    Nov 23 2009, 2h59 por As_Asuka

    1. Panic! At the Disco - A Fever You Can't Sweat Out (156)
    2. The Kills - Midnight Boom (134)
    3. The Kooks - Konk (131)
    4. Black Rebel Motorcycle Club - Howl (124)
    5. Black Rebel Motorcycle Club - Baby 81 (123)
    6. The Doors - The Very Best of The Doors (115)
    7. Poets of the Fall - Carnival of Rust (112)
    8. Black Rebel Motorcycle Club - Take Them On, On Your Own (105)
    9. The Dead Weather - Horehound (105)
    10. The Killers - Sawdust (101)
    11. Daft Punk - Discovery (100)
    12. La Roux - La Roux (99)
    13. Conor Oberst & The Mystic Valley Band - Outer South (96)
    14. Celldweller - Celldweller (95)
    15. Linkin Park - Meteora (94)
    16. Hurt - Vol. 1 (88)
    17. The Killers - Hot Fuss (85)
    18. The Raveonettes - In And Out Of Control (84)
    19. The Kooks - Inside in/Inside Out (78)
    20. Eisley - Room Noises (76)
    21. Various Artists - Garden State (75)
    22. 65daysofstatic - One Time for All Time (74)
    23. Black Eyed Peas - E.N.D [Deluxe Edition CD 1] (73)
    24. Emilie Simon - Emilie Simon (72)
    25. Gackt - Mars (72)
    26. Black Rebel Motorcycle Club - B.R.M.C. (72)
    27. The Kills - Keep on Your Mean Side (71)
    28. Nino Katamadze & Insight - Black (70) 29. The Raconteurs - Consolers of the Lonely (67)
    30. Flyleaf - Flyleaf (Special Edition) (65)
    31. Zемфира - Вендетта (65)
    32. Louis XIV - Slick Dogs And Ponies (64) 33. Black Rebel Motorcycle Club - The Effects of 333 (63)
    34. Black Rebel Motorcycle Club - For Murder (62) 35. 梶浦由記 - Fiction (62) 36. Brazzaville - Somnambulista (61) 37. People in Planes - As Far As The Eye Can See (61) 38. Black Rebel Motorcycle Club - Black Rebel Motorcycle Club (61) 39. Hurt - Vol. II (61) 40. The Morning After Girls - The Morning After Girls (60) 41. Joy Division - Still (58)
    42. Nickelback - All the Right Reasons (57)
    43. Black Rebel Motorcycle Club - American X: Baby 81 Sessions (54) 44. The Verve - Forth (53)
    45. Brainstorm - Four Shores (52)
    46. Celldweller - The Beta Cessions (52) 47. The Bird and the Bee - the bird and the bee (52)
    48. Mando Diao - Give Me Fire (51)
    49. The Libertines - The Libertines (51)
    50. Disturbed - Indestructible (48)

    Top albums generator
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  • If my life was a movie, what soundtrack would it have?

    Nov 22 2009, 22h51 por Speedyrulez

    Opening Credits
    Queens of the Stone Age - TocarLightning Song
    Well, everybody will be awake.

    Waking Up
    Metallica - Thorn Within
    Oh yes, very nice waking up to. You already know the day's gonna be fucked up. :P

    First Day At College
    Pearl Jam - TocarRats
    Ohnoes, there'll be rats everywhere. Quite a bad school then.

    Falling In Love
    Alice in Chains - TocarSickman
    Looolwut?

    Losing Virginity
    Franz Ferdinand - TocarVan Tango
    During the Tango? I can't even dance. :')

    Fighting
    The Killers - Glamarous indie rock and roll
    Oh yeah, this is gonna make you fight! :D [/sarcasm]

    Breaking Up
    Diamond Head - TocarPlay It Loud
    .... :D

    Prom
    Bullet For My Valentine - TocarForever And Always
    Playing BFMV on a Prom would be so awesome and so funny at the same time.

    Life
    Foo Fighters - The Last Song
    So, I only get one song and that's it? Well, very nice. :P

    Depression
    Interpol - TocarWrecking Ball
    Hmm, very fitting. :)

    Driving
    Anthrax - TocarCaught In A Mosh
    You will speed, and then crash. In about 5 seconds.

    Partying
    Muse - Resistance
    Nice song, but not really to party on. Sorry.

