• Top40 Artists & Tracks 2009

    Dez 15 2009, 20h36 por pinesol

    Artists

    1. Mando Diao (970 plays)
    2. Muse (862 plays)
    3. Kasabian (641 plays)
    4. The Fratellis (409 plays)
    5. The Killers (309 plays)
    6. Kings of Leon (307 plays)
    7. Robbie Williams (276 plays)
    8. Angels & Airwaves (258 plays)
    9. Kelly Clarkson (256 plays)
    10. Snow Patrol (216 plays)
    11. Placebo (210 plays)
    12. Linkin Park (195 plays)
    13. 30 Seconds to Mars (191 plays)
    14. Franz Ferdinand (170 plays)
    15. OneRepublic (153 plays)
    16. Marilyn Manson (139 plays)
    17. Oasis (134 plays)
    18. Lexy & K. Paul (112 plays)
    19. Michael Bublé (105 plays)
    20. Einmusik (99 plays)
    21. Bon Jovi (98 plays)
    22. Dashboard Confessional (91 plays)
    23. Sugarplum Fairy (84 plays)
    24. Client (81 plays)
    25. Kaiser Chiefs (80 plays)
    26. The Black Ghosts (78 plays)
    27. Billy Idol (76 plays)
    28. David Garrett (75 plays)
    29. Tonka (71 plays)
    29. Deichkind (71 plays)
    29. Christina Aguilera (71 plays)
    32. Johnny Cash (58 plays)
    32. Madonna (58 plays)
    34. Depeche Mode (57 plays)
    34. Lady GaGa (57 plays)
    36. The Verve (55 plays)
    37. Sarah McLachlan (54 plays)
    38. Rihanna (53 plays)
    39. Creedence Clearwater Revival (52 plays)
    39. Blur (52 plays)


    Tracks


    1. Kasabian - Happiness (128 plays)
    2. Mando Diao - Sweet Jesus (127 plays)
    3. 30 Seconds to Mars - TocarKings and Queens (95 plays)
    4. Kasabian - TocarWhere Did All the Love Go? (71 plays)
    5. Muse - Uprising (70 plays)
    6. Mando Diao - Dance With Somebody (66 plays)
    6. Mando Diao - Mean Street (66 plays)
    6. Muse - TocarCan't take my eyes off of you (66 plays)
    9. The Black Ghosts - TocarFull Moon (62 plays)
    10. The Fratellis - TocarChelsea Dagger (57 plays)
    11. Mando Diao - Maybe Just Sad (54 plays)
    12. Angels & Airwaves - The Adventure (52 plays)
    13. Kelly Clarkson - TocarAlready Gone (51 plays)
    13. Muse - Supermassive Black Hole (51 plays)
    15. OneRepublic - TocarAll The Right Moves (49 plays)
    15. Marilyn Manson - TocarRunning to the Edge of the World (49 plays)
    15. Michael Bublé - TocarHome (49 plays)
    18. Kasabian - Fast Fuse (44 plays)
    19. The Verve - TocarBitter Sweet Symphony (42 plays)
    20. OneRepublic - TocarSecrets (39 plays)
    21. Kasabian - Take Aim (35 plays)
    22. Mando Diao - Crystal (33 plays)
    22. Kings of Leon - TocarSex On Fire (33 plays)
    24. Muse - TocarStarlight (32 plays)
    25. Mando Diao - Gloria (30 plays)
    25. Linkin Park - Numb (30 plays)
    27. Mando Diao - High Heels (29 plays)
    27. Delerium - TocarSilence (29 plays)
    29. Tonka - The Night (28 plays)
    30. Sarah McLachlan - Full of Grace (27 plays)
    30. Robbie Williams - TocarBodies (27 plays)
    32. Kasabian - TocarUnderdog (26 plays)
    32. Mariah Carey - TocarI Want To Know What Love Is (26 plays)
    34. Mando Diao - Give Me Fire (25 plays)
    34. Einmusik - Jittery Heritage (25 plays)
    34. Mando Diao - A Decent Life (25 plays)
    34. The Killers - TocarSomebody Told Me (25 plays)
    34. Mando Diao - You Got Nothing On Me (25 plays)
    39. Muse - Map of the Problematique (24 plays)
    39. Snow Patrol - TocarChasing Cars (24 plays)
  • Vorerst letzte Tour

    Dez 13 2009, 11h57 por knethirn

    Sa., 12. Dez. – Deichkind

    Die Thematik Deichkind polarisiert, keine Frage. Die einen hassen sie, für das was sie machen, die anderen empfinden das Ganze als ein künstlerisches Konzept, eine Art Kritik, mit Songs, die eine Reflexion der Gesellschaft symbolisieren. Man sollte vielleicht auch nicht zu viel interpretieren, wer weiß, ob die Deichkinder selbst das noch wissen, was sie darstellen wollen. Fast hätte ich die dritte Gruppe vergessen, die Lieder wie “Hört ihr die Signale” (welches, wie letztes erfahren, den Künstlern selbst doch eher unangenehm ist) in vollem Maße verkörpern und exzessiv abfeiern.

    Auch an diesem Abend bleiben Fragen unbeantwortet, aber eventuell gibt das geplante Theaterstück im nächsten Jahr Aufschluss darüber. Wie genau die Shows 2011 dann aussehen werden, weiß zu diesem Zeitpunkt niemand. Fest steht, dass dieser Superlativ an verballerter Feierinszenierung auf der Bühne, welcher wirklich Spass macht, sein Ende gefunden hat.

    Zur gestrigen Veranstaltung: Das äußerst atmosphärische ca. 10-minütige Intro-Video, leider konnten Teile des Publikums die Stimmung mit ihrer permanenten Abfeierei etwas zerschlagen.

