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Tags, die so nicht gehen..

 
  • Tags, die so nicht gehen..

    Toller Tag! Wenn ich das so lese, dann soll mir NIEMAND mehr sagen, daß es auf last.fm KEIN Nazi-Problem gibt...

    I will play this song after killing 10million jews with a blunt knife

  • ...wenn man liest wer, wann diesen tag benutzt hat, für welche Songs (z.B. u.a. One von Metallica), dann muss man sagen hat man es wieder mal geschafft Dich aus der Reserve zu locken.

    Wer das hier ernst meint sollte sich selbst mal interviewen und hinterfragen. Grotesk...


    Ansonsten werd ich mich zurücklehnen und der Dinge harren die da kommen...

  • Nun sturmesbrut, mir ist schon klar, daß es eine Provokation ist. Aber es ist auch der Versuch zu schauen, wie weit man gehen kann, ehe man in Troubles kommt und lauthals Satire schreit. Dieses Austesten der Grenzen ist eine Sache, daß last.fm aber auch wirklich alles zuläßt, was an Menschenverachtung kaum zu überbieten ist, dies ist eine Andere. Wer so wie sturmesbrut alles nur als Scherz und Groteske sieht, der sollte seine Hemm- und Reizschwellen neu definieren.

  • Du redest wie ein Prediger...

    "Wer so wie sturmesbrut..." an wen ist dieser Apell gerichtet?

    Mal im Ernst, nur weil Du hier JEDEN Kleinkram rausholst und wie ein kleiner Junge, der zu seinem Vater rennt um ihm eine neue Entdeckung zu zeigen, hier eine Lawine loslösen willst, wird LastFm noch lange nicht seine Statuten ändern.

    Du willst die Leute zensieren, die Dir nicht passen.
    Du bist nicht besser als die vermeindlichen die Du anprangerst!
    Du hast Dir den Zeitpunkt Deines Posts genau ausgesucht. Pfiffig. Wenn alles glatt geht wirds hier bis Dienstag drunter und drüber gehen.
    Quasi magst du die Anarchie... ;-)

    Naja ob Dein Plan vom steten Tropfen der den Stein höhlt aufgeht bleibt abzuwarten.

    Ich denke eher nicht. Aber dann wirst Du ja schon mit dem nächsten parat stehen.

    Wenn du meine Meinung zu Deinem Link hören willst, dann kann ich Dir sagen dass mir das zu weit geht. Aber nicht wegen dem Inhalt, sondern deswegen, weil hier immer die gleichen Zanken und wirklich niemand mal simpel Ruhe geben kann.

    Es gab genügend Statements von Mods, die Dir eigentlich hätten sagen sollen worauf sie reagieren und worauf nicht.

    Schon vergessen?

    Schrollum sagte:
    AntiOxymoron sagte:
    Ich verlange nicht Dinge totzuschweigen, aber einfach jeden menschenverachtenden Mist als legitime Meinungsäußerung zu preisen, das ist zu kurz gegriffen.


    Jetzt übertreib mal nicht. Wenn wir etwas wirklich menschenverachtendes Sehen, so greifen wir sehr wohl ein und haben das auch bereits mehrmals getan. Was ich allerdings bereits oft gesagt hab und es hier noch einmal wiederhole: eine Swastika allein ist unserer Meinung nach nicht menschenverachtend, genauso wenig ein Bild von Hitler, eine Deutschlandflagge, ein Hitlergruß, o.ä. Wenn jemand wirklich menschenverachtende Sprüche textet, so ist das was anderes. Einzelne Symbole werden wir jedoch nicht verbieten.


    Gute Nacht @ all

  • Was hat es mit Zensur zu tun, wenn man einen Satz schlecht findet, in welchem 10 Millionen Juden mit einem Messer zu schrottiger Musik getötet werden? Ich bin aber der Böse, weil ich Menschenverachtung keinen Raum geben will.

    • [Usuário excluído] disse...
    • Usuário
    • Mar 22 2008, 8h00
    blubber

    Editado por um usuário excluído em Mar 23 2008, 16h45
  • na sowas :)

    Bio
    Man kann mich in drei Worten beschreiben:

    stur, engstirnig, uneinsichtig

    Besucht mich auf Last.fm :)

    www.last.fm/user/lonerrd (alter Account, wurde wegen meiner faschistischen Ziele leider gebannt)

    www.last.fm/user/antioxymoron (mein aktueller Account)



    jemand der dies über sich selbst schreibt , mit dem ist es schwer zu diskutieren.