    Happy Dance
    Iron Maiden - Tocar2 Minutes to Midnight
    ''to kill the unborn in the womb'' .. very happy dance! :D

    You & Friends
    Pantera - Tocar(Reprise) Sandblasted Skin
    Jesus, please no. :p

    Betrayal
    Jimmy Eat World - TocarThe Middle
    It's like the feel-good talk after the betrayal?

    Regretting
    Disturbed - Believe
    Don't see the link?

    Long Night Alone
    Metallica - Dirty Window
    ''I look out my window and see it's gone wrong'' A long night alone staring at a window, nice.

    Flashback
    Rage Against the Machine - TocarKnow Your Enemy
    How very evil.

    Getting Back Together
    Iron Maiden - The Edge of Earth
    LOLLOLLOL.

    Wedding
    System of a Down - TocarAttack
    .... .. :D

    Honeymoon
    Machine Head - Ten Ton Hammer
    ... 0_o ?

    Birth of Child
    Iced Earh - Greenface
    Nice alienchild. :D

    Losing Someone Dear
    Slipknot - Gently
    hmm.

    Final Battle
    Megadeth - TocarHoly Wars...The Punishment Due
    Sweeeeet, fits really nice!

    Death
    Tenacious D - TocarThe Metal
    So much metal that's it's gonna kill me. Not very likely. :p

    Funeral
    Slipknot - Tattered & Torn
    ö

    Final Credits
    The Sword - TocarMaiden, Mother & Crone
    Just a nice track to end with. :]
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  • Milestones

    Nov 22 2009, 18h18 por darkriser

    Last.FM Milestones1st track: (11 Nov 2008)
    Deadstar Assembly - TocarUndone
    1000th track: (25 Nov 2008)
    Nine Inch Nails - TocarUnderneath It All
    2000th track: (01 Dec 2008)
    Ulver - TocarLost in Moments
    3000th track: (05 Dec 2008)
    Eisbrecher - Frage
    4000th track: (11 Dec 2008)
    In Flames - Behind Space 99
    5000th track: (14 Dec 2008)
    Megaherz - Herz aus Stein
    6000th track: (18 Dec 2008)
    Oomph! - TocarFeiert das Kreuz
    7000th track: (01 Jan 2009)
    Lamb - Till the Clouds Clear
    8000th track: (07 Jan 2009)
    Disturbed - Rise
    9000th track: (13 Jan 2009)
    Jason Graves - TocarI Left My Heart In Med Lab 3
    10000th track: (17 Jan 2009)
    Queens of the Stone Age - Morocco
    11000th track: (20 Jan 2009)
    Motörhead - TocarAce Of Spades
    12000th track: (24 Jan 2009)
    UNKLE - Restless (Feat. Josh Homme)
    13000th track: (27 Jan 2009)
    Dope - Sex Machine
    14000th track: (30 Jan 2009)
    The Prodigy - TocarOut of Space
    15000th track: (02 Feb 2009)
    Frank Klepacki - No Mercy '98
    16000th track: (05 Feb 2009)
    DJ Shadow - Lost and found (S.F.L.)
    17000th track: (09 Feb 2009)
    Red Hot Chili Peppers - Californication
    18000th track: (12 Feb 2009)
    Megaherz - Alles nur Lüge
    19000th track: (16 Feb 2009)
    Depeche Mode - TocarNothing
    20000th track: (19 Feb 2009)
    Blue Stahli - High Heeled Low Life
    21000th track: (23 Feb 2009)
    Dark Tranquillity - TocarWith the Flaming Shades of Fall
    22000th track: (02 Mar 2009)
    Akira Yamaoka - TocarTraversing the Portals of Reality
    23000th track: (06 Mar 2009)
    RJD2 - Spark (rjd2 water damage mix)-bum
    24000th track: (09 Mar 2009)
    DJ Krush and Kodo - Ibuki Reconstruction
    25000th track: (13 Mar 2009)
    Rob Dougan - TocarFurious Angels
    26000th track: (19 Mar 2009)
    Lofofora - TocarLes Gens
    27000th track: (22 Mar 2009)
    The Crystal Method - TocarNow Is the Time
    28000th track: (26 Mar 2009)
    Kotiteollisuus - Tuomittu
    29000th track: (30 Mar 2009)
    Wax Tailor - TocarHow I Feel
    30000th track: (21 Apr 2009)
    Ministry - I'm Falling
    31000th track: (24 Apr 2009)
    Ultra Vomit - TocarJack Chirac
    32000th track: (28 Apr 2009)
    Theatre of Tragedy - TocarAoede
    33000th track: (01 May 2009)
    Pantera - TocarHellbound
    34000th track: (06 May 2009)
    Scar Symmetry - Holographic Universe
    35000th track: (16 May 2009)
    Theatre of Tragedy - Liquid Man
    36000th track: (22 May 2009)
    Tenacious D - TocarRock Your Socks
    37000th track: (28 May 2009)
    Infected Mushroom - TocarIM the Supervisor
    38000th track: (01 Jun 2009)
    Secret Chiefs 3 - TocarRenunciation
    39000th track: (05 Jun 2009)
    Eternal Deformity - Fate
    40000th track: (10 Jun 2009)
    Cradle of Filth - Halloween 2
    41000th track: (13 Jun 2009)
    KMFDM - Virus
    42000th track: (19 Jun 2009)
    The Chemical Brothers - TocarCome With Us
    43000th track: (24 Jun 2009)
    Ulver - TocarHallways of Always
    44000th track: (28 Jun 2009)
    大島ミチル - Romei
    45000th track: (04 Sep 2009)
    Portishead - TocarSheared Box
    46000th track: (15 Sep 2009)
    Texas - TocarSunday Afternoon
    47000th track: (24 Sep 2009)
    Robyn Miller - Myst (OST) - 10 - Mechanical Age - Sirrus' Cache
    48000th track: (01 Oct 2009)
    Hans Zimmer - TocarThe Kraken
    49000th track: (07 Oct 2009)
    Clan of Xymox - Cry in the Wind
    50000th track: (14 Oct 2009)
    Venetian Snares - Cruel Whole (Abelcain remix)
    51000th track: (18 Oct 2009)
    Limbonic Art - In Abhorrence Dementia
    52000th track: (23 Oct 2009)
    My Dying Bride - TocarInto the Lake of Ghosts
    53000th track: (27 Oct 2009)
    Treponem Pal - Nowhere Land
    54000th track: (04 Nov 2009)
    1349 - TocarI Am Abomination
    55000th track: (10 Nov 2009)
    Mastodon - Thank You For This - We Built This Come Death
    56000th track: (17 Nov 2009)
    Hypocrisy - Sodomized
    57000th track: (22 Nov 2009)
    Diabolicum - Serenade of the Imperial Darkness
    Generated on 22 Nov 2009
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  • My Top 25...