    Vorhang fällt – Arbeit nervt – Masken von jeglicher Tierart, die ein Zoo zu bieten hat – Pyramiden – Stargate – Fahrräder mit Mikrophonen – Pferd – Aufstand im Schlaraffenland – Wasserpistolen – E.S.D.B. - Riesiges Schlauchboot inkl. Absturz eines Crewmitgliedes ins Publikum – zerissene Kissen – Regenschirme – Solo des selbsternannten Galeristen zu Power of Love – Gratisalkohol von der Bühne (dagegegen Bar: 0,4l Bier für 3 Euronen, was soll das?!) – selbstgebastelter Riesentruck – diverse Fitnessgeräte – Komm Schon & Bon Voyage als Relikt alter Zeiten – Ferris mit Reimemonster – Trampolin – Hüpfeburg – Bungeeseile – Finale mit der Hassliebe RemmiDemmi und dem krönenden Abschluss Limit inkl. Banquet (bloc party?!) und No Limit.

    Verglichen mit dem Auftritt vor eineinhalb Jahren wurde die Komplexität noch einmal gesteigert.
    Aufgrund des hohen Eintritts hätte ich diese Veranstaltung wahrscheinlich verpasst, doch ich muss sagen, für diesen Preis wird einem große Unterhaltung geboten.
    Fazit: eine Stunde und 45 Minuten Rauminstallation in seiner Perfektion.
  • Impulsive Menschen kennen keine Grenzen und fahren heute mit der Luftbahn nach…

    Dez 9 2009, 22h31 por last_huhu

    Worum geht es:
    So., 6. Dez. – T-Mobile Extreme Playgrounds - The Street Session

    Alles war etwas spontan. Weil wir am Montag zu Them Crooked Vultures wollten, haben wir uns dann noch bei ebay 2 Karten für insgesamt 20€ ersteigert. Wir kamen erst so gegen 17.30 an, sodass wir von den Puppetmastaz nichts mitbekommen haben, die dort ja ihr letztes Konzert gegeben haben.
    Leider haben wir auch nicht mehr die Final Four der Skate Street gesehen. Also konnte ich meinem kleinen Liebling Axel Cruysberghs nicht beim Siegen zu gucken. Schade!
    Dann gings los mit den Final Four in der BMX Street. War wie immer cool anzusehen.
    Es folgte ein fettes Konzert von Blumentopf , aber leider haben sie nicht "Macht Platz" gespielt. Wäre auch zu schön gewesen. Sind bei denen auch auf der Tribüne geblieben, wie sich später rausstellte, war das die richtige Entscheidung. Kurz vor Ende wollten wir doch noch nach unten und dann kam uns jemand mit nem riesen 5000 Dollar Scheck entgegen. Es war Axel Cruysberghs, aber das hab ich erst zu spät geschnallt. Das wäre meine Chance gewesen!
    Dann haben wir uns vor die Vert gestellt und da den Final Four zugesehen. Immerhin konnte ich was sehen, weil mal jemand vor mir stand, der kleiner war als ich. War aber höchstens erst 12 oder so und hatte große Freude daran sich an diesen blöden T-Mobile Händen zu bedienen.
    Wer sich mehr für das sportliche bzw. die Ergebnisse interessiert sollte lieber hier lesen
    Jaaaa und dann gings los mit Deichkind. Ich hatte die bisher nur sehr kurz auf dem Hurricane 2008 gesehen und war schon sehr gespannt. Ich will auch gar nicht so genau darauf eingehen was sie wann gespielt haben, aber es war derbe geil. Fing an mit nem kleinen Film und dann ging die Party ab. Ganz im Deichkind-Stil halt. Nervig war das Mädel neben mir, dass einfach ne sehr nervige hohe Stimme hatte und dann auch immer mitsingen musste. Das alleine hat bei mir schon Aggressionen ausgelöst. Das gelegentliche "Ooooh geeeeil!!!"-Gekreische gab ihr Übriges. Ziemlicher Groupie. Mal ganz abgesehen davon, dass sie mir ihren T-Mobile-Handschuh noch durchs Gesicht ziehen musste. Am Ende waren wir total fertig und ich weiß nicht wie das ausgegangen wäre, wenn wir bei Blumentopf auch noch unten gewesen wären.
    Ich kann nur empfehlen zu den vorerst letzten Deichkind-Konzerten zu gehen. Es lohnt sich!
  • Turing Radio @ Sunday, December 6th, 2009

    Dez 7 2009, 22h12 por kahht

    Playlist:

    Shout Out Out Out Out - Nobody Calls Me Unless They Want Something

    Bonaparte - TocarDo You Want To Party?

    Deichkind

    Digitalism - Idealism

    Christer - TocarKooch

    le corps mince de francois - Something Golden (Kitsune just dropped this single December 7th. Go girls.)

    Infected Mushroom - Poquito Mas (Adrenaline released IM's album Legend Of The Black Shawarma on September 8th)

    Silverclub - Answers (This is the title track from Silverclub's new EP, out on Factory Foundation November 23rd)

    CFCF - Letter's Home (From Continent, released on Paper Bag Records November 3rd)

    Subject of Saturn

    New Releases November 23rd to December 6th:
    November 23, 2009: Lone - Ecstasy & Friends (Werk Discs)
    November 23, 2009: Silverclub - Answers EP (Factory Foundation)
    November 24, 2009: Antye Greie - Einelkampfer (Lone Warrier) (AGF PRODUKTION)
  • Bands/Künstler die ich Live gesehen habe:

    Nov 14 2009, 16h15 por Radon1987

  • Southside 2007 – Ein Festival der Extreme

    Out 30 2009, 18h05 por Ciffi

    ursprünglich 2007 verfasst:

    Fr., 22. Jun. – Southside Festival 2007

    Es fing damit an, dass irgendwer die bekloppte Idee hatte, ein Festival in Baden-Württemberg als Reiseziel zu nennen. Im Vergleich zum näher gelegenen Hurricane wurde man mit der „süddeutschen Schönwetter-Garantie“ und der geringeren Besucherzahl überzeugt. Das Southside findet jedes Jahr in Neuhausen Ob Eck statt, einem beschaulichen, hügeligen Dorf auf der schwäbischen Hochalb nur unweit vom Bodensee entfernt. Von Leipzig kann man das mit über 600 km nicht unbedingt behaupten. Und in Zeiten von Benzinüberteuerung und Rohöl-Preistreiberei ist die schwäbische Hochalb nicht grade ein kostenfreundliches Ausflugsziel für das studentische Portemonnaie.
    Noch vor der Abfahrt erreichte uns die Meldung, dass Mittwoch und Donnerstag ein heftiger Sturm über dem Festival-Gelände gewütet hatte bei dem sogar ein Sanitäter ums Leben kam. Dabei wurde die Zeltbühne so stark beschädigt, dass sie nicht wieder aufzubauen war. Man munkelte sogar, dass die Konzerte, die auf dieser 3. Bühne stattfinden sollten, abgesagt würden. Doch wir wollten den Teufel nicht an die Wand malen. Und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Zu allem Überfluss kam bei dem Sturm ein Sanitäter ums Leben, der von einer Metallstange erschlagen wurde. Super! Festival noch nicht mal angefangen und Stimmung schon mal voll im Arsch.

