WingerKip WingerSoundgardenPearl JamChris CornellRadioheadAudioslaveGuns N' RosesHinderNickelbackCreedThe BeatlesColdplayElliot SmithFall Out BoyMy Chemical RomanceBritney SpearsKatie Perry
-
I NEED YOUR HELP!
Nov 26 2009, 7h21 por Nonclique343
Excuse me that to you address. We ask you to help me with possibility to get on concerto of my loved music group Winger. I have a no possibility on it to get by itself since I invalid and I have no money, I live in little-provided, big family, my parents have fired with work because of reduction. Please, donate me certain amount of the money. If I shall be able to collect the greater amount, that I shall be able to buy the tickets its juvenile: little sister and brother and take them with itself on concerto. They too powerfully want to get on concerto. Thank you in advance. Their own donation you may leave on in: WebMoney USD Z225623715959 WebMoney RU R412675452110
WingerKip WingerSoundgardenPearl JamChris CornellRadioheadAudioslaveGuns N' RosesHinderNickelbackCreedThe BeatlesColdplayElliot SmithFall Out BoyMy Chemical RomanceBritney SpearsKatie Perry -
Rock im Park 2003
Nov 25 2009, 21h04 por Ciffi
Fr., 6. Jun. – Rock im Park 2003
Ursprünglich verfasst Ende 2003:
Ich erinnere mich, dass der Entschluss, auf dieses Festival zu fahren in der Discothek 'Nachtschicht' in Hoyerswerda (gibt's die Bude eigentlich noch?) gefällt wurde, irgendwann im April 2003. Zumindest war die Musik an dem Abend so schlecht, dass man gar nicht anders konnte als sich mal wieder die volle Dröhnung Rock'n'Roll zu geben. Also entschlossen wir uns das Pfingstwochenende mal anders zu verbringen als immer nur mit Mutti. Eigentlich wollten wir vermeiden zu Rock am Ring/Rock im Park zu fahren (von wegen böser Kommerz und so, uuuuh) aber bei dem Line-Up (Metallica-Comeback, Deftones etc.) konnten wir einfach nicht Nein sagen. Von der Oma eines Kumpels liehen wir uns ihren Chrysler Voyager, in dem 6 Man gemütlich Platz hatten (wenn man davon ausgeht das man nicht noch die halbe Gartenlaube ins Auto packt). Wir entschlossen uns in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag nach Nürnberg zu fahren um noch ein gemütliches und günstig gelegenes Fleckchen Erde auf dem Camping-Gelände zu ergattern und noch genug Zeit und Stauraum zu haben bis zum Konzert-Beginn am Nachmittag.
Einige meiner Kumpels feierten jedoch am Donnerstag ihren letzten Schultag und zogen einen gleitenden Party-Übergang bis zur Abfahrt um halb 1 vor. Das Ende vom Lied war, dass die Jungs um diese Uhrzeit sturzbetrunken waren und meine komplette Nachbarschaft wach klingelten. Unter penetrantem Suffgelaber von Christian D. und Robert B. ging es dann auf die Autobahn nach Nürnberg.
Freitag 6.6. - Tag 1
Gegen 7 Uhr Morgens trafen wir in Nürnberg ein. Wir lagen gut in der Zeit – nur leider einen Tag zu spät. Denn für unsere vermeintliche Genialität, bereits am Vorabend des Festivals loszufahren, konnten die Leute, die schon seit Mittwoch warteten nur süffisantes Mitleid aufbringen. Das hatte die Konsequenz, dass wir etwa 30 Minuten Fußweg von Park- bis Campingplatz (wenn man es so nennen will) hatten. Wiederum 30 Minuten Fußweg von Campingplatz zu Centerstage lassen wohl das Ausmaß unserer logistischen Freude irgendwo zwischen „Outback“ und „vollkommen im Arsch“ erahnen. Nach dem freudigen Verladen (wir mussten die ganzen Kisten über den Zaun heben weil die Scheiß-Wärter uns mit dem Auto nicht reinlassen wollten - weil der Parkplatz angeblich überfüllt war) und anschließendem Schleppen der Verpflegungs-, Unterbringungs- und Versorgungsgüter für 6 Mann auf 3 Tage, unter den erheiterten Blicken unserer dezent asozialen Parknachbarn, deren Hohn nur noch von der prallen Hitze der Mittagssonne übertroffen wurde, konnten wir endlich an Zeltaufbau und Grillen denken (beides noch in höchst experimentellem Stadium). Währenddessen wurden wir unterhalten von einer Gruppe hurrabirniger Metalheads die mit ihrer Mega-Anlage unseren Zeltplatz vornehmlich mit Metallica- und Slayer-Songs beschallten. Die Typen hatten sich einen riesigen Pavillon aufgebaut und schienen statt der Konzerte nur wegen der Party-Stimmung auf dem Zeltplatz, zum Festival gekommen zu sein. Denn wann immer wir an ihrem Domizil vorbeiliefen, war dort Saufen und Abfeiern angesagt und die Anlage lief ununterbrochen (Ja, auch nachts).
Ohne lange Rastpause ging es ab zur Stage, um noch gute Plätze im Moshpit für die Headliner am späten Nachmittag zu ergattern. Einige meiner Kumpels mussten die Strecke doppelt zurücklegen, weil man zusätzlich zum Armbändchen auch noch das Ticket am Einlass zum Frankenstadion zeigen musste. Völlig bekloppt!
Na ja, kommen wir zur Musik:
boysetsfire
Waren ein netter Einstieg, gab eigentlich nichts zu meckern, aber die Leute waren noch nicht richtig bereit, deshalb ging auch nichts richtig los, obwohl die New-Yorker Emo-Hardcoreler ganz schön losbolzten. Vor allem der Sänger ist abgegangen wie´n Schnitzel. Ich kannte jedoch nur
After the Eulogy,
Rookie und Release the Dogs und ich glaube auch, dass die in’ner Halle besser kommen als im Stadion.
Disturbed
Ich weiß nich ob’s am eintönigen schwarzen Bühnenbild lag, aber für mich klang Disturbed auf weiter Strecke ziemlich monoton. Das stumpfe Geriffe und der Stakkato-Mecker-Gesang von David Draiman waren auf Dauer ziemlich langweilig und seine dauernde Forderung nach Devilheads und „Disturbed“-Chören, und sein Gefasel vom „True Metal“ fand ich einfach nur prollig und penetrant. Außerdem erinnerte mich das hautenge Stretch-Leder-Outfit der 4 Herren an Manowar… *bärks*!
Positives: Draiman hat’n cooles Unterlippen-Piercing und „Down With the Sickness“ ist einfach mal 'n Hammer-Song.
Queens of the Stone Age
Hell Yeah, das erste Highlight des Festival-Wochenendes. Die Herren Josh Homme, Nick Olivieri, Troy van Leuveken (ehemals A Perfect Circle) und Dauer-Gastsänger Mark Lanegan (ehemaliger Frontmann der Screaming Trees) begeisterten mich von Anfang an mit ihrem arschcoolen Drogen-Rock´n Roll. Kein Wunder, haben QOTSA doch mit Songs For The Deaf eines der besten Alben (wenn nicht sogar das beste) des vergangenen Jahres draußen. Cooles Bühnenbild, guter Sound und eine perfekte Songauswahl: „You think it ain't worth a dollar, but I feel like a millionaire”, bei dem sich Nick Olivieri die Lunge aus dem Leib brüllte, “
The Lost Art Of Keeping A Secret”, “
Feel Good Hit Of The Summer” oder die aktuelle Single “Go With The Flow”. In der drückenden Hitze der Pfingstsonne wirkten die Songs mit ihren entgleisenden Gitarren-Solos natürlich noch viel hypnotischer, und man konnte förmlich den Wüstenstaub aus Death-Valley, California schmecken. Am besten gefiel mir “
A Song for the Dead” (dieses Drum-Intro und diese geilen Solis… boah) und natürlich der abschließende Überhit “
No One Knows”. Ich sage nur – das erste Highlight des Festivals. Rock´n´ Roll, Baby!
Nachdem sich nun das Stadion zunehmend zum bersten füllte, stellten sich nach und nach drastische Unterschiede heraus, zwischen dem vorderen Bereich und dem..äh..Rest. Man konnte im Grunde von einer 2-Klassen-Gesellschaft reden. Während die Leute im Vorderen Bereich nicht nur näher an der Bühne waren sondern auch noch genug Platz hatten frei zu stehen, sich hinten auf den Boden zu setzen/legen und sich hinter der Absperrung nach Herzenslust soviel Wasser zu hohlen wie sie wollten (die bekamen von den Maltesern sogar Becher), waren die Leute im zweiten Bereich entweder am Verrecken wegen dem Gequetsche an der Absperrung in Kombination mit den Temperaturen über 30°C (man freute sich schon wenn der ErstBereichs-Adel aus Mitleid ein paar Tropfen in die Masse kippte) oder man stand soweit hinten, das man, außer über die Seitenmonitore nichts sah.
Deftones
Yeah, die 'Tones zum ersten Mal live. Und als sie den Totenkopf vom aktuellen Albumcover als Bühnenbild aufhingen, wollte ich am liebsten über die 2 Absperrungen hechten. Aber da mehrere Nachbarn, die diesen Gedanken in die Tat umsetzten, von der Security bis in den Bereich, verfolgt wurden und wieder zurück getragen wurden, ließ ich diese Idee lieber bleiben.
