• Win with Übersee Records Part Two: No Te Va Gustar!

    Dez 1 2009, 17h58 por UeberseeRecords

    Since we had a great response for the last Übersee Records CD give-away, we decided to put up another contest.

    You can win the original Uruguayan Version of No te va Gustar's fantastic Album "Aunque Cueste Ver el Sol".
    The CD comes in a beautiful Digi Pack with a nice artwork and of course it's not available in Germany or Europe!
    So you better hurry!
    How to win? It's real easy!
    Just send an e-mail to:

    win@uebersee-records.net

    with "NTVG" in the headline and you're in!
    We'll draw the winner on Thursday December 10th and post the name on our regular site: www.uebersee-records.net
    Good luck and stay tuned for the next give-away, coming up soon

    Good luck
    Glenn
  • Bericht: UN KUARTITO am 25.11. in Kiel - erst in der besetzten Uni, dann in der…

    Nov 27 2009, 7h06 por UeberseeRecords

    Zum Ende ihrer gut dreiwöchigen Tour verschlug es unser aller Lieblingscombo aus Buenos Aires in den ganz hohen Norden, damit wir mit ihnen das Kieler Herbstgrau wegtanzen. In diesem zwar wettermäßig kühlen Zeiten brennt jedoch auch bei uns in Kiel ein politisch aktives Feuer an der Universität. Begonnen in Österreich mit der Besetzung des dortigen Audimaxes und über eine Demonstration im Rahmen des diesjährigen bundesweiten Bildungstreiks, wurde auch in Kiel ein Teil der hiesigen Universität besetzt. Seit nun gut einer Woche ist der Gebäudetrakt „Alte Mensa“ mit seinen zwei Hörsälen und einem großen Seminarraum besetzt. Es wird gekocht, organisiert und über alle Facetten des Bildungssystems diskutiert. Um dieses inhaltliche Programm ein wenig aufzulockern traten am Mittwoch Nachmittag gegen 17:30 Un Kuartito mit einem kleinen Akustik Set an um ihre Solidarität mit den besetzenden StudentInnen zu äußern, bevor sie am Abend ein komplettes Konzert in der Pumpe spielten. Mit großem Hallo bahnte sich die Band ihren Weg durch die erfreulich vielen Besetzer, die sich zu dieser Zeit im Gebäude aufhielten. Nach einer kurzen Vorstellung begannen die Jungs um Sänger Martin ihr Akustik Set vor gut 80 Studenten im großen Hörsaal. Zwischen den Songs bekundete Martin seine Solidarität mit den BesetzerInnen und als nach drei Songs Schluss sein sollte, veranlassten lautstarke „Zugabe“ – Rufe, die in diesem Raum wohl noch nie erklungen waren, die Band einen weiteren Song zu spielen. Gemeinsam mit dem Publikum wurde der Song „La Hierbita“ zum besten gegeben. Nach vielen Dankesbekundungen der BesetzerInnen machte sich die Band auf zum Soundcheck.

    Gegen 21:30 ging es dann in der Pumpe weiter. Vor knapp 100 Besuchern fackelte der Fünfer aus Buenos Aires sein RaggaReggaeLatinSkaPunk Feuerwerk ab und verwandelte die Menge in gutgelaunt Tanzende. Sie spielten sich durch ihre einzelnen Veröffentlichungen mit Songs wie „Skalofriante“, „Don Goyo“, „Voy A Estar“, „Cerca Del Mar“ oder „La Hierbita“. Neben einigen Konzertgängern ließ sich dann sogar der Sänger Martin zum Stagediven verleiten. Nach einer sehr kurzen Verschnaufpause wurde die Band unter lauten „Otra, Otra, Otra“ Rufen zurück auf die Bühne gefordert. Falls es noch Dämme der Zurückhaltung gab – jetzt brachen auch sie und bis in die letzte Reihe wurde getanzt !
    Nach dem Konzert wurde noch mit dem Sound aka Dj Pana und Dj Carlos weitergefeiert.
    An dieser Stelle noch mal herzlichen Dank an UN KUARTITO dafür, dass sie bei uns in der besetzten Uni aufgetreten sind und für das klasse Konzert am Abend.

    Euer Jan

    http://kielbrennt.blogspot.com/
    http://twitter.com/KielfaengtFeuer
    http://www.myspace.com/mestizosound

    Mi., 25. Nov. – Un Kuartito, Mestizo Sound
  • Anti Tierquälerrei!!!

