
Lineup: 18.Tanz- & Folkfest Rudolstadt - Germany’s biggest folk, roots and world music festival
Übersicht:
0. Links
1. KÜNSTLER (ARTISTS)
1.1 STRASSENMUSIK & FREIE BÜHNE
2. Länderschwerpunkt – Israel (TFF.COUNTRY SPECIAL 2008 – ISRAEL)
3. MAGISCHES INSTRUMENT 2008 - RAHMENTROMMELN (MAGIC Tambourin Men)
4. Focus Regional 2008 - SACHSEN (Focus Regional 2008 - SAXONY)
5. Tanz des Jahres 2008: ROCK´N ROLL (TFF.DANCE FOCUS - ROCK´N ROLL)
6. DER DEUTSCHE WELTMUSIKPREIS "RUTH" 2008 (GERMAN WORLD MUSIC AWARD "RUTH")
7.SONDERKONZERT, DONNERSTAG 3. JULI 2008 - 21 UHR - SCHLOSSHOF DER HEIDECKSBURG
8.KINDERFEST 2008
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Links:
Event:
TFF Rudolstadt 2008
TFF Rudolstadt 2008 Sonderkonzert
Group: TFF Rudolstadt
Offizielle Homepage:http://www.tff-rudolstadt.de
Nicht mehr ganz aktuell diese beiden Links (das meiste stimmt aber noch):
Google Earth - tff Rudokstadt
Google Maps - tff Rudokstadt
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1.KÜNSTLER (ARTISTS):
Achanak (IND/ENG)
Bobo (DEU)
Bonnie 'prince' Billie (alias Will Oldham,Palace Brothers,Palace Music,Palace,Palace Songs,Bonny Billy,Bonnie 'Blue' Billy) (USA)
borderland (UKR/DEU)
Billy Bragg (ENG)
Embryo (DEU)
Sebastian Daller (DEU)
Etran Finatawa (NGR)
Gráda (IRL)
Gypsy Queens and Kings (ROU+)
Marko Haavisto & Poutahaukat (FIN)
Johan Hedin (SWE)
Izabo (ISR)
Jaune Toujours (BEL)
L'alba (FRA)
Yasmin Levy (ISR)
Madagascar All Stars (MDG)
Sameer Makhoul (ISR)
Marammé (DEU)
Gunnel Mauritzson (SWE)
Inka Mbing (TWN)
Adrienne Morgan Hammond (USA)
Niederbayrischer Musikantenstammtisch (DEU)
The Proclaimers (SCO)
Psio Crew (POL)
Rieck-Kellermann (Heike Kellermann & Wolfgang Rieck) (DEU)
Riserva Moac (ITA)
Samo (TJK)
Sarband (DEU)
Rainer Scharenberg (DEU)
Olaf Schubert (DEU)
Karl Seglem (NOR)
Serboplov (SER)
Sheva (ISR)
Shashmaqam Ensemble Buchara (USB)
strom & wasser (DEU)
Erika Stucky (SUI)
The Barnstormers feat. The RockCandyCloggers (USA)
The Imagined Village (ENG)
Ulman (DEU)
Glen Velez and Lori Cotler (USA)
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1.1 STRASSENMUSIK & FREIE BÜHNE
Ayassa
Erik Beisswenger
Bella
Bergfolk
Buckijit
Buschmusik Detmold
Wolfgang Debus
Duo Gitarrenzeiten
Duo Swantje & Carlos Justiniano
Fiddle Folk Family
Frank Fleißig
Florentine goes Fishing
Freesen kann dat
Gasometer
Mark Gillespie
Gualaceo
Handgemenge
La Marotte
La Vatera
Liederlicher Unfug
Lljmb
Sam Menzies
Miserlou
Newman & friends
Uta Pilling
Rakatak
Rock´n´Roll Team Gymn. Kahla
Saffer & The Jukes
Spätlese
Taxi Sandanski
TohuVaBohu Quartett
Tolle Kapelle
Triganes
Trillke Orchester
Vokalensemble –7
Vorsicht Stufe
Yonder
Zartgesottene Melodealer
Zhetva
ZUCKER & ZIMT
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2.Länderschwerpunkt – Israel (TFF.COUNTRY SPECIAL 2008 – ISRAEL)
„Fern der globalen Wahrnehmung gedeiht die israelische Musikszene“, schreibt Israel-Spezialistin Claudia Frenzel, die den Schwerpunkt Israel für das TFF 2008 vorbereitet und betreut hat, im Programmheft des kommenden Festivals – und liefert damit gleich in der Überschrift die Begründung, warum sich Programmbeirat und Festivalteam für den Judenstaat als Land 2008 entschieden haben.