    ...und wie darf man deine faschischtischen ziele verstehen ???

    die defination von "oxymoron" paßt hier wohl besser dazu ---> Das Oxymoron (griechisch ὀξύμωρος aus oxys: scharf(sinnig) und moros: dumm) bedeutet allgemein Widerspruch in sich und bezeichnet: * eine rhetorische Figur, die sich widersprechende Wörter miteinander kombiniert.

    könnte aber auch die "punkband" sein.


    zum thema:
    ------------
    wer solche tags geschrieben hat , dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.
    aber hier lastfm die schuld zu geben , kann ich nicht nachvollziehen.

    kannst dich ja mal beim verfassungschutz melden , was die dazu sagen.
    vielleicht wird lastfm ja dicht gemacht. *lol* :D


    ansonsten bleibt mir nur übrig die worte meines vorgängers zu zitieren ---> schöne ostern an alle anderen. ;)

  • Es hat sich unter den kritischen Zeitgenossen auf last.fm bereits herumgesprochen, daß ich die Finger in Wunden lege. Besonders - aber nicht nur - wenn es um Nazis auf last.fm geht. Gestern erzählte mir ein Benutzer von folgendem Tag I will play this song after killing 10million jews with a blunt knife.

    Ungläubig schaute ich es mir an, stellte fest, daß 31 Menschen gewissen Musikstücken bereits diesen Stempel aufgedrückt haben. Wie sollte man diesen Satz interpretieren? Als Satire oder Zynismus? Als Narretei oder Dummheit? Als Wahnwitz oder Menschenverachtung? Zynismus oder Satire sind zumindest nicht augenscheinlich und dies sollte doch der Sinn von Satire sein, daß sie der Rezipient als solche erfaßt, sofern er nicht mit einem einstelligen IQ gesegnet ist. 31 Nutzer verleihen dem Tag ein Ausmaß, welches sich von der Dummheit eines einzigen Spaßvogels abhebt. Bleibt also nur Menschenverachtung. Menschenverachtung auf last.fm, wieder einmal.

    So flott der Support bei technischen Anfragen gewisser DAUs ist, so träge erscheint er, wenn es um die Programmatik der Community geht. Dennoch habe ich den Tag im deutschen Support-Forum zur Webseite gepostet und von offizieller Seite beredetes Schweigen erlebt. Wie muß dieses nun gedeutet werden?

    Man hat mir früher öfters unterstellt, daß ich Hexenjagden auf last.fm-Benutzer lostrete. Ist dieser Vorwurf nicht auf das Prinzip aufgebaut, den Überbringer schlechter Nachrichten zu meucheln anstatt sich mit der Botschaft auseinanderzusetzen? Die Devise ist offensichtlich. Auf last.fm darf alles ungestraft gesagt werden. Außer man geht dem last.fm-Staff auf die Nerven. Dann wird man gebannt. Und sei es nur für konstruktive Kritik. Fakt ist, daß die last.fm-Gemeinschaft Nazis beherbergt. Dies ist nicht das Problem. Menschen, die Anderen jegliche Würde oder das Recht auf Integrität absprechen, wird es immer geben. Man kann sie nicht leugnen oder ignorieren. Man muß Haß Grundwerte wie Menschenrechte entgegenstellen. Und genau dies findet von offizieller Seite hier in ungenügendem Ausmaß statt. Selbst simple Botschaften wie die Zahl 88 (88 = HH = Heil Hitler), welche in zuvielen Nicks auftaucht, um sie lediglich auf geburtenstarke Jahrgänge zurückzuführen, bergen die Gefahr einer allgemeinen Abstumpfung gegenüber dieser menschenverachtenden Ideologie.

    Zurück zu dem Satz I will play this song after killing 10million jews with a blunt knife. Welche sprachlichen Steigerungen sind möglich, ehe wir die Reißleine ziehen und dagegen auftreten? Wieviel Verrohung der Sprache darf sein? Wie überspitzt darf man formulieren, ehe man sich nicht einfach mit den Worten "Alles nur ein Scherz" rauszureden vermag?