Zu den Deftones: Die Typen schlabberten auf die Bühne, Chino im dunkelblauen Pullover und seinem Trucker-Basecap und Steph wieder in seiner Army-Baggy, und sofort starteten sie mit „
Feiticeira“ los, wobei der Sound noch recht breiig war. Aber spätestens beim 2. Song war mir das total Latte – „
My Own Summer (Shove It)“. Mann, ich hab der Sonne getrotzt und mit meinem brühenden Schädel vollreingebangt (My own Summer eben). Selbst auf die kleine Dumpfbackentusse, die die ganze Zeit neben mir stand und mich dauernd fragte was die nächste Band für Musik mache (Was macht die bitte dort, zahlt 104 Eier und hat keinen Plan, ts), nahm ich keine Rücksicht. Und plötzlich bolzen die Sacramento-Jungs mit einem meiner Wunschsongs überhaupt los: „
Lotion“, der Song ist der konzentrierte Hass. Da gab’s für mich kein Halten mehr und ich musste in den Scheiß-vorderen Bereich. Also ließ ich mich per Crowdsurf raustragen und stellte ich mich brav an den Seiteneingang wo schon ein Haufen Leute warteten. Währenddessen hatte sich Chino schon auf die vordere Absperrung gestellt um mit einem Fan gemeinsam „I feel sick, aaaah“ ins Mikro zu brüllen. Seinen Kopf konnte ich leider nur noch stecknadelgroß erkennen. Auch die restlichen Songs konnte ich nur noch aus dieser weiten Entfernung beobachten und es waren noch ein paar Granaten dabei: „Head up“, „
Around the Fur“, „Hexagram“, „
Bloody Cape“, „Battle Axe“, „
Root“ und natürlich das abschließende „
7 Words“. Aber auch ein paar lahmarschige Nummern wie z.B.
Mascara (der Song ist das reinste Valium, wieso spielen die das dauernd?), und bei den beiden White Pony-Opussen „
Digital Bath“ und „
Change (In the House of Flies)“ machte Chinos Stimme nicht so mit wie auf Platte. Ich fand´s auch schade dass sie nur 2 Songs vom 1. Album gespielt haben. Außerdem muss ich sagen dass die Deftones auf dieser riesigen Bühne ziemlich verloren wirkten und die dichten, intensiven Songs lösten sich in den Weiten des Stadions irgendwie auf. Den Gig auf dem Bizarre-Festival 98, den ich aus dem TV kannte, konnten sie leider nicht wiederholen und es lag sicher nicht nur am fehlenden Regen. Daher erwartete ich dieselben, jungen, dynamischen Spunde die einfach auf die Bühne gerannt kommen und mit einem Burner-Song losstarteten wie von der Tarantel gestochen. Und nun seh ich einen dicken Chino der mit ´nem Basecap auf die Bühne schlurft, der Rest stöpselt seine Instrumente ein und erst dann legen sie los. Das nimmt irgendwie die Energie. Aber man muss anerkennen, dass sie sich wirklich Mühe gegeben haben, wenigstens die Leute in den ersten Reihen zu pushen. Die Band gehört einfach in eine Halle, dort können die Jungs immer noch killen. Später wurde der Gig in den Metal-Postillen auch mächtig zerrissen.
Nachdem die Deftones ihr Set beendet hatten, öffneten die Securities wieder die Schleusen und unter heftigem Drücken von den hinteren Massen, gelangte ich *plopp* ohne Knochenbrüche durch den Eingang. Meine Zunge war ungefähr vergleichbar mit der Mojave-Wüste also holte ich mir als erstes einen Becher mit Wasser, hatte schon voll vergessen wie das schmeckt. Nun ja, die Deftones konnte ich zwar nicht von vorn beobachten, aber da kamen ja noch die Metalgods, yeah. Aber erstmal kam der Harlekin des Heavy Metals, …
Marilyn Manson
Tja, ähm, nette Show und Bühnengestaltung mit Anlehnung ans Dritte Reich, lustige Kostüme (z.B. Mickey Mouse), bunt geschminkte, freakige Mitmusiker, nette weibliche, leicht bekleidete Begleitung und Festival-kompatible Setlist mit Greatest Hits Charakter. Los gehts mit dem Opener des Neuen Albums The Golden Age of Grotesque “This Is the New Shit” (geiler Song), danach diverse Manson Classics a la “
Irresponsible Hate Anthem”, “
Sweet Dreams”, “
The Fight Song”, “The Dope Show” usw. Leider auch der Popper “
Tainted Love” und zum schluss kam natürlich wieder die obligatorische Frage „How does it feel to be one of
The Beautiful People?”. Also alles beim Alten im Hause MM. Nichts wirklich neues was man nicht schon kannte. Solide Show, ohne nennenswerte Höhen oder Tiefen, Marilyn Manson halt, muss man halt mal gesehen haben.
Monströse Soundwände wurden auf die Bühne gerollt, das Bühnenbild wurde in schwarz und lila getaucht, Nebel drang aus dem Hintergrund und das allen bekannte Konzert-Intro „The Ecstasy of Gold“ von Ennio Morecone erklang. Es war soweit…
Metallica
Als erstes tauchte Lars Ullrich aus dem Nebel hinter seinem Drumkit auf und betrachtete mit einer Wasserflasche die jubelnde Masse, dann kamen rechts und links Gitarrero Kirk Hammet und der neue Bassist Robert Trujillo hervor, und zu guter Letzt kam, Mr. Metallica himself, James Hetfield mit seiner 2m Holzfällerstatur hinter sein Mikro (eines von vielen) gestiefelt. Ohne viel Gelaber starten die 4 mit ihrem ersten Song durch und, ...oh my Gooood, es ist „Hit the Lights“. Der Opener vom ersten Album „Kill’em all“ und einer meiner (vielen) Metallica-Favourites. Gefolgt von noch einem Song des Debüts – „The Four Horsemen“. Die Leute gehen sofort los und singen lautstark mit. Mich hält nichts mehr hinten und ich stürme voller Euphorie nach vorn in die ersten Reihen wo der Mosh abgeht. Und es ist kaum zu Glauben, dem nicht genug zünden die „alten Herren“ einen 80er Böller nach dem anderen: „Harvester of Sorrow“, „Welcome Home (Sanitarium)“, „Leper Mesiah“… Hammet feuert ein Highspeed-Solo nach dem andern in die Massen, Lars trümmert die Doublebass ohne Gnade, Rob ist ein Tier am Bass und natürlich –Riffs – Riffs – Riffs- werden uns um die Ohren gehauen. Das Franken-Stadion kocht. Sogar die Leute auf den Tribünen stehen vor ihren Sitzen und gehen voll ab. Zwischen den Songs bedankt sich der sehr sympatische James Hetfield artig beim Publikum und heizt die Massen noch weiter an. Zwischen den 80er-Classics bauen sie auch 2 Songs vom neuen Album „St. Anger“ ein – Zuerst den Opener „Frantic“ (tic tic tic toc) und natürlich den genialen Titeltrack, der gleichzeitig die erste Single ist. Die 2 neuen Songs werden natürlich frenetisch bejubelt, genauso wie die erste Nummer an diesem Abend vom Black Album „Sad but True“ welches zwischen den 2 Songs gespielt wird. Dann sagt James plötzlich: „Ok, if you don’t recognize this song by now, then you’ve got to learn a lot about Metallica“ und das Riff von “Master of Puppets” ertönt, - alle rasten aus, „Masta, Masta!!! Und das ruhige Zwischenstück wird vom ganzen Stadion mitgegröhlt. Anschließend wird es ruhig. Und dann ertönen die Geräusche auf die ich wohl am meisten gewartet hatte: Es ballert aus allen Ecken, Kanonendonner, Minen-Explosionen und MG-Feuer welche noch gesteigert werden durch Pyro-Explosionen auf der Bühne und Höhenfeuerwerke über dem Stadion. Und mitten in dem Geballer ertönen die ersten Töne von „One“. Und beim abschließenden 4 Minuten Dauer-Geknüppel bangt sich jeder Beteiligte sein letztes Bisschen Hirn aus dem Schädel. Nach dem anschließenden „Blackened“ verlassen die 4 die Bühne, der Mainblock war gespielt und alle warteten gespannt auf die Zugaben. Mittlerweile war auch schon die Dunkelheit über Nürnberg hereingebrochen und der Zeitpunkt war gekommen an dem sich James allein mit seiner ESP auf die Bühne stellte um den wohl bekanntesten Song der Band vorzutragen, natürlich die Ballade: „Nothing Else Matters“. Fuck! Auch wenn der Song mittlerweile auch die Schwiegermutter- und Hausfrauen-Radiosender erreicht hat, war es doch der emotionale Höhepunkt dieses Konzertes, wenn nicht sogar des Festivals. Dieser Hüne steht auf dieser riesigen Bühne und singt diesen Song gemeinsam mit einem Chor aus Hunderttausend Kehlen, Das ganze Stadion sang mit ihm und als ich mich umdrehe, erblicke ich ein riesiges Lichtermeer. Auf dem Platz und auf den Rängen standen die Leute und zollten mit ihren Feuerzeugen der Band ihren Tribut. Gänsehaut pur. Neben mir standen muskelbepackte, zutätowierte, bepiercte Metalheads und hatten Tränen in den Augen - ich glaub sogar auch ich ein bisschen. Zumindest hatte ich einen fetten Pelz auf dem Rücken. Man muss ihn schon zu den großen Songs der Rockgeschichte zählen. Und irgendwie spiegelt er ja auch eine Lebenseinstellung wieder - „Everyday for a something new, and nothing else matters“
So, genug gesülzt. Zum Abschluss spielten sie noch den Nackenbrecher „Damage Inc.“ mit 'ner dicken Ladung Pyro, „Creeping Death“ und natürlich als letzten Song das unvermeidliche „Enter Sandman“, bei dem bereits einige Leute das Stadion verließen weil sie glaubten, das Konzert sei schon zu Ende. Zum Schluss haben sich die 4 Musiker Hand in Hand und unter tosendem Beifall verabschiedet und Drumstöcke und Plektren ins Publikum geschmissen. Ein Plektrum von Kirk Hammet landete direkt neben mir auf dem Boden, aber irgend so ein dummer Drecksack hat es sich vor mir geschnappt. Die Setlist war für meinen Geschmack jedenfalls top, obwohl ich´s schon schade fand dass sie nichts von den Load/Re-Load-Alben gespielt haben, aber die sind der ach so coolen Metalgemeinda ja nicht "true" genug.
Anschließend gingen wir noch zur Alternastage, die sich auf einer Festwiese befand und sackten dort nieder um zum Abschluss noch ein wening
Moby
zu lauschen. Nach dem Metal-Massaker war seine Easy-Listening-Mucke und die Stimme seiner dicken Sängerin echt Balsam für unsere wunden Ohren. Er spielte ziemlich viel von seinem Erfolgsalbum „Play“, aber auch neue Stücke, wie das wunderschöne „In This World“. Er spielte auch einen 20sekündigen Speedmetal-Track als Tribut an Metallica und entschuldigte sich als Amerikaner beim Publikum für seinen Präsidenten George Bush und bekam dafür tosenden Applaus. Aber nach ca. 6 Songs hatten wir so einen Durst dass wir zurück zum Zelt liefen. Das abschließende „Feeling So Real“ (live mit der dicken Sängerin!!!) bekamen wir nur noch am Zeltplatz mit.