    Nov 23 2009, 21h10 por Doshboard

    Ich hab eine Seite gefunden, über die Behandlung von Tieren:

    ANTI Tierquälerei!!!

    Bitte helft alle mit, dass auch Tiere das Rechte auf leben bekommen!
    Ich danke euch.
  • BCC Sampler Vol. 1 Review

    Nov 19 2009, 13h36 por Lord_Jack

    Heute beschäftige ich mich mal mit (Amateur?) Hip-Hop aus Osnabrück. Ja genau, diese Crew hat verdient in die heiligen Hallen des Hip-Hop aufgenommen zu werden, im krassen Gegensatz zum Rest der Rapperschwemme.

    Es geht um die BeatCepsCrew. BCC Sampler Vol. 1. Hier runterladbar Myspace.
    Ich werde die Songs so abarbeiten, wie ich sie gerade höre.

    BCC auf Überholspur (Intro): Ein Intro. Mehr bleibt da nicht zu sagen.

    Natural Born Skillers: Was sich zunächst so anhört wie das typische: "Ich kann nichts, behaupte aber einfach, ich wäre der beste." Entpuppt sich als humorvolles Feuerwerk mit Ohrwurmcharakter und swingigem Beat. Der Track bleibt seinem Titel aber auch treu, in Hinsicht auf die Großspurigkeit der Protagonisten.

    Medien: Sozialkritik? Intelligente, politische Texte? Schon lange nicht mehr gehört? Dann hört hier rein! Medienkritik. Ja richtig. Das Genre, dass sich für die Medien verprostituiert hat schlägt zurück. Danke dafür.

    Übergeschnappt (Skit): Ein passender und humorvoller Skit. Mehr braucht es dazu nicht.

    Rappende Muskelmasse: Hier haben wir den obligatorischen "Ich bin härter als der Rest"-Track. Technisch einwandfrei spricht dieser Track wohl auch die Hörer an, die im Hip-Hop/Rap mit der Masse schwimmen. Für mich persönlich einer der schwächsten Tracks des Samplers, auch wenn viel wahres darin steckt.

    Countdown: Saufen, schütten, zechen. Der Countdown zum bald erscheinenden Album? Ein dunkler, bedrohlicher Track, der mit Großspurigkeit nicht geizt, dabei die Lächerlichkeit aber nicht einmal streift. Aus meiner persönlichen Sicht aber lediglich ein mittelmässiger Track. Mir fehlt irgendwo der Pfiff, wie z.B. in Natural Born Skillers.

    Fehler der Matrix: Solider Beat, solider Text, solider Track. Eine Kriegserklärung an die Rapperschwemme. Zu recht!

    Faker: Eine textlich deutlich intelligentere Kriegserklärung an all die Möchtegern-Rapper die in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen sind. Deutlich ruhiger, ja fast schon melancholisch. Viel Seele, ein Sprachrohr für all die Hip-Hop Fans, die mitfühlen können.

    Ich bin ein Rapper: Hier werden Klischees bedient. Nicht unbedingt mit einem Augenzwinkern, aber dennoch mit viel Humor.

    Hip Hop: Ein durch und durch ordentlicher Track, ohne viele unnötige Schnörkel. Just Hip-Hop!

    Seit ihr da: Ein minimalistischer Track. Die Crew wird vorgestellt. Der Track erfüllt seinen Zweck und lässt sich entspannt hören. Leider fehlt auch ihm das Besondere.

    VIPs: Raptechnisch deutlich besser als vieles aus Osnabrück. Textlich aus meiner Sicht aber einer der schwächereren Tracks des Samplers.

    Halt mich fest: Gefühlvoll, ruhig, entspannt, auch ein Song für die Ladies.

    Alert (Skit): Nur ein Skit.

    Im Hause BeatCeps: Der Beat hat schon fast etwas HorrorRap-artiges. Humorvoll, düster, bedrohlich.

    TocarSymphonie des Terrors: Wieder ein minimalistischer Beat, textlich sehr humorvoll und clever gestrickt.

    Stunde Null: Ein drückender, fast schon experimenteller Beat, der nicht sehr angenehm für's Ohr ist, aber aus musikalischer Sicht sehr interessant wird. Leider leidet die Verständlichkeit des Refrains darunter.

    The Pump (Skit): Nur ein Skit.