    Im deutschen last.fm-Forum beschwert sich einer der Tagger, daß ich in zahlreichen Threads bereits meine Meinungen kundgetan habe und entsprechende Antworten von Moderatoren erhalten habe. Aber ist nicht jeder Thread gegen Intoleranz notwendig? Kann es jemals einen Thread zuviel zu diesem Thema geben?

  • Re: na sowas :)

    BlackCat_Vampir sagte:
    Bio
    Man kann mich in drei Worten beschreiben:


    Leider waren sich L. und T. nicht zu blöd uns auch auf Fuzz zu stalken und zu beleidigen. Und haben haha wie lustig - ein Fake Profil erstellt.

    Desweiteren sind einige Dinge geschehen auf Grund derer uns seitens der Polizei zu einer Anzeige geraten wurde.

    • 172Amina disse...
    • Usuário
    • Mar 23 2008, 22h15
    An die Moderatoren: Bitte löscht diesen Tag. Sowas ist nicht mehr lustig.

  • wenn Mr. X mal wieder seine frau zusammenschlägt oder Mrs. Y einen menschen tötet, weil er ihr noch 5 euro schuldet, neija, dass ist nicht so schlimm...interessiert ja keine sau, da man nichts davon mitbekommt....aber ja, wenn man diese bösen, bösen tags löscht, dann wird alles besser in der welt...wo kämen wir denn hin, wenn einfach jeder tags setzen könnte, wie er lustig ist, also im ernst, da muss schnell was gemacht werden, damit man davon auch ja nichts mehr mitbekommt. also schnell den besen raus und alles fein sauber unter den teppich damit.

    Editado por Orange-Minz em Mar 25 2008, 17h35
  • Eben nicht Orange-Minz. Es soll eben nichts unter den Teppich gekehrt werden, sondern das "Schlechte" offen bekämpft werden. Intoleranz und Aggression beginnt mit Worten und wenn man diese nicht verhindert, dann schlagen diese Person auch in der Realität zu. Egal, ob die eigene Frau, den Ausländer oder wen auch immer. Den Tag löschen heißt Grenzen aufzeigen.

  • Ich find den tag auch ziemlich geschmacklos, völlig egal was der/die Tagger tatsächlich damit gemeint hat/haben. Letztendlich aber reicht die Tatsache allein, dass ich persönlich (oder irgendjemand) den tag anstößig finde, noch nicht um es zu zensieren. Es gab bereits Anfragen von "extrem gläubigen" Christen, die diverse tags bei christlichen Künstlern entfernen wollten oder generell Black Metal und satanistische Symbole/Gruppen bannen wollten. Meiner Meinung nach bringt diese Art der Zensur genau nichts außer etwas unerwünschtes/unschönes aus seinem perfekten Weltbild zu verbannen.

    AntiOxymoron sagte:
    So flott der Support bei technischen Anfragen gewisser DAUs ist, so träge erscheint er, wenn es um die Programmatik der Community geht. Dennoch habe ich den Tag im deutschen Support-Forum zur Webseite gepostet und von offizieller Seite beredetes Schweigen erlebt. Wie muß dieses nun gedeutet werden?


    Damit disqualifizierst du dich wieder mal selbst. Du postest eine Beschwerde um 23:00 an einem Feiertag (in UK) und wenn nach 30 Minuten (bzw. in diesem Fall 23 Stunden zu Ostern) niemand antwortet, behauptest du, dass wir den Thread bewusst übersehen und die Problematik ignorieren. Schon ein wenig anmaßend.

    Auch schön, dass du wiedermal Tatsachen verdrehst, Argumente ignorierst und von vorne beginnst. Du wurdest nicht wegen konstruktiver Kritik gebannt, sondern weil du nach einigen Warnungen noch immer mit Hexenjagden auf Benutzer/Gruppen gekommen bist und ein etwas lächerliches Ultimatum gestellt hast, obwohl wir dir den Standpunkt mehrmals klar gemacht haben.

    Was wäre dein Vorschlag für das "88-Problem"? Jeden Benutzer warnen, der es in irgendeiner Form verwendet? Denkst du ernsthaft, das macht einen Unterschied?


    Ich versteh dein Argument sehr gut, aber letztendlich ist es nicht praktikabel bei Tags zu zensieren. Der nächste Schritt wäre dann alle Tags zu zensieren, die irgendwie aggressiv klingen? Dann Black Metal, Hip Hop, und was wem auch immer noch ein Dorn im Auge ist?