    Freitag, Anreise

    Und so rollten wir mit einem mulmigen Gefühl gegen 10.15 Uhr aus der Leipziger Plattenbau-Siedlung auf die A9 in Richtung Rock. Die Autobahnen waren weitgehend frei und so kam man nach einer kurzen Irrfahrt über die schwäbischen Landstraßen (es gab doch tatsächlich eine Umleitung) gegen 17.30 Uhr in Neuhausen an. Nach kurzem Stau auf der Ortsstraße wurden wir auf einen Parkacker (der natürlich mal wieder einmal viel zu weit vom Camping-Gelände entfernt war) zugeteilt. Unser heiliges orangefarbenes DDR-Zelt errichteten wir auf Campingplatz Nr. 9 (von 9), da dieser noch am wenigsten besiedelt war und man genügend Platz um sich herum hatte. Außerdem war unser Parkplatz nur 50 m von unserem Zelt entfernt. Einige Vorarbeiter hatten bereits den Abtrennzaun aufgehebelt und so konnten wir unser Hab und Gut entspannt und ohne lästige Taschenkontrolle (wegen evtl. Glasflaschen) zum Zelt befördern. Logistisch optimal.

    Da es am Freitag, vor unserer Ankunft, größtenteils geregnet hatte, war der Boden so dermaßen aufgeweicht und schlammig, wie ich es auf noch keinem anderen Festival erlebt habe. Ständig sank man mit seinem Schuhwerk bis zu den Knöcheln ein und verhinderte mehr oder weniger erfolgreich, dass man sich nicht auf die Fresse packte. Andere waren augenscheinlich nicht so standhaft und so begegnete man ständig Schlamm-besudelten Menschen mit ernüchtertem Gesichtsausdruck. Einige schmerzfreie Zeitgenossen suhlten sich natürlich absichtlich im Matsch und umarmten anschließend jeden den sie kriegen konnten. Überhaupt erkannten wir recht schnell, dass wir mit unserem Campingplatz 9 nicht das schlechteste Los gezogen hatten. Wir waren zwar 15 Minuten zu den Bühnen unterwegs, dafür hatten wir aber unsere Ruhe bei den Zelten. Auf C1-8, die direkt am Rollfeld vor dem Konzertgelände lagen, standen die Zelte dicht an dicht und all die Bekloppten hatten sich dort niedergelassen. Auf besagter Rollbahn flanierten dementsprechend viele Freaks, Selbstdarsteller und ähnliches Gesocks und so langsam stellte sich auch bei mir das wohlige Festival-Feeling ein. Auf dem Konzert-Gelände angekommen, kämpften wir uns durch den Matsch hin zur grünen Hauptbühne. Dort spielten bereits Incubus. Durch etwaige Probleme beim Zeltaufbau hatten wir bereits den Großteil des Konzerts verpasst. Doch ich hatte die Band eh schon zweimal gesehen. Zudem fand ich ihr aktuelles Album „Light Grenades“ nicht sonderlich spannend. Die letzten Songs, die wir noch sehen konnten, waren dann auch älteren Semesters wie „TocarNowhere Fast“, „TocarThe Warmth“ und „TocarWish You Were Here“ und so war ich ganz zufrieden. Der Sound war zwar etwas unkonstant (als würde er verweht werden, dabei gab es gar keinen Wind) aber ansonsten klar. Das Bühnenbild war in grünes und lila Licht getaucht und Brandon Boyd trug einen Hut – soviel zu Incubus anno 2007.
    Der anschließende Headliner hieß Marilyn Manson doch sein Auftritt war nicht unbedingt mitreißend und wirkte etwas deplaziert. Nicht das Mr. Brian Warner sich nicht ins Zeug gelegt hätte, aber seine standardisierte Psycho-Show ist über die Jahre so ausgetrocknet, wie die Schminke in seinem Gesicht. Ein 38 jähriger der mit seinen nicht weniger debilen Mitmusikern in gruseligen Outfits über die Bühne hüpft, ist 10 Jahre nach „Antichrist Superstar“ alles andere als cool oder schockierend. Ein Mikrophon mit Messer-Spitze war noch das größte Novum der Show. Die Setlist war ein Hit-Rundumschlag nach Schema H wie „Hauptsache Hart“. „TocarThe Beautiful People“ mag seit Jahren der feste Konzert-Rausschmeißer bei ihm und eingefleischten Fans sein, aber „überraschend“ geht anders. Nebenbei lauschten wir ein bisschen den Editors auf der zweiten Bühne, aber wegen Unkenntnis gingen sie ohne großen Eindruck an mir vorbei. Nach Manson verließen die meisten von uns das Konzert-Gelände in Richtung Zelt. Mit Wencke wollte ich mir jedoch noch die letzte Band des Abends ansehen. Me First and the Gimme Gimmes standen als Rausschmeißer auf dem Plan und wie lässt sich eine Party besser beenden, als mit einer Cover-Band die allseits bekannte Pop-Klassiker in kalifornischen Melody-Punk verwandelt? Die kalifornische All-Star-Truppe besteht aus Mitgliedern bekannter Punkbands wie NOFX oder Goldfinger und auch Foo Fighters-Gitarrist Chris Shiflet ist mit von der Partie. Überraschend fand ich die guten Deutschkenntnisse des Sängers der immer zwischen den Songs so sinnvolle Ansagen machte wie „Were send eyna Coverband! Were speelan Covers! Dee nexte Lead is eyne Cover!“. Aufgrund des aktuellen Albums, welches vornehmlich Country-Hymnen verwurstet, erschien die Band in schwarzen Anzügen und weißen Cowboy-Hüten und so stammte auch der Großteil der Songs aus dem Country-Lager. „Country-Roads“ von John Denver, „TocarJolene“ von Dolly Parton“ oder „TocarRing Of Fire“ von Johnny Cash wurden mit genretypischem Harmonie-Gesang, Ufta-Ufta-Schlagzeug und Akkord-Geschruppe runtergeholzt. Dazwischen fanden sich auch andere Gassenhauer u.a. von den Beatles, Billy Joel oder Elton John ein, zu denen man beherzt in den Moshpit stürmen konnte oder aus der Ferne das Tanzbein schwingen, sofern man sich in besagtem Matsch nicht hinpackte – so simpel, so effektiv, so kurzweilig.