    Pump / Junge Zieh: Ein erfrischend neuer, andersartiger Beat. Hier spürt und hört man das der Name der Crew Programm ist. Technisch und textlich eigentlich nichts besonderes ist die Gesamtkonstellation des Tracks doch erfrischend anders und innovativ.

    Straight outta Osna: Die Crew stellt sich und ihre Stadt mit einem flotten Beat und flotten Raps vor. Textlich relativ simpel gestrickt, bleibt dieser Track ordentlich. Aber das war es auch schon.

    Shoutouts (Outro): Ein Outro. Die Crew spricht direkt zu den Hörern. Mal etwas anderes.
  • DEMOS (experimental music)

    Nov 8 2009, 16h57 por uk80

    Hope this message will find you well.
    This note to let you know about the Mr. Somnambula (experimental electronic music).
    You can have a listen to his music here :
    http://www.myspace.com/mrsomnambula
    and
    http://www.last.fm/music/Mr.+Somnambula
    And download the music here for free:

    Discography + download (direct links) - in blog

    new

    (2009) Mr. Somnambula - DEMOS ~ self release/compilation [electronic, ambient techno, darkwave, dark ambient]
    total tracks length: 00:17:42
    info - liminalrecs.com
    download (20 mb / vbr) mirror link

    Information/connections
    Influences:
    Slowdive, Dead Can Dance, Cocteau Twins, Piano Magic, Type O Negative, Lycia, Sonic Youth, Bethany Curve, Ariel Pink's Haunted Graffiti, Lush, The Smiths, Curve, And Also the Trees, The Frozen Autumn, Burial, Asylum Party, Hood, Bowery Electric, Nadja, My Bloody Valentine, The Chameleons, Global Communication, Blind Mr. Jones, dälek, Seefeel, The Gathering, Tears for Fears, SPK, Aphex Twin, Akira Yamaoka, Porcupine Tree, Death in June, Sigur Rós, Sol Seppy, Pet Shop Boys, The Cure, Talk Talk, Winston Tong, Boards of Canada, Autechre, Björk, The Legendary Pink Dots, Radiohead, The Prodigy, Merzbow, etc.
    shoegaze, dream pop, post-rock, post-punk, alternative rock, experimental, lo-fi, ethereal, gothic / doom / progressive / metal / drone, psychedelic rock, gothic rock, neoclassical, neofolk, darkwave, new wave, coldwave trip-hop, synthpop, dubstep, industrial, underground hip-hop, idm, chicago / acid house, (dark) ambient, avant-garde


    Hope you will enjoy the music
    Please feel free to spread the word.
    Thank you !
  • Schwizer Musig & Deutschsprachige Musik vereinen.

    Nov 7 2009, 21h33 por lomoli

    Ihr habt gern deutschsprachige Musik, nehme ich an. Warun auch wehrt Ihr hier gelandet.
    Und wie ist es mit Schweizerdeutscher Musik oder andere deutschsprachige Musik?
    Ich habe eine Gruppe eröffnet unter dem Name: Schwizer Musig & Deutschsprachige Musik. Siehe doch Mals unter:

    http://www.lastfm.de/group/Schwizer%2BMusig%2B%2526%2BDeutschsprachige%2BMusik

    Das Ziel ist, schweizerische und deutsche Musik einander näher zu bringen. Wenn Du Interesse hast, würde ich mich freuen, Dich dort als Mitglied begrüssen zu dürfen. Bitte teilt auch, mit was für Musiker dort aufgenommen werden sollen.
    Gruss Lomoli
  • Saarmaika und die große Wahllüge

    Nov 5 2009, 10h14 por DJWiny

    Ohne Worte:



  • Win with Übersee Records: rare KARAMELO SANTO CD!

    Nov 4 2009, 19h04 por UeberseeRecords

    We have got a nice little specialty for you guys to win!
    The last album the Argentineans from Karamelo Santo relesaed with us was their fantastic "Haciendo Bulla" and we put it together with their bootleg-CD from their performance @ in 2003! The bootleg is completely unavailable in stores.

    And it's real easy to win the CD-package, too.
    Just send an e-mail to
    win@uebersee-records.net
    with "KMST" in the headline and you're in!

