listenterror 2010

 
  • listenterror 2010

    erkenntnisse hinsichtlich überragender songs? bezüglich erstklassiger alben? zugehörig dem jahrgang 2010? hier hinein!

  • Kann man ja nie früh genug mit anfangen,...

  • humroangebot angenommen...

  • Die neue U.S. Girls ist gelungen und kann für die Listen 2010 im Auge behalten werden.

  • Red Crayola with Art & Language - Five American Portraits
    Yellow Swans - Going Places

    vielleicht geht noch was, in diesem bisher sehr öden Jahr


  • @papst: nicht alle drei, Smoke Song reicht! (das ist die unterste)

  • Erzählt mal was zu den drei Alben. Danke!

  • Erzählen, also - na ja, so Psychedelic-Drone Zeug. Eher sachte geht's zur Sache, wenig noisige Elemente, darin manchmal den Platten aus dem italienischen Jooklo-Umfeld nicht unähnlich (vor allem die Smoke Song). Glöckchen, allerlei übereinander gelagerte Drone-Sounds, hier und da Geklöppel und Gerassel, auch mal 'ne Flöte, Gitarre (bzw. das Ding, das Michael Flower spielt). Irgendwo zwischen Alice Coltrane und Acid Mother's Temple, GHQ und den erwähnten Platten aus Italien (Golden Jooklo Age, Neokarma Jooklo Experience, Neokarma Jooklo Trio). Lullt gut ein.

    So ungefähr.

  • Blessure Grave - Judged By Twelve, Carried By Six

    dass 'sowas' noch funktioniert; sehr schön!

  • erstes statement ist geplant, aber irgendwie schleicht das jahr doch recht geruhsam voran, so dass kaum eine aussagekräftige liste herauskommen mag. neben scout niblett gilt eine empfehlung vorrangig der sehr guten midlake scheibe. polar bear haben zudem etwas, wie ich meine, großartiges im köcher. kommt demnächst.

  • hier passiert ja wenig, so schlecht 2010? oha!

    • Ryka_ disse...
    • Usuário
    • Mar 4 2010, 14h30
    für mich ist 2010 bisher ein tolles Jahr, die neuen Alben von Xiu Xiu, Magnetic Fields, Los Campesinos!, The Irrepressibles und allen voran Owen Pallett haben auch am Jahresende Chancen weit vorne in meinen Listen zu stehen!

  • Paul Dunmall & Chris Corsano - Identical Sunsets

    ruhig mal reinhören, wenn sich die gelegenheit ergibt

  • alben 2010

    ****
    1.jack rose – luck in the valley
    2.laura gibson & ethan rose – bridge carols
    3.midlake – the courage of others
    4.scout niblett – the calcination of…

    ***1/2 - ****
    5.the family elan – bow low bright glow
    6.moon duo - escape
    7.the magnetic fields – realism
    8.kurt weisman - orange
    9.laura veirs – july flame
    10.voice of the seven thunders – s/t
    11.pillars and tongues – lay of pilgrim park

    ***1/2
    12.fursaxa – mycorrhizae realm
    13.eels – end times
    14.emit bloch – dictaphones vol. 1
    15.cars & trains – the roots, the leaves
    16.dirtmusic – bko
    17.elva snow – s/t

    *** - ***1/2
    18.the magickal folk of the faraway tree – the soup & the shilling
    19.first aid kit – the big black and the blue

    ***
    20.shearwater – the golden archipelago

    ep 2010
    1.david thomas broughton – boating disasters **** - ****1/2
    2.leonard mynx – le petit mort ***1/2
    3.tuó – walk on silence *** - ***1/2
    4.emma russack – peasants *** - ***1/2

  • Mal abgesehen davon, dass ich bei den meisten Sachen mich nicht berufen fühle,ein zwei Sätze: Die neue Fursaxa ist ziemlich schwach, finde ich. Irgendwie ausgeleiert oder so, weiß auch nicht. Auch Scout Niblett hat mich enttäuscht (oder ein wenig gelangweilt). Zur ersten Platte noch begeistert live in Frankfurt auf einem Hausboot spielen sehen, aber irgendwie ist das auch vorbei,...