    Samstag

    Der nächste Morgen begann unglaublich entspannt mit Waffel-Frühstück und Orangensaft bevor man zu Bier und Grillgut überging. Mittlerweile hatte uns die bittere Wahrheit ereilt, dass die Bands der 3. Bühne tatsächlich ersatzlos gestrichen wurden. Freudig erwartete Auftritte der Blood Brothers, Mutemath, Biffy Clyro oder Deichkind waren somit passé. Nicht einmal das als Abschiedstour geplante Konzert der schottischen Experimental-Rocker Aereogramme wurde ersetzt. Der einzig positive Aspekt daran war, dass man sich nun am Sonntag nicht mehr zwischen ihnen und den Beastie Boys entscheiden musste.

    Nach einer nachmittäglichen Gitarrensession mit ein paar süddeutschen Zeltnachbarinnen unternahmen wir den ersten Ausflug auf das Konzertgelände an diesem lauwarmen Samstag.
    Der schlammige Boden des Vorabends war mittlerweile getrocknet und so ragten stellenweise vereinzelte Utensilien wie Flaschen oder auch Schuhe aus der Erde. Die erste Band die bei mir auf dem Plan stand war Satellite Party, die neue Band von Perry Farrell, einer Ikone des Alternative Rocks. Nicht nur, dass der Mann Ende der 80er und Anfang der 90er als Frontmann von Jane's Addiction das Genre begründete und auch anschließend mit Porno for Pyros kreativ blieb, sondern dass er mit Lollapalooza wohl das 90er Alternative Festival überhaupt erschuf. Mit Satellite Party hatte er nun eine tanzbare Version von Rockmusik auf die Beine gestellt. Trotzdem scheute er sich nicht seiner Vergangenheit zu huldigen. Wir erreichten grade die Green Stage, da fragt der Farrell allen ernstes „How are you living at such a Festival? Do you steal things? I did, I’ve… Been Caught Steeling“!!! Yeah, der Jane’s Addiction-Klassiker überhaupt. Also nix wie vor in den vorderen Bereich und Abhotten!!! Das Konzert selbst war dann auch verdammt cool und die Band wurde ihrem Namen wirklich gerecht. Die Songs animierten unweigerlich zum mitgrooven, Perry war gut bei Stimme und zu meiner Überraschung war der Leadgitarrist ebenfalls kein Unbekannter: Flitzefinger Nuno Bettencourt, der einst bei Extreme zur ersten Riege der Shred-Ära gehörte. Bei Satellite Party hielt er sich aber größtenteils zurück und ließ nur mit kurzen Licks und Tapping-Einlagen seine Klasse aufblitzen. Einzig die beiden weiblichen Bandmitglieder dienten mit ihren engen Tops und den kurzen Höschen wohl mehr der visuellen als der klanglichen Unterstützung. Nach recht kurzweiligen Songs und noch ein paar JA-Klassikern mehr, war die Party dann auch vorbei und man wartete auf
    Porcupine Tree. Die englische Prog-Rock-Formation, die seit 1991 besteht, hat sich in den letzten 7 Jahren aus dem Underground vermehrt in die Öffentlichkeit gekämpft. Ich könnte mich auch nicht erinnern, dass die in den Jahren zuvor jemals auf so großen Rock-Festivals gespielt hätten. Dabei hätten sie mit dem 2003er „In Absentia“ meiner Meinung nach schon mehr Bekanntheit verdient. Aber gut Ding will Weile haben, und wenn Frontmann Steven Wilson auch die nächsten 16 Jahre aussieht, wie ein 20jähriger Philosophie-Student, dann können sie sich auch Zeit lassen. Dabei hält die Band in ihrem vertrackten Gemucke öfters die ein oder andere Ohrwurm-Melodie parat und Steven Wilson versteht es mit seinem Organ dem Trommelfell zu schmeicheln. Um das unwissende Festival-Publikum für sich zu gewinnen, bestand das Set hauptsächlich aus härteren Tracks der letzten 3 Alben. Die psychedelisch-atmosphärischen Nummern der 90er finden kaum noch Beachtung. Und so heizt die Band die erste halbe Stunde mit Nummern wie „Open Car“ oder „Blackest Eyes“ vor. Der Sound ist anständig, das Drumkit drückt ordentlich und auch Wilsons Gesang kommt klar. Lediglich der Longtrack „Anesthetize“ vom aktuellen Album „Fear of a Blank Planet“ war meiner Meinung nach für ein Festival etwas unpassend. Verstohlene Blicke im Publikum während sich die Band in monotone Riffs und ungrade Takte verbeißt. Somit war’s ein solider Auftritt der doch einige Längen hatte.
    Dem progressiven Soundreigen nicht genug, gingen wir schnurstracks zur Bluestage um uns von Isis die Hirnmasse rösten zu lassen. Der sphärische Noise-Sechser hatte mit „In the Absence of Truth“ eines der Highlights des vergangenen Jahres zusammengeschustert und man durfte gespannt sein, wie die Band die intensive Aura der dunklen Clubs auf der großen Bühne umsetzen würde. Dass sie es können, hatten sie erst letztes Jahr im Vorprogramm von Tool in den USA gezeigt. Das Konzert begann verhalten mit ambient-artigem Geplänkel und Tribal Rhythmen doch nach und nach schichtete die Truppe aus Oakland die Gitarrenwände in die Höhe um sie mit einem Mal vor einem einstürzen zu lassen. Spätestens beim mächtigen Riffgewitter von „TocarNot in Rivers, But in Drops“ brach der Vulkan über einem aus. Zwischen den drückenden Soundkaskaden und den kernigen Growls von Aaron Turner ballerte einem die Sonne unermüdlich auf die Schläfe. Entgegen meiner Erwartung war die Performance von Isis erstaunlich intensiv trotz oder gar wegen dem gleißenden Sonnenlicht.