    We'll draw the winners on Thursday November 19 and we'll let you know on our site!
    Good luck!

    www.uebersee-records.net

    Check out Roskilde 2010 Do., 1. Jul. – Roskilde Festival
  • Battle of the Bands @ Steinbruch-Theater Darmstadt, 4.Vorrunde 28.10.09 - Les Autres

    Out 29 2009, 11h00 por ThrillKillWilly



    Freunde, Römer, Musikfans!

    Dergestalt absagengeplagt geht der Bandcontest weiter in seine vierte Vorrunde, dass man sich entschied, drei dieser kurzfristigen Absager noch eine letzte Chance zu geben. Das bedeutet, dass das Trio in einer fünften Vorrunde am 11.11. den letzten Kandidaten für das zweite Halbfinale ausspielen darf - das Nachsehen haben dabei (vermutlich) Lykewake , welche den direkten Vergleich gegen New Blast Chaos als besten Gruppendritten verloren haben und somit ausscheiden.

    Das ohnehin schon bunt besetzte erste Halbfinale am Freitag den 13. November wurde gestern komplettiert - gesucht wurden zwei Bands aus vieren, und die angepriesenen Stilrichtungen gingen ebenfalls wieder weit auseinander.


    Erste Band:
    Smokedown

    Als Herkunft Rhein/Main/Südhessen anzugeben ist natürlich vielsagend - Smokedown bezeichnen sich laut ihrer Myspace-Seite zudem als The South Hessen Rebels und lassen damit schon vorher andeuten, in welche Richtung ihre Musik geht. und , den sie vom Ansager DJ Doom selbstbewusst als METAL! dem Publikum verkaufen, stehen bei ihnen auf dem Programm. Und das nicht mal so schlecht.


    Smokedown

    Leicht fühlte man sich dazu verleitet, Phil Anselmos Down als Paten anzugeben. In der ungefähren Stimmlage bewegte sich auch Sänger Thorsten, dem aber irgendwie die Stimme für den halbstündigen Auftritt nicht langen mag. Wenngleich mir die Performance gefiel, bemängelten meine nicht ganz neutralen Mitbesucher die Eintönigkeit bei den Songs. Alles wie bei Down also.



    Zweite Band:
    Thornbridge

    "Geht nicht" gibts nicht bei diesem Contest, der sein fünfjähriges Jubiläum feiert. Bei so vielen verschiedenen Musikrichtungen in diesem Jahr (dem breitesten Spektrum bisher) darf natürlich auch eine Band nicht fehlen. Jawohl, Power Metal! Mit Eiern, aber so richtig ... pardon, Melodic Power Metal, laut DJ Dooms Ansage. Melodic als Beisatz verschlimmbesserte schon so manches Genre.

    Thornbridge kommen aus dem Main-Kinzig-Kreis und Aschaffenburg, laut offizieller Webpräsenz (mein neues Lieblingswort seit diesen Journals), und bleiben mir persönlich vor allem wegen des Begriffs Jubiläum in Erinnerung: so bezeichnete Sänger Mo Naneder ihren ersten gemeinsamen Auftritt, man hätte sich erst kürzlich zusamengefunden. Vermutlich beim World Of Warcraft - Zocken.


    Thornbridge

    Da Power Metal bedeutet, dass man geschickt sämtliche altbekannten Klischees bedienen und dabei trotzdem wie etwas Neues verkaufen muss, bewegen sich Thornbridge im übersichtlichen Rahmen. Texte wie Neverwinter Nights animieren zum Schmunzeln, das epische Fanfaren-Intro gabs vom Band dazu, und obendrein huldigt die Kapelle ihren musikalischen Vorbildern Helloween - auch das ein Novum dieses Jahr: die erste Band, welche in der Vorrunde eine Coverversion zockt. Sah man von den sehr durchwachsenen Drums ab war das schon ein recht ordentlicher Auftritt - eingeölte und in schwärzestes Leder gehüllte Joey diMaios belieben uns auch noch erspart.



    Dritte Band:
    Perditions Departure

    "Untergangs/Verdammnis' Abreise/Aufbruch" - ungefähr so lässt sich dieser nach ein paar Bier leider nicht mehr unfallfrei aussprechbare Bandname der Egelsbacher übersetzen. Die jugendliche Truppe (Myspace gibts hier) zockt laut eigener Aussage Metalcore in der frühen Form, also damals, als es noch keine zwölftausend Bands gab, welche das Gleiche immer und immer wieder spielten oder sich jedes Dorforchester berufen fühlte, sich in die Stapfen der Großen shouten zu müssen.