    Jack Rose on top? Den hab' ich noch gar nicht mit drin, fehlt noch der Abstand, - will ihn nicht nur aus Pietät hochjubeln. Das die Platte top ist, ist klar.

    Voice Of Seven Thunders fand ich beim Kraak ziemlich gut, Platte ist auch schön. Auch die Family Elan ist fein, keine Frage. Und warm ums Herz wird mir bei Moon Duo! Sau unoriginell die Mucke, aber saugut gemacht. Stooges, Suicide, Spacemen 3, umgerührt und draufgekotzt- super!

  • es seien einige anmerkungen nachgetragen, zumeist zitate, der zeit wegen:
    zu scout, der ich auch schon mit ihren ersten werken auf den leim gegangen bin:
    "die schönheit im gebrochenen, die raren momente des glücks, wenn sich aus der rauen soundschale das harmony thing schält. in welcher beziehung mag scout niblett zu ihren melodien stehen? ketzerische schlüpflinge? notwendiges übel? schößlinge, denen die brust verwehrt wird? wie reines transportmittel wirken sie zuweilen, um die trügerischen notizen auf den weg zu bringen, von trotz getrieben, den das heurige schlagwerk imitiert. von misstrauen gebeutelt, von enttäuschungen geprägt, das profil zur schau getragen. und doch wirkt "the caclination of..." oft gebremst. die mahlströme, die scout niblett aufbaut, zuckeln durch den raum wie gefrässige monsterschlangen, die wissen, dass ihnen das opfer nicht entkommen kann. rockig, bluesig der angang, spröde der gesang hier, zauberhaft unrau dort. auf dem neuen drag city output macht man einige neue lieblingssongs aus. die dramaturgie des werks ist zudem ausgezeichnet, kein nachschleifen notwendig, scouts schweißnähte sind einwandfrei."

    fursaxa – mycorrhizae realm (2010)
    > tara burkes reduzierte und zugleich ziselierte acid folk kompositionen wetzen an der naht zwischen verklärter mittelalterromantik und der kühle eines friedhofidylls

    voice of the seven thunders – s/t (2010)
    > elektrifizierter, beschleunigter, um nicht zu sagen rockiger, dennoch bewegt sich rick tomlinsons unter neuer fahne nicht weniger grandios hakenschlagend

    the family elan – bow low bright glow (2010)
    > mittels mittelalterlichem gewerk unterfütterter, gen osten ausgerichteter vintage folk, aus den federn chris hladowskis und hanna tuulikkis, überzeugend, und so oft heiter

    zu jack rose fiel mir nicht viel mehr ein:
    jack rose - luck in the valley (2010)
    > das letzte album der "ditch trilogy" begistert posthum mit ausdruckskraft, variantenreichtum und harmonischem gestus


    die platte ist derzeit top. wenngleich sind joanna anstrengt, dem entschieden entgegen zu treten.

    zum moon duo später mehr. du hast jedenfalls recht, spektakulär ist da nichts. aber der mahlstrom ihres spacerocks ist auf irrige weise verzaubernd.

  • Sich selbst zitieren, ha, ha, ha,... sehr gut. Zu Scout Niblett: Nich,dass sie mir unsympathisch wäre oder gar gegen den musikalischen Strich ginge - nur, so dolle finde ich das nicht mehr (im Vergleich zu „früher“).