    Nach dem Abendbrot, welches klanglich vom Auftritt der Kings of Leon untermalt wurde, kehrten wir vor die Hauptbühne zu Sonic Youth zurück Die Indi/Noise- Veteranen waren grad zugange. Es war nett sie einmal live zu sehen, da ihre Konzerte immer als sehr energetisch und experimentell galten, doch da ich mich noch nie großartig mit ihnen beschäftigt hatte, gingen die letzten Songs reglos an mir vorüber. Zumal Kim Gordon nicht unbedingt ein Goldkehlchen ist. Vielleicht bin ich auch einfach zu jung für diese Kapelle. Dann hieß es warten und der Platze füllte sich stetig. Placebo waren als nächstes an der Reihe. Ich war bereits bei 2 Festivals bei denen Brian Molko & Co. aufgetreten sind, aber ich hatte mir noch nie ein komplettes Konzert von ihnen angeschaut. Teils aus Desinteresse oder weil ich zeitgleiche Bands lieber sehen wollte. Doch nach diesem Konzert muss ich anerkennen, dass die Jungs wissen was sie tun. Brian Molko glänzte mit fast fließendem Deutsch („Wir spielen heute für sie etwas Rock’n’Roll, oder Rock’n’Schwul“). Die Show war rundum gelungen und natürlich kann mit der Latte an Hits gar nichts schief gehen. Ein wirklich gutes Konzert.
    Nun hieß es aber vorkämpfen für den Headliner des Abends, des Tages, des Festivals. Pearl Jam live - endlich. Hinter der 2. Absperrung und zwischen anderen PJ-Fans (einige waren nur wegen ihnen da) ließ es sich gut aushalten. Das Bühnenbild zeigte eine farbenprächtige Landschaft. Die alten Recken kamen auf die Bühne geschlurft und griffen sich ihre Instrumente. Lets go!. Mit einem verdammt rockigen Intro-Trio – „TocarGo“, „TocarDo the Evolution“ und „TocarAnimal“ - wird das Publikum sofort auf Betriebstemperatur gebracht. Und rockig ging es weiter: „TocarCorduroy“, „World Wide Suicide“ oder „TocarGiven to Fly“ waren die Anheizer. Der Stimmung und dem Mitsingfaktor im Publikum nach zu urteilen, war es bis jetzt das beste Konzert. Eddie Vedder ließ zwischen den Songs wieder seine Sympathien spielen („I will only talk English if that’s ok, but we’ll sing in German“). Während des Konzerts knallte er sich wieder seine obligatorische Flasche Rotwein rein (bei Solo-Konzerten schafft er zwei). Kurzeitig stieg er sogar zur ersten Reihe hinab und teilte seinen Rotwein mit ihnen. In Zeiten von pingeligem Gesundheitsfanatismus unter Musikern, wirkt so ein herzlicher Umtrunk doch erfrischend ehrlich. Ein Musiker, der seinen Alkoholismus so nah am Publikum auslebt, muss einfach down to earth sein. Auffällig ist die unglaubliche Gitarrenlastigkeit des gesamten Sets. Keine einzige Ballade kommt zum Zug, was für diese Band recht untypisch ist. Wahrscheinlich wollen die alten Recken die junge Generation mit den Rock-Hits für sich gewinnen. Dafür treten die beiden Gitarristen Stone Gossard und Mike Mc Cready das Distortion-Pedal weiter durch. Vor allem letzterer steigert sich ein ums andere Mal in seine unnachahmligen Gniedel-Attacken hinein. „TocarSpin the Black Circle“ und „Life Wasted“ beenden das erste Brett. Der zweite Teil beginnt nicht weniger knallig. Mit „TocarEven Flow“ kommt der erste Klassiker vom Debüt „Ten“ zum Zug. Eins ist klar, so schnell will hier niemand nach hause. So sieht es auch die Band. „TocarWhy Go“ wird angestimmt und das Publikum singt lauthals mit. Selbst der von mir etwas überhörte Gassenhauer „TocarAlive“ entwickelt sich durch die Publikumschöre zu einem echten Highlight des Konzerts. Anschließend wird mit dem Neil Young-Cover „Rocking in the Free World“ die letzte Stimmungsrakete abgefeuert, danach ist Schluss. Schade, denn wenn man sich überlegt, dass die Band bei Soloshows locker 30 Songs spielt, wirkte dieser Festival-Auftritt nur wie ein kurzer Appetizer auf das, was noch hätte entstehen können. Vor allem durch das Fehlen von Balladen war die Show sicher um einige Gänsehaut-Momente ärmer. „TocarBlack“ habe ich wohl am meisten vermisst, welches sonst eine Pflichtnummer auf Pearl Jam-Konzerten ist. Nichtsdestotrotz war ich zufrieden mit dem was ich bekam, und nicht traurig über das was hätte sein können. Ohnehin ist es bei Pearl Jams Fundus von über 7 Alben schwer, jedes Lieblingslied dabei zu haben.
    Zum Abschluss schauten wir uns noch als Betthupferl die Queens of the Stone Age auf der Blue Stage an, auf das sie uns ihre Lullabies to paralyse sangen. Die Jungs um Josh Homme sahen wir ja nicht zum ersten Mal und weil wir bereits recht ausgelaugt waren von den vorangegangen Konzerten, schauten wir uns das Ganze im Sitzen von ganz hinten an. Die Show war OK, hab sie zwar schon besser gesehen, aber es waren genügend „Feel Good Hits“ dabei wie „Go With The Flow“, „TocarNo One Knows“ und auch neue Stücke wie „Turnin’ On The Screw“ oder „Tocar3's & 7's“ vom aktuellen Album „Era Vulgaris“. Der abschließende „Song for the Dead“ beförderte uns dann mit einem Arschtritt in unsere Zelte.