    Perditions Departure - merkt euch diesen Namen für Scrabble

    Pure Böswilligkeit ließ mich beim Sänger zunächst an Eric Cartman erinnern, der sich jedoch ordentlich einen abbrüllt und uns verbal durch eine Handvoll nicht sehr abwechslungsreiche Songs führt. Die langsamen Parts wurden mal weniger, mal mehr gut ausgeschmückt - wie im zweiten Song (Name ist mir nicht mehr bekannt - das Alter, sorry), der besten Darstellung an diesem Abend. Danach gabs jedoch nur Stückwerk. Song drei und vier unterschieden sich zum Beispiel minimal. Immerhin blieb dem Brüllwürfel erspart, eine schnulzige Emoballade zu trällern.



    Letzte Band:
    Out Of The Depth

    Es fiel mir wirklich schwer, mich noch möglichst freundlichst durch die vier Journale zu schreiben - letztes Jahr wurde an gleicher Stelle die Gehässigkeit und Häme kritisiert, mit welchen ich die Kinder bedacht habe. Und wahrscheinlich wird das auch heute wieder der Fall sein. Dachte ich noch, dass Crystal Finch aus der ersten Vorrunde den Bodensatz darstellten, so gaben sie die rote Laterne dieser Veranstaltung gestern an Out Of The Depth ab.


    Aus der Tiefe des Raums

    und - das heften sich die Wiesbadener auf die Fahne, und ein schmuckes Banner haben sie ebenfalls mitgebracht. Hat ja auch bei ANNY. und Sardaukar geholfen. Nur ... die Musik. Die ersten zwei Songs undefinierbarer Musikbrei, so richtig schön auf die Bühne geklatscht. Dazu enervierend oft Soundchecks zwischen den Darbietungen. Da sich die Zuschauerränge eh gelichtet hatten (Thornbridge schleppte den größten Anhang mit) hätten Out Of The Depth direkt mit dem ersten Song punkten müssen. Aber nach ein paar scheppen Tönen war das auch passé. Die Post-Rock Einlage war zwar bemüht und nicht ganz so schlecht wie der Death-Versuch, aber das interessierten nur noch die wenigsten.


    Das Urteil:

    Meine Punkte verteile ich mit zweien an Smokedown (für mich die Besten dieses Abends) und einem an Thornbridge, geschuldet der Tatsache, dass die anderen beiden Kapellen nicht wirklich gut bzw. abwechslungsreich waren.

    Nicht dass Thornbridge darauf angewiesen wären: bei 71 gewerteten Stimmzetteln heimsen sie mit 71 Punkten ein Drittel aller möglichen Punkte ein und und stehen somit im Halbfinale. Smokedown setzen die Erfolgsserie der Bands, welche als Erste ran mussten, fort und belegen mit 65 Punkten Platz zwei, was ebenfalls fürs Semifinale reicht. Für Perditions Depature (39 Punkte) und Out Of The Depth (28 Punkte) dagegen ist hier Endstation.

    Falls es nicht wieder zu lustigem Platzwechselspielchen kommt, ist das erste Halbfinale am 13.11. damit komplett:

    Bläuen Szöök
    Bionic Ghost Kids
    Underkill
    Thornbridge
    Smokedown

    Das zweite Halbfinale steigt am 20.11., mit bislang folgenden Bands:

    Sardaukar
    Mortal Existence
    Out Of Damage
    New Blast Chaos

    Und wie gesagt, drei mir noch nicht namentlich bekannte Bands ermitteln am 11.11. an gleicher Stelle den fünften und letzten Teilnehmer - auch wenn dieser nichts daran ändern wird, dass im ersten Semifinale die deutlich abwechslungsreicheren und im zweiten die wesentlich härteren Genres zusammengefasst worden sind.
  • Battle of the Bands @ Steinbruch-Theater Darmstadt, 3.Vorrunde 21.10.09 - METAL!

    Out 22 2009, 13h35 por ThrillKillWilly

    Liebe Spaßgesellschaft,

    der Bandcontest im Darmstädter Tanzbunker, dem Steinbruch-Theater, ging gestern in seine dritte Runde. Immer noch bemühen sich zehn Bands musikalisch direkt oder beste Drittplatzierung ins Halbfinale zu spielen.