Als wir zurück zu den Zelten kamen legten wir noch mal was auf den Grill gelegt hatten und tranken ein abschließendes Bierchen (oder mehr). Einer meiner Kumpels musste seinen Party-Marathon vom Vortag bitter bezahlen, indem er vor Müdigkeit im Zelt eingeschlafen war und damit Metallica verpasste. Auch die restlichen von uns legten sich endlich wohlverdient in unsere kuscheligen Schlafsäcke.
Samstag 7.6. - Tag 2
Aufgewacht mit dem Gefühl, der Optik und dem Geruch die letzte Nacht in der Spalte zwischen 2 Müllcontainern verbracht zu haben, wird erstmal ein Frühstücksgrill organisiert. Einige sinnlos vertrödelte Zeit später ging es - an diesem recht entspannten Tag - getrennter Wege. Während sich der eine Teil für die durchaus überzeugenden Ti ... ähm ... stimmlichen Leistungen der Die Happy Sängerin Marta interessierte, verließ ich die Bande schon am Vormittag um ein paar Bands zu sehen, die die anderen weniger interessierten. Als erstes wollte ich mir den Auftritt von…
Lifehouse
…ansehen, die an diesem Vormittag auf der Hauptbühne spielten, wo sie meiner Meinung nach, völlig deplaziert waren. Ich hatte die Band im Frühjahr 2001 bei einem Highschool Aufenthalt in den USA kennen gelernt. Dort waren die 4 Jungspunde zu der Zeit mit ihrem Major-Debutalbum No Name Face grade der heißeste Scheiß in Sachen Alternative/College-Rock und hielten sich wochenlang auf der Nr.1 der US-Single-Charts mit ihrer Single „
Hanging By A Moment“. In Deutschland hatten dann Viva, MTV und diverse Radiostationen versucht, die US-Durchstarter auch in unseren Breitengraden zu etablieren, was ihnen allerdings nicht so gut gelang, wie mit den Genre-Kollegen The Calling oder Staind. Nun planten Lifehouse mit ihrem 2. Album Stanley Climbfall erneut die Eroberung der alten Welt. Die erste Singleauskopplung „
Spin“ gefiel mir auch wieder sehr. Aber als ich die Stadiontreppen herunter lief, spielte die Band vor grade mal einigen hundert Leuten. Somit konnte ich ohne weiteres in den vorderen Bereich spazieren und dort ganz gemütlich stehen. Wie gesagt, in den Staaten würden die Band locker ein größere Arena füllen aber bei uns sind sie lediglich einem kleinen Publikum bekannt und wären somit auf der 2. Bühne besser aufgehoben gewesen. Zum Konzert: Wie bereits erwähnt, hatte die Band schon die Hälfte ihres Sets gespielt, als ich das Stadion betrat, und somit hatte ich auch „Spin“ grade verpasst. *Mist* Na Ja, dafür spielten sie anschließend „
Sick Cycle Carousel“, vom Debüt. Danach spielten sie ihre neue Single „
Take Me Away“. Der Auftritt war sehr relaxt und die 4 US-Boys spielten sich solide durch die Höhepunkte ihrer 2 Alben mit ihrer recht unaufdringlichen Mischung irgendwo zwischen Nirvana und den Beatles. Genau das Richtige für einen entspannten Samstagvormittag. Ist halt so´ne Sache mit diesem ganzen US-Alternative/Post-Grunge-Gedudel. Entweder man mag Combos wie Nickelback, 3 Doors Down etc. oder man hasst sie. Ich, für meinen Teil, kann mir so ’ne Musik gut anhören. Und als Lifehouse dann noch zum Schluss erwartungsgemäß ihren No1-Hit „
Hanging By A Moment“ zum Besten gaben, schwelgte ich wieder in Erinnerung an meinen Staaten-Aufenthalt. Also ein durch und durch entspanntes Konzert, ohne irgendwelches übertriebenes Rumgepose, brutales Gequetsche oder erdrückender Lautstärke. Ich glaube nach diesem Vorabend hätte ich nicht sofort wieder mit irgend ´ner Hau-drauf-Combo anfangen können. Außerdem hat Lifehouse-Frontman Jason Wade eine sehr angenehme Stimme, ähnlich der von Scott Stapp aber nicht so extrem überreizt, wie das Organ des Creed-Sängers.
Nachdem ich mir ein bisschen das Umfeld des Stadions abgelaufen und mir jeden Stand angesehen hatte, machte ich meinen ersten Besuch im Talent-Forum, sozusagen der 3. Bühne des Festivals.
Hierfür hatten die Veranstalter die benachbarte Eissporthalle trockengelegt und zur Konzerthalle umfunktioniert. Dort hatten somit ca. 3000 Mann Platz die sich dort dann weniger bekannte oder lokale Bands, hoffnungsvolle Newcomer aber auch gestandene Institutionen, wie die LA-Indi-Funk-Rocker Mother Tongue anschauen konnten. Wir hätten uns Mother Tongue ebenfalls gern angesehen, aber die spielten leider freitags zur selben Zeit wie Metallica und wir mussten unsere Prioritäten setzen. Momentan spielte in der Halle eine Band namens Nothingface, die laut dem UncleSallys-Magazin der heißeste Newcomer in Sachen Psycho-New-Metall ala Slipknot oderMudvayne seihen sollten. Aber ich konnte nur 3 oder 4 Songs dieser Brüll-Affen ertragen und verließ dann die dunkle Halle in Richtung Alterna-Stage. Dort sollten gleich
Cave In
…spielen. Unser bevorzugtes Musik-Magazin Visions hatte die Band auf ihrem Cover und lobte sie über den grünen Klee, weil sie angeblich mit ihrem neusten Album Antenna eine bewundernswerte Entwicklung von Hardcore zu mehr melodischem Emo vollzogen hätte. Ich hatte vorher noch nie von denen gehört und kannte nur einen Song ("
Inspire") von der beiligenden CD. Aber wegen der guten Kritik in der Presse und weil eh grad keine anderen lohnenswerten Acts auf den anderen Bühnen standen, waren sie einen Besuch sicher wert. Für mich klangen sie allerdings nach stinknormalem Emo-Rock mit Heul- und Schrei-Gesang. Ich konnte jedenfalls keinen großen Unterschied zwischen den Songs heraushören und alte Songs die mehr nach Hardcore klängen konnte ich auch nicht ausmachen. Kann mich auch nicht an einen einzigen Song erinnern, der mich irgendwie begeistert hätte. Am besten beschreibt man den Auftritt wohl mit „solide“. Muss man vielleicht mehrmals hören.
Blackmail
Musikalisch waren mir die Koblenzer eigentlich schon immer egal gewesen, denn wenn eine deutsche Band englischsprachige Rockmusik macht, dann ist das in der Regel nie sehr aufregend. Aber ich hatte schon öfters gehört dass die Band live ziemlich Stimmung machen soll und Energiegeladene Konzerte gibt. Außerdem sind Blackmail immer & überall auf Achse. Es gibt quasi kein deutsches Festival auf dem sie nicht aufgetreten sind. Somit hatten sie sich durch ihr unermüdliches Touren in Deutschland und ihrer Bühnenpower eine nicht geringe Fan-Schar erspielt und auch den Respekt von vielen anderen Rockfans. Die Band begann mit ein paar Songs die nur Die-Hard-Fans kannten. Aber nachdem ich meinen Bierpfand wiederhatte, ging es auf direktem Weg in den vorderen Bereich und, hey, da ging’s echt ab. Durch das Rumgepoge hatten sich irgendwie ein paar Unterlegematten gelöst die nun durch die Luft geschmissen wurden und die Leute moshten und tanzten nun in einer riesigen Staubwolke vor der Bühne. Und als dann Blackmail am Ende noch ein paar mir bekannte Titel wie „
Same Sane“ oder „
It Could Be Yours“ vom Stapel ließen, gab's sogar ein paar Runden Crowdsurfing. Nachdem die Band ihr Set beendet hatte, erntete sie auch tosenden Applaus. Die Gerüchte um ihre Live-Qualitäten hatten sich somit bestätigt und ich war wirklich positiv überrascht.
Zwan
Zurück im Stadion trat die neue Band von Ex-The Smashing Pumpkins-Boss Billy Corgan auf und den wollte ich wenigstens mal live gesehen haben. Schließlich gilt er als einer der wohl größten musikalischen Masterminds der 90er Jahre, der uns mit seinen großartigen Pumpkins so manchen Song für die Ewigkeit geschrieben hat.
Letzteres kann man von seiner neuen Kapelle nicht unbedingt behaupten. Mit ihrem Gute-Laune-Schrammel-Pop konnte ich nicht viel anfangen und ihr Auftritt war dann auch ...lame. Die 5 Beatniks standen wie angewurzelt auf der Bühne und spielten völlig leblos ihre grottenlangweilligen Songs runter. Ich dachte Corgan hätte die Band gegründet um Spaß zu haben, aber davon war absolut nichts zu merken. Vor allem dieser David Pajo stand da als hätte er sich die Toilette nicht gefunden und krampfte sich total verängstigt an seiner Klampfe fest. Wo die Pumpkins früher noch mit dem ein oder anderen Riffrocker ordentlich Dampf machten, herrschte nun belangloses LaLa. Na ja, das Stadion war dennoch recht beachtlich gefüllt, aber auch nur wegen Billy-Boy. Und ein Großteil der Zuschauer wartete auch nur auf den abendlichen Headliner Iron Maiden. Manche scheuten sich auch nicht vor Pfiffen für Zwan und zeigten mit dem Finger immer wieder an die Bühnendecke, wo bereits die Banner mit Maiden-Maskottchen Eddie hingen. Ich bin dann auch nach dem 3. Song oder so (es war die Single „
Honestly“) abgehauen. Auch das knappe Höschen der Bassistin Paz Lechantin, konnte mich da nicht umstimmen. Unverständlich, dass die Dame für diesen lahmen Haufen A Perfect Circle verlassen hat. Na ja, wenigstens hatte ich jetzt mal die beiden Ex-Pumpkins Billy Corgan und Jimmy Chamberlin live gesehen. Und Mittlerweile haben sich Zwan ja auch schon wieder aufgelöst Starke Nummer, Billy!