    Nov 20 2009, 21h55 por SynLyfe

    My Top 25 Albums:


    1. Phobia / Breaking Benjamin
    2. Dear Agony / Breaking Benjamin
    3. Avenged Sevenfold / Avenged Sevenfold
    4. We Are Not Alone / Breaking Benjamin
    5. Saturate / Breaking Benjamin
    6. Indestructible / Disturbed
    7. The Poison / Bullet For My Valentine
    8. One-X / Three Days Grace
    9. Ten Thousand Fists / Disturbed
    10. Celldweller / Celldweller

    ----------


    11. Waking The Fallen / Avenged Sevenfold
    12. The Fall of Ideals / All That Remains
    13. The Moment / Framing Hanley
    14. City of Evil / Avenged Sevenfold
    15. Getting Away With Murder / Papa Roach
    16. Life Starts Now / Three Days Grace
    17. Scream Aim Fire / Bullet For My Valentine
    18. The Black Parade / My Chemical Romance
    19. Three Days Grace / Three Days Grace
    20. Swan Songs / Hollywood Undead
    21. Take It To The Limit / Hinder
    22. Finding Beauty In Negative Spaces / Seether
    23. All Hope Is Gone / Slipknot
    24. Wish Upon a Blackstar / Celldweller
    25. The Sufferer and the Witness / Rise Against

    ----------

    My Top 25 Songs:


    1. TocarThe Diary of Jane / Breaking Benjamin
    2. Almost Easy / Avenged Sevenfold
    3. Afterlife / Avenged Sevenfold
    4. TocarBreath / Breaking Benjamin
    5. TocarPolyamorous / Breaking Benjamin
    6. TocarSo Cold / Breaking Benjamin
    7. TocarFade Away / Breaking Benjamin
    8. Beast and the Harlot / Avenged Sevenfold
    9. TocarI Hate Everything About You / Three Days Grace
    10. TocarAnimal I Have Become / Three Days Grace