  • Herr Schrollum irrt.

    - Zunächst einmal ist ein Feiertag kein Grund für mangelnden Support. Wenn last.fm wirklich 20 Millionen User oder mehr hat, dann darf man einen 24/7-Stunden-Support erwarten. Nicht etwa weil der Kunde König ist, vielmehr weil im Web 2.0 das Geldverdienen kein Wochenende kennt. Ich arbeite selbst bei einer Firma, die für 3 Millionen Kunden, auch Sonntag vormittags und auch am 24. Dezember Kundensupport liefert.

    - Hexenjagden gab es damals von meiner Seite nicht. Im Gegenteil. Wenn ein User die Zeilen "Adolf Hitler was a visionary who started a crusade against the jewish vermin that infest our planet. Are you doing your part in the crusade? Have you killed a jew today?" schreibt, oder auch den Satz "Adolf Hitler gave the kikes free train rides, free holiday camping, and free showers. WTF are they complaining about?" äußert, dann ist man zu Zivilcourage verpflichtet. Man muß dies thematisieren, oder man macht sich durch Schweigen mitschuldig.

    - Zensur soll nicht etwa Unschönes aus einem pefekten Weltbild entfernen. Zensur soll nicht den Rezipienten schützen sondern den Urheber von Menschenverachtung klare Grenzen aufzeigen. Grenzen sind notwendig, damit Unmenschlichkeit als solchen klar angeprangert werden kann.

  • AntiOxymoron sagte:
    ...weil im Web 2.0 das Geldverdienen kein Wochenende kennt...


    hat schonmal jemand ernsthaft daran gedacht, briefmarken für e-mails einzuführen?

    • akrde disse...
    • Usuário
    • Mar 26 2008, 22h37
    Hier mal zwei Links zu einer Sendung, die gestern mit dem Titel "Ich will mein Kind zurück" im ZDF lief:

    http://37grad.zdf.de/ZDFde/inhalt/12/0,1872,7182444,00.html
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/458734?inPopup=true

    Hier wird auch mal auf den Einfluss rechter Musik auf die Szene eingegangen, daher passt das ganz gut hier rein!

  • OT:
    Orange-Minz sagte:
    hat schonmal jemand ernsthaft daran gedacht, briefmarken für e-mails einzuführen?

    Ja. Keine gute Idee. Hat sich auch nicht durchgesetzt.

  • ok, steig ich doch mal inhaltlich ein und hoffe nicht zu sehr in Newbie-Fettnäpfchen zu treten :)

    Schrollum sagte:
    Letztendlich aber reicht die Tatsache allein, dass ich persönlich (oder irgendjemand) den tag anstößig finde, noch nicht um es zu zensieren. Es gab bereits Anfragen von "extrem gläubigen" Christen,


    Ich finde, das Argument zieht nur bedingt.

    lastfm könnte sich durchaus (aus freien Stücken und eigener Motivation) dazu aufraffen, eine Art Codex zu erstellen, aus dem hervorgeht, was unerwünschte Inhalte sind. Die Terms of Use sind da etwas dünn.

    Ein Kritierum dafür wäre nicht der persönliche Geschmack oder Weltanschauung, sondern so schöne Richtschnüre wie Menschenrechtskonventionen oder das britische Recht (lastfm sitzt in GB, oder?). Aufstachelung zum zum Beispiel Rassenhass ist nicht tolerabel, und fällt nicht unter freie Meinungsäußerung.

    Es geht ja auch gar nicht um ZENSUR. Lastfm macht hier ein prima Angebot und hat das Recht (die Pflicht? - in jeden Fall aber die Möglichkeit!) dafür eine 'Hausordnung' zu basteln, welches Userverhalten gutgeheißen wird und welches nicht. Niemand rechnet damit, dass ein Gast beim ihm Zuhause auf den Tisch kackt. Wenn er's doch tut, muß man sich überlegen, ob man das gut findet oder nicht und entsprechend reagieren. Und vll. ein Schild an die Tür nageln "bei Bedarf WC benutzen".
    Wenns so ein "Schild" für lastfm schon geben sollte, hab ichs so spontan nicht gefunden.