Den Stadion-Headliner Iron Maiden ließen wir an dem Abend sausen und zogen es stattdessen vor, die örtlichen Duschen zu besuchen. Nach dem Abendbrot ging's dann wieder auf die Second Stage:
Silverchair
Ich hatte die Band 1997 mit ihrem 2. Album Freak Show in meiner pubertären Nirvana-Phase kennengelernt und seitdem zählten die Australier zu meinen absoluten Lieblingsbands. Doch nun sind die Herren 23 und haben mit Frontmann Daniel Johns „leider“ einen der genialsten und ambitioniertesten Songschreiber in ihren Reihen. Und während der 3. Longplayer Neon Ballroom mich noch vollends begeisterte, waren sie mit ihrem letzten Werk Diorama für meine Begriffe etwas über das Ziel hinaus geschossen. Daniel Johns hatte wohl all seine Songwriterischen Qualitäten perfektioniert und gebündelt und die Platte klang eher nach einem Musical von Andrew Lloyd Webber als alles was man vorher von Silverchair gewohnt war. Ich hatte die Band ja bereits den vorigen Freitag in Berlin gesehen. Und da spielten sie zu meinem Bedauern nur je 1 Song von ihren ersten beiden Alben und die 4 Singles von Neon Ballroom und sonst nur Diorama-Material. Deshalb blickte ich recht optimistisch auf den heutigen Auftritt. Ich dachte mir dass die 3 Aussis diesmal wohl doch ein paar alte Songs mehr bringen würden und eher eine Festival-kompatible Setlist bringen würden, denn dort sind ja nicht nur eingefleischte Fans im Publikum sondern auch Leute, die nur die alten Songs kennen oder die Band noch gar nicht gehört haben. Als ich dann an der vorigen Absperrung ankam, starteten sie auch sofort mit „
Emotion Sickness“ los, gefolgt von „
Israel's Son“ vom Debüt-Album und ich stürmte frohen Mutes in den vorderen Bereich. Das Bühnenbild war wieder Regenbogen-bunt gestaltet und Daniel trug einen roten Admirals-Anzug im Stile von Sgt.Pepper und eine große Sonnenbrille zu seinem flaumigen Backenbart. Doch meine Begeisterung nach den ersten beiden Songs war nicht von langer Dauer und meine Hoffnungen wurden jäh zerstört. Sie spielten im Grunde genommen dieselben Songs wie in Berlin und ließen sogar noch „miss u love“ von Neon Ballroom weg. Obwohl viele Leute im Publikum nach „Old School“ oder „Classics“ verlangten, spielte der sture Sack sein orchestrales Diorame-Gewichse nach und nach runter und zum Schluss brachte er wieder seine nervtötende James Brown/Jazz-Nummer (welches mich böses ahnen lässt für das nächste Album). OK, man kann nicht sagen dass das Konzert scheiße war. Die Stimmung im Publikum war super, die Band war sehr zu Scherzen aufgelegt und man sang sogar mit dem Publikum die australische Nationalhymne. Und auch musikalisch konnte man der Band keinen Vorwurf machen denn viele Nummern von Diorama (allen voran „tuna in the bryne“) sindschlichtweg genial. Jeder muss zugeben dass Daniel Johns einer der begnadeter Songwriter ist und bei wohl keiner anderen Band konnte man in den letzten 5 Jahren so eine Riesenentwicklung beobachten wie bei Silverchair. Man kann es einerseits verstehen, dass er sich mit den Songs die er mit 14-17 Jahren geschrieben hat, heute nicht mehr so richtig identifizieren kann. Aber er spielt doch die Konzerte nicht nur für sich, sondern in erster Linie für die Fans. Und vor allem die alten, die der Band von Anfang an die Treue hielten, fühlen sich somit echt verarscht. Und ich denke, hätten Silverchair noch „
Freak“ und „
Pure Massacre“ gespielt, hätte sich die Band auch keinen Zacken aus der Krone gebrochen und jeder Beteiligte wäre glücklich gewesen.
Also verließ ich das Konzert etwas enttäuscht um noch die letzten Songs von Mudvayne im Talent Forum zu erleben. Doch zu allem Überfluss blieb ich auch noch in einer riesigen Menschenmenge stecken, weil die eine Masse raus wollte, und die andere wollte rein um den abendlichen Headliner Reamon zu sehen. Somit kam ich erst in die Eissporthalle als Mudvayne grade vorbei waren und die anderen 5 mir euphorisch erzählten, wie geil die Halle abgegangen ist und natürlich, dass es ihrer Meinung nach das bisher beste Konzert des Festivals gewesen sein soll. …Diese Ärsche!!! Nach Aussage meines Freundes, hatte sich der Ticketpreis allein wegen dem Bassisten gelohnt – eine Maschine die ihr Instrument verprügelt. Ansonsten abrocken bis die Gelenkprothesen versagen. Alle relevanten Songs in knappen 45 Minuten, ohne Kostüme, dafür musikalisch umso überzeugender.
Taproot
Echt langweilige Ami-Kapelle. Daheim sind sie mit ihrer Post Grunge/Nu-Metal-Mixtur natürlich voll up to date, aber bei uns kennt die so gut wie niemand und einen nennenswerten Hit haben die auch nicht. Deshalb kann ich nicht verstehen, warum man die als Headliner des Abends gesetzt hatte und nicht Mudvayne, die hierzulande eine viel größere Relevanz haben und schon vor 2 Jahren bei RIP spielten. Hätten die Veranstalter die 2 Bands getauscht, dann hätte ich trotz des Silverchair-Konzerts noch Mudvayne sehen können und zu „
Not Falling“ oder „
Death Blooms“ mit meinen Kumpels abhotten können. Doch so bin ich nach 2-3 Songs angepisst zurück zum Zelt gestiefelt und auch die anderen trafen nach und nach im Zeltlager ein, weil die Band einfach mal lame war.
Sonntag 8.6. - Tag 3
Ciffi: Same shit, different day: Geweckt durch das Gelalle eines Freundes, der es vorzog die Nacht mit unseren Zeltnachbarn und Captain Morgan-Rum durchzuzechen, wache ich auf und quäle mich aus dem Zelt. Am letzten Festival-Tag standen noch ein paar nette Bands auf dem Programm:
Emil Bulls
New Metal für Arme aus deutschen Landen. Haben schon recht heftig gerockt, ohne jedoch mit einem eigenen Stil zu überzeugen. Zur Einstimmung ganz nett.
Ministry
Stellenweise sehr monoton-brachial – da hätte man sich auch mal die ein oder andere gemächlichere Nummer gewünscht. Der Sänger Al Jourgonson war etwas unsympathisch, die Leinwandshow dagegen ziemlich cool und 2 Schlagzeuge sind auch nicht gerade gewöhnlich für eine Band. Wenigstens kann man nun behaupten eine Legende des Industrial Metal gesehen zu haben.
Stone Sour
Corey Taylor, der unmaskierte Slipknot-Frontkasper ist mit seinem eher Alternative-lastigen Nebenprojekt als nächstes an der Reihe. Er kommt mit einem weißen Unterhemd auf die Bühne, seine Mitmusiker (von denen 2 Mann ebenfalls bei Slipknot spielen) sind allesamt in schwarz gekleidet. Los geht’s mit dem Album-Opener „Get Inside“ gefolgt von so ziemlich allen anderen Haudrauff-Songs des Albums. Durchschnittliche Hard-Rock-Bretter mit wechselndem Brüll- und Kopf-Gesang. Taylor post was das Zeug hält, wälzt sich auf dem Boden und kotzt sich ordentlich aus, seine Mitstreiter an den Instrumenten knüppeln sich monoton durch ihr Set. Doch kurz vor Schluss kommt Corey mit einer Gitarre behangen vor das Mikro geschlurft und trägt den einzigen Unterschied zwischen StoneSour und Slipknot, und den einzigen Grund weswegen ich mir das Album gekauft habe, vor - „Bother“. Wie gesagt, ich bin eben sehr anfällig für dieses Post-Grunge-Geleier. Und mal ehrlich, wer hätte denn geglaubt dass der Brüll-Weirdo von Slipknot mal so einen Song schreiben würde. Aber andererseits zeigt es auch das Problem welches ich mit Corey, oder auch Rob Flynn (von Machine Head) habe. Wenn der Typ richtig singt, zeigt sich erstmal was für 'ne geile Stimme er hat. Aber sein prolliges Rumgebrülle reißt bei mir nichts und lässt auch keinen großen Unterschied zu seiner Hauptband erkennen. Zum Abschluss brüllt er uns noch die neue Single „Inhale“ vor, schmeißt seine Wasser-Flasche und sein Unterhemd ins Publikum und verschwindet. Durchschnittlicher Gig mit einem kleinen Höhepunkt.
apokalyptica
Passend zum Namen von sehr stürmischem bzw. nassem Wetter begleitet. Nachdem die Entscheidung getroffen wurde, im Sinne des Rock’n’roll im Moshpit – den Naturgewalten zum Trotz – zu verweilen, hatten wir das Glück bis auf die Knochen durchnässt zu werden, während wir uns zu den Celloklängen in Extasse wogten. Die 4 Finnen schruppten ihre Cellos gnadenlos und zeigten dabei trotz synchronem Headbangen keine Schwächen an ihren Instrumenten, sehr beeindruckend. Vor allem der Drummer war eine Bereicherung für den Sound. Die Songauswahl setzte sich zusammen aus den obligatorischen Coversongs von Metallica-Classics a la „Master of Puppets“ oder Sepultura´s „Refuse Resist“ gemixt mit eigenen Songs wie „Path“ oder „SOMEWHERE AROUND NOTHING“. Und der derbe Regenschauer der zeitweilig über dem Stadion hereinbrach, peitschte sowohl die Band als auch das Publikum nur noch mehr an. Vor allem der blonde Jungspund hat echt Stimmung gemacht und sich mit freiem Oberkörper und mit seinem Cello in den prasselnden Regen gestellt und die Massen angefeuert. …und wir moshten den Regenfällen zum Trotz in unseren triefenden Klamotten. Wahnsinns Band, geniale Show und 2 Zugaben – ein absolutes Highlight.