    ----------


    11. Riot / Three Days Grace
    12. TocarHome / Three Days Grace
    13. TocarBreak / Three Days Grace
    14. TocarLast To Know / Three Days Grace
    15. Hear Me Now /
    16. TocarHad Enough / Breaking Benjamin
    17. TocarWelcome to the Black Parade / My Chemical Romance
    18. TocarThe Bleeding / Five Finger Death Punch
    19. TocarGetting Away With Murder / Papa Roach
    20. TocarTake Me / Papa Roach
    21. TocarBehind Closed Doors / Rise Against
    22. Last Resort / Papa Roach
    23. Indestructible / Disturbed
    24. Haunted /
    25. Deceiver / Disturbed

    ----------

    My Top 25 Artists:


    1. Breaking Benjamin
    2. Avenged Sevenfold
    3. Bullet For My Valentine
    4. Disturbed
    5. Celldweller
    6. Slipknot
    7. Three Days Grace
    8. Papa Roach
    9. All That Remains
    10. Framing Hanley

    ----------



    11. My Chemical Romance
    12. Seether
    13. Hollywood Undead
    14. Rise Against
    15. Children of Bodom
    16. Hinder
    17. As I Lay Dying
    18. Sonic Syndicate
    19. Sea of Treachery
    20. Evanescence
    21. Dark Tranquility
    22. In Fear and Faith
    23. Nickelback
    24. Five Finger Death Punch
    25. I Killed the Prom Queen
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  • Recently listened albums #9

    Nov 19 2009, 19h42 por Chesster777


    Status Quo - Picturesque Matchstickable Messages From The Status Quo
    Kind of strange and psychedelic, something like first Pink Floyd album but not as good. Although it's not bad, quite listenable I'd say.


    Slade - Beginnings
    Rather good debut. Nice to listen but there are no remarkable songs on it.


    Electric Light Orchestra - On the Third Day
    A decent album. It's not bad but ELO 2 was better. I think they might get more and more interesting with further releases. I hope they do.


    Hanoi Rocks - Self Destruction Blues
    Still nothing special but I see a progress comparing to their first two albums. I Want You and Taxi Driver are quite good songs.


    Lenny Kravitz - Mama Said
    It keeps the quality of its predecessor. Nice style, songs are really enjoyable and the song made with Slash is a nice surprise. I like this one.


    Staind - Break the Cycle
    Pretty good album with songs that are heavy but melodic at the same time. It sounds very cool.

    Listened before:
    Electric Light Orchestra - ELO 2
    Dead by Sunrise - Out Of Ashes
    Short Cross - Arising
    Hanoi Rocks - Oriental Beat
    Nirvana - Nevermind
    The Calling - Camino Palmero
    King Crimson - Lark's Tongues in Aspic
    Limp Bizkit - New Old Songs
    Guns N' Roses - Use Your Illusion II
    Guns N' Roses - Use Your Illusion I
    Dire Straits - Love Over Gold
    The Kinks - Preservation Act 1
    Aerosmith - Aerosmith
    Warrant - Cherry Pie
    Whitesnake - Saints & Sinners
    Uriah Heep - Sweet Freedom
    Good Charlotte - Good Charlotte
    Traveling Wilburys - Traveling Wilburys Vol. 3
    Loverboy - Get Lucky
    ZZ Top - Tres Hombres
    Styx - The Serpent Is Rising
    Styx - Styx II
    Taproot - Gift
    Alice in Chains - Facelift
    Van Halen - Fair Warning
    T. Rex - Tanx
    Blue Öyster Cult - Tyranny and Mutation
    Derek and the Dominos - Layla And Other Assorted Love Songs
    A Perfect Circle - Mer De Noms
    Green Day - 39/Smooth
    Hanoi Rocks - Bangkok Shocks, Saigon Shakes, Hanoi Rocks
    Jethro Tull - A Passion Play
    Thin Lizzy - Vagabonds Of The Western World
    Disturbed - The Sickness
    Jane's Addiction - Ritual de lo Habitual
    U2 - October
    Genesis - Selling England By The Pound
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