    AntiOxymoron sagte:Zunächst einmal ist ein Feiertag kein Grund für mangelnden Support.
    Dein Anliegen aber auch kein Grund für ne Palastrevolte am Feiertag und mit so einer Argumentation schießt du dir selbst ins Bein und diskreditierst dein an sich sinnvolles Anliegen. Sorry, ist so.

    Schrollum sagte:Ich versteh dein Argument sehr gut, aber letztendlich ist es nicht praktikabel bei Tags zu zensieren.

    Gibts eingentlich irgendwo "report to staff/mod" buttons?
    Bei Userprofilen?
    Bei Songs/Bands/Tags?

    In §3 der Terms of use steht so schön "... any libellous, defamatory, illegal or offensive conduct by any customer ... You agree to notify Last.fm of any such conduct which comes to your notice.".

    Bei dem 'notifing' könnte man User durch eine Report-Funktion prima unterstützen.

    Z.b. bei Tags:
    a) eine Liste von unbedenklichen Tags führen
    b) neue Tags auf Badwords prüfen
    c) wenn Badword: manuelle Freigabe von neuen Tags, die dann in die Goodword-Liste kommen
    d) User, die penetrant meinen, durch Tags zu provozieren, ganz oder zeitweise sperren.
    e) Usern ermöglichen, unkompliziert 'böse' Tags zu Prüfung zu melden. Wenn diese Funktion von extremen Usern überstrapaziert wird: diesen Usern die Reportmöglichkeit nehmen bzw. bei harten Fällen User sperren.
    f) Irgendwo ganz deutlich machen, welche Inhalte unerwünscht sind - und die User ermutigen, solche Inhalte zu melden.

    Wenn man sich den Aufwand mit der serverseitigen Überprüfung jedes Tags zunächst sparen will (und vll. hofft, das es eh nur ein paar Idoten sind, die trotz Banngefahr radikal taggen), dann vorerst nur d-f realisieren.

    Programmiertechnisch sollte das kein Problem sein, bei der Serverlast, die lastfm vermutlich bereits jetzt schon verursacht, wird so ein Kontrollsystem vermutlich nicht so ins Gewicht fallen.

    Ähnlich könnte man sicher auch mit anderem "User generated content" verfahren.

    Just my 2 Cent, aber vll. kann sich dafür ja jemand was kaufen... ^^
    Ich befürchte ja, dass auf sowas schon ganz andere Leute gekommen sind, wenn ja, würde mich interessieren, wieso sowas nicht realisiert wurde.

  • dietmar_kah sagte:
    Ich befürchte ja, dass auf sowas schon ganz andere Leute gekommen sind, wenn ja, würde mich interessieren, wieso sowas nicht realisiert wurde.


    http://www.lastfm.de/user/Tsatthoggua/journal/2007/12/14/598276/

    Um dir einen Überlick über vergangene Diskussionen zu geben.

    • akrde disse...
    • Usuário
    • Mar 27 2008, 10h38
    Jetzt auch mal ein Statement von mir zu dieser Diskussion:

    Es haben sich hier offensichtlich zwei Lager gebildet, die nun seit geraumer Zeit entweder aufeinander eindreschen oder die versuchen eine mehr oder weniger sachliche Diskussionen direkt im Keim zu ersticken.

    Einig sind sich wohl aber hoffentlich alle bei Folgendem:

    Dem braunen Sumpf darf kein Nährboden gegeben werden, sich weiter unkontrolliert auszubreiten! Darin stimmen doch wohl alle Streithähne hier überein, ODER?

    Worüber streitet ihr dann eigentlich hier alle?

    So, da ist zum einen die Fraktion "Meinungsfreiheit": Hey, bitte verwechselt Demokratie und Meinungsfreiheit nicht mit Anarchie, ok? Einfach wegschauen und "die" mal machen lassen, kann auch keine Lösung sein!

    Und dann ist da die Fraktion "Wie die Axt im Walde": Hey, Last.fm ist sich sicherlich der großen Verantwortung mit dieser sehr offenen Plattform hier bewußt. Dieser Verantwortung kann sich kein öffentliches Forum heutzutage entziehen, auch nicht wenn dieses in einem anderen Land mit anderen gesetzlichen Grundlagen gehostet wird. Allerdings sollte man Verstösse gegen die eigene Grundordnung und Ethik ruhig und sachlich einem Last.fm Mitarbeiter melden!