    Sonntag

    Der Sonntag machte seinem Namen alle Ehre und die „Schön-Wetter-Garantie“ offenbarte sich mit aller Gewalt. Wirklich jeder von uns holte sich ’nen Sonnenbrand, die einen mehr, die anderen weniger. Musiktechnisch war einiges los an diesem Tag. The Sounds galten als erste heiße Nummer des Tages, aber Retro-80er-Pop-Rock ist nicht so mein Fall. Auch den dicklichen Frank Black ließen wir links stehen. Als Frontmann der Pixies wäre er um einiges reizvoller gewesen. Mogwai beschallten die Hauptbühne mit ihren voluminösen Gitarrenteppichen, wirkten dort im nachtäglichen Sonnenschein jedoch nicht so einnehmend wie Isis am Tag zuvor. Arcade Fire waren die erste Überraschung des Tages. Auf Platte eher weniger mein Fall, wussten die orchestralen Arrangements der kanadischen Indi-Familie auf der Open-Air-Bühne durchgehend zu gefallen und ließen zu keiner Zeit Langeweile aufkommen. Bloc Party verfolgte ich bei einem kühlen Hefeweizen aus dem Paulaner-Biergarten, der seitlich zwischen den beiden Bühnen gelegen war – Ja, das ist der Vorteil an süddeutschen Festivals. Der Auftritt der Band war sehr sympathisch, Front-Locke Kele Okereke versprühte sichtlich gute Laune. Als er am Ende des Konzerts sogar in die Massen sprang um mit dem Publikum zu tanzen, wurde er dem Bandnamen mehr als gerecht.
    Auf der Blue Stage performte derweil ein ganz in weiß gekleideter Conor Oberst und seine Bright Eyes. Der vermeintliche Halbgott aus Omaha teilte sich mit einem halben Orchester die Bühne. Die opulente Instrumentierung machte seine schnarchigen Folkstücke aber auch nicht besser – für mich zumindest. Anschließend fand auf beiden Bühnen eine Schweigeminute für den Sanitäter statt, der am Mittwoch ums Leben gekommen war. Dazu kamen all seine Kollegen auf die Bühne und baten um Mitgefühl für den Verstorbenen als auch für einen zweiten Kollegen, der mit schweren Verletzungen im Krankenhaus lag. Anständigerweise folgte der Großteil der Aufforderung und das Gelände war für eine Minute totenstill. Interpol gaben anschließend, passenderweise ganz in schwarz gekleidet, eine bemüht coole Performance. Die Band wirkte unterkühlt und routiniert. Mit regungslosen Mienen spielte sich die Band durch ihr Programm. Interpol hat ein paar gute Nummern wie „Evil“ oder „Slow Hands“ aber dennoch wirkte das alles zu monoton. Paul Banks hat definitiv ein eigenständiges Organ aber ebenso limitiert. Zudem hat der Typ die Ausstrahlung einer Bratkartoffel. Parallel dazu spielten Die Fantastischen Vier auf der Großen Bühne ihren Heimvorteil aus. Die Fantas gelten zu Recht als Pioniere im Deutschrap. Mit den Songs neueren Datums kann ich allerdings nichts anfangen. Mit „Alles so einfach“ bekam ich auch gleich so ein Unlied aufgetischt. Nach „Der Picknicker“ verließen wir dann das Konzertgelände. Ältere Klassiker wie „Populär“ oder „Tag am Meer“ hörten wir uns vom Zeltplatz aus an, genauso wie das seichte Liedgut von Snow Patrol. Frisch gestärkt begaben wir uns zur letzen Band des Festivals und die hatte es in sich – die Beastie Boys. Den Auftritt verfolgte ich von der Empore im „Das Ding“-Zelt und hatte somit einen wunderbaren Überblick über den riesig groovenden Menschenteppich, der auf dem gesamten Platz abhottete. Zwischen derben Rhymes und fetten Beats zeigten MCA; Ad-Rock und Mike-D dass sie auch an den herkömmlichen Instrumenten abrocken können. Ihre Crossover- und Punkkracher erreichten teilweise schon Speed-Metal-Niveau. Haus- und Hof-DJ Mix Master Mike hatte sein eigenes Podest auf dem er den Massen mit seinen Turntables einheizte. Hits wie „TocarBody Movin'“, „TocarSure Shot“, „TocarNo Sleep Till Brooklyn“ oder „TocarSo What'Cha Want“ brachten den ganzen Platz zum Kochen. Dazwischen bekam man wirklich hörenswerte Instrumentals vom aktuellen Album "The Mix-Up" zum Entspannen geliefert. Das Ende wurde mit einem enorm fetten „TocarIntergalactic“ eingeläutet. Und gibt es einen besseren Festival-Abschluss-Song als „TocarSabotage“??? Obergeil, erste Sahne und zusammen mit Pearl Jam das definitive Highlight des Wochenendes.