  • Alben 2010

    ****
    Massive Attack: Heligioland

    ***1/2 - ****
    Seabear: We Built A Fire
    Midlake: The Courage Of Others

    ***1/2
    Peter Wolf Crier: Inter-Be
    Nana Grizol: Ruth
    Tom McRae: The Alphabet Of Hurricanes

    *** - ***1/2
    Kevin Barker: You & Me
    The Magnetic Fields: Realism
    Ian Gomm & Jeb Loy Nichols: Only Time Will Tell
    Sam Amidon: I See The Sign
    The Electric Pop Group: Seconds

    ***
    Everybody Was in the French Resistance...Now: Fixin' The Charts #1
    Danny & The Champions Of The World: Streets Of Our Time
    Holly Miranda: The Magician’s Private Library

  • schön, b., deine liste zu lesen. jackie hast du nun doch außen vor gelassen? wenn es dabei bleibt, wie schätzt du sie denn ein?

    ansonsten einige mir nicht bekannte alben, vor allem die truppe bei ***1/2. sollte man da nachsetzen?
    kevin barker hatte die erste euphoriewelle nicht überstanden? magnetic fields sind bei mir etwas stärker, dafür bieten sich doch immer noch ausreichend melodien. überraschend 'schlecht' sam amidon. die ersten tunes, die ich konzentrierter hören gefielen mir sehr gut.

  • Jackie wäre sicherlich hoch eingestiegen, ich mag ihre Mischung aus Tradition und Kammermusik , mit A. Roberts an Bord kann man natürlich auch nicht viel falsch machen.

    Nana Grizol könnte dir gefallen: Lo-Fi Rock mit Bläsern und billigem Klavier und einigen Hymnen am Start. Peter Wolf Crier hattest du selbst mal im Klienicum...

    Barker gefällt mir immer noch sehr gut, aber nicht alles ist gleich ein Klassiker. ***1/4 Bewertungen sind immer noch Platten die ich gerne und oft höre.

    Sam Amidon ist sicherlich schön und geschmackvoll inszeniert (Bläser, Streicher, Frauen) lässt mich aber leider irgendwie trotzdem kalt. War aber als Samamidon schon ähnlich.

    Auf der MF sind so 4 Stücke, die richtig begeistern, der Rest taumelt dann so leider zwischen mittelprächtig bis desaströs... Eigentlich kann Merritt mehr, wäre vlt. mal wieder Zeit für The 6ths...

  • peter wolf crier habe ich tatsächlich nicht mehr erinnert, aber nun noch mal nachgelesen, ist ja immerhin ein jagjaguwar release, bei nana grizol bin ich neugierig.

  • dass du mit sam amidon nicht kannst, b., den faden nehme ich noch einmal auf, nachdem das aktuelle album doch noch einige runden lief, überrascht mich. den todesstoss "geschmackvoll" kann ich nicht versetzen. dafür rührt mich vor allem der gesang zu sehr an. ergreifend finde ich es zuweilen und muss einige lieder immer wieder spielen.
    leider ist "i see the sign" nicht durchgängig auf dem niveau der ersten tracks. da sind aber ein paar sehr, sehr gute cuts dabei. zudem finde ich die arrangements sehr gelungen. er geht da ja zum teile neue wege und öffnet und schließt türen auf erstaunlich simple, aber effektive weise.

    wie hattest du eigentlich das erste johnny flynn album gehört? ich bin sehr neugierig, ob er den meines erachtens großartigen erstling toppen wird können.

    der prinz hat mal wieder was ganz feines auf die beine gestellt, so jedenfalls mein erster eindruck.

  • ich muss das Album noch 1-2 mal hören um endgültig etwas dazu zu sagen. Ich habe i. M. jedenfalls noch den Eindruck, als würde hier mehr Wert auf Produktion u. Arrangement gelegt als in den Song investiert... aber wie gesagt... (Blood und Relief sind z.Zt. meine Favoriten)

    Flynn hatte mich damals nicht so begeistert wie viele. Aber ich weiss nicht mehr so genau warum. Muss ich noch mal reinhören.

Usuários anônimos não podem postar mensagens. É preciso fazer login ou criar uma conta para postar nos fóruns.