    Meine Erfahrung ist, das diese Meldungen zumindest schnell beantwortet werden und dann unter 4 Augen auch sachlich weiter diskutiert werden können (jeder hat halt eine etwas andere Sicht der Dinge).

    Wenn es eklatante Verstösse geben sollte, bin ich mir sicher, das Last.fm auch schnell einschreiten wird, denn die eigene Reputation steht ja sonst auf dem Spiel!

    Diese ständige Streiterei immer wieder um das ein und dasselbe Thema, wo auch keine der "Parteien" auf den anderen zugehen möchte, bringt doch nichts.

    Sobald eine neue Diskussion aufkeimen sollte, wäre es zukünftig vielleicht besser, statt auf die quälend langen Threads zu diesem Thema, kurz auf einen Hinweis in der FAQ zu verweisen, wie in dem Falle eines Falles zu verfahren ist.

    Das Last.fm Team sollte dann bemüht sein, diese Meldungen ernst zu nehmen (gehe mal davon aus, das das sowieso so ist) und schnell eine Rückmeldung geben, was getan wird oder auch nicht.

  • Unser "Codex" bislang ist, dass wir nicht in die freie Meinungsäußerung eingreifen, solang die betroffene Person in "ihrem eigenem Raum" bleibt, sprich auf seinem eigenen Profil oder in einer dafür angelegten Gruppe. Sollten die Personen wo anders Streit suchen, zB andere Gruppen, Künstler-Shoutboxes oder Benutzerprofile belästigen/zuspammen, so greifen wir sehr wohl ein, wobei sich in der Vergangenheit gezeigt hat, dass es meistens eher Antifas sind, die absichtlich Streit suchen und diverse Features (Wikis, Künstlerbilder, Shoutbox) missbrauchen um rechts orientierte Bands/Benutzer zu belästigen o.ä.


    Report to Mod/Staff Buttons gibts bislang nicht. Wurde mal überlegt, aber anscheinend bis auf weiteres aufgeschoben. Die Profile sollten am besten per eMail an den Support gemeldet werden.

    Das von dir genannte Schild sind mehr oder weniger unsere Terms und unsere Forenregeln. Eine genauere Beschreibung der Grenzen wäre mir persönlich zwar auch lieber, aber im Moment ist es case-by-case...

    Eine "Badword"-Liste für Tags ist eben von den Last.fm-Executives definitiv nicht gewünscht, da es zu sehr in die freie Meinungsäußerung eingreifen würde.

  • Schrollum sagte:
    Unser "Codex" bislang ist, dass wir nicht in die freie Meinungsäußerung eingreifen, solang die betroffene Person in "ihrem eigenem Raum" bleibt, sprich auf seinem eigenen Profil oder in einer dafür angelegten Gruppe.

    Wenn ich also Diffamierendes über z.B. Dich oder die last.fm-Gründer auf meinem Profil oder in einer "bash lastfm"-Gruppe verbreiten würde, wäre das ok? Kanns ja wohl nicht sein...

    Rechtlich dürfte man sich damit auf sehr dünnem Eis bewegen.

    Ein Profil ist kein "Raum", sondern quasi der persönliche Vorgarten. Wenn ich vor mein Haus große Plakate stelle und darin (zum Beispiel) zu rechtswidrigen Taten aufrufe, Volksverhetzung betreibe etc, dann ist das öffentlich - und eine Profilseite ist genauso öffentlich und eben kein "Raum".

    Es geht mir um Inhalte, mit der zu Recht Leute vor Gerichte gezerrt und verurteilt werden; es geht nicht darum, ob jemand nun lieber Christ oder Satanist sein möchte, noch nicht mal, ob er in seinem Charts ZSK oder Landser stehen hat.

    BTW ist das, was du beschreibst kein Codex. Ich würde ne Positionierung von lastfm erwarten, welchen ethischen Minimalstandards man sich verpflichtet fühlt - und einfach nur "freie Meinungsäußerung" ist mir da zu wenig.

    akrde sagte:Dem braunen Sumpf darf kein Nährboden gegeben werden, sich weiter unkontrolliert auszubreiten! Darin stimmen doch wohl alle Streithähne hier überein, ODER?
    Wäre schön, wenn das offizielle Position von last.fm wäre, scheint es aber nicht zu sein.

    auch nicht wenn dieses in einem anderen Land mit anderen gesetzlichen Grundlagen gehostet wird.
    Naja, wo die Server stehen, dürfte egal sein.
    GB ist zwar ne Insel, aber so weit ich weiss, noch in der EU und damit auch gewissen Rechtsstandards verpflichtet.