Israel musikalisch, das ist bei uns gelegentlich Pop (Noa, Ofra Haza) und dauerhaft ganz viel Klischee: jiddisches Lied und Klezmer. Dabei wird geflissentlich übersehen, dass die alte jüdische Musik aus Osteuropa wenig mit der agilen Musikszene des jungen Landes am Mittelmeer zu tun hat. Dies will nun das TFF08 zurecht rücken. Schon im vergangenen Jahr standen mit Idan Raichel sowie der amerikanisch-israelischen Balkan Beat Box zwei Vertreter der jungen israelischen Weltmusikszene auf TFF-Bühnen. Wie sich das TFF überhaupt entschieden hat, die junge Szene abzubilden, und daher bewusst auf verdiente Altstars wie Chava Alberstein oder David Broza verzichtet hat.
Israel ist ein Einwanderungsland – und als solches ein multikulturelles Gebilde mit Einflüssen aus Osteuropa und Äthiopien, Russland und den USA, Marokko und Spanien, Vorderasien und Griechenland. Musikalisch kamen zu diesen verschiedenen ethnischen Einflüssen noch Pop und Rock, Hip-Hop und Reggae hinzu – die Grundsteine für die aktuelle israelische Musik. Die sieht sich selbst am liebsten so wie das Land – als multiethnisch. Der diesjährige Fokus auf Israel mag nur einige wenige Facetten beleuchten, aber er lässt erahnen, wie vielfältig die Klänge sind, die aus der Region noch zu selten an unsere Ohren dringen.
Izabo
Yasmin Levy
Sameer Makhoul
Mate Yehuda
Amal Murkus & Thüringer Sinfoniker Rudolstadt
Sheva
Tizmoret
u.a.
Ausstellung von Moshe Gross - Fotografien aus 60 Jahren Israel
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3. MAGISCHES INSTRUMENT 2008 - RAHMENTROMMELN (MAGIC Tambourin Men)
Die Rahmentrommeln gehören zu den am meisten verbreiteten Instrumenten auf diesem Planeten und wahrscheinlich auch zu den ältesten: Schon vor Jahrtausenden soll es diese Instrumente in Mesopotamien gegeben haben.
Eine Rahmentrommel ist ein Rahmen, meist aus Holz, rund oder viereckig, der auf einer Seite mit einer Haut oder einem Fell bespannt ist. Darauf wird mit den Fingern oder der ganzen Hand, einem Schlegel oder Knochen geschlagen. Viele Instrumente haben zusätzlich noch Schellen, Glocken, Metallringe oder Schnarrsaiten. Typisch für die Rahmentrommeln ist zudem, dass die Tiefe des Rahmens immer geringer ist als der Durchmesser der Bespannung.
Eine der archaischsten Verwendungsweisen einer Rahmentrommel finden wir bei den indigenen Völkern, die sie noch heute bei religiösen Ritualen oder auch bei Heilungszeremonien verwenden. Diese schamanistische Tradition ist besonders in Sibirien und Zentralasien sowie bei den Indianern Nordamerikas üblich, doch ebenso bei den Inuits und den Samen. Aber auch die Zeremonien mancher muslimischer Sufiorden im Orient und in (Vorder-)Asien sind ohne eine Rahmentrommel nicht denkbar. In Italien ist eine Tarantella ohne Tamburin undenkbar, irische Musiker brauchen das Bodhrán als perkussive Stütze, in Nordspanien (Galizien und angrenzende Regionen) sind Pandeireteiras, Frauen, die singen und sich dabei auf dem Tamburin begleiten, ein fester Bestandteil des Musiklebens, und brasilianische Musiker von Capoeira bis Choro lasen sich gerne vom Pandeiro begleiten.