    Der gestrige Abend hatte im Schwerpunktprogramm Bands mit einer härteren Gangart parat - also harte Knüpller und Brecher an Riffs. Nach reinrassigem Rock und -Coregeschrubbe durfte man dieses Mal etwas erwarten, weshalb der Laden nochmal eine Schippe mehr Besucher als vergangenen Mittwoch drauflegen konnte. Es hat sich schon längst herumgesprochen, dass eine überzeugende Performance auf der Bühne eben nur die halbe Miete ist - wer die meisten Anhänger in den Bruch zur Abstimmung mobilisieren kann, darf sich ebenso gute Chancen ausrechnen.


    Durfte auch heute wieder durchs Programm führen: DJ Doom.


    Erste Band des Abends:

    Underkill

    Um gleich jeden Verdacht zu bestätigen: Ja, diese Reportage ist ein wenig parteiisch. Meine Wenigkeit verdingte sich aushilfsweise bei The Hammerschmidts , aus welchen sich (quasi wie KISS aus Wicked Lester und Bullfrog Beer) nun Underkill entwickelten.

    Das Quartett praktiziert musikalisch den , ähnlich wie Mastodon (v.a. auf Blood Mountain oder gar Opeth - natürlich sind sie da vom Können noch mehr als gefühlte zehn Autominuten entfernt. Den Lokalmatadoren aus Darmstadt kommt zugute, dass die Truppe als Erste auf die Bühne müssen - ein gutes Omen, schaffte es in diesem Wettbewerb bisher noch jede Band auf Startplatz Eins ins Semifinale.


    Underkill - v.l.n.r.: David (g), Jack Daniels (dr), Flo (v,b) und Simon Steel (g)

    Ihr aus fünf Songs bestehendes Programm rockt die Truppe gekonnt runter, sieht man von den üblichen Ausfällen ab - das Effektpedal hat keine Lust, und auch der Verstärker verzieht sich vorzeitig an die Fleischtheke. Und dabei haben Underkill noch Glück - Mischer und Drumkit waren bis kurz vor Auftritt noch keineswegs selbstverständlich gestellt.


    Sänger Flo mobilisiert alle Stimmbänder und grölt in einer angenehmen Tonlage, die man ihm nicht zugetraut hätte. Nervosität aufgrund mangelnder Bühnen war allen anzumerken, außer Simon an der Klampfe, der schon öfters vor Publikum gezockt hat.

    Tracklist:
    TocarSolidity
    Judas Hole
    TocarLife Is War
    Behold
    und der Rausschmeißer TocarPower To The Crowd

    Der Menge schmeckte der musikalische Cocktail jedenfalls, vereinzelt gab es sogar Headbanger, welche körperlich dem Takt folgten.
    Einen Höreindruck kann man sich hier auf last.fm oder auf ihrer Myspace-Seite machen - lohnt sich auf jeden Fall.



    Zweite Band:


    Amity

    Im Halbdunkel des Soundchecks dachten nicht wenige zunächst: schon wieder Mortal Existence? Ein weibliches Wesen am Mikro sowie eine mit etwas mehr Lebenserfahrung ausgestattete Band? Nein, die Wiesbadener Amity brauchen keinen Keyboarder, schlagen aber mit Heavy Prog in eine ähnliche Kerbe wie die bereits Qualifizierten.
    Wohlgemerkt: ähnlich. Nicht dieselbe. Genauer betrachtet machen es Amity nicht ganz so anspruchsvoll.



    Ich weiß nicht - Amity machten ihre Sachen an den Instrumenten schon ordentlich, auch die Sängerin gab ihr Bestes. Aber die dargebotenen Songs hauten mich nicht vom Hocker. Ehrlich gesagt waren die relativ eintönig und vermittelten auf mich eher den Gedanken an Hintergrundbeschallung. Eine offizielle Webrpäsenz war nicht auszumachen, die namensverwandete Metalcoreband, auf die ich mich auch eingestellt hatte, war's jedenfalls nicht. Ebensowenig wie eine musikalische Offenbarung.


    Dritte Band:


    Sardaukar

    Der Name lässt die Vermutung zu, dass die Ortsnamen und Begriffe von Tolkiens Mittelerde noch nicht vollständig zwecks Bandname abgegrast wurden. Cirith Ungol, Gorgoroth, Minas Morgul - und Burzum. Die Odenwälder Sardaukar haben sich allerdings nach einer Gruppierung aus Frank Herbert's Dune benannt. Und ihren eigenen Arzt haben sie auch mitgebracht.