Evanescence
Als nächstes standen die US-Newcomer des Jahres auf dem Programm. Die Gothic-Nu Metall-Kapelle, mit ihrer charismatischen SängerinAmy Lee, hatte grade mal ihre Debüt-Single „
Bring Me To Life“ draußen und ging mit dieser so dermaßen durch die Decke, dass man sie gleich auf die Hauptbühne setzte, was sich für einen unerfahrenen Newcomer oftmals als eher negativ erweisen kann. Und auch ich hatte so meine Zweifel. Doch der Fünfer aus Arkansas machte seine Sache besser als erwartet und konnte die gute Stimmung im Publikum locker halten, was nicht zuletzt an der Präsenz von Frontfrau Amy lag. Die Dame fegte in ihrem rot-schwarzen Mieder-Kleid über die Bühne wie die Märchenfee und interagierte gut mit dem Publikum: „Yesterday we played at Rock am Ring and the people there were awesome. Can you do it better???“ – na aber Hallo. Mit „This is probably the only song you know of us“ wurde die Single „
Bring Me To Life“ geschickt in der Mitte des Sets eingebaut anstatt ans finale Ende, um zu zeigen das dieser Song nicht unbedingt repräsentativ für den eigentlichen Bandsound ist und die anderen Songs gleichwertig sind und genauso hörenswert. Diese hatten dann auch absolut nichts mit Nu Metall oder Rap-Gesang zu tun und waren wesentlich Gothic-lastiger. Somit konnte Amy Lee bei Songs wie „
Going Under“ oder „
Tourniquet“ vielmehr ihre herausragenden gesanglichen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Zudem coverten sie den Song „
Zero“ von The Smashing Pumpkins und bewiesen somit auch einen guten Musikgeschmack. Im Endeffekt kann man sagen, dass Evanescence einen guten Einstand auf deutschen Bühnen hingelegt haben und der erste Eindruck eines Linkin Park-Verschnitts mit weiblichem Gesang, den ich von der Vorab-Single hatte, konnte bei mir relativiert werden. Außerdem konnte der Rhythmus-Gitarrist bei „Bring me to life“ den männlichen Part genau so gut rappen wie der 12Stones-Sänger im Videoclip.
Audioslave
Nachdem wir nun Zeit hatten unsere klatschnassen Klamotten etwas trocknen zu lassen, war als nächstes eine weitere Alternative-Rock-Institution, oder besser gesagt die Neu-Konstellation zweier Rock-Institutionen der 90er Jahre an der Reihe: Der frühere Sänger der Seattle-Heroen Soundgarden - Chris Cornell, der wohl eindeutig zu den besten Sängern unserer Zeit zählt und die restlichen Mitglieder von Rage Against the Machine um Gitarren-Revolutionär Tom Morello. Nun zumindest hatten sich diese 4 Ausnahmemusiker unter dem Namen Audioslave zusammengeschlossen und ein Album raus gebracht, das wohl die perfekte Mischung der 2 vorangegangenen Bands darstellte, nachdem man vor dem Release noch etwas skeptisch gegenüber dieser Konstellation war. Nun waren Audioslave nach Nürnberg gereist um uns mit ihren Livequalitäten zu beglücken. Wir 4 hatten uns mittlerweile in den vorderen Bereich gedrängelt und warteten nun erwartungsfroh auf den Act. Der kam dann auch bald unter tosendem Applaus und zwischen Rauchschwaden auf die Bühne gestapft und jeder positionierte sich. Zuerst fielen mir die Outfits auf. Tim C. trug ein Schirm-Cap und sah damit aus wie ein Riesenbaby, Chris Cornell trug eine Army-Baggy und beige Leder-Stiefel, und Tom Morello, der ja schon zu RATM-Zeiten oft beknackte Kopfbedeckungen trug, hatte ein schwarzes Leder-Cappy auf. Na ja egal, schließlich waren wir ja auf keiner Modenschau sondern auf einer fuckin Rock´n Roll-Show. Und das zeigten uns die 4 auch sofort und stimmten prompt den aktuellen The White Stripes-Hit „Seven Nation Army“ an. Nach anfänglichem Stutzen packte uns jedoch schnell der Hüpfwahn, zu dem dieser Song unweigerlich animiert, und schon nach Sekunden brachte Audioslave das gesamte Frankenstadion zum Hüpfen, ironischerweise mit einem Song der nicht mal von ihnen war. Aber zumindest zeigten sie damit dass sie als alte Hasen sich auch für aktuelle Rockbands begeistern können. Und auch nach diesem Hit konnten die 4 mit eigenen Stücken vom aktuellen Debüt-Album die Stimmung locker halten. „
Like A Stone“, „
Light My Way“ oder das affengeile „
Gasoline“ brachten das Publikum, inklusive uns, kontinuierlich zum ausrasten. Vor allem konnte die Band wohl die größten Sympathiepunkte des Festivals ernten, als sie einen Audioslave-Fan aus der ersten Reihe auf die Bühne holten, nachdem der ein Pappschild mit der Aufschrift „Tom Morello is the best“ hochhielt (so einfach kann´s gehen). Der Typ war dann natürlich hin und weg als er dann da oben stand und allen vieren inkl. seines Idols Morello die Hand schütteln durfte. Nach anschließendem Applaus für diese nette Geste steckte Chris den Glückspilz wieder in die erste Reihe direkt vor Tom Morello. Echt knorke die Jungs. Tja, das macht halt echte Rock-Helden aus, auch in riesigen Stadien nicht unnahbar zu sein und trotzdem Kontakt mit den Fans zu haben. Nach dieser Aktion war das Publikum natürlich noch aufgedrehter. Und die Band heizte die Menge weiter mit ihren funkigen Rockkrachern an und Cornell reizte sein Organ bis zum letzten aus – Waaaahnsinn der Mann. Natürlich war auch ich so aufgedreht, dass ich mich auf die tobende Meute heben ließ und per Crowdsurf über die Absperrung schwebte. Nachdem ich allerdings zuvor immer wieder ohne Probleme an den Seiteneingängen in den Vorderen Bereich gelangte, drängte sich bei dieser Band wieder eine Menschenmasse an beiden Eingängen und ich durfte mal wieder anstehen.
Und während ich so da steh und mir das Konzert mehr oder weniger über den Seitenmonitor anschaue, entdecke ich ein paar Meter von mir entfernt einen Typen, und denke mir „cool, der hat ja dieselbe Wollmütze mit dem grinsenden Totenkopf wie Corey Taylor“, doch nachdem ich genauer hinsah, und merkte das da 2 oder 3 Leutchen drumrumstanden und sich Unterschriften holten, schnallte ich endlich „Scheiße, das IST Corey Taylor“. Natürlich bin ich sofort hin und hab mir ein Autogramm auf die Rückseite meines Tickets geben lassen. Echt nicht zu fassen: Der Typ stand da mit seiner weiblichen Begleitung um sich Audioslave von der Seite aus anzusehen, und (fast) keine Sau bemerkte ihn obwohl er vor 1 Stunde selbst noch vor uns auf der Bühne rumsprang. Natürlich blieb er für einige wenige nicht unbemerkt, aber die reagierten nicht hysterisch sondern unterhielten sich ganz relaxed mit ihm und fragten ihn vornehmlich wie weit es um das neue Slipknot-Album stehe. Ich fragte ihn ob er vielleicht nach dem Konzert, Chris Cornell auch nach draußen schicken könne, worauf er lachend sagte, dass er es versuchen könnte. Abschließend machte ich noch ein Foto mit ihm (meine One-Way-Camera immer dabei) und wandte mich wieder voll dem Audioslave-Konzert zu.
Mittlerweile näherte sich dieses auch dem Ende zu, doch Audioslave hatten sich ihre besten Songs natürlich bis zum Schluss aufgehoben. Denn plötzlich wurde es ruhig und Chris Cornell kam mit einer Akustik-Gitarre auf die Bühne stolziert und spielte die Ballade „
I Am the Highway“. Boaaah, Hammer-Song , Hammer-Stimme, Gänsehaut pur, einfach genial. Danach fuhr die gesamte Band noch mal schweres Geschütz auf und donnerte noch mal mit der neuen Single „
Show Me How to Live“ los. Für mich die 2 besten Songs auf dem Album. Abschließend gab’s noch die Debüt-Single „
Cochise“, zu der noch mal die Hölle losbrach, die ich allerdings nicht so besonders finde.
Definitiv war es wohl das beste Konzert dieses sonntags und für mich sogar das Zweitbeste des Festivals. Man merkte den Musikern ihre langjährige Bühnenerfahrung einfach an und auch so stimmte bei diesem Konzert einfach alles. Tolles Bühnenacting, ein stimmgewaltiger und ausdrucksstarker Sänger, ein Klasse-Gitarrist, Gute Mischung zwischen atmosphärischen Balladen und rockigen Brettern, mit einem klasse Cover-Song und natürlich die Kommunikation mit dem Publikum, was vor allem heutzutage viele Bands vermissen lassen. Das einzige was diesen Gig hätte übertreffen können, wären natürlich 2 Konzerte von Soundgarden und RATM.
Placebo
Na ja, nach dem vorangegangenen Konzert, hätte da eh fast jede Band auf der Bühne stehen können und ich hätte es nicht ordentlich zu würdigen gewusst. Außerdem war ich nie ein besonders großer Placebo-Fan. Aber alles in allem war es doch eine solide Show mit allen relevanten Hits der Band wie „Taste in Man“, „Black Eyed“, „
Slave to the Wage“ oder „Every You, Every Me“. Zudem fand ich es eine faire Geste von Brian Molko, als er das Publikum aufforderte dem kranken Linkin Park-Sänger Chester Bennington Applaus zu stiften, für den Placebo ja noch kurzfristig als Ersatz gebucht wurden. Ich verabschiedete mich jedoch noch kurz vor Ende des Konzertes per Crowdsurf aus dem Stadion, weil ich im Talent-Forum noch Chevelle sehen wollte. Deshalb verpasste ich leider meinen Placebo-Lieblingssong „
Pure Morning“, den sie wie immer zu letzt spielten.
Chevelle
Weil in der Umbaupause nicht viel los war konnte ich mich ohne Probleme in die erste Reihe an die Absperrung stellen und mich dort mit 2 amerikanischen Mädels unterhalten. Die 3 Loeffler-Brüder aus Chicago machten dann auch ordentlich Dampf mit ihrer Mischung aus Deftones und Tool. Das Publikum drehte auch so dermaßen ab, das die Security ein paar Mal eingreifen musste, damit niemand verletzt wurde. (Ach hätten doch die Deftones dort gespielt).
Allerdings musste ich auch hier wieder eher gehen, weil ich mir als Festival-Abschluss das Solo-Konzert des Depeche Mode-Sängers Dave Gahan auf der Alterna-Stage ansehen wollte. Eine Herzensangelegenheit sozusagen. Also verließ ich während des letzten Songs „
The Red“ (durch den ich die Band erst kennen gelernt hatte) das Konzert, bevor sich wieder die ganze Masse aus der Halle quetschte.
