Im Mai 2007 verabschiedete sich mit Blumfeld eine der bedeutendsten deutschen Musikgruppen der 1990er- und 2000er-Jahre auf ihrer Abschiedstournee. Ein letztes Mal die Lieder, die vielen Musikbegeisterten in den vorherigen Jahren so ans Herz gewachsen waren. In Jochen Distelmeyer, dem Kopf der Band, schien die deutsche Musiklandschaft eine ihrer Koryphäen verloren zu haben. Im November und Dezember 2009 ist Jochen Distelmeyer nun wieder auf Tour und für einen Abend auch im Tübinger 'Sudhaus' zu Gast. Ohne Blumfeld.
First, make a list of your top-20 artists overall. Then, for each of these artists, add the 8 most similar artists to your list. Delete any duplicates, count up the number of entries on your list and this will give you some idea of how eclectic your listening habits are. A score of 9 represents an extremely unvaried musical taste while a 160 represents an extremely varied one.
Irgendwie weißt ich auch nicht, was mich dazu gebracht hat auf dieses Konzert gehen zu wollen. Ein richtiger Blumfeld-Fan war ich noch nie und am Ende der Blumfeld-Ära sowieso nicht. Irgendwie war ich wohl neugierig zu hören wie Jochen Distelmeyer nun solo klingt. Aber wie soll er schon klingen? Wie Blumfeld natürlich. Nun wieder etwas rockiger. Schließlich heißt das neue Album Heavy. Aber so schwerwiegend war das Konzert dann auch wieder nicht. Vorgruppe gab es keine. Seine neue Band taktete mit Feedback auf, dann kam Jochen Distelmeyer höchstpersönlich auf die Bühne. Die ersten drei Songs rockten gut, dann wurde es wieder etwas gemächlicher. Immer wieder wurden alte Blumfeld-Songs zum besten gegeben. Jochen Distelmeyer ist seine eigene Blumfeld Revival Band. Im großen und ganzen also nix neues. Schade! Aber seine Fans mögen‘s wohl. Bei mir macht sich eine gewisse Indifferenz breit. Und an Textfetzen wie „... es ist nur ein Song / Und ich flieg davon / zu dir...“ kann ich mich einfach nicht gewöhnen. Kitsch! Vielleicht wären mir solche Zeilen sogar etwas peinlich...
Die nachfolgende Rangliste ergibt sich daraus wie oft die Bands im Aufstiegsvoting genannt wurden. Als zweites Kriterium gilt die aktuelle Anzahl an Hörern bei Last.fm.
1. Reamonn (8 and 215,902 listeners)
2. Such a Surge (7 and 25,693 listeners)
4. Emil Bulls (6 and 53,835 listeners)
3. Fury in the Slaughterhouse (6 and 51,920 listeners)
5. Marius Müller-Westernhagen (6 and 50,236 listeners)
6. Torfrock (6 and 32,145 listeners)
7. Herbert Grönemeyer (5 and 149,535 listeners)
8. Polarkreis 18 (5 and 78,590 listeners)
9. ClickClickDecker (5 and 54,414 listeners)
10. Selig (5 and 53,668 listeners)
11. PeterLicht (5 and 50,960 listeners)
12. Element of Crime (4 and 89,342 listeners)
13. Zeraphine (4 and 27,752 listeners)
14. Niels Frevert (4 and 21,402 listeners)
15. Coppelius (4 and 4,314 listeners)
16. Tokio Hotel (3 and 193,601 listeners)
17. Virginia Jetzt! (3 and 87,109 listeners)
18. Die Sterne (3 and 81,106 listeners)
19. Unheilig (3 and 72,225 listeners)
20. Anajo (3 and 71,688 listeners)
21. Die Prinzen (3 and 68,740 listeners)
22. Rio Reiser (3 and 62,328 listeners)
23. Kante (3 and 61,123 listeners)
24. Eisbrecher (3 and 59,705 listeners)
25. 4LYN (3 and 59,506 listeners)
26. Herrenmagazin (3 and 16,221 listeners)
27. Sven van Thom (3 and 10,269 listeners)
28. Zoo Army (3 and 1,666 listeners)
29. Can (2 and 172,993 listeners)
30. Kilians (2 and 69,967 listeners)
31. Die Krupps (2 and 65,592 listeners)
32. Blumfeld (2 and 62,055 listeners)
33. Udo Lindenberg (2 and 52,164 listeners)
34. BAP (2 and 42,830 listeners)
35. Jennifer Rostock (2 and 41,096 listeners)
36. Funny van Dannen (2 and 35,581 listeners)
37. Blind (2 and 27,780 listeners)
38. Daturah (2 and 23,702 listeners)
30. Amon Düül (2 and 12,207 listeners)
40. Mono Inc. (2 and 4,726 listeners)
41. Verlen (2 and 904 listeners)
42. Hoerstuatz (2 and 407 listeners)
Einmalnennungen sind nicht aufgeführt.
grün = Steigen sicher in die 1.Standard-Rock-Liga auf blau = Steigen vielleicht in die 1.Standard-Rock-Liga auf
schwarz = Bleiben im Nirvana
Nachholbedarf. (Eigentlicher Termin: 24.05.09)
Ich konnte den Hype um diese Band nicht so recht nachvollziehen. Erst in dieser Woche, eigentlich viel zu spät, lerne ich den Hit Kids lieben. Düüt düüt düüt düüt düüüüdedütt de düüüt. Kurios. Tanzbar. Gut.
Zeile des Songs: "A family of trees wanted To be haunted."
Ich hänge ein bisschen hinterher. Diesen Song hörte ich vorletzte Woche wieder ziemlich oft. An ihm gibt's nichts auszusetzen. Für mich perfekt. Kurz und bündig.
Heute Abend geht's dann weiter mit dem Song von dieser Woche.
Zeile des Songs: "Sind zwei zuviel um frei zu sein? Oder brauch' ich dich, um ich zu sein?"
Diese Woche hänge ich etwas hinterher und muss nun am heutigen Sonntag zwei Songs der Woche der präsentieren. Für die 18. Woche kramte ich Blumfelds bestes Album wieder hervor. Grund dafür war, dass ich irgendwo mal wieder was über "St. Quentin" gehört habe und mich direkt an den großartigen Song und das dazugehörige Album erinnerte. Dieses lief dann in meinem Auto wieder rauf und runter. Einfach großartig. Oft mag ich es ja nicht, wenn man so pauschal sagt: "Früher waren die viel besser", aber hier, bei Blumfeld, trifft es absolut zu. Neben "L'Etat et moit" habe ich dann auch die "Ich-Machine" wieder ausgepackt.
Zeile des Songs: "Hochstaplerkarriere auf der Lauer, der Turm fiel um und wurde Mauer."
Das beste deutschsprachige Album ist für mich immer noch Zweilicht von Kante. Doch die neue von Klez.E hat mich diese Woche total in ihren Bann gezogen und ist dabei Kantes Meisterwerk zu verdrängen. So intensiv habe ich eine Platte bei ihrer Neuerscheinung selten gehört. Stellvertretend dafür steht der Song Der Saal, welcher mich sogleich faszinierte aufgrund seines großartigen Schlussteils. Brilliant. Großartiges Album, großartige Band, großartiges Lied!