    Kopfnicken bis der Arzt kommt - Sardaukar

    Der Fünfer lässt sich musikalisch am besten in Richtung einordnen, Debauchery, Cannibal Corpse und Co. lassen grüßen. Endlich eine Band, welche die derbe Keule auspackt. Die Zuschauer wussten dies zu goutieren:


    This hair was made for banging


    Mit dem bis dato dichtesten Gedränge vor der Bühne sowie lautesten Beifall empfehlen sich die Odenwälder mit ihrem selbst betitelten Gorecore fürs Weiterkommen. Wer mehr sehen und hören will, der kann das hier.



    Vierte Band:


    New Blast Chaos

    Als heißestes Eisen fürs Weiterkommen werden die Mainzer New Blast Chaos gehandelt - ihre Hörproben auf Myspace jedenfalls hinterließen einen starken Eindruck.
    Hardcore mit Technical Death Einschlag steht da auf der Brust, und der Sänger Vogo sieht auch so aus, als würde er es damit ernst meinen:


    Tigerente: Nebenberuf

    Mit ordentlichem Einsatz und growligem Organ gibt der Frontmann alles und verlässt als Erster des Abends die Bühne um das Publikum Auge in Auge zu beschallen. Weiter hinten hörte sich das Dargebotene allerdings nicht so prickelnd an - technisch und qualitativ liefern New Blast Chaos zwar die beste Vorstellung ab, nur war der Musikstil nicht jedermanns Sache. Mir persönlich war es zu wenig Gefrickel und ordentliches Gegniedel an der Gitarre, um das Technical zu rechtfertigen. Besser als Amity war die Show jedoch allemal. Und auch als das was nach ihnen die Bühne betritt.


    Letzte Band:


    Set a Seed

    Die Heppenheimer gaben mir von Anfang an dasselbe Gefühl, welches mir auch Crystal Finch (raus in Durchgang 1) und The Green River Burial (Abflug in Durchgang 2) - nämlich dass man alles irgendwie schon mal woanders gehört hat, und das obendrein auch besser. Bei so einer Veranstaltung allerdings auch nichts, was man sonderlich bemängeln sollte. Set A Seed praktizieren Metal mit Alternative Einschlag, und mehr als eine an bekanntere Töne angelehnte Passagen ließ sich auch herausfiltern.


    Set A Seed

    Mir jedenfalls sagte das nicht zu - schade, der erste Eindruck auf ihrer Website ließ mehr erhoffen. Selbst ohne Underkill, welche meiner Unterstützung bekommen, hätten sich Set A Seed hinter Sardaukar und New Blast Chaos eingeordnet.

    Auf den Stimmzettel landeten bei mir nach Underkill die Odenwälder Sardaukar, Letztere sah ich auch sicher in der zweiten Runde.



    DAS URTEIL

    Bei der bislang höchsten Stimmteilnahme gab es keine wirklichen Überraschungen. Amity (30 Punkte) und Set a Seed (35) belegen die Plätze fünf und vier, hätten damit bestenfalls noch Chancen als etwaige Nachrücker (was extremst gering wäre).

    Mit 55 Punkten landen New Blast Chaos auf dem Bronzetreppchen. Weil sie im direkten Vergleich mehr Stimmen abgreifen konnten als Lykewake (41) letzte Woche, sind sie ebenfalls sicher im Halbfinale.

    Beifall ernteten die beiden direkt Qualifizierten: Sardaukar kam auf 81 Punkte und fährt die bis dahin höchste Punkzahl der drei bisher absolvierten Vorrunden ein. Underkill folgen ihnen mit 62 Stimmen. Glückwunsch den Weitergekommenen!

    Damit stehen bereits folgende Teilnehmer für die Halbfinals fest:



    1.Halbfinale (13.11.)
    Bläuen Szöök
    Bionic Ghost Kids
    Underkill

    2. Halbfinale (20.11.)
    Mortal Existence
    Out Of Damage
    Sardaukar


    Dazu wird noch ganz sicher verteilt:
    New Blast Chaos


    Chancen aufs Weiterkommen als einer der beiden besten Drittplatzierten:
    Lykewake - 41 Punkte.



    Den Abschluss der Vorrunde gibt es nächste Woche, mit Namensverrenkungen wie The Hellavator oder Perditions Departure .