Dave Gahan
Auf der Wiese vor der 2nd Stage hatten sich auch schon viele Leute aller Altersklassen eingefunden um mit diesem letzten Konzert des Festivals, das Rock Im Park-Wochenende ausklingen zu lassen. Und mit Dave Gahan hätte man den Act auch nicht besser wählen können. Denn ich denke nicht dass der Großteil der Besucher (wie auch ich) ihn sehen wollte, wegen seiner aktuellen Soloplatte, sondern wegen seiner Hauptcombo Depeche Mode und deren unzählbaren Hits. Und dessen war sich Mr. Gahan auch bewusst. Er kam auf die Bühne unter frenetischem Jubel mit seiner Big-Band, die ihn begleitete. Dave war sehr freundlich, grinste wie ein Honigkuchenpferd, bedankte sich oft und poste auf der Bühne wie einst Freddie Mercury. Die Setlist fing zuerst mit eigenen Songs an, wie die Single „Dirty Sticky Floors“ oder das ziemlich rockige „
Bottle Living“. Doch nach und nach brachte Dave die größten DeMo-Klassiker ins Set: „Walking In My Shoes“, „Never Let Me Down Again“, „Personal Jesus“ oder „I Feel You“…und das Publikum sang lauthals mit *Gänsehaut pur*. Der Unterschied zu den üblichen Versionen, war die Instrumentierung. Statt die Songs, wie im Original mit Synthie, Drumcomputer und Keyboard, zu präsentieren, spielte Dave mit seiner Band eher Rock-Versionen mit E-Gitarre, Schlagzeug und Orgel und das hatte was. Nur schade dass Daves Stimme live nicht so eindringlich wirkt wie auf Platte sondern er die Songs eher röhrt. Doch der Stimmung tat dies keinen Abbruch und das Publikum schwenkte seine Arme in den bunten Lichtscheinen der Bühnenstrahler. Nach mehrmaligem verschwinden und wiederkommen, spielte er als Abschluss den größten DeMo-Hit „Enjoy The Silence“ und brauchte eigentlich keine einzige Zeile mehr selbst zu singen, da ihm das Publikum mit voller Inbrunst die Strophen vorsang so dass man es weit über das Bühnengelände hören konnte. Ein gelungener Abschluss eines grandiosen Festivals, wie ich finde.
Selbst auf dem Rückweg konnte ich das Publikum noch endlos weit den Refrain von „Enjoy the Silence“ singen hören. Ich glaube die haben das noch ne Stunde lang gesungen, als Dave schon längst von der Bühne runter war. Fanatische Irre!
Müde und glücklich kam ich dann als letzter am Zeltlager an, nachdem schon alle längst nach Placebo (oder Chevelle) eingetroffen waren. Zum Abschluss tranken wir noch unsere letzten Bierreserven. Auch wenn davon nicht mehr viel übrig war, genauso wie unsere Grillkohle, weil irgendwelche Assis es geklaut hatten. Soviel zum Thema Ehrenkodex auf Festivals.
Post-Park
Nachdem man nun am nächsten Morgen versuchte Mensch und Equipment irgendwie ins Fahrzeug zu pferchen, rückte die Abreise immer näher. Ausgekotzt, aber glücklich räumten wir in mehr oder weniger zurechnungsfähigem Zustand das vermüllte Feld, um das uns Penner, wie Waschbären gleichermaßen beneidet hätten. Somit hatte auch dieses Festivalwochenende für uns ein Ende und ich glaube, abgesehen von den ganzen entzückenden Familienausflügen der vergangenen Jahre, war es wohl das beste Pfingstwochenende was wir je hatten. Auch wenn am Anfang alles drunter und drüber zu gehen schien, wir beim Parkplatz suchen, beim Sachen schleppen oder beim Zeltaufbau alles hätten hinschmeißen können, so war’s rückblickend einfach nur geil und superlustig. Außerdem haben wir hier eine Erfahrung gemacht, die einem in der Wehrpflicht Gott sei Dank vorenthalten wird: mal richtig in der scheiße liegen wie der Opa immer erzählt von Stalingrad. In diesem Sinne…
ROCK ´N ROOOOAAAAL!!!! *hust* -
Quiz (v.2)
Nov 25 2009, 17h43 por Alexandre-Costa
Isto é mesmo óptimo para se fazer naquelas tardes chatas enquanto se ouve a chuva bater na janela...
1. Como é que conheceste "31"? (Deolinda)
Acho que todos fomos inundados com isto há cerca de um ano atrás.
2. Qual a primeira música que ouviste de "22"? (Yann Tiersen)
É capaz de ter sido a La Valse d'Amélie.
3. Qual a tua letra favorita de "41"? (The Cure)
Friday I'm In Love.
4. Qual o teu álbum favorito de "49"? (The Strokes)
First Impressions on Earth.
5. Quantos álbuns de "13" tens? (Arctic Monkeys)
Em formato real nenhum, no computador tenho todos.
6. Qual a tua música favorita de "50"? (Led Zeppelin)
Thank You! And so today, my world it smiles :)
7. Alguma música de "4" te deixa triste? (Pearl Jam)
Ui. Há muitas mais, mas estas duas neste momento são as que mais efeito fazem: The End ou Speed Of Sound.
8. Qual a música de "15" que gostas menos? (The Smashing Pumpkins)
Sei lá, não conheço tudo. Mas do que o pessoal mais conhece, acho que a Eye tem partes um bocadinho irritantes.
9. Qual a tua música favorita de "5"? (Ornatos Violeta)
LOL ganhem juízo.
10. Alguma música de "6" te faz ficar alegre? (Muse)
Estes têm logo umas 4 ou 5 que metem um tipo em depressão profunda a abanar a cabeça. Fillip, Thougts of a dying atheist, Plug In Baby
11. Qual o teu álbum favorito de "40"? (The Kooks)
[album=The Kooks]Inside In, Inside Out[/album].
12. Qual a tua música favorita de "10"? (Joy Division)
Acho que ninguém fica indiferente à
Sound of Music.
13. Que boa memória te recorda "33"? (David Fonseca)
Para más há a
Haunted Home, para boas só se for aí ouvir a Kiss Me, Oh Kiss Me no carro com amigos, mas é um bocado forçado.
14. Qual a tua música favorita de "37"? (Radiohead)
Complicado, mas...
Thinking About You.
15. Alguma música de "19" te faz ficar alegre? (Pluto)
Eu Podia. Pena nunca ter sido lançada em álbum.
16. Quantas vezes viste "24" ao vivo? (Camera Obscura)
Nenhuma, mas tenho pena.
17. Qual a primeira música que ouviste de "23"? (OiOai)
A azeiteirada da Sushibaby.
18. Qual o teu álbum favorito de "11"? (dEUS)
Vantage Point, acho.
19. Qual o teu membro favorito de "1"? (The Beatles)
Paul McCartney, mas entre ele e o Lennon...
20. Quantas vezes viste "14" ao vivo? (SuperNada)
Nenhuma! Mas espero que esteja para o ano que vem...
21. Que boa memória te recorda "45"? (The Last Shadow Puppets)
Milfontes Milfontes Milfontes!
22. Qual a tua música favorita de "16"? (Linda Martini)
Difícil... Entre Adeus Tristeza e
Este mar.
23. Qual a primeira música que ouviste de "47"? (Death Cab for Cutie)
I'll Follow You Into the Dark.
24. Qual o teu álbum favorito de "3"? (Foge Foge Bandido)
Epá, essa é complicada. Entre os 27 álbuns, nunca sei qual é o melhor...
25. Qual a tua música favorita de "18"? (Secondhand Serenade)
É tudo demasiado parecido para escolher uma favorita.
26. Qual a primeira música que ouviste de "38"? (The Doors)
C'mon baby, light my fire!
27. Qual a tua letra favorita de "21"? (Jim Sturgess)
São covers, mas de qualquer forma, a
Strawberry Fields Forever é muito bem escrita.
28. Qual a tua música favorita de "2"? (Elliott Smith)
Isto é impossível, como devem calcular. Conseguia fazer aí uma lista de 20 músicas e ficava curto.
29. Qual a primeira música que ouviste de "32"? (Bright Eyes)
Lua...
30. Qual a tua música favorita de "8"? (The National)
Praticamente impossível, mas as que tenho mais ouvido são a City Middle e a Daughters of Soho Riots.
31. Quantas vezes viste "17" ao vivo? (doismileoito)
Uma, na FNAC do Chiado.
32. Alguma música de "44" te faz ficar alegre? (Joe Satriani)
Não faço ideia, porque nem sei o nome das músicas que oiço dele.
33. Qual o teu álbum favorito de "12"? (Franz Ferdinand)
O Franz Ferdinand.
34. Qual a pior música de "29"? (Norberto Lobo)
O Zumbido Azedo é irritante até dizer chega.
35. Qual a primeira música que ouviste de "34"? (Chris Cornell)
Like a Stone.
36. Qual o teu álbum favorito de "42"? (Coldplay)
A Rush Of Blood To The Head.
37. Quantas vezes viste "39" ao vivo? (Nuno Prata)
Nenhuma, mas já estive para ir ver umas 3x. Qualquer dia...
38. Qual o teu álbum favorito de "36"? (Creed)
Nunca pensei nisso, mas assim de repente, ia pelo Weathered.
39. Qual a primeira música que ouviste de "28"? (Au Revoir Simone)
A Lucky One.
40. Qual o teu álbum favorito de "7"? (The National)
O incontornável Boxer. -
Seen live
Nov 23 2009, 16h31 por mooiboyfres
Air Traffic (2x)
Alanis Morissette
The Answer
Arcade Fire
Arctic Monkeys
Aux Raus
Black Kids
Bloc Party (3x)
Bring Me the Horizon
Cavalera Conspiracy
Chris Cornell
CSS
De Jeugd van Tegenwoordig
Dizzee Rascal
Duesenjaeger
Dúné
Eagles of Death Metal
Editors (2x)
Enter Shikari (5x)
Flogging Molly
Foals
Foo Fighters
Friendly Fires
Funeral for a Friend
The Hives
Incubus
Interpol
Jack Penate
Kasabian (2x)
Kaiser Chiefs (2x)
The Killers
Klaxons
La Roux
Metallica
Papa Roach
Pendulum
The Pigeon Detectives
Prodigy
queens of the stoneage
Rage Against the Machine
The Rakes
The Rifles
Serj Tankian
The Subs
Voicst (2x)
White Lies
The Wombats
Coming up:
19/12 De Staat
30/01 Enter Shikari
31/01 Enter Shikari
11/06 Muse -
Soundgarden Reunion!