    Schrollum sagte:Das von dir genannte Schild sind mehr oder weniger unsere und unsere Forenregeln.
    Na prima. Wendet die doch einfach auf ganz lastfm an. Verstehe nicht, warum sie für die Foren verbindlich sein sollen, aber nicht für das restliche Angebot.

    Eine "Badword"-Liste für Tags ist eben von den Last.fm-Executives definitiv nicht gewünscht, da es zu sehr in die freie Meinungsäußerung eingreifen würde.
    Da würd ich mal gerne wissen, wozu nochmal genau die Tags da sein sollten. Wer weint, wenn er "Adolf Hitler is King" oder meinetwegen auch "Jesus rules" nicht mehr in seine Tags reinschreiben darf, hat vll. echt ein Problem, aber dann eher, dass er den Sinn vom Tagging nicht verstanden hat, oder hab ich da was falsch verstanden? ^^

  • Wenn ich also Diffamierendes über z.B. Dich oder die last.fm-Gründer auf meinem Profil oder in einer "bash lastfm"-Gruppe verbreiten würde, wäre das ok? Kanns ja wohl nicht sein...

    Kommt ganz drauf an. Es gibt diverse Anti-Last.fm Gruppen, die sehr wohl unter frei Meinungsäußerung fallen. Es ist allerdings nicht so, dass wir auf Profilen gar nicht eingreifen. Wenn wir etwas sehen, dass extrem unter der Gürtellinie ist oder zB jemand auf seinem Profil zur Gewalt gegen wen-auch-immer aufruft, so sehen wir uns das an und verwarnen den Benutzer.

    Aber es gibt keine Regel "diese Worte sind in diesem Zusammenhang erlaubt, aber in diesem nicht" o.ä. Sowas muss man sich für jeden Fall einzeln ansehen und dann entscheiden.


    Dass gewisse Benutzer die Tags missbrauchen ist uns bekannt, aber nicht Grund genug um diese zu zensieren oder einen Filter/Blacklist einzubauen.

    • [Usuário excluído] disse...
    • Usuário
    • Mar 27 2008, 16h00
    AntiOxymoron said:
    Intoleranz und Aggression beginnt mit Worten und wenn man diese nicht verhindert, dann schlagen diese Person auch in der Realität zu.


    *hust* Intoleranz *hust*

    Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

    B2T : Ich halte generell nicht viel von diesen Tags, da da doch häufig sehr viel Müll mit dabei ist. ;)

  • Es meldet sich die Axt-im-Walde-Fraktion zu Wort.

    Was ich hier auf last.fm an antisemitischen Sprüchen bzw. rassistischen Ausfällen erlebt habe, habe ich sonst noch nirgendwo erlebt. Wenn mein Eintreten für Menschenrechte als Intoleranz gewertet wird, dann gehören manche Poster hier bereits zu den abgestumpften Leuten, die glauben, daß ein bißchen Hetze gerade noch akzeptabel ist.

    Last.fm will den Rassismus und Antisemitismus nicht bekämpfen. Mails an den last.fm-Staff bringen nichts oder werden nicht beantwortet. Und bevor Schrollum sagt, daß er alles beanwortet, sollte er seine Kollegin foreverautumn mal ins Gebet nehmen.

    akrde glaubt, daß dem "braunen Sumpf" kein Nährboden gegeben werden soll. Er ist der irrigen Ansicht, daß diesbezüglich aller einer Meinung seien. Falsch! Last.fm toleriert Rassisten und Nazis, da deren Anzahl und deren Aktivität unverzichtbar für den Geschäftserfolg von last.fm sind. Wie sehr freie Meinungsäußerung erwünscht ist, sieht man doch im englischen Support, wo Moderatoren und Staff member auf Aufmüpfige eindreschen und sehr schnell mit Bans zur Stelle sind. Daß dies im deutschen Support nicht geschieht, liegt meiner persönlichen Meinung nach an Schrollums schlechtem Gewissen. Meinungsfreiheit wird bei last.fm dann groß geschrieben, wenn der Erfolg des Geschäftsmodells nicht gefährdet wird.

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