Und dann sind da die Solisten, die die Rahmentrommel einfach als spannendes Instrument begreifen und sich bei ihrer Musik ganz auf ihre Kreativität und Virtuosität verlassen. Aber auch für sie gilt das gleiche wir für die Kollegen im traditionellen Kontext: Sowohl die spieltechnische wie die bauliche Entwicklung der Rahmentrommel scheinen noch längst nicht abgeschlossen zu sein. Die Instrumente werden, was Stimmbarkeit, Klangmöglichkeiten und spieltechnische Varianten anbetrifft, immer noch weiterentwickelt und sie erobern sich ständig neue Genres, in denen sie Verwendung finden.
David Conte (ITA)
Itamar Doari (ISR)
Tommy Hayes (IRL)
Caito Marcondes (BRA)
Michael Metzler (DEU)
Glen Velez (USA)
special guests:
Lori Cotler (USA)
Sameer Makhoul (ISR)
Samo (TJK)
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4.Focus Regional 2008 - SACHSEN (Focus Regional 2008 - SAXONY)
Aus verschiedenen Gründen führt das TFF seine Reihe „Focus regional“ nach einigen Jahren Pause heuer fort: Das Interesse an regional geprägter oder zufällig in einer Region verorteter Musik ist in letzter Zeit nicht nur bei den BesucherInnen des TFF gestiegen. Möglicherweise hat sich vor allem in den neuen Bundesländern ein Identitätsbewusstsein verstärkt. Den Focus 2008 auf Sachsen zu richten, war also ohnehin nahe liegend: Nach wie vor ist Leipzig, das alte Zentrum der DDR- Folkbewegung, ein musikkulturelles Sprudelbecken, wo sich vieles und viel Neues abspielt: Ulman zum Beispiel, die das Leipziger Folk-Erbe kreativ-spannend ins elektronische Zeitalter weiterführen und mit ihrer Musik 2007 den Preis Creole – Weltmusik aus Deutschland gewannen.
Wie auch in den Anfangsjahren stellt der Focus regional die traditionelle Musik einer Region genauso dar wie ambitionierte Neukreationen, die Musik von alt eingesessenen Bewohnern der verschiedenen Landschaften genauso wie die der Minderheiten und Migranten. Marammé aus Leipzig stehen in diesem Jahr für die Migrantenszene, aber noch für viel mehr: für einen quirligen Umgang mit verschiedenen Traditionen (Italien, Sachsen) und verschiedenen Zeitepochen (von der Renaissance bis zur Gegenwart).
Im Gegensatz zu den in Deutschland lebenden Italienern sind die Sorben, die slawisch-stämmigen Bewohner der Lausitz, eine echte Minderheit. Die sich aber – und das wird auf dem TFF sowohl in den Konzertprogrammen von Sprjewjan als auch in einer Gesprächsrunde demonstriert – nicht nur im folkloristischen Sinn eine eigene Kultur bewahrt hat.
Sächsisches im Wort wird nicht nur der selbst geschnitzte Kasper des Marionettentheaters Pandel aus dem Vogtland präsentieren, sondern auch der Sänger Stefan Gerlach, der neben Liedern von Anton Günther auch selbst erhorchte Gesänge aus dem Erzgebirge im Repertoire hat. Auch die Vorführungen der Trachtengruppe aus Elsterberg im Vogtland und eine Revue zu Ehren des DDR- Rockpoeten Kurt Demmler machen deutlich, wie vielfältig die sächsische Rock-Folk-World-Kultur ist.
Focus Regional – Künstler (Artists)
Folkloretanzensemble „Thea Maass“ der Technischen Universität Dresden
Stefan Gerlach
Hommage an Kurt Demmler
(feat. Dieter Beckert, Bobo, Cäsar, Thea Maass, Manfred Wagenbreth u.a.)
Marammé
Hans Joachim Pandel
Olaf Schubert
Sprjewjan
Stolpner Folk/Dudelsacksen
Trachtengruppe Elsterberg
Ulman
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5.Tanz des Jahres 2008: ROCK´N ROLL (TFF.DANCE FOCUS - ROCK´N ROLL)
Ein wenig muss man aufpassen: Rock’n’Roll als Musikstil – dessen Ursprünge zumeist in den 50er Jahren mit Stars wie Elvis Presley, Bill Haley, Jerry Lee Lewis oder Little Richard verortet werden – ist nicht gleichzusetzen mit Rock’n’Roll als Tanz: Der Tanz Rock’n’Roll ist eigentlich ein Sammelname für ein historisch-stilistisches Spektrum, das von Swing über Boogie Woogie und Rockabilly bis zu English Jive reicht.