Nov 22 2009, 22h45 por Nonclique343
-
Concert Wishlist (upd)
Nov 21 2009, 9h10 por ronnevinkx
Artists thinking about going to when they show up in my neighbourhood:
1. Sufjan Stevens
2. Foo Fighters
3. Editors
4. The Postal Service
5. Snow Patrol
6. White Lies
7. Stone Sour
8. Mogwai
9. Kaiser Chiefs
10. Incubus
11. Nonpoint
It wouldn't feel like punishment to see these artists live again:
1. Death Cab for Cutie
2. Crystal Castles
3. Bloc Party
4. Foals
5. Arctic Monkeys
6. Chris Cornell
Any suggestions? -
Friday Twenty: My top 200 tracks 1990-99 Pt.04b: 60 to 41
Nov 20 2009, 14h47 por amodelofcontrol
Previously: My top 200 tracks 1990-99 Pt.01a: 200 to 181
Previously: My top 200 tracks 1990-99 Pt.01b: 180 to 161
Previously: My top 200 tracks 1990-99 Pt.02a: 160 to 141
Previously: My top 200 tracks 1990-99 Pt.02b: 140 to 121
Previously: My top 200 tracks 1990-99 Pt.03a: 120 to 101
Previously: My top 200 tracks 1990-99 Pt.03b: 100 to 81
Previously: My top 200 tracks 1990-99 Pt.04a: 80 to 61
60
Radiohead
Planet Telex
The Bends
1995
The first moment, perhaps, where we realised Radiohead were not your average rock band, or indie-grunge wannabees. This, one of the first singles from The Bends (as a double A-side with
High And Dry), had a swirling fog of electronic effects sweeping around the track from the start, and the strange, reverbed piano stabbing through the bass-heavy rock made for a distinctive track. God knows what Thom Yorke was on about for this song, but it is still a fantastic song and a pointer towards the experimentation and plaudits that were to come...
59
Arab Strap
The First Big Weekend
The Week Never Starts Round Here
1996
The first work I ever heard of this band (thanks to John Peel, obviously), back in my late teens this lengthy tale of a heavy weekend out on the lash with your mates before you have any real responsibilities in life, not surprisingly, rang true to me in a big way. The backing is lo-fi and cheap as hell, but frankly, like all Arab Strap songs, it's all about the beautifully observed lyrics and situations by Aidan Moffatt, of which this is by far the best he ever wrote. Also of note: the balloons unleashed during this live version (at their last show) are amusingly incongruous!
58
earthtone9
Withered
Lo-Def(inition) Discord
1998
A fiercely independent and, frankly, a bit odd, this band were. In fact, perhaps a little too out-there at times for the metal mainstream. Success, other than favourable reviews, eluded them, sadly, as a result, but their back catalogue still stands up well. The odd song titles and flat-out refusal to print lyrics/explain backgrounds to songs would have made them stand out enough, but their mash-up of influences - hardcore, progressive metal, thrash, sometimes all at once - frequently made them sound unique. This track is here above the others simply as it's the first I heard - while their best material was on their last album in 2000, this track was more than enough of a standout to get me hooked - bone-dry riffs and raw production, along with Karl Middleton's unusual vocals, not to mention the chorus that leaps out at you and throws it's hands around your throat until you pay attention...
57
Prong
Snap Your Fingers, Snap Your Neck
Cleansing
1994
A track that possesses an extraordinary groove (thanks to the ultra-clean production, the ultra-tight drumming and Paul Raven's bassline), this was, perhaps what is really meant by the odd "groove metal" term. Like the rest of this album, basically it is thrash metal with industrial textures, rather than really being industrial metal. But fuck quibbling about genres, this track rules. Obviously the instantly-recognisable, anthemic chorus helps, but how could we forget the chugging riff, either? Having influenced fucktons of bands since, Tommy Victor never really got the respect he deserved, either...
56
The Boo Radleys
Lazarus
Lazarus
1992
The song that first got the Boos widespread attention, this was an epic track that really did defy attempts to categorize it, merging 60s-esque rock/pop, jazz, soul, shoegaze…and was a truly brilliant, inventive song - a world away from the throwaway pop of Wake Up! Boo that made them pop stars for a fleeting moment. Criminally it was hacked down for it's appearance on Giant Steps, and even further for the single edit, so here's the full, majestic six minute version from Glasto in the nineties.
55
Soundgarden
Outshined
Badmotorfinger
1991
While Superunknown made them rock megastars, Badmotorfinger was their breakthrough, and it was thanks to singles like this. The grinding verses give way to the burst of light that is Chris Cornell's soaring chorus, and did the band ever get better than this? I think not.
54
Heavy Water Factory
Delusions
Author of Pain
1997
A perhaps little-known industrial band from Detroit, I first stumbled across this band in an article in Alternative Press in the late-90s, and swiftly picked up their first album Author of Pain (it took a while longer before I could get hold of the special edition, the remix album or the second album, all of which I obtained in the end). An unusual artist, really - a fair amount of the album was at the chill-out end of industrial, with the odd flare-up into dancefloor rage, most of the vocals done by guest vocalists...this track, however, was a little different. Jesse McClear himself did the vocals for this track, which is slower-paced but built around a dense meshing of samples and beats, with a ghostly female vocal weaving through it. It's sublime, much as the rest of the album is (Good luck in trying to find a legit copy now, though, seeing as the labels that released it in the US and Europe both went bust many years ago now...).
53
Rage Against the Machine
Freedom
Rage Against the Machine
1992
The final, climactic track on Rage's incendiary debut, this was the most nakedly political track on an album stuffed with politics. "Anger is a gift" goes the repeatedly whispered refrain, and they ain't wrong. An explosion of sheer fury and injustice, this song did a lot to reignite the cause of Leonard Peltier, an American Indian activist jailed for the murder of two FBI agents in the seventies whose conviction has been repeatedly called into question since. It's also possibly the best Rage ever got musically, too.
52
All Natural Lemon & Lime Flavors
You Can Never Tell
Turning Into Small
1997
Shoegaze, but not as we know it. For starters, this lot were from New Jersey, and while the album I picked up (this one) bore a passing resemblance to My Bloody Valentine in their drenching of just about everything in effects and reverb, they used far more in the way of electronics, from what I can tell. The first track, You Can Never Tell is a glorious three minutes or so of dreamy vocals and guitars that ebb and flow across your ears, and twelve years since I first heard it, I've still never worked out a single word of the lyrics. Perhaps this all-but impenetrable sound and image (the liner notes told me nothing) was one of the things that had me so intrigued. I was also more than a bit surprised to find one of the band is nowadays part of dälek.
51
Das Ich
Destillat (remixed by VNV Nation)
Re_Laborat
1999
Plainly and simply one of the greatest dancefloor remixes I've ever heard, VNV Nation turned what was a so-so single into a track teeming with life (and an absolutely slamming beat) such that this version has now completely eclipsed the original - oh, and ten years on it's still packing the dancefloor.
50
Numb
Critical Mass
Blood Meridian
1997
It is rare that sheer, seething rage can come across in an instrumental track, but Numb manage that here. A track of otherworldly samples, grinding, metallic samples and dark, dark ambience simply explodes into brutally heavy and dark drum'n'bass to spectacular effect. It needs to be listened to very loudly indeed, though, to fully appreciate it.
49
One Dove
Fallen
Morning Dove White
1993
This dreamy, blissed-out track was the opening track from the band's only album, produced by Andrew Weatherall, and boy, it showed. The whole album is imbued with a kind-of comedown feel, in a similar way to the much-more lauded Screamadelica, but what that album didn't have was Dot Allison's sultry vocals. This first track almost sounds as if she recorded when sleepy (and her voclas are recorded in such a way that it sounds like she is singing to you and you only), but the whole track just sounds unbelievably sexy. The band fell apart after this album, and for me Allison's solo work has never come close to this.
48
Type O Negative
Love You to Death
October Rust
1996
While Black No.1 may get the popular plaudits, for me it was always the opener from October Rust that was the Drab Four's truly brilliant moment. An aching gothic ode to lust and desire, their trademark black humour was set aside for once for a deadly-serious track, the stately piano intro and Pete Steele's deep, deep vocals setting the stall nicely - even if, let's be honest, the lyrics gave away a little too much information, eh? :)
47
Refused
New Noise
The Shape Of Punk To Come: A Chimerical Bombination In 12 Bursts
1998
It's never ceased to amaze me that this track seemed to take a while to catch on. Brutal, angry, political hardcore that was somehow wildly accessible, despite being also experimental like much of the album it came from (by this point Refused were unafraid to introduce electronic and acoustic interludes). The fact that it was lauded by just about every other punk or metal band subsequently may have added to it's appeal - a true word-of-mouth hit, perhaps. Whether that was the case or not, this remains an utterly awesome track that even canned crowd noise on the final mosh-down can't detract from.
46
The Young Gods
Kissing The Sun
Only Heaven
1996
The first Young Gods album I bought, indeed, the first TYG material I bought at all was the single for this. A mix of elegant, swirling ambient, and brutal industrial metal, and at points both at once, only this band could ever have carried this off. A unique band who remain endlessly listenable, even after twenty years-plus, and they've still not made a bad album yet, either.
45
Gavin Friday
Little Black Dress
Shag Tobacco
1995
Of his solo material (as opposed to his work with The Virgin Prunes), all most people will remember is the admittedly sublime
Angel from the Romeo + Juliet soundtrack, however the album that this came from had a couple of other cracking tracks (actually, much of the album is worth a listen if you can track it down nowadays). And this is one of them: a wonderfully sleazy, lounge-rock drawl about a girl and her dress.
44
:wumpscut:
Soylent Green
Music for a Slaughtering Tribe
1993
It's sad, really, that it was all downhill for wumpscut from the very start. This was the first single, and the opening track for his debut album, and it is still an extraordinary track. Pounding, thumping industrial beats with the lyrics and samples all derived from the titular film/story, and the result is frankly a bulletproof track. Shame much of the rest of his career was never as good - particularly in this post-millenial decade, where Rudy R's work descended into dreadful parody.
43
Clock DVA
The Hacker
Buried Dreams
1990
This just about squeaks into this list - the album it comes from dates from the 90s - just - so as far as I'm concerned it counts. And this track is perhaps at the cusp of "old-school" industrial meeting 90s industrial - a startling upgrade of the Clock DVA sound with a crisp 90s sheen (even if the graphical work on the video looks dated), the brooding bassline and growled vocals married to the stabbing keyboards. The extended version is even better.
42
Alice in Chains
Man in the Box
Facelift
1990
The grunge legend's big breakthrough, it certainly didn’t sound a lot like anything else at the time. The lumbering pace of the intro and verses (with Layne Staley's vocals floating across the top), don't initially seem to add up to most, but it's when the soaring chorus kicks in that you suddenly click. It is something special (and was extraordinary live last week, too).