    Montag, Abreise

    Am Montag verspeisten wir gemütlich die Reste unseres perfekt kalkulierten Proviants zum Frühstück. Anschließend räumten wir in aller Ruhe das Feld, während auf C1-4 die Hamas gegen die Fatah von C5-8 die letzte Schlacht schlug. Überhaupt kann man dieses Festival am besten mit „entspannt“ beschreiben. Das lag sicher auch daran, dass in diesem Jahr einige unserer Stimmungskanonen nicht dabei waren aber auch, weil wir über die Jahre schon so routiniert und planungssicher geworden sind, dass alles in geregelten Bahnen ablief – fast schon langweilig. Der Bierkonsum hielt sich in Grenzen. Außerdem erreichte unser Komfort mittlerweile fast schon dekadente Ausmaße. Die Verpflegung beschränkte sich nicht mehr nur auf Grillfleisch und Toast, wir ernährten uns sogar vitamin- und abwechslungsreich in Form von Obst, Apfelmus, Waffeln, Marmelade und Dosenspagetti. Wir hatten sogar einen geregelten Tagesablauf mit Frühstück, Mittag und Abendbrot. Durch die ruhige Atmosphäre unseres Zeltplatzes konnten wir die Nacht ohne randalierende Zeltnachbarn durch- und ausschlafen. Außerdem hatten wir direkt vor unserem Zeltplatz die sanitären Wasch-, Dusch- und WC-Anlagen (Ich war die gesamten 3 Tage nicht einmal auf einer Dixie-Toilette). Kurzum, rollten wir ausgeruht vom Neuhausener Hochacker. Während ich letztes Jahr die 250 Km von Nürnberg total ausgelaugt auf dem Fahrersitz fast weggepennt wäre, hätte ich diesmal noch locker bis zur Ostsee durchfahren können.
    Aber sollte sich in den nächsten Jahren wieder so ein cooles Line-Up bei diesem Festival ergeben, würde ich doch wieder das Hurricane vorziehen. Die 600km waren zwar nicht so anstrengend, wie ich befürchtet hatte, aber die Tankkosten sind nur halb so hoch. Die Prognose, dass das Southside kleiner und familiärer als der große Bruder im Norden wäre, ist meiner Meinung nach, auch nicht (mehr) der Fall. Und in Zeiten der Klimaerwärmung kann man sich sogar auf Malle die Schön-Wetter-Garantie in die Haare schmieren.
  • Seen live

