Okay, nachdem ich gestern auf dem
Konzert gewesen bin hier nun auch ein kleiner Rückblick auf das Konzert.
Zur Location werde ich jetzt hier nicht auch noch was schreiben. Dazu habe ich meinen Beitrag schon bei Qype geleistet, deshalb mal direkt zum Konzert.
Die erste Vorband war einfach nur grottig. Gekrächze und schlechtes Industrial-Geschrammel. Ihr Name
Eisenfunk und der Remix auf der
Kannibale EP hat mehr erwarten lassen.
Die zweite Vorband
Beati Mortui konnten da schon wieder ein wenig mehr überzeugen. Dennoch nicht ganz mein Geschmack. Ganz nett um vielleicht mal irgendwo auf einer Party zu laufen, aber nichts, was ich in mein Repertoire aufnehmen würde. Könnte aber durchaus was für etwas anders orientierte sein. Albern fand ich die Maske, welche die Sängerin zu Beginn der Show über der Augenpartie trug. Irgendwie passte es so überhaupt nicht.
Bevor dann die eigentliche Show losging, wurde das Video Meet your Meat auf Leinwand geworfen. Was ja auch schon auf der Kannibale EP einen Platz gefunden hat.
Danach ging dann auch die eigentliche Show los. Oder eben auch nicht wirklich. Die kleine Bühne hat keinen Platz für die üblichen Aufbauten gelassen und irgendwie vermisste man die schon. Nachdem dann der erste Song Kannibale abgespielt war, ging es gleich weiter mit Schrei. Doch fiel mir direkt auf, dass Stefan nicht wirklich gut drauf gewesen ist. Während des Stücks Der Schrei zog er sich schon in einen dunklen Bereich der Bühne zurück und musste wohl erst ein wenig Zuspruch von Bruno erhalten. Die Show war dann auch entgegen sonstiger Gewohnheit sehr ruhig. Stefan hat nur gesungen und sich in einigen Passagen bis zum Vorhang an der Rückseite zurückgezogen.
Auch das Publikum war nicht wirklich überwältigend, wie die Jungs so oft kritisieren: einfach lahm! Wenn Bruno schonmal die Leute animiert hat, dann war die Reaktion extrem mau. Bruno klatscht, die Masse klatscht. Bruno hört auf, das Publikum hört in großen Teilen direkt auf.
Dem entsprechend gab es auch nur eine Zugabe: Destillat und zwar ohne die sonst typischen Spielereien mit dem Publikum. Keine zweite Zugabe, kein weiterer Song.
Nachdem, was ich wahrgenommen habe, ging es Stefan wohl absolut nicht gut und er hat sich durch den Abend gequält. Für mich ein Indiz dafür auch nicht weiter um Zugaben zu bitten. Hart und kurz dann auch der Abschied vom Publikum. Keine gewohnt herzlichen Worte, knapp und kurz: danke und Abgang!
Ich hätte gerne noch ein paar Worte mit den Jungs gewechselt, aber da ich heute arbeiten muss, blieb keine Zeit mehr dafür. Ich hoffe jedenfalls, dass ich sie nochmal in gewohnter Manier sehen darf und wünsche in jedem Falle allen bessere Zeiten, vor allem Stefan.
Trotzdessen danke, dass ihr mal wieder hier gewesen seid …