41
Mogwai
Mogwai Fear Satan
Young Team
1997
One of the two titanic tracks that are the lynchpins of Mogwai's debut album, this is the hurricane of three chords, feedback and added flute that closes the album and stands alone as a contender for the finest post-rock track ever written (and, let's be honest, it's probably heavier than many metal bands were at the time, too). The band have made a few attempts to better this (
Christmas Steps and My Father My King certainly spring to mind), but really, it's best left alone. In addition, this track has to be heard live to be believed (one of the loudest and most intense ten or fifteen minutes of live music I've ever seen).
Tuesday: My top 200 tracks 1990-99 Pt.05: 40 to 1 -
NS's Weekly Playlist - 11/15/09
Nov 17 2009, 4h51 por NotShade
NS's HOT 20 - - -
1. (-|1|1) Sincerely hope it's you - Edith Backlund
2. (1|3|1) Heartbreaker - MSTRKRFT
3. (2|8|1) Epic Last Song - Does It Offend You, Yeah?
4. (3|4|1) New Goodbye - Hey Rosetta!
5. (-|1|5) Brighest Hour - The Submarines
6. (4|3|4) Satellite Heart - Anya Marina
7. (-|1|7) Let's Dance To Joy Division - The Wombats
8. (6|3|1) Guns + Horses - Ellie Goulding
9. (9|2|9) Black and Gold - Sam Sparro
10. (10|3|9) Supernova featuring Kanye West - Mr Hudson
11. (7|5|7) Fireflies - Owl City
12. (12|5|3) Always Like This - Bombay Bicycle Club
13. (15|6|4) Sticks 'n' Stones - Jamie T
14. (11|6|1) Heartbreak - Magistrates
15. (8|7|2) Dawn of the Dead - Does It Offend You, Yeah?
16. (5|2|5) Chasing Cars - Snow Patrol
17. (17|5|8) Pogo - Digitalism
18. (14|2|14) 5 Years Time - Noah and the Whale
19. (16|2|16) Soul Waver - Malika Ayane
20. (-|1|20) Moving to New York - The Wombats
OUT THIS WEEK - - -
(13|2|13) Love Long Distance - Gossip
(18|7|1) Wonder - Dan Black
(19|8|1) Burial - Miike Snow
(20|4|8) We Made a Pact - Hey Rosetta!
**Legend - - -
(LW|WC|PP)
LW : Last week's position
WC : Weeks on chart
PP : Peak Position
NS's WEEKLY PLAYLIST62 playlisted tracks (including new entries)
NEW ENTRIES - - -
All thieves - Turn and turn again
All Time Low - Remembering Sunday
Chris Cornell -
Scream
Edith Backlund - Sincerely hope it's you
Greg Laswell - Comes and Goes (In Waves)
K'naan -
Wavin' Flag
MGMT -
Kids
The New Cities - Lost In City Lights
The Submarines -
Brightest Hour
The Wombats - Moving to New York
The Wombats - Let's Dance To Joy Division
PLAYLISTED TRACKS - - -
(1|4) All Thieves - Turn and Turn Again
(1|4) All Time Low - Remembering Sunday
(3|5|*) Anya Marina - Satellite Heart
(4|5) Bombay Bicycle Club - Always Like This
(6|4) Boy Crisis - Dressed to Digress
(7|4) Cajun Dance Party - Amylase
(1|4) Chris Cornell - Scream
(6|4) Cute Is What We Aim For - Newport Living
(9|5) Dan Black - Wonder
(7|4) Death Cab for Cutie - Cath...
(5|4) Digitalism - Pogo
(7|5) Does It Offend You, Yeah? - Dawn of the Dead
(8|5|*) Does It Offend You, Yeah? - Epic Last Song
(1|5|*) Edith Backlund - Sincerely Hope It's You
(7|5) Ellie Goulding - Guns + Horses
(2|4) A Fine Frenzy - What I Wouldn't Do
(4|4) Friendly Fires - Jump in the Pool
(1|4) Greg Laswell - Comes and Goes (In Waves)
(3|4) Gossip - Love Long Distance
(4|5) Hey Rosetta! - New Goodbye
(4|4) Hey Rosetta! - We Made a Pact
(3|4) Interpol - Evil
(6|5) Jamie T - Sticks 'n' Stones
(6|5) Jamie T - Chaka Demus
(6|5) Jamie T - Sheila
(8|5) Jason DeRulo - Watcha Say
(3|5) José González - Heartbeats
(6|4) Joseph Arthur - In the Sun
(1|4|*) K'naan - Wavin' Flag
(8|4) The Kooks - She Moves in Her Own Way
(5|4) Late of the Pier - Broken
(8|5) Lights - The Listening
(6|5) Magistrates - Heartbreak
(6|4) Magistrates - The Inbetweens
(2|4) Malika Ayane - Soul Waver
(3|4) Matt & Kim - Daylight
(5|4) Matt Costa - Astair
(6|4) Meiko - How Lucky We Are
(9|4) Metric - Gimme Sympathy
(1|4|*) MGMT - Kids
(10|5) Miike Snow - Burial
(6|4) Miike Snow - Black & Blue
(5|5) Mr Hudson - Supernova featuring Kanye West
(3|5) MSTRKRFT - Heartbreaker featuring John Legend
(1|4) The New Cities - Lost in City Lights
(2|4) Noah and the Whale - 5 Years Time
(5|4) Noisettes - Every Now and Then
(6|4) Owl City - Fireflies
(2|4) Passion Pit - Sleepyhead (Starsmith Remix) featuring Ellie Goulding
(4|4) Phoenix - Liztomania
(8|4|*) Sam Sparro - Black and Gold
(7|4) The Servant - I Can Walk in Your Mind
(4|4) Slow Club - It Doesn't Have to Be Beautiful
(4|4) Snoop Dogg - Gangsta Luv featuring The-Dream
(2|5) Snow Patrol - Chasing Cars
(1|5|*) The Submarines - Brightest Hour
(3|4) Tegan and Sara - Don't Rush
(3|4) Tina Parol - Who's Got Your Money
(4|4) Vampire Weekend - Horchata
(3|4) We Have Band - Hear It in the Cans (DIY Version)
(1|4|*) The Wombats - Moving to New York
(1|4|*) The Wombats - Let's Dance to Joy Division
OFF THE PLAYLIST - - -
(8|4) Basement Jaxx - Feelings Gone featuring Sam Sparro
(1|5) Coldplay - A Message
(9|5) Dan Black - Life Slash Dreams
(6|4) Death Cab for Cutie - Soul Meets Body
(8|4) Drake - Best I Ever Had
(4|4) IYAZ - Replay
(2|4) Madonna - Hot Revolver
(2|4) Matt & Kim - Don't Slow Down
(3|4) Metronomy - A Thing for Me
(7|4) Miike Snow - Animal
(7|5) Miike Snow - Silvia
(2|4) Misstress Barbara - Four on the Floor
(2|4) MPHO - Box N Locks
(4|4) The Postal Service - Against All Odds (Take a Look at Me Now)
(2|4) R. Kelly - The World's Greatest
(2|4) Sam Roberts - Brother Down
(4|4) Stereos - Get With You
(4|4) VV Brown - Shark in the Water
(2|4) 30 Seconds to Mars - Kings and Queens
**Legend - - -
(WP|RA|*)
WP: Weeks on playlist
RA: Rating out of 5 stars (i.e. 4 = 4/5 stars)
*: Powerplay this week -
Milestones
Nov 14 2009, 22h22 por Laepo
Last.FM Milestones1st track: (23 Nov 2008)
Sigur Rós - Inní mér syngur vitleysingur
1000th track: (15 Dec 2008)
Bon Iver - Flume
2000th track: (30 Dec 2008)
Andrew Bird - Tin Foil
3000th track: (16 Jan 2009)
God Is an Astronaut -
A Deafening Distance
4000th track: (30 Jan 2009)
Kings of Leon -
Knocked Up
5000th track: (07 Feb 2009)
Sigur Rós - Hlemmur 3
6000th track: (16 Feb 2009)
Hayden -
More Than Alive
7000th track: (28 Feb 2009)
4 Non Blondes -
What's Up
8000th track: (14 Mar 2009)
The Gathering -
Nighttime Birds
9000th track: (22 Mar 2009)
Sufjan Stevens - Chicago (Acoustic Version)
10000th track: (06 Apr 2009)
Immanu El -
Under Your Wings I'll Hide
11000th track: (16 Apr 2009)
Emancipator - The Darkest Evening of the Year
12000th track: (02 May 2009)
Anggun - Rien à écrire
13000th track: (13 May 2009)
Chris Cornell - Today (Bonus Track)
14000th track: (13 Jun 2009)
Clint Mansell - Stay With Me
15000th track: (27 Jun 2009)
Cat Power - Keep on Runnin'
16000th track: (02 Jul 2009)
Rodrigo Leão - A Corda (Com Ana Carolina)
17000th track: (19 Jul 2009)
Mariza -
Barco Negro
18000th track: (01 Oct 2009)
Skunk Anansie -
All I Want
19000th track: (17 Oct 2009)
Mariza -
Quando me sinto só
20000th track: (02 Nov 2009)
鬼束ちひろ - Gekkou
21000th track: (13 Nov 2009)
Jeff Hanson - Night
Generated on 14 Nov 2009
Get yours here -
Artists/Bands Seen Live
Nov 12 2009, 20h22 por phoenixdarkness
Airship
Animal Kingdom (x2)
Billy Talent (x2)
Black Stone Cherry
Bob Dylan
Brian Wright
Buckcherry
Cancer Bats
Canterbury (x2)
Cary Brothers
Catherine Feeny
Chris Cornell
Down
DragonForce
Dream Theater
Editors
Fanfarlo (x2)
Feeder
Five Finger Death Punch
Foals
Greg Laswell
Heaven's Basement
Hollywood Undead
Jim Bianco
Journey
Kasabian
Killing Joke
Killswitch Engage
La Roux <3
Lamb of God
Lights Go Blue
Limp Bizkit (x2)
Machine Head
Madina Lake
Metallica
Mötley Crüe
Muse
Nine Inch Nails
Ou Est Le Swimming Pool
Papa Roach (x2)
Pendulum
Reverend and The Makers
Skin
Slipknot
Snow Patrol (x2)
Staind
Static-X
Tesla
The Big Pink
Tom McRae
Wintersleep
ZZ Top
Bold=My personal standouts
I've seen some support acts that aren't listed on last.fm as well.