    Out 22 2009, 20h57 por kuhuidfshjdfsuz

  • update: top50

    Out 15 2009, 2h08 por Plaxico80

    1. How did you get into 29? Clipse
    Mallorca vacation when a friend had Hello New World on his mp3 player.

    2. What was the first song you ever heard by 22? Rick Ross
    Hustlin

    3. What’s your favorite lyric by 33? Samy Deluxe
    Volle Kontrolle (whole song)

    4. What is your favorite album by 49? Bun B
    Dis wo ich herkomm

    5. How many albums by 13 do you own? Crooked I
    none of his zero albums

    6. What is your favorite song by 50? Fashawn
    Strange Love

    7. Is there a song by 39 that makes you sad? Santogold
    maybe Anne

    8. What is your favorite album by 15? j.cole
    both his tapes

    9. What is your favorite song by 5? Drake
    Best I ever had

    10. Is there a song by 6 that makes you happy? Jay-Z
    IZZO

    11. What is your favorite album by 40? Novel
    808's and Mixtape

    12. What is your favorite song by 10? Prinz Pi
    Super Seijajin

    13. What is a good memory you have involving 30? Jadakiss
    driving to the club listening to Smoking Gun

    14. What is your favorite song by 38? Big Sean
    Paper Chaser

    15. Is there a song by 19 that makes you happy? The Game
    nope

    16. How many times have you seen 25 live? Flo Rida
    zero

    17. What is the first song you ever heard by 23? Donnie Goines
    WordPlay

    18. What is your favorite album by 11? TSST
    Elektro Rock Volume 1-4

    19. What is your favorite song by 1? Lil' Wayne
    Best Rapper Alive

    20. Have you ever seen 14 live? Wiz Khalifa
    nope

    21. What is a good memory involving 27? Curren$y
    berlin

    22. What is your favorite song by 16? T.I.
    Swagga like us

    23. What is the first song you ever heard by 47? Playaz Circle
    duffle bag boys

    24. What is your favorite album by 18? Charles Hamilton
    The Pink Lavalamp

    25. What is your favorite song by 21? Kid Cudi
    Day N night

    26. What is the first song you ever heard by 26? Fabolous
    Breathe

    27. What is your favorite album by 3? Wale
    The Mixtape about nothing

    28. What is you favorite song by 2? Joe Budden
    Pray for me / Unforgiven

    29. What was the first song you ever heard by 32? AZ
    i dont know

    30. What is you favorite song by 8? Kanye West
    Two Words

    31. How many times have you seen 17 live? Cam'ron
    none.

    32. Is there a song by 44 that makes you happy? Unknown Prophets
    Summertime

    33. What is you favorite album by 12? B.O.B
    B.o.B vs Bobby Ray

    34. What is the worst song by 45? Curren$y & Wiz Khalifa
    i cant remember bad songs

    35. What was the first song you ever heard by 34? Lily Allen
    Back to the start was the first i really listened to

    36. What is you favorite album by 48? Stat Quo
    Statlanta

    37. How many times have you seen 42 live? Yung La
    none.

    38. What is you favorite song by 28? Deichkind
    Luftbahn

    39. What was the first song you ever heard by 36? Tyga
    Coconut Juice

    40. What is your favorite album by 7? Chamillionaire
    Mixtape Messiah 1-7

    41. Is there a song by 31 that makes you happy? Nas
    nope

    42. What is your favorite album by 41? Young Duece
    their tapes

    43. What is your favorite song by 24? Rich Boy
    get to poppin

    44. What is a good memory you have involving 46? Young Dro
    none really

    45. What is your favorite song by 35? Asher Roth
    Be by myself

    46. Is there a song by 9 that makes you happy? Young Jeezy
    Circulate

    47. What is your favorite album by 4? Lupe Fiasco
    both are instant classics but i have to say Food & Liquor

    48. Who is a favorite member of 37? Slaughter House
    Jumpff Joe Beezy

    49. What is the first song you ever heard by 43? Maino
    Hustle Hard

    50. How many albums do you own by 20? Royce da 5'9"
    one
  • Seen Live

    Set 29 2009, 19h49 por Kraecker

    1x Epica @ Zeche Bochum Oktober 09
    1x Evanescence @ Rock am Ring 07
    2x Tegan and Sara @ Hurricane 08 & E-Werk Köln 09
    1x Deichkind @ Hurricane 08
    3x Billy Talent @ Rock am Ring 07, (Hurricane 08), Rock am Ring 09
    2x Maximo Park @ Rock am Ring 07, Hurricane 08
    1x Die Happy @ Uni Siegen Sommerfestival 09
    1x My Chemical Romance @ Rock am Ring 07
    1x Bloc Party @ Rock am Ring 09
    1x Arctic Monkeys @ Rock am Ring 07
    1x Muse @ Rock am Ring 07
    1x Lady GaGa @ Palladium Köln 09
    2x The Subways @ Hurricane 08, Rock am Ring 09
    1x Mando Diao @ Rock am Ring 07
    1x The Killers @ Rock am Ring 09
    1x Gods of Blitz @ Emsboom Festival Greven
    1x Rise Against @ Hurricane 08
    1x Fire in the Attic @ Emsboom Festival Greven
    1x Good Charlotte @ Rock am Ring 07
    1x Sugarplum Fairy @ Rock am Ring 07
    1x The Used @ Rock am Ring 07
    2x The Kooks @ Rock am Ring 07 & Hurricane 08
    1x The White Stripes @ Rock am Ring 07
    1x Donots @ Hurricane 08
    1x Apoptygma Berzerk @ Hurricane 08
    1x Slut @ Hurricane 08
    1x Millencollin @ Hurricane 08
    1x Radiohead @ Hurricane 08
    1x The Pigeon Detectives @ Hurricane 08
    1x ASD/ Dynamite Deluxe @ Skater's Palace Münster
    1x Little Boots @ 1live eine Nacht in Münster 09
    1x Basement Jaxx @ Rock am Ring 09
    1x Guano Apes @ Rock am Ring 09
    1x Limp Bizkit @ Rock am Ring 09
    1x Peter Fox @ Rock am Ring 09
    1x Placebo @ Rock am Ring 09
    1x Scouting for Girls @ Rock am Ring 09
    1x Slipknot @ Rock am Ring 09
    1x 30 Seconds to Mars @ Rock am Ring 07
    2x Kaiser Chiefs @ Rock am Ring 07, Hurricane 08
    1x The Hives @ Rock am Ring 07
    1x Wolfmother @ Rock am Ring 07
    1x Sunrise Avenue @ Rock am Ring 07
    2x Korn @ Rock am Ring 07 & Rock am Ring 09
    1x The Robocop Kraus @ Gleis 22 Münster
    1x Foo Fighters @ Hurricane 08
    1x Panic! At the Disco @ Hurricane 08
    3x Razorlight @ Hurricane 08, Rock am Ring 09 & T-Mobile Streetgig
    1x Patrice @ Hurricane 08
    1x The Chemical Brothers @ Hurricane 08
    1x The Wombats @ Hurricane 08
    1x Blumentopf @ Skater's Palace Münster
    1x The All American Rejects @ Rock am Ring 09
    1x dredg @ Rock am Ring 09
    2x Kilians @ Rheinkultur 09 & T-Mobile Streetgig
    (1x Papa Roach @ Rock am Ring 09)
    1x Phoenix @ Rock am Ring 09
    1x The Prodigy @ Rock am Ring 09
    1xShinedown @ Rock am Ring 09
    1x Trivium @ Rock am Ring 09
    1x Hyper Crush @ Palladium Köln 09 (Vorband von Lady Gaga)
    1x Astronautalis @ E-Werk Köln 09 (Vorband von Tegan & Sara)
  • My Top 50 Albums

    Set 24 2009, 13h18 por ochrasy88

    ochrasy88's top albums (overall) 1. MGMT - Oracular Spectacular (516)
    2. Daft Punk - Discovery (421)
    3. The Last Shadow Puppets - The Age of the Understatement (386)
    4. The Good, The Bad & The Queen - The Good, The Bad & The Queen (344)
    5. Green Day - 21st Century Breakdown (311)
    6. Röyksopp - Melody A.M. (298)
    7. Kilians - Kill The Kilians (296)
    8. Mando Diao - Hurricane Bar (266)
    9. Kilians - They Are Calling Your Name (263)
    10. The Strokes - First Impressions of Earth (260)
    11. Razorlight - Slipway Fires (256)
    12. The View - Hats Off to the Buskers (256)
    13. Arcade Fire - Funeral (251)
    14. The Libertines - The Libertines (249)
    15. The Libertines - Up the Bracket (235)
    16. Mando Diao - Give Me Fire (220)
    17. The Strokes - Room on Fire (218)
    18. Daft Punk - Homework (217)
    19. Gorillaz - D-Sides (205)
    20. Mando Diao - Bring 'Em In (192)
    21. The Strokes - Is This It (191)
    22. Gorillaz - Demon Days (188)
    23. Radiohead - OK Computer (187)
    24. Portishead - Third (185)
    25. Albert Hammond Jr. - ¿Cómo Te Llama? (172)
    26. Coldplay - Viva La Vida Or Death And All His Friends (169)
    27. Babyshambles - Down in Albion (162)
    28. Dendemann - Best of Dendemann (160) 29. Blur - Think Tank (153)
    30. Albert Hammond, Jr - Yours to Keep (147)
    31. 65daysofstatic - The Destruction of Small Ideals (144)
    32. Radiohead - In Rainbows (138)
    33. LITE - Phantasia (136)
    34. Muse - The Resistance (135)
    35. Tomte - Eine sonnige Nacht (133)
    36. Mando Diao - Ode To Ochrasy (128)
    37. Daft Punk - Alive 2007 _Deluxe Edition (124)
    38. Millencolin - Pennybridge Pioneers (123)
    39. Arctic Monkeys - Humbug (122)
    40. The Prodigy - Invaders Must Die (119)
    41. Babyshambles - Shotter's Nation (115)
    42. Mando Diao - Never Seen The Light Of Day (114)
    43. Placebo - Battle For The Sun (114)
    44. Arctic Monkeys - Whatever People Say I Am, That's What I'm Not (110)
    45. Wolfmother - Cosmic Egg (110)
    46. Frank Sinatra - A Fine Romance - The Love Songs (110) 47. Millencolin - The Melancholy Collection (109)
    48. Deichkind - Arbeit nervt (106)
    49. Modest Mouse - We Were Dead Before the Ship Even Sank (103)
    50. Rammstein - Liebe ist für alle da (103)