Swing bezeichnet eine Stilrichtung des Jazz, die ihre Wurzeln in den USA der 1920er bis 1930er Jahre hat. Die Verbreitung des Swing ist untrennbar mit der Entstehung der Bigband verbunden. Seinen Triumphzug feierte der Swing als Tanzmusik, vor allem in den Jahren 1935-1945. Dabei werden als Swing eine ganze Reihe von Tänzen bezeichnet, die ungefähr ab 1930 in den USA bekannt geworden sind und zu der Musikrichtung Swing getanzt wurden. Die ursprüngliche Variante des Tanzes wurde als Lindy Hop oder Savoy-Style Swing bezeichnet; die bekannteste Variante ist der Hollywood-Style Swing, der Ende der 40er, Anfang der 50er Jahre als weißes Pendant zum schwarzen Savoy-Style entstand.
Als die populäre Musik von Swing zu Rhythm’n’Blues und den Anfängen des Rock’n’Roll weiterging und in den USA die Anfänge einer medial gestützten Pop-Kultur entstanden, entdeckten zunehmend mehr Teenager den Tanz und adaptierten ihn an die neuen Musikstile. Dabei war der Hollywood Style wohl das wichtigere Vorbild für den erst später entstandenen Boogie-Woogie, welcher wiederum von amerikanischen Soldaten nach Europa gebracht wurde. Dieser Form gaben vor allem die Medien und die weiße Bevölkerung die gängige Bezeichnung Jitterbug (jittery = nervös). Auch Charleston, Balboa, Cakewalk, Shag und Big Apple gehören zur Familie der Swing-Tänze.
Gegen Ende der 40er Jahren entwickelte sich der Swing zum Boogie Woogie. Obwohl der Boogie Woogie im Prinzip so getanzt wird wie der Swing, kommen die Paare nicht ins Schaukeln – der Boogie-Rhythmus ist viel schneller als beim Swing und war damals wie ein Rausch, der oft bis zur körperlichen Erschöpfung ausgelebt und getanzt wurde. Heute jedoch gibt es eine Back to the Roots-Bewegung, aus der Hüfte getanzt, mit schnellen Füßen und wieder zunehmenden Swingelementen.
Noch eine Umdrehung schneller war dann der Rock’n’Roll. Bei ihm sind die körperlichen Anforderungen mit der Zeit so hoch geworden, dass der ursprüngliche Gesellschaftstanz der Jugendlichen heute nur noch bei Schaudarbietungen und auf Turnieren getanzt wird – und das kaum noch in den USA, sondern hauptsächlich in Europa. Rock’n’Roll ist ein fröhlicher, schneller und sportlicher Tanz, der stark zuschauerorientiert ist. Er ist geprägt von hoher Präzision der Bewegungen bei hohem Tempo und der flüssigen Kombination von Tanz und spektakulärer Akrobatik, welche teilweise mit den Ängsten des Zuschauers spielt. Dabei übernimmt er häufig Elemente aus anderen Tänzen, besonders aus Aerobic, Jazz Dance oder den Lateinamerikanischen Tänzen.
DANCE - ARTISTS
Focus Rock´n Roll
Ray Allen and the Hi-Fis
Blue Baba Swing Big Band
Desperado 5
Jukebox Stompers
Christine von Scheidt
Stage Dance and Ceilidhs
Thüringer Folkloretanz Ensemble Rudolstadt
Folkloretanz Ensemble “Thea Maass” TU Dresden
Fiesta Mexicana
Mate Yehuda
Dudelsacksen und Stolpner Folk
folkinger
Niederbayerischer Musikantenstammtisch
Barnstormers with the RockCandy Cloggers
Climax Ceilidh Band
La Machine
uxu kalhus
Öves
Eka & Eva
Sigi Doberenz & Wimmerschinken
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6.DER DEUTSCHE WELTMUSIKPREIS "RUTH" 2008 (GERMAN WORLD MUSIC AWARD "RUTH")
Preisträger in der Kategorie "Globalen RUTH": Sarband
Die Globale RUTH 2008 geht an Sarband. Der Name hat weder mit dem Saarland zu tun, noch bezeichnet er eine Band, jedenfalls nicht im engeren Sinne. Sarband ist ein wandelbares Wesen. Das Ensemble des bulgarischen Ud-Spielers und Perkussionisten Vladimir Iwanoff existiert in verschiedenen Inkarnationen, von der kammermusikalischen Besetzung bis zum Orchester.
