Hans Henny Jahnn

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Criado em: 16 Mai 2010
Descrição:
Hans Henny Jahnn (1894-1959) gehört neben James Joyce, Marcel Proust und Robert Musil zu den bedeutendsten, bildgewaltigen und sprachschöpferischen Dichtern des 20. Jahrhunderts.

Hans Henny Jahnn (1894-1959), Tierliebhaber, Pythagoreer, Pazifist, "Kriegsdienstverweigerer", Emigrant, „Abtrünniger“, Atheist, Anarchist, Epikureer, Musiker, Orgelsachberater und -restaurator, Hormonforscher gehört neben James Joyce, Marcel Proust, Italo Svevo, Franz Kafka, Hermann Broch, Alfred Döblin und Robert Musil zu den bedeutendsten, bildgewaltigen und sprachschöpferischen Dichtern des 20. Jahrhunderts und zu den aktuellsten des 21. Jahrhunderts. Mit Perrudja, seiner Romantrilogie „Fluss ohne Ufer“ und „Die Nacht aus Blei“ hinterließ er ein monumentales, magisch realistisches Oeuvre, Landschaften, Erotik, das Heilige, die Gewalt inaugurierend.

Musik, Komponisten, Interpreten, die der Dichter liebte:
Dietrich Buxtehude, Vincent Lübeck, Samuel Scheidt, Heinrich Isaac, die Norddeutsche Orgelschule, Jan Pieterszoon Sweelinck, Johann Sebastian Bach, etc.

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  • orlandosyrg

    Ja, ich will doch wieder einmal "Perrudja" lesen!

    fevereiro 2012
  • gerstur

    "Wie kann der Mensch leben, wenn das Erinnern sein Unglück zur unvergänglichen Gegenwart macht? Wir schlafen. Und jeder Abend ist ein anderer Abend. Der nach vierundzwanzig Stunden. Die einen vergessen nach einem Jahr, die anderen nach einem Monat, die dritten nach sieben Tagen, die Auserwählten nach vierundzwanzig Stunden. Und was auf dem Sieb des Gedächtnisses bleibt, ist die geschminkte Lüge." (Perrudja, H. H. Jahnn)

    setembro 2010
  • oexlein

    Mhm ...

    agosto 2010
  • gustahephim

    "Geilheit ist zweierlei: Vor und nach der Befriedigung." (Jahnn, Perrudja)

    agosto 2010
  • andreabrilly

    Ja ... - ... ?!?

    julho 2010
  • aberdinluft

    „Die gewaltigen Herren der Banken und Schiffe, die in der Woche sechs Tage Sklaven, Pfeffer, Tee, Taue, Häute und Bier verhandeln, um am siebenten in einer Kutsche in die Kirche zu fahren, weil es Gott beleidigen könnte, wenn sie zu Fuß gingen, - sie verachten die Künste, hassen sie bekämpfen sie, indem sie über die Freiheit des Geistes herfallen. Poesie, Musik, Malerei sind für sie Papperlapapp, genau wie die hingemordeten Neger, diese Hunderttausenden, bei der Gewinnung der Menschenware. Dreck ist, wer arm ist. Mit einem Augenaufschlag zum Himmel vertuschen sie den Gestank ihrer Hauptbücher.“ (H. H. Jahnn, Thomas Chatterton)

    julho 2010
  • klaraspineth

    "Es macht mir Vergnügen, genau hinzuschauen. Die Wahrheit ist so lasterhaft wie die Lüge. Das wissen jene nicht, die so unablässig täuschen und verfälschen, dass sie nebst Gott an die Zivilisation glauben - an jenen glänzenden Palast, dessen Inneres nur aus Retiraden besteht, wo man sich ungesehen des Drecks entledigt ..." (H. H. Jahnn)

    julho 2010
  • aberdinluft

    Der Schlaf einer großen Stadt, der niemals tief, niemals vollkommen ist - auch wenn die Kranken und Sterbenden weit hinaus in die Verliese der Hospitäler geschleppt werden, um dort mit ihrer Qual allein zu sein - niemand zu behelligen, der nicht dafür bezahlt würde. (Hans Henny Jahnn, Fluss ohne Ufer, Epilog)

    julho 2010
  • eleonoreschwarz

    "Ich habe keine Erwartung mehr. Jetzt weiß ich genug. Meine Erinnerung ist umgestoßen und ausgelaufen. Sie ist nichts Genaues, nichts Verläßliches mehr - - - " (Hans Henny Jahnn, Die Niederschrift des Gustav Anias Horn nachdem er neunundvierzig Jahre alt geworden war)

    junho 2010
  • dasuperville

    "Das Glück ist ein Zwillingsbruder der Sekunde, flüchtig wie die Zeit." (Jahnn)

    junho 2010
  • dasuperville

    „Es war ein unsagbarer Wohlgeschmack darin, eine vielstufige Treppe mit dem Gaumen wahrnehmbarer prickelnder Launen.“ (Jahnn)

    junho 2010
  • dasuperville

    Aber klar doch ...

    junho 2010
  • mamahub

    Das Fleisch ...

    junho 2010
  • anresier

    Nul n'y échappe dans la nuit de plomb ...

    maio 2010
  • curoboros

    "... und so weinte ich nicht. So sah ich nur, wie die Welt schweigend den Tod erlitt, den Tod des toten Lichtes, den Traum der ewigen Kälte, der Welten Herrlichkeit Vergehen." (Hans Henny Jahnn, Die Niederschrift des Gustav Anias Horn nachdem er neunundvierzig Jahre alt geworden war)

    maio 2010
  • curoboros

    "Der Zusammenschluss der Menschen zur Menschheit mit bestimmten Zwecken und Zielen fördert die Grausamkeit. - man schreitet fort von der Sklaverei zur Inquisition, von der Inquisition zum Krieg, vom Krieg zur Bürokratie, von der Bürokratie zur Sklaverei. Es ist eine Spirale, die irgendwo in der Tiefe, in der größten Dunkelheit endet." (H. H. Jahnn, Thomas Chatterton)

    maio 2010
  • franzfreiherr

    "In jenen Minuten erfand ich den Zwiesang zwischen ihm und mir, den ich niemals wieder aus meinem Hirn habe fortwischen können. Ein Nichts an Musik, aber eine Scheuer voll Leid und archaischer Abtrünnigkeit." (Hans Henny Jahnn, Die Niederschrift des Gustav Anias Horn nachdem er neunundvierzig Jahre alt geworden war)

    maio 2010
  • berthemenns

    „Nun hörten beide die wunderbaren fortebbenden Strophen, die von keinem Menschen erfunden und vorgetragen waren, die ohne Mund und Instrumente auf dem Licht des Mondes gespielt wurden.“ (Hans Henny Jahnn, Die Niederschrift des Gustav Anias Horn nachdem er neunundvierzig Jahre alt geworden war)

    maio 2010
  • murihskay

    Güzel!

    maio 2010
  • erigruen

    "Du bist da - ein Mensch." (Jahnn)

    maio 2010
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