Der Begriff Sarband entstammt der nahöstlichen Musikgeschichte. Er bezeichnet die kompositorische Brücke zwischen zwei Improvisationen. Brücken schlägt auch diese Musik – zwischen europäischer, jüdischer, arabischer Musik, zwischen den Religionen, zwischen Herkunft und Gegenwart, zwischen Körper und Geist. Sarband intoniert eine Kultur der Toleranz, wie es sie im mittelalterlichen Al-Andalus gegeben hat. Christen, Juden und Muslime lebten verträglich im selben Raum und hörten einander zu.
Sarbands hohe Kunst ist Weltmusik, aber nicht im Sinne dekorativer Virtuosität, die alle Ethno-Sounds gesampelt hat und zu Soljanka verkocht. Sarband Musik meidet das globale Soundgeschnatter. Sie führt Stimmen zueinander. Sie lässt Traditionen miteinander reden, als kämen Seelen ins Gespräch.
Gewinner der Kategorie "Deutsche RUTH": Bobo für "Lieder von Liebe und Tod"
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Ehren-RUTH I : Christoph Borkowsky für sein Wirken an der WOMEX.
... mehr
Ehren-RUTH II : Embryo für das musikalische Lebenswerk
Der Weg ist das Ziel – nur selten ist eine lebensphilosophische Maxime mit so viel Phantasie und mit einer solchen Langzeitenergie in Klänge umgesetzt worden wie im Spiel der Gruppe Embryo. In Bewegung zu sein bedeutet für die Band, die Musik im Prozess des Improvisierens ständig neu zu erfinden, zugleich aber auch im buchstäblichen Sinne auf Reisen zu gehen und im Austausch mit anderen Kulturen musikalisch zu wachsen. Die 1969 entstandene Keimzelle wurde von Anfang an von einer kollektiven Kraft genährt. Embryo gleicht einer Großfamilie ohne Gruppenzwang, die sich ständig erneuert. Aus dem Jazzrock der Anfangsjahre erwuchs eine weltmusikalische Orientierung, die den Modewellen fern steht und dem Kommerz entsagt. Embryos Ende der siebziger Jahre auf dem Landweg unternommene Reise nach Indien zählt bereits zu den musikalischen Mythen der Gegenwart. Doch die Karawane um Christian Burchard zieht weiter – keiner anderen Moral verpflichtet als der eines gleichberechtigten Gebens und Nehmens. Embryo ist keine Musikrichtung, sondern eine Lebensform.
Bert Noglik -Jury 2008
Verleihung und Laudatien SA ab 19:30 Große Bühne Heidecksburg
The German world music award RUTH is a joint venture by MDR Figaro and TFF.Rudolstadt. The annual award ceremony takes place on Saturday at TFF; it is broadcasted live by MDR Figaro.
Giving a prize to outstanding musicians shall improve the public awareness of this sector of the German music business (compared with other countries, and also with other categories such as pop/rock, jazz, or classical music). A
RUTH is awarded in the sections „German World Music“ - for music with roots in local traditions - and „Global World Music“ - for musicians living in Germany but with roots in other regional traditions.
Each year the jury also bestows one or more „Honorary RUTH(s)“ on institutions or individuals with high merits in this field of music.
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[b]7.SONDERKONZERT, DONNERSTAG 3. JULI 2008 - 21 UHR - SCHLOSSHOF DER HEIDECKSBURG
Salsa Nacht
Willie Colón and guest
and more
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8.KINDERFEST 2008
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Die Beschreibung ist fast original von der tff-Seite übernommen
http://www.tff-rudolstadt.de

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